Er meinte ich solle mir das anhand des Codes erschließen. Aber das war ein gigantisches Code Projekt und ich stieg da nicht durch. Trotzdem habe ich das Gefühl dass es an mir lag, weil in einem Informatikerforum haben die Leute gesagt, dass das so normal und gängig ist. Wer da nicht mithalten könne wäre in der IT falsch...
Das kenne ich auch anders. Ja, es gibt Firmen, die einen ins kalte Wasser werfen und feuern, wenn man nicht in der Lage ist zu schwimmen. Aber da kommt halt in den meisten Fällen nix gescheites raus.
Daher setzen viele IT-Formen heutzutage auf das Konzept des Juniors. Ein Junior-Developer ist jemand der die Grundzüge des Programmierens kann, der aber noch Hilfe braucht bei der Lösung seiner Aufgaben. Erfahrene Programmierer gehen ihm zur Hand, bringen ihm Dinge bei und gehen mit ihm gemeinsam auch den Code durch. D.h es ist mehr ein Heranführen an den Code und das Handwerk des Programmierers als ein Friss oder Stirb.
Ich habe auch schon einige Juniors begleiten dürfen. Leute aus denen echt gute Programmierer geworden sind und die heute beruflich erfolgreich sind. Aber am Anfang haben auch die besten den einen oder "Tipp" benötigt und auch ein paar Fehler machen dürfen, aus denen sie lernen konnten.
Vor allem als Berufseinsteiger ist es wichtig, dass man in ner Firma arbeitet die auch Unterstützung anbietet. Die wenigsten Leute können von sich aus schwimmen und das ist okay...
Lass dich von irgendwelchen Elitären Leuten da nicht runterkriegen. Was du über deinen alten Job erzählst klingt furchtbar. Wenn du der IT noch ne Chance gibst achte bitte darauf, dass die Firma für die du arbeitest auch wirklich in Anfänger investiert.
Alles Gute