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Hund anschaffen ja oder nein ? Fragen an die Hundehalter hier

Das Schreiben meiner Antwort hat sich überschnitten mit Deinen letzten Beiträgen.

Wenn Ihr im Familienverbund mit Eltern und Geschwistern lebt, erscheinen die Voraussetzungen schon besser. Und auch die Arbeitszeiten und die 2 Tage home-office sind gut. Ich hab auch 2 Tage home-office und an den anderen Tagen kann ich meine Arbeitszeiten frei einteilen in einem Zeitfenster von 7 - 20 Uhr. Diese Rahmenbedingungen helfen ungemein. Aber Du mußt Dir auch immer im Klaren sein, daß sich das auch jederzeit wieder ändern kann. Wie gesagt bei uns hat sich in den letzten 14 Jahren immer wieder was betrieblich verändert, was Auswirkungen auf die Hundehaltung hatte.

Aber wie gesagt, Deine aktuelle Ausgangssituation ist nicht sooo schlecht.

Aber leider möchte ich Dir auch sowohl von dem Welpen als auch von dieser speziellen Hunderasse abraten. Ein etwas älterer alltagserfahrener Hund mit einem ruhigen, ausgeglichenen Gemüt ist da besser geeignet.
Die wichtigste Eigenschaft eines Bürohundes ist absolute Stubenreinheit, Ruhe und Gelassenheit. Und geduldiges stundenlanges Rumliegen. Das sind jetzt nicht die typischen Rasseeigenschaften eines lebhaften, verspielten, quirliegen, bellfreudigen Zwergspitz, der womöglich auch noch zum Bewachen oder zur Eifersucht neigt, wenn der Spitz zu sehr durchkommt. Im Idealfall merkt man gar nicht, daß ein Bürohund da ist, weil er nur entspannt rumliegt. Und der ideale Bürohund reagiert auch weder auf Kollegen noch Kunden, bewacht weder Dich noch das Büro, läßt Dich in Ruhe und Konzentration arbeiten, bellt nicht und fordert weder Spiel noch ständige Aufmerksamkeit oder Streicheleinheiten. Sonst geht das nicht nur Chef und Kollegen auf die Nerven, sondern auch Dir.

Eine Bekannte von mir hatte ihren Hund als Welpe und Junghund mit im Büro. Das hat nicht gut geklappt, weder Chef noch Kollegen waren begeistert, daß sie mit dem Welpen so oft rausmußte oder daß mal ein Malheur passierte. Auch daß Ihr Büro ständig voller Papierschnitzel war, weil der Hund mit Begeisterung den Papierkorb umwarf und sich als Aktenvernichter betätigte, führte zu Irritationen. Und das Rumgewusel und zum Spiel auffordern stieß nicht auf Verständnis. Ganz zu Schweigen davon, daß nicht jeder begeistert war angebellt oder angesprungen zu werden, wie kleine junge Hunde es nunmal gerne tun. Und es ging auch nicht, daß man beim Betreten des Büros um angesabbertes Hundespielzeug balancieren muß oder beim Anklopfen zu hören bekam: "Gleich, warten Sie noch kurz draußen. Princess, ins Körbchen. Ins Körbchen. Ins Körbchen. So ist brav... Nein, nein, bleib im Körbchen. Schön liegen bleiben. Nein, nein zurück ins Körbchen. Einen Augenblick noch.... Wir sind gleich soweit... bleeeeiiiiib....so ist guuuuuuut...."
Hat nicht lang gedauert, da hat der Chef seine Zusage zurückgezogen. Zum Glück ist der Hund nicht im Tierheim gelandet. Aber meine Bekannte mußte in den sauren Apfel beißen und über 300 Euro pro Monat für einen Platz in einer Hundetagesstätte bezahlen.

Auch wenn jeder Hund individuell ist, Zwergspitze halte ich weder fürs Büro noch für langes Alleinbleiben geeignet.

Ok... das klingt auf jeden Fall so *schmunzel... dass man : "den Hund mit ins Büro nehmen"
am Anfang auf keinen Fall fest einplanen sollte.

Danke auch für den Beitrag.

( ich hab alles spätere in dem Thema noch nicht gelesen... sondern antworte step by step)

Kann ja am Anfang auch schlecht alle Aspekte unserer Lebenssituation erklären, nennen...
im Eingangsposting schon 250 Details schreiben😉

ich hab mir das ( wenn halt überhaupt möglich) so gedacht:
vor den nächsten Sommerferien wo wir dann 6-8 Wochen zum eingewöhnen hätten + Urlaub auf dem Zeltplatz.

