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Ich bin zu spät nochmal Mama geworden

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Sowie ich Kati verstanden habe war der Vater gegen eine Therapie.
Wenn den Ärzten berichtet wird..dass zu Hause alles chic und schön ist kommt man sowieso nicht weiter.

Wenn das Kind eine Magensonde bekommt kann es auch passieren, dass sie es dann doch bevorzugt zumindest etwas zu essen, um die Magensonde wieder loszu werden .
 
Sowie ich Kati verstanden habe war der Vater gegen eine Therapie.
Wenn den Ärzten berichtet wird..dass zu Hause alles chic und schön ist kommt man sowieso nicht weiter.

Wenn das Kind eine Magensonde bekommt kann es auch passieren, dass sie es dann doch bevorzugt zumindest etwas zu essen, um die Magensonde wieder loszu werden .
Oder sie ist heilfroh, dass sie nichts mehr essen muss. Eine Kinderpsychologe ist nicht dumm und so leicht zu übertölpeln, nur weil man erzählt zu Hause ist alles toll, da werden die erst recht misstrauisch.
 
Also ist @Kati63 quasi allein schuld daran, dass ihre Tochter so ist wie sie ist...das ist wie die Einnahme von Globuli, wahlweise Mitgliedschaft in irgendeiner Sekte: wenn es nicht funktioniert, hast du nur nicht ordentlich daran geglaubt.

Ich darf hier nicht in deutliche Worte fassen, was ich davon halte.

Was qualifiziert dich denn zu einem derartigen Urteil?
Ein Mensch bekommt eine dauerhafte Sonde für Lebenserhaltende Maßnahmen oder unterstützende versagende Organe !!!
Gerade bei Kindern ist da höchste Vorsicht geboten und bin eher Entsetzt darüber, mütterlichkeitsseits überhaupt darüber nachzudenken, nur weil ein Kind ein Leichtgewicht ist,
aber ansonsten sehr quitschfidel.
Der ganze Tread hat sich hier derart verdreht vom TE, das ich sogar von ein Fake ausgehe,
oder schlimmeres wie schon geschrieben.
Wenn die Tochter wegen Kreislaufstörungen schon ins Krankenhaus musste, und sie morgens zur und auch in der Schule nichts ißt, ist es schon ziemlich Mager und frage ich mich wo der liebevolle Mittagstisch für die Tochter ist.
Da muss sie aber ordentlich Hunger haben. Ich bin selber Mutter und hier läuft was unrund.

Papa ist zur Arbeit und dem Kind die selbstverständlickeit der regelmäßigen Mahlzeiten zuzuspielen ,ist nicht richtig, dafür genau sorgt die Mutter und wenn das nicht harmonisch klappt. Ja, da hinterfrage ich natürlich, als erstes die Mutter.

Es gibt nochmehr, was mich zu meinen Aussagen veranlasst. .
Ich kann die Geschichte von Kati so nicht ganz glauben und versuche immer das Ganze,
Körper Geist und Seele zu sehen, für einen TE, nicht dagegen.
Das ist kein Urteil, sondern Möglichkeiten, Wahrscheinlichkeiten und das schreibe ich auch so, um in eine andere Sichtweise kommen, zu überprüfen und mit zu beachten.
Hinzu kommen eigene langjährige Lebenserfahrungen die mich einiges erahnen lassen.
Und bin kein Mitläufer und disse hier nicht über jeglichen Unsinn bis ins Unendliche.
So,selten Rechtfertige ich mich für geschriebenes, und ist auch nur Ansatzweise.
Und da disskutiere ich auch nichts weiteres, ich hinterlasse gerne Fragen.
Lieben Gruß.^^
 
Zuletzt bearbeitet:
@Kati63, zu Anfang des Threads ging es ausschließlich um das Musikinstrument,das du nicht toleriert hast und dein Mann kein Verständnis für dich hatte und seine " Prinzessin " gewähren ließ.Da war doch meines Wissens keine Rede von Verweigerung des Essens.
Hat sich aufgrund deines Verhaltens diese Essensverweigerung eingestellt?
 
