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Ich bin zu spät nochmal Mama geworden

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Ich sehe es so Kathi, einfach mal Psychosomatisch gesehen, nicht medizinisch:

Wenn man Ißt und trinkt, tut man etwas "schlucken" und" Verdauen".
Nahrung nährt uns, regt alle Sinne an und lässt uns wachsen.
Wasser steht für die Gefühlswelt und Erd-iges bedeutet eine tiefe innere Stabilität und Verbundenheit ( mit Mami - Mutter Erde ) mit dem Hier und Jetzt zu haben.

Nicht stofflich gesehen, sehe ich da genau das Problem.

Deine Tochter ist doch 9 Jahre alt geworden ,also das Gehirn kennt den Vorgang.
Wäre eine Vernetzung nicht vorhanden hätte sich das schon im Babyalter gezeigt.
Und meine ,wenn du deine emotionalen Probleme lösen könntest, dein Herzweh , würden sich auch die Probleme deiner Tochter lösen.
Der Fixpunkt bist du Kati, nicht deine Tochter, wenn auch sich alles um nur Sie dreht.

Wieso bist du nicht so emotional, HERZlich gebend, empfangend und in der Hingabe einer liebenden Mutter und Frau, gefühlsmäßig schön, zeigend und ausdrückend.
Wann warst du das letztemal Fröhlich und lachend, in einer Leichtigkeit?
Deine Tochter zeigt es dir jeden Tag, aber zu gefallen scheint es dir nicht ganz.
Du wolltest dies, wie es bei deiner erwachsenen Tochter ist, unbedingt.
Selbst ins Ausland seit ihr, und nun bleibt nix ? nur,... Neid und Leid ?

Deine Tochter spürt den Mangel jeden einzelnen Tag, es fehlt ihr DEINE Wärme,
DEINE Nähe, DEINE Liebe, trotz das sie Papa hat, du gehörst dazu.
So verdirbt es ihr wortwörtlich den Appetit auf mehr mit dir, und drückt unwissend mit dem
nicht schlucken wollen
, genau das unverdaute / unausgelebtes / nicht in Liebe sein aus,
wie du es seit Jahren lebst. Sie spiegelt dich.
Papa hat lange ersetzt und schätze bei Papa ist der Appetit sehr viel besser, weil er liebe und Spaß lebt, ansonsten wäre sie schon weit Untergewichtig.
Kinder richten oft gegen sich selbst, verweigern oder werden zum Rebellen,
wenn etwas nicht mehr aus-zu-halten ist.
So,wie du es nicht mehr aushälst.
Öffne deine Mauern wieder. 💚 (Grün steht für Heilung ) Herzöffnung.
 
Wir sind froh eine Diagnose zu haben.
Ja, gut. Wenn du die Diagnose kennst und sie nicht beim Namen nennen willst, sondern nur beschreiben, wie es getestet wurde, ist das in Ordnung. Hauptsache DU weißt, was auf dem Befund steht. Letztendlich ändert diese Geschichte aber auch nichts an der Gesamtproblematik im Haushalt mit deinem Mann. Ich denke, da sich hier nichts mehr tut, bin ich raus und wünsche dir Nerven.
 
Deine Tochter spürt den Mangel jeden einzelnen Tag, es fehlt ihr DEINE Wärme,
DEINE Nähe, DEINE Liebe, trotz das sie Papa hat, du gehörst dazu.
So verdirbt es ihr wortwörtlich den Appetit auf mehr mit dir, und drückt unwissend mit dem
nicht schlucken wollen
, genau das unverdaute / unausgelebtes / nicht in Liebe sein aus,
wie du es seit Jahren lebst. Sie spiegelt dich.
Also ist @Kati63 quasi allein schuld daran, dass ihre Tochter so ist wie sie ist...das ist wie die Einnahme von Globuli, wahlweise Mitgliedschaft in irgendeiner Sekte: wenn es nicht funktioniert, hast du nur nicht ordentlich daran geglaubt.

Ich darf hier nicht in deutliche Worte fassen, was ich davon halte.

Was qualifiziert dich denn zu einem derartigen Urteil?
 
@Schokoschnute
Der erste Absatz klingt sehr anthroposphisch 😉
Hab ich genauso mal in einer entsprechenden Klinik gehört.

@Kati63
Wahrscheinlich kommst du gar nicht dazu, hier alles zu beantworten.
Aber wie ist es denn mit Medikamenten? Wenn sie mal welche nehmen
muss, kann sie die schlucken? So könnte man das Essen auch als "Bittere Medizin"
sehen, die sie schlucken muss 🙁

Haben die Ärzte gesagt, bei welchen Kindern das speziell vorkommt?
Ich frag nur, weil ich ein Patenkind habe (inzwischen schon 40), der auch Probleme
mit dem Essen (kaum Appetit) und einen IQ von 150 hatte.