Im Oktober schauen wir uns die Hunde-Pension mal genauer an.
Da kann ich ja bestimmt mal einen Termin machen und auch einiges fragen.

Dann durchforste ich nochmal alle kleinen Hunderassen, rede mit meiner Schwester.

Bis zu den Oktoberferien überleg ich mir den Tierheimbesuch. hm
 
Wenn ihr den Hund evtl. erst nächstes Jahr anschaffen wollt, dann kannst du dich ja mal (falls gewünscht) nach Züchtern umschauen, die du befragen kannst. Vielleicht auch den einen oder anderen Besuch dort machen, um die Tiere kennen zu lernen.

Ich habe die Mutter meiner Hündin kennen gelernt, da war diese noch gar nicht läufig. Ich war dort, habe mir alles angeschaut, viele Fragen gestellt und Antworten bekommen.
Und bis es zum ersten Welpenbesuch gekommen ist, bestand immer die Möglichkeit per Telefon oder e-mail nachzufragen.
Noch heute, nach 8 Jahren besteht der Kontakt zu den Züchtern. Wir treffen uns, was ganz toll ist, wenn sich ca. 25 bis 30 Hunde der gleichen Rasse auf einem Platz tummeln und es geht friedlich zu.
 
Meine Mutter hatte beides. Reinrassig, aus dem Tierheim, vom Nachbarn, vom züchter und als Pflegehund. Alles verschiedene Rassen. Von reinrassig bis Mischling. Von babyhund bist verstört/geretteten Hund. - Gerade ein junger hund braucht viel erziehung. wenn du es nciht schaffst einen "gebrauchten" hund zu nehmen der schon stubenrein ist. dann schaffst du auch keinen jungen hund. hier wird dann auch klar, das du nur süß willst und status reinrassig. Du blendest zu stark aus, das es ein Tier ist. - Übrigends hunde kann man billig kaufen auch tierfutter, aber sobald die krank werden, wird das futter teuer. Und auch der tierarzt. Mit dem alter werden die immer teurer. - wenn du übrigends wenig ahnung von hunden hast, nicht nur rasse aussuchen, dann bereite dich darauf vor, das du anfangs viel falsch machen wirst. Wenn du gut zu tieren sein willst, dann ist das ein sehr zeitintensives hobby. (Alle anderen tierhalter sind einfach nur tierquäler. Den tieren ist leider auch nciht zu helfen.) Das ist wie ein weiteres Kind.




es ist egal ob deinem eigenen hund oder einem fremdhund was passiert. Mal von deiner tochter abgesehen. Wenn einer fremden tochter oder deiner was passiert, was wäre schlimmer oder schlechter?! Versicherung ist nur eine formalität. Es darf nichts passieren!!!!! Sonst besser keinen Hund!




es ist ja auch durchaus möglich eine oma zu finden, die auch gerne gesellschaft hat, trotz hund. dann kann deine tochter da auch mal als gesellschafterin aushelfen. win-win- weil du hast auch einen Kindersitter. klar, ist so eine alte oma als anhängsel doof für deine tochter, aber auch hier kann sie zeigen, wie wichtig ihr tiere sind. Und nicht nur das "haben" wollen.

Mal ganz im Ernst... was sollen denn solche Aussagen?
Auch Autofahrer mit Führerschein, die gut fahren können... verursachen gelegentlich Unfälle mit Todesfolgen.
Weil man ein "das darf nicht passieren"... auch bei aller Vorsicht und Mühe nie ausschließen kann.

Es macht aber im Bezug auf dieses Thema ´nen großen Unterschied... ob ich für den eventuellen Tod eines fremden Hundes verantwortlich bin... oder ob der sich aus versehen losgerissene, überfahrene Hund mein Liebling war.
( ich mit der eigenen Katastrophe leben muß)

ich frag mich.... an welcher stelle es so klang... als wenn ich Hunde nur "süss" finde!?
und wo ich schrieb, dass ich keinerlei Erfahrung habe...
Es kann verdammt schwer sein bei einem älteren Hund irgendwelche unangenehmen Verhaltensweisen wieder weg zu erziehen und es ist auf jeden Fall ne Zusatzaufgabe. Klar kann das auch klappen. ( unser Fr. Schäferhund früher... war aus dem Tierheim, der hat sich super in unsere damalige Familie integriert, meinen Vater vergöttert und war ein toller Hund. Aber das man ihn nur schwerlich mit in einem Auto nehmen konnte... weil er sooo gern gefahren ist... das er die ganze zeit lauthals gejault hat... war unmöglich ihm noch abzutrainieren. nur so als Beispiel

Ich brauche keinen Kindersitter und würde alte Leute nicht als unangenehmes Anhängsel bezeichnen und in Kauf nehmen... so als notwendiges Übel. das klingt ja schrecklich

Ne einfache Unterhaltung über das Thema Hunde muß doch hier möglich sein....
ohne das du mir gleich unterstellst... "das ich keinen jungen Hund schaffe"🙄
Findest du das nicht etwas übergriffig… obwohl du mich nicht kennst?

