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Ich bin kein richtiger Mann

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 119323
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Für weitere Antworten geschlossen.
Tut mir leid, dass du unter diesem toxischen Männer-Rollenbild so leidest.
Hast du eine Idee, was du machen kannst, dass du damit besser zurechtkommen kannst?
Erstmal danke, du schreibst sehr nett und bist eine der wenigen, die mich nicht angreifen oder sofort als ultra-rechter Neonazi darstellen (was dämlich ist, denn Neonazis zelebrieren selbst die Hypermaskulinität).

Ich weiß nicht, was ich da machen kann. Es ist einfach etwas, mit dem sämtliche Gesellschaften so durchsetzt sind. Aber nur die wenigsten Erkennen das Problem der toxischen Männlichkeit an. Dabei ist es überall präsent.

Aber was soll man da schon machen, wenn man dem Bild nicht entspricht? Die Welt ist nicht gemacht für sensible und empathische Menschen. Deshalb haben die auch ein erhöhtes Risiko an Depressionen zu erkranken. Es ist halt auch sehr kränkend, wenn man ständig als "weibisch" wahrgenommen wird.

Ich habe auch gar keine männlichen Freunde. Meine wenigen Sozialkontakte beschränken sich auf ein paar Frauen. Männer sind für mich einfach der Inbegriff von Aggression und Dominanz. Ich weiß, es sind nicht alle so, ich ja auch nicht, aber dennoch sind es zu viele, als dass ich mir vorstellen könnte, irgendwann noch mal mit Männern befreundet zu sein. Mein Vater hat mich früher oft geschlagen und war eigentlich auch so ein richtiger Mann, kein Alpha, aber vielleicht ein Beta. Ich komme da aber eher nach meiner Mutter, die immer sehr weich und weinerlich war.
 
@nichtmaennlich : was Du als Unfreundlichkeit zu interpretieren scheinst, sind die hier eher normalen Antworten von Menschen, die gelernt haben, dass ihre Eindrücke und Blickwinkel jemandem helfen können, die eigene Position und die eigenen Irrtümer besser zu erkennen. Man nennt diesen Vorgang "feedback" und ja, das kann sich recht hart anfühlen, wenn man diese Art des Umgangs nicht gewohnt ist. Wahrheit bekommt man in aller Regel gesagt und gerade wenn sie schmerzt, ist sie um so wertvoller.

Ob Du ein ultrarechter Nazi (Was soll die Übertreibung?) bist, weiß ich nicht. Aber wenn Du Dich bei Teilen ihrer Argumentationsweise bedienst, dann sollte eine Frage nach dem Warum erlaubt sein.

Ich bin über sechzig Jahre alt und habe viel mit Männern, auch mit Jung-Männern in unserem ganzen Land zutun . Auch körperliche Auseinandersetzungen sind mir leider nicht fremd, aber nicht im mindesten in der von Dir dargestellten Häufigkeit und Brutalität.

Wenn der Eindruck entstanden sein sollte, dass ich Dich verurteile oder in eine Schublade stecken wollte, dann bedauere ich das, denn so ist es nicht. Ich habe mit meinen Worten Deinen Widerstand angestachelt und stehe aus Deiner Sicht in einer Ecke, in die auch ich nicht gehöre. Also wünsche ich Dir von Herzen und als Mann, ganz ohne Sarkasmus und Zynismus, dass Du Deinem düsteren Blick auf die Welt noch viele positive Eindrücke hinzufügen kannst.
 
Erstmal danke, du schreibst sehr nett und bist eine der wenigen, die mich nicht angreifen oder sofort als ultra-rechter Neonazi darstellen (was dämlich ist, denn Neonazis zelebrieren selbst die Hypermaskulinität).

Ich weiß nicht, was ich da machen kann. Es ist einfach etwas, mit dem sämtliche Gesellschaften so durchsetzt sind. Aber nur die wenigsten Erkennen das Problem der toxischen Männlichkeit an. Dabei ist es überall präsent.

Aber was soll man da schon machen, wenn man dem Bild nicht entspricht? Die Welt ist nicht gemacht für sensible und empathische Menschen. Deshalb haben die auch ein erhöhtes Risiko an Depressionen zu erkranken. Es ist halt auch sehr kränkend, wenn man ständig als "weibisch" wahrgenommen wird.