Wir sind alle einfach nur froh, dass wir den Grund kennen. Wir sind froh eine Diagnose zu haben. Wir sind froh, dass sie sich nicht weiter quälen muss. Wir sind froh, dass der ewige Kampf vorbei ist. Und wir sind froh, dass wir mit unserem Gefühl richtig lagen, dass da irgendwas sein muss.
@Kati63 , aus persönlicher Erfahrung "am eigenen Leib" möchte ich euch dazu raten, über eurer großen Erleichterung nun eine Diagnose zu haben, die PEG nicht als "Allheilmittel" oder "perfekte Lösung", die nach dem "ewigen Kampf" endlich gefunden wurde, zu verklären und zu glorifizieren.

@Dalmatiner schrieb dazu einen sehr klugen, wichtigen Beitrag, den ich nochmal hervorheben möchte, weil es keine subjektive Meinung zur Sinnhaftigkeit einer PEG in eurer Situation ist, sondern reale Fakten:
Eine Magensonde ist mit enormem Aufwand und erheblichen Risiken verbunden. Das nimmt man nur in Kauf, wenn andere Abhilfe ausgeschlossen ist.

Diese Sonde ist ein Fremdkörper, der ständig gereinigt und desinfiziert werden muss. Die Eintrittsstelle in den Körper ist anfällig für Infektionen, das muss ständig beobachtet und behandelt werden. Und natürlich kann die Sonde verrutschen, verstopfen, sonstwie nicht funktionieren.

Alle Nebenfunktionen die der Darm hat werden reduziert. Es geht um Verstopfung, Durchfall, Sodbrennen, auch Darmflora, Infektanfälligkeit. Gibt es wirklich keine Alternative?

Ergänzend meine Gedanken dazu:

Mag sein, dass durch die Ernährung über eine Magensonde euer kompliziertes, verfahrenes, die gesamte Familie belastendes Thema mit dem Essen wegfällt, aber stattdessen habt ihr dann ein neues, kompliziertes, schwieriges Thema, das euch sehr beschäftigen wird.
Wurdet ihr denn darüber aufgeklärt, mit welchem Aufwand, aber auch welchen Risiken die Sonde einhergeht und was der Eingriff und auch das Leben mit PEG für eure noch so junge Tochter bedeuten könnte, z.B. Einschränkungen in ihrer Freiheit, Unabhängigkeit und Aktivität.
Die breite und umfassende Diagnostik, die scheinbar gemacht wurde, ist das eine, aber wurden euch auch alternative Wege aufgezeigt? Als allerallerletztes Mittel nach Zweit- und Drittmeinungen, wenn zig andere Behandlungs- und Therapiewege bestritten wurden: okay. Aber direkt von Erstdiagnose zu so einen einschneidenden Schritt... wo bleiben Zwischenschritte, Versuche weniger drastischer Mittel - vor allem in dem Zusammenhang, dass du verneintest, sie wäre untergewichtig und sie sich neun Jahre lang doch ausreichend ernährt hat.

Nicht falsch verstehen, ich habe großes Verständnis für jegliche Formen von Nichtessenkönnen, aber da Ich selbst aus komplexen Hintergründen seit einiger Zeit PEG-Trägerin bin, weiß ich darum, was dieser Schritt bedeutet und würde nichts unversucht lassen, um ihn meinem Kind zu ersparen.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das Leben mit PEG alles andere als einfach ist und es zwar ein Problem gewissermaßen oberflächlich löst, aber im Endeffekt zu neuen Problemen verschiebt oder gar multipliziert.