Auch dieses Thema teuer... ist ja ziemlich relativ.
 
Lieber weiß man aber von Anfang an, wie der Hund ist, als wenn man sich einen Welpen anschafft, der seinen Charakter erst entwickelt. Man kann vieles mit Erziehung steuern, siehst du ja auch an deinem Kind, aber den Charakter, den entwickelt sowohl Kind als auch Hund allein.

Das mit den Hundesitten ist super einfach. Es gibt genug berufstätige, die mal ein Wochenende Hundefrei möchten - eure Chance. Wenn sie mit dem "fremden" Hund zurecht kommt, super.
Denn der "neue" Hund wird auch erst einmal fremd sein.

Wichtig ist, dass sie mit ihren 12 Jahren lernt, am Samstag frühs aufzustehen und eine gewisse Zeit mit dem Hund Gassi geht. Du kannst sie nebenbei dabei unterstützen und auch für dich feststellen, ob das dauerhaft was für euch ist.



Richtig.
Welpen sind Babys. Keiner würde ein Baby über Stunden alleine lassen, auch ein guter Punkt.
Ein paar Wochenenden, wenn das Mädchen selbst frei hat und ihre Freizeit dem Hund unterordnen muss wird sicher einen Denkprozess auslösen.

Das mit dem: "man sieht bei einem älteren Hund die Charaktereigenschaften ja schon" ist ein gutes Argument. Allerdings bräuchte ich da ja auch einiges an Zeit um den Hund "auszuprobieren"

Ich hab schon soviel Anzeigen gelesen von Besitzern die Hund oder Katze abgeben müssen/wollen... da kann man aber schlecht sagen... ich borge mir das Tier erstmal 1-2 Wochen und geb ihn bei Nichtgefallen zurück. ( falls alles was sie über stubenrein, freundlich, herzallerliebstes Wesen... einfach erstunken und erlogen war😉)


Wäre auch eine Option... gezielt einen Hund suchen... der nur für einen Abend oder am WE mal betreut werden muß.
Bisher hab ich davor noch zurück geschreckt... weil ich nicht wollte das es dann überhand nimmt mit dem "eigenen Hund" Wunsch. Aber das ist auch ne gute Idee!🙂

Meine Tochter geht seit 6Jahren regelmäßig zum Training... auch manchmal Sonntag um 7:00 Uhr ( mit mir) und steht auf wenn es nötig ist. Ich zweifel das wirklich bei ihr nicht an.. das sie alles mögliche dafür tut und nicht nur verspricht.
Den Hund muß ich halt mitnehmen können.
Habe dann ohnehin meist 1-2 Stunden Zeit mit ihm ne Runde zu gehen... wenn sie beim Sport ist.
Bei Mistwetter muß ich ihn aber auch mit rein nehmen können.

Danke für die Anregung!
 
Die Rasse finde ich für euch auch nicht gut gewählt.

Pomeranian: Charakter - So ist der kleine Zwergspitz

Habt ihr bereits Hundeerfahrung? Abgesehen davon, dass während deiner Kindheit Hunde auf dem Hof herumliefen?
Hat sich deine Tochter näher mit dem Thema auseinandergesetzt, Bücher gelesen? Was wisst ihr über die Körpersprache des Hundes? Über die Erziehung eines Hundes? Wie wird er eingewöhnt, sauber, leinenführig, gehorsam, alleine bleiben lernen, wie lernt er seine Reviergrenzen kennen usw.? Wie geht man mit dem ausgeprägten Selbstbewusstsein dieser Rasse um, wie verhält man sich bei Begegnungen mit anderen Hunden, wie im Ernstfall? Könnte deine Tochter das handeln?

Regelmäßig im Tierheim Gassi führen, in Hundeschulen anfragen und beim Training zusehen wären Möglichkeiten zu lernen und kleine Erfahrungen zu sammeln.

