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hund aus dem tierheim holen, aber kein auto

Das hört sich für mich alles etwas zu schnell an, zu unausgewogen. Du bist selbst vielleicht noch nicht einmal angekommen in der neuen Stadt und hast nun die Idee, "Dir einen Hund zu holen". Mich wundert zunächst die Vereinbarkeit von Finanzen und Zeit: Geld hast Du also hinreichend, aber wo kommt es her - Antwort ist nicht so wichtig, ich frage mich halt, hast Du geerbt, in der Lotterie gewonnen, arbeitest Du mit einer Spitzenselbstständigkeit zu Hause?

Deine Fragen scheinen mir zu Deiner Idee gar nicht zu passen. Dass man sich ein Auto mieten kann, dass es Taxis gibt, dass es ehrenamtliche Mitarbeiter gibt - meist auch Betreuer für einen bestimmten Hund, den Du dann zu Dir nehmen würdest, und der sicher aushelfen würde ... Dass Du das alles nicht weißt, stimmt mich bedenklich.

Und Du weißt auch nicht, welche Tierarztkosten auf Dich zukommen können. Ich will nichts gegen Tierheime per se sagen, meine beiden Hunde waren beide von dort, aber es gibt da sehr verschiedene, um's gelinde zu sagen. Bei meinem ersten Hund haben die bald gedrängt, ich solle ihn doch endlich holen und nicht mehr auf Besuchsspaziergängen sehen wollen, ob wir zusammenpassen. Bei dem zweiten wurde erst bei der Abholung so nebenbei gesagt: Ach ja, er hat Anaplasmose, hier der Laborbericht. Nun, er lebt und es geht ihm gut, aber die Behandlung war nicht so einfach aus dem Ärmel zu schütteln. Dazu kam noch eine andere Krankheit und ich möchte die Tausende nicht zusammenzählen, die aufzubringen waren (das heißt, es ist egal, es ging um ihn, aber man muss sie halt irgendwie aufbringen). Und da hast Du keine Wahl, wenn Dein Hund erkrankt. Und vor allem musst Du auch in der Lage sein, eine mögliche, lange Krankheit begleiten zu können.

Dann aber auch: Hast Du irgendeine Erfahrung mit Hunden? Ist das eine Idee, weil Du Dich allein nach dem Umzug fühlst? Nicht, dass es nicht klappen könnte - aber ich lese genau sie, die Erfahrung, aus Deinen Zeilen einfach nicht heraus. Natürlich, irgendwann fängt man an, ist es der erste Hund. Und es gibt genug Unbeholfenheiten dabei, das ist klar. Nur, Deine scheinen dort noch gar nicht angekommen zu sein, sondern schon viel früher zu beginnen.

Sie sagt doch das sie geld hat......muss man erst stinke reich sein um ein tier anzuschafen? Ich finde das jetzt bissle übertrieben...Man versucht jedem ein tier auzureden finde ich, ok bei mir verstehe ich das noch, aber jetzt finde ich das total schwachsinnig. Sorry. Aber sie erfüllt alle voraussetzungen, was sie arbeitet ist doch egal, sie sagt sie hat zeit und geld und platz und ich denke sie hat auch ein herz für tiere. Und ich denke und hoffe das man sich die wohnung und die person dort sehr geanu anschauen wird. Und nur weil man nicht weis das es ein tier taxi gibt heißt es doch nicht das sie sich lieber kein hund anschafen soll. So lese ich das irgendwie raus, das man zweifel an die anschafung hat weil sie nicht weis das es ein tier taxi gibt. Wenn man bei jedem so vorgehen würde, dürfte kein mensch ein haustier haben. Ich denke sie hat sich schon einen kopf drüber gemacht.......und was spricht dagegen wenn man einzogen ist erst das man sich einen hund anschaft. Vielleicht braucht sie auch einen beschützer so alleine in dem haus/wohnung.
 
Wenn die vom Tierheim doch sowieso schon schauen, in welche Umgebung der Hund kommt, könnten sie ihn doch gleich mitbringen.