Ich habe auch gar keine männlichen Freunde. Meine wenigen Sozialkontakte beschränken sich auf ein paar Frauen. Männer sind für mich einfach der Inbegriff von Aggression und Dominanz. Ich weiß, es sind nicht alle so, ich ja auch nicht, aber dennoch sind es zu viele, als dass ich mir vorstellen könnte, irgendwann noch mal mit Männern befreundet zu sein. Mein Vater hat mich früher oft geschlagen und war eigentlich auch so ein richtiger Mann, kein Alpha, aber vielleicht ein Beta. Ich komme da aber eher nach meiner Mutter, die immer sehr weich und weinerlich war.

Ach ist das so? Und warum willst dann selber aggressiver aussehen?
Das ist ein Widerspruch in sich.
 
Und hier hast Du den Kern des Problems offenbart:

Ich habe auch gar keine männlichen Freunde. Meine wenigen Sozialkontakte beschränken sich auf ein paar Frauen. Männer sind für mich einfach der Inbegriff von Aggression und Dominanz. Ich weiß, es sind nicht alle so, ich ja auch nicht, aber dennoch sind es zu viele, als dass ich mir vorstellen könnte, irgendwann noch mal mit Männern befreundet zu sein. Mein Vater hat mich früher oft geschlagen und war eigentlich auch so ein richtiger Mann, kein Alpha, aber vielleicht ein Beta. Ich komme da aber eher nach meiner Mutter, die immer sehr weich und weinerlich war.

Somit ist klar, worin sich Deine Einstellung in Bezug auf Männer, Männlichkeit, begründet.
Ein Mann, der ein Kind schlägt, ist "ein richtiger Mann"?

Hast Du je über eine Psychotherapie nachgedacht, um das aufzuarbeiten, Dich mit den erlernten Glaubenssätzen auseinanderzusetzen und herauszufinden, wer Du bist?

Möchtest Du irgendwann Kinder?
Welches Männer-/Frauenbild würdest Du ihnen vermitteln wollen, welche Erziehungsmethoden anwenden, welche Werte wären Dir wichtig?
Interessant dazu auch Lesestoff über die Sozialisation von Mädchen/Frauen und Jungen/Männern.

Du bist ein Mann.
Doch die Stimme Deines Vaters ist noch sehr laut in Dir. Hole Dir das Wissen von Therapeuten, nutze es für Dich, um die Vergangenheit etwas von der Gegenwart zu trennen und Dich mit anderen Augen, Deinen Augen, sehen zu lernen.
 
Woher weiß er das ist es nicht so das du all dies nicht hast oder machst?
 
Ich möchte auf eine Gefahr hinweisen, die alle Groß- und Mittelstädte betrifft. Aber ich sehe schon, dass nur wenige die Gefahr ernstnehmen. Toxische Männlichkeit und Patriachat gibt es ja natürlich nicht. Ist ja nur eine Erfindung der links-grünen Feministen.
Und viele hier versuchen wirklich mit einer Aggression gegen meine Texte zu schreiben. Und wie immer, wenn man Gangsta-Rap kritisiert: Nazi-Keule schwingen.
Ich hasse dieses Land, Deutschland, wirklich total. Hier werden einfach gar keine Probleme angegangen. Aber Hauptsache, die Reichen werden immer reicher und man gleicht sich immer mehr der USA an.
 
Ich möchte auf eine Gefahr hinweisen, die alle Groß- und Mittelstädte betrifft. Aber ich sehe schon, dass nur wenige die Gefahr ernstnehmen. Toxische Männlichkeit und Patriachat gibt es ja natürlich nicht. Ist ja nur eine Erfindung der links-grünen Feministen.
Und viele hier versuchen wirklich mit einer Aggression gegen meine Texte zu schreiben. Und wie immer, wenn man Gangsta-Rap kritisiert: Nazi-Keule schwingen.
Ich hasse dieses Land, Deutschland, wirklich total. Hier werden einfach gar keine Probleme angegangen. Aber Hauptsache, die Reichen werden immer reicher und man gleicht sich immer mehr der USA an.

Leider gehst Du auf Beiträge und Fragen überhaupt nicht ein, was eine Diskussion unmöglich macht.