Warum ist Hundesitten schwierig? Was hat da nicht geklappt? (Wobei ich mein Tier auch keinem unerfahrenen Neuling überlassen würde).
Wenn der Besitzer eine Hundehalter-Haftpflichtversicherung hat, die Fremdhütung beinhaltet, gibt es kein Versicherungsproblem.

Du argumentierst "sie ist ja erst 12." Sie ist auch beim eigenen Hund 12, nur ist damit viel mehr Zeit und somit mehr Verantwortung verbunden.
Wenn du sie für stundenweise Verantwortungsübernahme für noch nicht geeignet empfindest - und du als Mutter wirst das beurteilen können - sieht das bei mehr zeitlicher Verantwortung nicht besser aus.

Den von bird on the wire eingebrachten Satz bezüglich der LEBENSLANGEN Verantwortung halte ich auch für entscheidend.

Seid ihr dazu bereit?
Auch dazu bereit, zu lernen?
Bereit, euch einzuschränken, was Urlaube angeht? Rücklagen zu bilden, eventuell nötige Operationen zu bezahlen und den Hund dann zu pflegen? Bei Diabetes zu spritzen? Auf ein erblindetes Tier einzugehen? Damit zu leben, falls er inkontinent wird?

Wieviel Durchhaltevermögen zeigt deine Tochter bisher? Geht sie einem Hobby konstant über Jahre hinweg nach oder ist sie eher flatterhaft?
Sie ist 12. Jungs werden attraktiver. Sie wird aktiver werden, was selbständige Freizeitgestaltung angeht, sie wird unternehmungslustiger werden, sich abnabeln. Sie wird immer mal einen Freund haben.
Was passiert dann mit dem Hund?
Wird es dein Hund sein oder wird er überflüssig sein?
Oder schätzt du sie so ein, dass sie trotz dieser neuen Interessen, der Veränderungen in ihrem Leben, sich fürsorglich und verantwortungsbewusst um das Tier kümmern wird?

Ich will dir das nicht ausreden, mein Nachwuchs bekam in dem Alter nicht das erste Tier. Mit 13 kaufte sie sich selbst ein weiteres Tier, welches älter als 30 Jahre werden kann. Inzwischen selbst über 20, wird das Tier nach wie vor geliebt und umsorgt.
Das ist aber eher selten so.
Das abzuschätzen liegt in dei er Verantwortung, ebenso zu durchdenken, ob du das Tier übernehmen würdest bis zu seinem Lebensende, wenb deine Tochter das Interesse verliert.

Dann beantworte ich den jetzt auch noch ;-)

Vielleicht etwas ausführlicher... da viele User ähnliches Fragen.

Es liefen nicht einfach nur Hunde auf dem Hof rum🙄 ich bin damals mit unseren Hunden auch spazieren gegangen, hab sie an die Leine gewöhnt, ihnen Kommandos beigebracht, z.b. sie durften bei offener Tür nicht einfach ins Haus laufen, bei offener tür das Grundstück nicht verlassen.

Mit 20 bin ich ausgezogen und seitdem hatte ich keinen Hund mehr und noch nie einen Wohnungshund.

Meine Tochter hat in den letzten 2 Jahren öfter den Hund eines Klassenkameraden mit ausgeführt... mit dessen Mutter als Begleitung ( da fing das ganze Thema Hundewunsch dann auch an... nicht weil sie einen im Fernseher gesehen hat)
Hab ich sie von dort abgeholt... hat sie nicht mit dem Jungen gespielt, der saß vor der ps4... sondern mit dem Hund.😉( Leider hat genau dieser Hund border collie [für uns zu groß] Panik vor Katzen... sonst hätte ich den mal ausgeborgt)

Wir wohnen dicht neben einem Park, da laufen oft Hunde auch frei rum und sie hatte nie Angst oder Probleme mit Hunden. Heißt sie kann z.B. gut einschätzen das man nicht zu nah von hinten an fremde Hunde ran tritt, hat ein gutes Gespür für "Tiersprache".
Sie ist sportlich, kräftig und könnte auch nen größeren Hund halten. Sie wohnt hier schon immer und wir kennen ein paar Hundehalter aus dem Park. (trotzdem nicht so einfach mal schnell einen zu finden.... der seinen Hund her gibt/borgt und wo der Hund das auch mitmachen würde)

Wenn ich mich nicht mehr um sie kümmern muß… dann halt um den Hund.
Viele Kinder leben aber heutzutage schon auch länger bei den Eltern und beruflich ist es auch nicht so abwegig... das sie hier bleiben kann, in der Nähe.