Edy, wenn Du das nun nicht wieder auf Kinder beziehst, sage ich:
Ja, war bei einem meiner aber Hunde auch so. Da wurde Hundi bei einer Vorkontrolle mitgebracht und wenn es nicht okay gewesen wäre hier bei uns, hätten sie sie wieder mitgenommen. Nachkontrolle schmerzfrei.


LG
Landkaffee
 
Zuletzt bearbeitet:
Sie sagt doch das sie geld hat......muss man erst stinke reich sein um ein tier anzuschafen? Ich finde das jetzt bissle übertrieben...Man versucht jedem ein tier auzureden finde ich, ok bei mir verstehe ich das noch, aber jetzt finde ich das total schwachsinnig. Sorry. Aber sie erfüllt alle voraussetzungen, was sie arbeitet ist doch egal, sie sagt sie hat zeit und geld und platz und ich denke sie hat auch ein herz für tiere. Und ich denke und hoffe das man sich die wohnung und die person dort sehr geanu anschauen wird. Und nur weil man nicht weis das es ein tier taxi gibt heißt es doch nicht das sie sich lieber kein hund anschafen soll. So lese ich das irgendwie raus, das man zweifel an die anschafung hat weil sie nicht weis das es ein tier taxi gibt. Wenn man bei jedem so vorgehen würde, dürfte kein mensch ein haustier haben. Ich denke sie hat sich schon einen kopf drüber gemacht.......und was spricht dagegen wenn man einzogen ist erst das man sich einen hund anschaft. Vielleicht braucht sie auch einen beschützer so alleine in dem haus/wohnung.

Mist, was verirre ich mich auch in Hundethreads. Also:

Es geht nicht um ein Stinkereichsein, natürlich nicht. Im Gegenteil, nur das Reichsein zu betonen, genügt nicht, um mal eben einen Hund - was für einen, ist immer noch ein Spiel anscheinend - zu holen. Geld, irgendwoher, auch wenn man arm ist, braucht man in der Not trotzdem.

Und ich rede eben nicht ein Tier aus, oder wie das heißt. Aber ich kenne auch die Schattenseiten, nur auf die habe ich aufmerksam gemacht, weil es hier um einen unbekannten Hund aus dem Tierheim geht und für mich viel zu unbestimmte Worte. Etwas ganz anderes ist es, dass man nicht alles vorhersehen kann. Weder das Leben des Hunds noch das eigene. Darum geht es nicht.

Warum ist TE-Gast für Euch eigentlich eine "Sie"? Mir ist's gleich, aber aus "Gast" lese ich kein Geschlecht heraus.

Hier steht von TE nur das, was geschrieben wurde. Und da sehe ich nicht, dass ein "Kopf gemacht wurde". Es kann sein, natürlich. Aber warum zeigt TE ihn dann nicht?
 
hallo,

ich habe vor mir einen hund aus dem tierheim zu holen. finanzen+zeit+platz habe ich ausreichend, aber ich stehe vor einem mehr oder weniger (?) gr. problem. ich habe kein auto und weiß nicht, wie ich den hund aus dem tierheim holen soll.
das tierheim ist weiter draußen, ich könnte mit dem fahrrad hinfahren, aber den hund mit dem fahrrad zurückzunehmen wird wohl viel zu viel für ihn? ob ein bus dorthin fährt weiß ich nicht, aber das wird ja noch stressiger für den hund!

gibt es vielleicht irgend eine organisation, die (gegen bezahlung) mir helfen kann den hund zu meinem haus zu transportieren?

von den mitarbeitern des tierheims selbst kann ich das wohl schlecht verlangen.

ich bin erst vor 1 monat hier her gezogen und ich habe niemanden hier in der nähe wohnen (verwandtschaft, bekanntschaft), der mir helfen kann.

bin etwas ratlos. wenn ihr irgend eine idee habt wär ich dankbar.

freundliche grüße
gast

Was nun?
 
