Das Schreiben meiner Antwort hat sich überschnitten mit Deinen letzten Beiträgen.
Wenn Ihr im Familienverbund mit Eltern und Geschwistern lebt, erscheinen die Voraussetzungen schon besser. Und auch die Arbeitszeiten und die 2 Tage home-office sind gut. Ich hab auch 2 Tage home-office und an den anderen Tagen kann ich meine Arbeitszeiten frei einteilen in einem Zeitfenster von 7 - 20 Uhr. Diese Rahmenbedingungen helfen ungemein. Aber Du mußt Dir auch immer im Klaren sein, daß sich das auch jederzeit wieder ändern kann. Wie gesagt bei uns hat sich in den letzten 14 Jahren immer wieder was betrieblich verändert, was Auswirkungen auf die Hundehaltung hatte.
Aber wie gesagt, Deine aktuelle Ausgangssituation ist nicht sooo schlecht.
Aber leider möchte ich Dir auch sowohl von dem Welpen als auch von dieser speziellen Hunderasse abraten. Ein etwas älterer alltagserfahrener Hund mit einem ruhigen, ausgeglichenen Gemüt ist da besser geeignet.
Die wichtigste Eigenschaft eines Bürohundes ist absolute Stubenreinheit, Ruhe und Gelassenheit. Und geduldiges stundenlanges Rumliegen. Das sind jetzt nicht die typischen Rasseeigenschaften eines lebhaften, verspielten, quirliegen, bellfreudigen Zwergspitz, der womöglich auch noch zum Bewachen oder zur Eifersucht neigt, wenn der Spitz zu sehr durchkommt. Im Idealfall merkt man gar nicht, daß ein Bürohund da ist, weil er nur entspannt rumliegt. Und der ideale Bürohund reagiert auch weder auf Kollegen noch Kunden, bewacht weder Dich noch das Büro, läßt Dich in Ruhe und Konzentration arbeiten, bellt nicht und fordert weder Spiel noch ständige Aufmerksamkeit oder Streicheleinheiten. Sonst geht das nicht nur Chef und Kollegen auf die Nerven, sondern auch Dir.
Eine Bekannte von mir hatte ihren Hund als Welpe und Junghund mit im Büro. Das hat nicht gut geklappt, weder Chef noch Kollegen waren begeistert, daß sie mit dem Welpen so oft rausmußte oder daß mal ein Malheur passierte. Auch daß Ihr Büro ständig voller Papierschnitzel war, weil der Hund mit Begeisterung den Papierkorb umwarf und sich als Aktenvernichter betätigte, führte zu Irritationen. Und das Rumgewusel und zum Spiel auffordern stieß nicht auf Verständnis. Ganz zu Schweigen davon, daß nicht jeder begeistert war angebellt oder angesprungen zu werden, wie kleine junge Hunde es nunmal gerne tun. Und es ging auch nicht, daß man beim Betreten des Büros um angesabbertes Hundespielzeug balancieren muß oder beim Anklopfen zu hören bekam: "Gleich, warten Sie noch kurz draußen. Princess, ins Körbchen. Ins Körbchen. Ins Körbchen. So ist brav... Nein, nein, bleib im Körbchen. Schön liegen bleiben. Nein, nein zurück ins Körbchen. Einen Augenblick noch.... Wir sind gleich soweit... bleeeeiiiiib....so ist guuuuuuut...."
Hat nicht lang gedauert, da hat der Chef seine Zusage zurückgezogen. Zum Glück ist der Hund nicht im Tierheim gelandet. Aber meine Bekannte mußte in den sauren Apfel beißen und über 300 Euro pro Monat für einen Platz in einer Hundetagesstätte bezahlen.
Auch wenn jeder Hund individuell ist, Zwergspitze halte ich weder fürs Büro noch für langes Alleinbleiben geeignet.
Ok... das klingt auf jeden Fall so *schmunzel... dass man : "den Hund mit ins Büro nehmen"
am Anfang auf keinen Fall fest einplanen sollte.
Danke auch für den Beitrag.
( ich hab alles spätere in dem Thema noch nicht gelesen... sondern antworte step by step)
Kann ja am Anfang auch schlecht alle Aspekte unserer Lebenssituation erklären, nennen...
im Eingangsposting schon 250 Details schreiben😉
ich hab mir das ( wenn halt überhaupt möglich) so gedacht:
vor den nächsten Sommerferien wo wir dann 6-8 Wochen zum eingewöhnen hätten + Urlaub auf dem Zeltplatz.
Im Oktober schauen wir uns die Hunde-Pension mal genauer an.
Da kann ich ja bestimmt mal einen Termin machen und auch einiges fragen.
Dann durchforste ich nochmal alle kleinen Hunderassen, rede mit meiner Schwester.
Bis zu den Oktoberferien überleg ich mir den Tierheimbesuch. hm