Ich bin genauso hin und her gerissen....wie vor dem ersten Beitrag😉
Trotzdem nochmal Danke an Alle.... ich denk nochmal in Ruhe drüber nach welchen Versuch wir vielleicht als nächstes machen.
 
Ich habe eine provozierende Art zu schreiben. Ich bin sicher Du nimmst es nciht persönlich, wenn ich damit nciht irgendwas triggere. - Lass uns auf der sachlichenen Ebene bleiben.


Mal ganz im Ernst... was sollen denn solche Aussagen?
Auch Autofahrer mit Führerschein, die gut fahren können... verursachen gelegentlich Unfälle mit Todesfolgen.
Weil man ein "das darf nicht passieren"... auch bei aller Vorsicht und Mühe nie ausschließen kann.

Was nutzt dem Toten die Versicherung? Auch Schmerzensgeld bei Verletzungen, ändern ncihts daran, das die versicherung nur den Schaden deckt, nicht aber das Risiko minimiert. Auch das Drama am ende bleibt gleich. Also ist die Frage ob Hund oder nicht, nicht von der Versicherung abhängig. Genausowenig ob deine Tochter auf den aufpasst oder nicht. - Das sit damit gemeint.


Es macht aber im Bezug auf dieses Thema ´nen großen Unterschied... ob ich für den eventuellen Tod eines fremden Hundes verantwortlich bin... oder ob der sich aus versehen losgerissene, überfahrene Hund mein Liebling war.
( ich mit der eigenen Katastrophe leben muß)

Das macht überhaupt keinen Unterschied!!!! genau da bin ich anderer Meinung. Da stirbt ein Tier. Oder ein Mensch (wessen Tochter ist egal). Es ist keine Sache die man besitzen kann. Der Hund ist zwar Rechtlich gesehen dein Besitz, aber ich lege Dir nahe das anders zu sehen: Wenn Du jemand heiratest dann besitzt du den Menschen auch nicht, du hast nur die Verantwortung für den menschen übernommen. Bis der Tot scheidet. So solltest Du es verstehen. Sonst brauchst Du nciht von "mein Liebling" sprechen. Das hat dann nichts mit Liebe zu tun.


Es kann verdammt schwer sein bei einem älteren Hund irgendwelche unangenehmen Verhaltensweisen wieder weg zu erziehen und es ist auf jeden Fall ne Zusatzaufgabe. Klar kann das auch klappen. ( unser Fr. Schäferhund früher... war aus dem Tierheim, der hat sich super in unsere damalige Familie integriert, meinen Vater vergöttert und war ein toller Hund. Aber das man ihn nur schwerlich mit in einem Auto nehmen konnte... weil er sooo gern gefahren ist... das er die ganze zeit lauthals gejault hat... war unmöglich ihm noch abzutrainieren. nur so als Beispiel


Hier redest Du von dem Charakter (ich meine nciht typische Rasseeigenschaften) eines Hundes. Du wirst auch den persönlichen Charakter eines Menschen nie ändern. Das kann Dir bei einem Jungen hund genauso passieren "gerne fahren". Das der Hund gejault hat wurde ihm ja nciht aufgeprägt. Er wurde einfach so gelassen. Mir fällt jedenfalls kein Trauma für einen hund ein das er bei der fahrt jault. - Man kann auch mit einem etwas älteren Hund zur Hundeschule. Hunde lernen nie aus. Und du musst ja nicht den absoluten härtefall aus dem tierheim holen. Je nachdem wie gut das Tierheim ist und den hund kennt, können sie dir im vorherein schon was über eigenarten sagen. Ein Junger Hund ist ein überraschungspaket.

Ich brauche keinen Kindersitter und würde alte Leute nicht als unangenehmes Anhängsel bezeichnen und in Kauf nehmen... so als notwendiges Übel. das klingt ja schrecklich

Es freut mich das du und deine tochter so denkst. Dann steht dieser Konstellation ncihts im weg. Super. Gerade bei Älteren Hundebesitzeren, kannst Du sehen, wie viel falsch läuft.

Ne einfache Unterhaltung über das Thema Hunde muß doch hier möglich sein....
ohne das du mir gleich unterstellst... "das ich keinen jungen Hund schaffe"🙄
Findest du das nicht etwas übergriffig… obwohl du mich nicht kennst?

Ich glaube Dun hast es ganz locker aufgefasst. Meine Provokationen sind nie Inhaltsleer und es lohnt sich da in sich zu gehen, wenn man da nicht drüber hinweglesen kann.