Willkommen in Deutschland.
Dem Land, in dem sich die Menschen mehr um das Wohlergehen eines Tieres sorgen, als um das eines anderen Menschen.

Und wieso fragt ihr ständig, ob die Person schon Erfahrungen mit Hunden hat? Was wäre wenn nicht? Irgendwann, irgendwo und mit irgendeinem Hund muss man doch anfangen.
 
Willkommen in Deutschland.
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.

Sobald es um Tiere geht, findet sich jemand, der drüber meckert, dass man sich mehr um Tiere als um Menschen kümmere. Wer sagt denn, dass das Eine das Andere ausschließen muss?
Frage ich dann so jemand, was ER/SIE denn für Mensch oder Tier tut, kommt fast immer ...... NICHTS.
Also lass das mal Sorge derjenigen sein, die etwas tun wollen, egal, für wen auch immer.

TE, ich will Dir keinesfalls einen Hund ausreden, wünsche Dir einfach nur, vorher an alles zu denken. Hatte schon so oft mit armen Tieren zu tun, die dann wieder abgegeben werden mussten.
 
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Und wieso fragt ihr ständig ...
Plakativer Unfug. Da kann ich Christine nur zustimmen. Es wurde geschrieben, dass ein Hund geholt werden soll, aber wie? Dass da Fragen aufkommen, die am Ende auch mit dem "Wohlergehen" des TEs zu tun haben könnten, dürfte nicht schwierig zu verstehen sein. Und ... Fragen sind nun einmal Fragen und es gehört zur kleinen Menschenkultur, dass eine Antwort sie auch einfach aus dem Weg schaffen könnte. - Gib' aber doch mal ein Beispiel aus Deinem Leben, das zeigt, dass Du Dich ganz konkret für das Wohlergehen eines Menschen eingesetzt hast und zwar im Zusammenhang mit einem Tier. (Münzen in Becher werfen gilt also nicht.)

Und sicherlich ist irgendwann mal ein Anfang, ist so in allen Dingen. Aber mit welchem Hund ich den mache, ist ein großer Unterschied, besonders für das Gelingen. (Siehe die Fragen von momo28.) Darum geht es.

Wenn es nur um die Frage des Transports gehen soll: Sie ist schon in der ersten Antwort hier gelöst worden und hätte von TE schon vorher selbst geklärt werden können.
 
Zitat Sperata:

Und sicherlich ist irgendwann mal ein Anfang, ist so in allen Dingen. Aber mit welchem Hund ich den mache, ist ein großer Unterschied, besonders für das Gelingen. (Siehe die Fragen von momo28.) Darum geht es.
-----------------------

Nein.
Denn dann hätte der oder die TE gefragt, was für einen Hund sie sich zulegen soll.
Man muß schon etwas daneben sein, wenn man aus der einfachen Frage, wie ein Hund zu befördern ist, all diesen Quatsch herauslesen will.Katzenversammlung 002.jpg
 
Du kommst mir -zurückhaltend formuliert- etwas unstrukturiert vor. Wer Geld genug hat, nen Hund zu versorgen Futter, Tierarzt, Steuer, Hundeschule, der sollte wohl genug für ein Taxi haben, falls der Weg tatsächlich zu weit sein sollte. Hunde sind Lauftiere, halten lange durch, auch die kleinen. Kennst du dich überhaupt aus, weißt du wie man einen Hund erziehen muss? Falls nicht, tu den Hunden im Tierheim und anderswo einen Gefallen und hol keinen zu dir. Die allermeisten Hunde leben bei Menschen, die nicht wissen, was für ein Wesen sie an der Leine haben, die vermenschlichen das Tier, behandeln es wie ein Spielzeug, erlauben ihm alles, bringen ihm nichts bei und tun ihm damit KEINEN Gefallen. Und ihrer Umwelt auch nicht.
Also: ich empfehle: erst überlegen: hab ichs drauf? Hab ich genug Geld? Wie behandle ich einen Hund aus dem Tierheim, der verstört, traumatisiert oder vernachlässigt ist?
 

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