Ich würde an deiner Stelle - wenn du dein Kind liebst - alles versuchen,
sie vor einer Sonde zu bewahren, auch wenn es vermutlich das richtige ist...
Jedoch Ärzte erkennen auch nicht immer alles:
Bei der Tochter eines Freundes fanden die Charitéärzte nicht heraus,
dass sie unter Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) litt, sie hatte verschiedenste Symptome, jahrelang,
wurde in der Charité untersucht, aber das fanden sie nicht.
Erst ein älterer Hausarzt fand das irgendwie raus....
 
Ich fasse die Sache jetzt noch ein letztes Mal zusammen.

Sie hatte viele Untersuchungen in der Charité. Das war kein kurzer Termin, sondern mehrere Tage stationär.

Sie wurde organisch untersucht, um auszuschließen, dass Magen-Darm-Erkrankungen, Schluckstörungen oder Ähnliches vorliegen. Es wurden auch noch alle möglichen Bluttests gemacht. Sie wurde psychologisch untersucht und hatte Termine mit verschiedenen Psychologen. Sie wurde also mehrere Tage von Kopf bis Fuß untersucht. Die Untersuchungen waren alle unauffällig und ohne Behandlungsbedarf.

Sie sollte dann auch in Anwesenheit von mehreren Ärzten etwas essen. Das wurde von deren Seite nach kurzer Zeit abgebrochen, um sie nicht weiter zu quälen.

Es wurde dann letztendlich das fMRT gemacht. Es wird dabei nicht nur die Struktur, sondern auch die Funktion des Gehirns untersucht. Das passiert indem man Fragen beantwortet, Bilder anschaut etc. Areale im Gehirn, die sehr aktiv sind brauchen mehr Sauerstoff und das sieht man dann auch.

Es gab dann einige Fragen zum Thema Essen, sie sollte über Essen sprechen, sich Bilder von Essen anschauen usw. In ihrem Gehirn waren die normalerweise zuständigen Areale nicht aktiv.

Es ist auch nicht möglich diese zu aktivieren. Wenn grundlegende Funktionen von Geburt an nicht vorhanden sind, dann kann man diese nicht erlernen.

Ihr Gehirn empfindet alles zum Thema essen als nicht nötig. Sie kann theoretisch essen, aber nur unter Zwang. Und der Zwang löst noch mehr Abneigung gegen Essen aus.

Es ist eine tägliche Odyssee von 2-3 Stunden, bis sie einigermaßen genug gegessen hat. Das ist mit viel Bitten und Zwingen verbunden. Tränenreiches betteln nicht essen zu müssen. Wir müssen aufpassen, dass sie kaut und nicht alles runterschlingt.

Es ist auch vollkommen egal, um welche Lebensmittel es geht. Außerdem isst sie nicht nur zuhause schlecht, sondern überall. In der Schule isst sie gar nichts.
Auch wenn ich hier über ein paar Ausführungen (von Usern) nur staunen kann, stelle ich trotzdem mal die Frage: Habt ihr beim ärztlichen Termin auch nur andeutungsweise mal darüber gesprochen, was bei euch zu Hause los ist und wie gestört es da zugeht? Lass mich raten: Natürlich NICHT!
Man kann Körper und Geist nicht voneinander trennen und nicht selten ist sehr wohl die Psyche Ursache für körperliche Symptome. Erst recht, wenn sich die nicht über die Schulmedizin erklären lassen.
 
Ich hätte irgendwo gelesen, dass das schon im Babyalter schwierig war, könnte es jetzt aber nicht zitieren.

Hier steht was dazu:

Es steht nämlich eindeutig fest, dass sie generell kein Hungergewühl hat und das nicht erst seit gestern oder seit einem Jahr, sondern schon seit frühster Kindheit. Vielleicht schon als Säugling.

Die Probleme mit dem Gewicht gingen los, als sie immer aktiver wurde. Mehr Kalorien verbrannt, als zu sich genommen.

Wenn sie isst, dann auch nicht gerne oder mit Genuss. Sie isst nur, weil sie muss. Sie würgt sich das Essen mehr oder weniger runter und isst nur so viel wie nötig. Es ist vollkommen egal, ob das Pommes sind oder der Gemüseauflauf. Das hat nichts mit dem Gericht oder ihrer Stimmung zu tun. Wir geben ihr lediglich das, was sie mag, weil es sowieso schon schwer genug ist.
 
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