Es muss doch echt kein junger Hund sein. Wozu? Es gibt so viele die ein Zuhause brauchen. Zuviele Züchter die die Rassen überzüchten, so nett die auch sind. Es braucht nciht noch mehr hunde und den Rassehund. Es sind genug da, die ein Zuhause suchen. Die Tierheime sind voll. Wenn Du Tiere magst, gehst Du nciht zum züchter, für einen privathund.
 
Wenn es denn ein Rassehund sein soll:

https://www.google.com/amp/s/www.zooroyal.de/magazin/hunde/bichon-frise/amp/

Habt ihr euch diese Rasse mal angeschaut?

Fände ich passender.
Perfekter, freundlicher Familienhund, haart wenig (Büro!), verträglich. Seit Jahrtausenden für diese Aufgabe "Familienhund" gezüchtet.

Fell muss halt gepflegt werden und alleine ist er nicht gerne. --> Arbeitszeiten flexibel, also gut zu organisieren, dass er das wenig ist?


Alternativ, jüngere Rasse:

https://www.animals-digital.de/hunde/hunderassen/maltipoo/


Beides gelehrige Rassen, mit denen die Tochter beim Üben von Kunststückchen viel Spaß haben kann.
Doch beide leichter zu führen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde niemals einen Hund "allein" adoptieren. Ideal sind mehrere Bezugspersonen, die auch wirklich Interesse am Hund haben. Dogsharing wurde ja bereits genannt, eine Bekannte von mir macht das so ähnlich. Sie hat einen kleinen Hund und arbeitet in Teilzeit. Wenn sie länger weg ist, ist der Hund bei der Schwägerin, die ihn auch sehr liebt und als Hausfrau massig Zeit hat. Wenn sie mal keine Zeit hat, geht der Hund zu einer Tante, die den Hund ebenfalls sehr gerne hat. Die machen das freiwillig und aus eigenem Antrieb. Überstunden, Wochenendtrips oder Urlaube sind gar kein Problem. Ein tolles "Rudel" für den Hund und alle haben was davon.

Ich würde gern von euch wissen :

- wie lange lasst ihr euren Hund am Tag alleine zu Hause? (wie habt ihr ihn daran gewöhnt?)
- wie habt ihr das organisiert, trotz Arbeit einem Hund gerecht zu werden?
- nimmt jemand hier seinen Hund mit ins Büro? (klappt das auch bei Welpen?)
- wie aktiv sind eure Hunde so den Tag über? (wie ist so ein Hundetagesablauf)
Ich habe meinen Hund eigentlich nie länger als 6 Stunden alleine gelassen, in ganz seltenen, absoluten Ausnahmefällen auch mal 8, aber in der Regel maximal 4h am Tag. Der Hund muss ja auch mal pinkeln... und gewöhnt habe ich ihn daran langsam und Stückweise, da musst du dir mal einen Ratgeber durchlesen.

Damals war ich quasi im Homeoffice und saß lockerflockig 10h am Tag sehr monoton am Schreibtisch. Der Hund hat von mir gelernt, viel zu ruhen und das ist für einen Hund sowieso total wichtig. Er lag also den ganzen Tag entspannt auf dem Teppich, zwischendrin haben wir eine Gassirunde gemacht. Gar kein Problem. Wenn du ihn in ein fremdes Büro bringen willst, dann musst du ihn allerdings erst an die neue Umgebung gewöhnen und ihm beibringen, wie er sich dort zu verhalten hat. Mit Welpen klappt das auf gar keinen Fall, außerdem pinkeln die dir mindestens 10x ins Büro, bis du das im Griff hast.

Hier hat jemand geschrieben, dass Zwerspitze kläffen. Das ist grundsätzlich richtig. Allerdings sind Hunde, die viel kläffen, unruhig herumlaufen und alles beobachten nicht richtig erzogen worden. Ich hatte ebenfalls einen sehr unruhigen Welpen, auch eine "Kläfferrasse", habe diesem Hund aber beigebracht, Ruhezeiten einzuhalten. Das unkontrollierte Kläffen habe ich komplett unterbunden, übrigens ohne jegliche Strafen, sondern mit rein positiver Erziehung. Das geht! Natürlich hat mein Hund auch mal gebellt, wenn ich ihn gelassen habe (auf Befehl oder, wenn ich mal einen Clown gefrühstückt habe, weil ich ihn selbst angebellt habe... 😛), aber er wusste auch, wann Schluss ist.
 

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