Die Pflege ist aufwendig und die Infektionsgefahr nicht zu unterschätzen. Trotz akribischer Hygiene habe ich immer wieder mit Entzündungen, Hautreizungen und Infektionen zu tun, was schon mich als Erwachsene, die gewissenhaft und sehr sorgfältig mit der Sonde umgeht, sehr stresst und belastet. Jedes Mal, wenn ich durch Bewegung, Alltag, Temperaturen schwitze, bin ich nervös, weil das unter anderem auch ein Risikofaktor für Infektionen ist, wenn die Haut um die Sonde feucht ist. Bei einem sehr aktiven Kind wie eurem also etwas, was man sehr genau im Auge behalten muss.
Der Schlauch ist auch sehr gewöhnungsbedürftig, beim Schlafen, unter Kleidung, bei manchen Bewegungen und Alltagsabläufen. Ich hatte schon die ein oder andere blöde Situation damit und ich bin kein neunjähriges Kind, das bewegungsintensive Hobbys wie Schlagzeug hat und mitunter auch mal herumtobt.
Auch sowas wie im See schwimmen gehen oder ein heißes Bad nehmen, ist einerseits mit Aufwand und Vorbereitung (- abkleben) verbunden, andererseits ist immer das Risiko einer Infektion da.

Nicht zu unterschätzen ist auch, dass es für den Körper nicht einfach ist, sein Verdauungssystem auf die Sondennahrung umzustellen.
Es gibt viele Begleiterscheinungen und Nebenwirkungen wie Bauchschmerzen- und Krämpfe, Übelkeit, Luft im Bauch, Reflux, Verstopfung usw.
Auch die passende Sondennahrung und Ernährungsintervalle zu finden, ist nicht so einfach, grade in einem aktiven Alltag mit Schule, Freizeitaktivitäten, Hobbys. Ich habe es in über einem Jahr bis heute nicht geschafft, Nahrung und Zufuhrgeschwindigkeit/intervalle zu finden, die eine beschwerdefreie Ernährung möglich machen. Irgendwas ist immer.

Mein Körper kommt beispielsweise mit schneller Zufuhrgeschwindigkeit überhaupt nicht klar, aber wenn man nicht bettlägrig ist und einen durchschnittlich aktiven Alltag hat, ist es einfach nicht möglich die Nahrung über mehrere Stunden oder auch den halben Tag lang zuzuführen. Dieser Aspekt wird sicher auch bei euch ein großes Thema werden, da euer Kind wahrscheinlich zur Schule geht, Freizeitaktivitäten auf dem Programm hat und nicht den ganzen Tag zu Hause bleiben wird, um über die Sonde ernährt werden zu können. Mobile Optionen wie eine tragbare Pumpe im Rucksack scheinen auf den ersten Blick wie eine gute Lösung, sind in der Praxis aber auch nicht so einfach umsetzbar.
Bei einem Kind im Wachstum, bei dem sich etwas, was für den Moment funktioniert, auch sehr schnell wieder ändern kann, stelle ich mir das sehr kompliziert und schwierig vor. Von Körperempfinden und Scham fange ich gar nicht erst an. Es ist jedenfalls kein Zuckerschlecken und alles andere als ein Spaß.

Wenn nichts anderes möglich ist, geht es nicht anders, aber euren Zugang dazu finde ich etwas naiv und befremdlich.
Ich hoffe, ihr wurdet gut und umfassend darüber aufgeklärt, wie schwerwiegend und lebensverändernd das Setzen einer PEG ist und seid dafür gewappnet, dass eine sehr herausfordernde, belastende Zeit auf eure Tochter zukommen könnte, die vielleicht auch die Erleichterung darüber, dass sie nicht mehr essen muss, überdeckt.
 
Da muss sie aber ordentlich Hunger haben. Ich bin selber Mutter und hier läuft was unrund.
Immer noch nicht verstanden?!?

Das Kind hat offensichtlich kein Hungergefühl. Und das nicht erst seit ein paar Wochen oder Monaten, sondern schon seit Jahren.
Bislang hat das mit dem Essen mehr schlecht als recht geklappt - oft nur mit "Druck".
Das Kind hat gegessen- aber nur mit Widerwillen und Ekel verbunden.
Es hat quasi bei jedem Essen gelitten. Damit was ins Kind reinkommt - gab es eben auch ungesundes und kalorienreiches.