Aggressiv ist z. B. dieser Text von Dir.
Und ja, in Dir scheint tatsächlich großer Hass zu wüten. Was ich als sehr toxisch sehe.
 
Ich möchte auf eine Gefahr hinweisen, die alle Groß- und Mittelstädte betrifft. Aber ich sehe schon, dass nur wenige die Gefahr ernstnehmen. Toxische Männlichkeit und Patriachat gibt es ja natürlich nicht. Ist ja nur eine Erfindung der links-grünen Feministen.
Und viele hier versuchen wirklich mit einer Aggression gegen meine Texte zu schreiben. Und wie immer, wenn man Gangsta-Rap kritisiert: Nazi-Keule schwingen.
Ich hasse dieses Land, Deutschland, wirklich total. Hier werden einfach gar keine Probleme angegangen. Aber Hauptsache, die Reichen werden immer reicher und man gleicht sich immer mehr der USA an.
Da du hier anscheinend der einzigste bist der eine akute Gefahr in den Städten sieht, könnte man aber auch andere Rückschlüsse ziehen.
Vielleicht bist du so darauf fokussiert, dass du es selber alles so wahrnimmst. Das muss aber nicht automatisch bedeuten, dass wirklich alles so ist.
Du suchst unbewusst nach solchen Situationen, und fühlst dich dann bestätigt.
Du hast leider sehr viele Vorurteile, die hier von den anderen nicht geteilt werden.
Auf die Argumente möchtest du aber nicht weiter eingehen, sondern du versuchst mit abstrusen Behauptungen andere zu überzeugen.
So kann eine vernünftige Diskussion leider nicht funktionieren.
 
Gestern ist es mir wieder aufgefallen. Ich saß auf dem Heimweg im Zug und drei halbstarke, die ständig im Gangsta-Sprech geredet haben, stiegen ein. Erstmal haben sie im Zug ihre Masken ausgezogen und dann versucht Klimmzüge zu machen. Dann haben sie als irgendwelchen Unfug geredet, so typischer Gangsta-Rap Kram eben. Rumgerülpst wurde auch. Naja und sich dann rumgeschubst und die ganze Zeit flogen Wörter wie "H********" usw. Dann meinte der eine in ironischem Ton "Wallah, benimm dich, sonst bekommst du ärger." Und dann erwidert dieser "Was, Lan, von DEM oder was?" Und zeigt auf mich (im Abteil war ich sonst der einzige Fahrgast ausser den dreien). Und alle drei lachten.

Das ist mir schon seit der Schule so passiert. Dass Leute, die als männlich gelten, mich erniedrigt haben und mich als "Opfer" sehen.

Ich habe einfach nicht die typischen Männlichkeitsattributen: Stark, muskulös, breitschultrig, harte Gesichtszüge, aggressives Aussehen.

Überhaupt bin ich sehr sensibel und empathisch und kann mit dieser toxischen Maskulinität nichts anfangen.
Natürlich sind solche Proleten nicht die Mehrheit, aber ich denke, dass mindestens jeder vierte oder fünfte so drauf ist wie die. Bei den 18-25 Jährigen denke ich aber, dass es schon die Mehrheit ausmacht.

Das kommt auch von diesem Gangsta-Rap, der bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen am beliebtesten ist. Plötzlich will jeder ein "Gangsta" sein und will als besonders männlich gelten. Es reicht schon, wenn jeder vierte oder fünfte so drauf ist, weil man diese Menschen ständig in der Öffentlichkeit sieht, weil sie dort präsent sind. Vor allem in belebten Gebieten, wie Mittel- oder Großstädten.

Ich war schon immer schwach und sehe aus, wie jemand, den diese Leute als "Opfa" ansehen. Ich habe mal 5 Jahre Kraftsport gemacht, aber aufgrund meiner körperlichen Konstitution konnte ich dort nie viel erreichen. Ich habe auch kaum richtigen Bartwuchs.

Überhaupt dieses respektlose, aggressive Verhalten käme mir nie in den Sinn, aber es begegnet einem einfach überall. In der Bahn, im Supermarkt, bei öffentlichen Plätzen, Bars, Clubs, etc.

Hypermaskulinität ist gerade total angesagt, vor allem bei jungen Leuten. Jeder will krass sein, aggressiv, gefährlich, kriminell, gangsta, homophob, sexistisch, etc.

Da hat sich deshalb auch eine ganze Industrie entwickelt, die jeweilige Musikszene, die damit Millionengeschäfte macht.

Ich wäre einfach gerne groß und muskulös und hätte gerne harte, aggressive Gesichtszüge, damit die Leute mich in Ruhe lassen. Ich wurde schon oft von solchen "Gangstas" angepöbelt. Und es ist nun mal Fakt, dass sowas auch gefährlich werden kann.

Die ganze Medienlandschaft konzentriert sich auf gegen Rechts, was gut ist, aber dieses Gangsta Lebensweltbild interessiert irgendwie fast niemanden, bis auf ein paar Feministen.

Mich macht das jedes Mal so wütend, dass ich Bauchschmerzen bekomme, wenn ich bemerke, dass sich Leute so respektlos und dominant verhalten, egal ob mir gegenüber oder gegenüber anderen.

Wieso kann sowas nicht endlich mal angegangen werden? Als schwacher, nicht männlich aussehender Mann ist es mittlerweile echt gefährlich in belebte Gegenden zu gehen, mit Bus und Bahn zu fahren. Auch Homosexuelle werden oft Opfer von solchen Pöbeleien.

Ich weiß, dass viele die Musik (GangstaRap) nur machen, um damit Geld zu verdienen und viele nicht "real" sind. Aber das transportierte Lebensgefühl, des kalten, aggressiven Mannes, ist nun mal sehr beliebt und führt bei vielen dazu, dieses Lebenskonzept ernst zu nehmen und zu verinnerlichen. Da ist es egal, ob die "Künstler" dies einfach nur als Musik und Kunst deklarieren. Die transportierte Botschaft "sei hart, aggressiv, unterdrücke andere" wird ernst genommen und die jungen Menschen versuchen, so zu leben.

Das musste ich mir mal von der Seele schreiben.

Gibt es hier Leute, die ähnliche Erfahrungen haben mit toxischer Männlichkeit?
Uuuiii.... Du holst hier ganz schön arg aus. Überspannst auch in Deinen folgenden Beiträgen den Bogen heftig. Sorry und sei mir nicht sauer, aber genau damit begibst Du Dich exakt auf das Niveau über das Du Dich beschwerst bzw. vor dem Du warnen möchtest.

Deine subjektiven Erfahrungen hin oder her, auf der einen Seite möchtest Du dazu gehören, dann wieder nicht. Jedenfalls nicht so, denn nur Du weißt was gut ist und was nicht?
- Aber sag! Ab wann fühlt sich ein Mann als Mann? Für wen ist das so überlebens-wichtig? Ich leide nicht darunter, auch bin ich nicht wütend über das Infantile gehabe. Zumindest habe ich die Eier und sage auch was dazu, falls es mich nervt oder jemanden schadet.

Das richt mir bei Dir mehr nach einer Identitätskrise. Also ganz ehrlich, ich kann mitlerweile mit meinem Geschlecht (m) nichts mehr anfangen. Schon gar nicht, wenn es nur darum geht sich als Mann zu fühlen.
Ich habe kein Auto mehr, ergo bin ich kein (richtiger?) Mann? Rumprollen war noch nie mein Ding.... usw. usw.... demnach war ich nie ein Mann? Ach herjee.... Gut, vielleicht noch in der Adoleszenz-Zeit. Man gab sich möglichst männlich = macht auf dicke Hose um primär bei den Frauen zu punkten + die Rangordnungskiste unter den Kerlen. Offenbar hat sich daran nichts geändert. 😱 😵

Ab sag mal.... wann ist eine Frau eine Frau? Würden Frauen damit punkten können, wenn sie gröhlend mit ihren BHs nach Dir winken würden? Wärest Du dann der tolle Hecht im Karpfenteich der Du gerne sein möchtest? Wenn ja, damit wäre sogar Schland gerettet. 👍

Kurzum... ich finds albern.
 
Was meinst du denn, kannst du selber und jeder andere Mensch für sich tun, um mit dem Problem der toxischen Männlichkeit umzugehen?
Es braucht ein Umdenken in der Gesellschaft. Ethik- und Sozialunterricht an Schulen. Und einen Elternführerschein. Das wäre schon mal ein Anfang.
 
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