Das man sein Kind nicht länger leiden sehen will - ist ganz normal. Das Kind zum Essen zwingen - kann nicht das Wahre sein.
Zumal ja wohl mit speziellen Untersuchungen festgestellt wurde - dass es wirklich eine spezifische hirnorganische Problematik/Ursache ist. Das das Gehirn beim Thema Essen nicht so arbeitet/funktioniert wie bei dem Großteil der Menschen. Und da sollte man dem Wissen der entsprechenden Fachärzte schon vertrauen - die können beurteilen > ob die hirnorganischen Prozesse normal verlaufen oder nicht. Was wohl eben bei der Tochter nicht der Fall ist.
Ein Kind kann solche Untersuchungen nicht (so) manipulieren - dass es etwas überspielt. Technische Untersuchungsmethoden kann man - und ein Kind schon gar nicht - so beeinflussen um Ergebnisse zu verfälschen.

Und eine Magensonde kann in so einer Situation erstmal den Druck nehmen.
Man kann dem Kind ganz einfach die Nährstoffe zuführen, de es fürs Wachstum braucht. Und das Thema Essen ist so als Konfliktthema erstmal außen vor. Wenn das Kind doch etwas probieren wollte, kann es das ja jederzeit tun.

Und interessant immer wieder - wie manche hier meinen, mehr zu wissen als Fachärzte und Experten.
Zumal medizinische Ratschläge ja nicht (mehr) erwünscht sind.

Die Empfehlung für eine PEG treffen Ärzte nicht leichtfertig. Gerade auch nicht bei einem Kind.
 
Ein Mensch bekommt eine dauerhafte Sonde für Lebenserhaltende Maßnahmen oder unterstützende versagende Organe !!!
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aber ansonsten sehr quitschfidel.
Der ganze Tread hat sich hier derart verdreht vom TE, das ich sogar von ein Fake ausgehe,
oder schlimmeres wie schon geschrieben.
Wenn die Tochter wegen Kreislaufstörungen schon ins Krankenhaus musste, und sie morgens zur und auch in der Schule nichts ißt, ist es schon ziemlich Mager und frage ich mich wo der liebevolle Mittagstisch für die Tochter ist.
Da muss sie aber ordentlich Hunger haben. Ich bin selber Mutter und hier läuft was unrund.

Papa ist zur Arbeit und dem Kind die selbstverständlickeit der regelmäßigen Mahlzeiten zuzuspielen ,ist nicht richtig, dafür genau sorgt die Mutter und wenn das nicht harmonisch klappt. Ja, da hinterfrage ich natürlich, als erstes die Mutter.

Es gibt nochmehr, was mich zu meinen Aussagen veranlasst. .
Ich kann die Geschichte von Kati so nicht ganz glauben und versuche immer das Ganze,
Körper Geist und Seele zu sehen, für einen TE, nicht dagegen.
Das ist kein Urteil, sondern Möglichkeiten, Wahrscheinlichkeiten und das schreibe ich auch so, um in eine andere Sichtweise kommen, zu überprüfen und mit zu beachten.
Hinzu kommen eigene langjährige Lebenserfahrungen die mich einiges erahnen lassen.
Und bin kein Mitläufer und disse hier nicht über jeglichen Unsinn bis ins Unendliche.
So,selten Rechtfertige ich mich für geschriebenes, und ist auch nur Ansatzweise.
Und da disskutiere da auch nichts weiteres, ich hinterlasse gerne Fragen.
Lieben Gruß.^^
Ich gebe dir und Dalmatiner bei all euren Beiträgen Recht.
 
Man kann dem Kind ganz einfach die Nährstoffe zuführen, de es fürs Wachstum braucht.
Nur, dass es halt eben nicht "ganz einfach" ist, sondern ein schwerwiegender Eingriff in den Körper, der große Folgen, Einschränkungen, Risiken mit sich bringt.

Ganz einfach ist es vielleicht in der Vorstellung von Menschen, die bisher nichts mit Ernährung über eine Sonde zu tun hatten, so im Sinne von "Kriegt man die Nahrung nicht über den Mund ins Kind, macht man es eben ganz einfach über einen Schlauch. Problem gelöst."

Nein, eben nicht. Sich das so vorzustellen, ist Wunschdenken und Fantasie, aber keinesfalls mehr als das.
 
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