--> es würden nur die nächsten Sommerferien in Frage kommen... also 6-8 Wochen Eingewöhnungszeit bis ernsthaft Alltag eintritt. Nach einer Hundeschule hab ich mich noch nicht erkundigt. Weiß auch nicht ob ich das möchte... hm!?
Macht das jeder... der sich ´nen Hund zulegt?
Ja, das empfehle ich ganz dringend. Selbst, nachdem ich jetzt einige Hundeerfahrung habe und mich mit der Erziehung gut auskenne, würde ich dort hingehen. Nicht, weil
ich es brauche, sondern weil vor allem der junge Welpe die Kontakte zur Sozialisierung braucht. Wichtig ist es, eine moderne Hundeschule aufzusuchen, die positiv arbeitet und keine wilden Welpenstunden macht, sondern kontrollierte, positive Kontakte unter den Tieren ermöglicht. Die Welpenschule ist nicht zum Spielen gedacht, sondern zum Lernen. Fürs regelmäßige Raufen braucht der Hund feste Freunde. Das ist so schön!
aber im ernst :
- autofahrtauglich
- so stressresistent… dass man ihn gut überall mitnehmen kann ( fast überall)
- er sollte sich halt anpassen können an unseren Rhythmus... ( wann Ruhe sein muß, wann Zeit zum spielen, toben, spazieren gehen ist usw..... kann er gern auch anzeigen... das er jetzt ne "pause braucht")
- ein paar Stunden allein in unserer Wohnung sollte er schon bleiben können (ohne panik)
- er darf nicht hoch springen können ( Fenster)
- Katzenverträglich
- Kinderverträglich
- kein Jagdtrieb
- wäre schön wenn er nicht nur bei mega gutem Wetter raus kann
( zu wenig Fell ist nichts, nicht zu Kälte und nässeempfindlich... da wir überhaupt viel außer Haus und draußen sind )
- klein
- kein Arbeitshund der ausgelastet werden muß … wie ein Husky oder ein Hütehund
Das ist hauptsächlich Sozialisierung, die in den ersten Lebensmonaten sehr intensiv betrieben werden
muss. Was hier verpasst wird, kann kaum noch nachgeholt werden. Deswegen ist es wichtig, sehr viel über die Welpenerziehung
im Vorfeld zu lernen. Wenn ihr einen Welpen holen wollt, dann fragt bitte ganz kritisch nach, welche Maßnahmen zur Sozialisierung getroffen werden. Unser Hund hat damals von Anfang an sehr viel erlebt. Sobald die Welpen alt genug waren, wurden sie an viele Geräusche, Lärm, Musikinstrumente, Autos und Autofahrten, Wald und Wiese, aber auch Autobahnen und Straßenlärm
positiv gewöhnt, d.h. hauptsächlich spielerisch. Das waren allerdings nur kleine Ausflüge, ein Welpe ist nach spätestens 20 min fertig mit der Welt. Mehr darf man einem Baby nicht zumuten.
Der Hund zeigt Pausen durch Unruhe an. Sie sind wie kleine Kinder. Besonders Welpen werden dann extrem quengelig, kläffen, rennen herum, zappeln wie verrückt. Da muss man einen Ruheort finden. Bei uns war das das Bett. Das Bett ist NUR zum Schlafen, niemals zum Toben oder klettern. Wenn wir uns mit unserem quengeligen Welpen ruhig ins Bett gelegt haben, hat er sich innerhalb von 2 min beruhigt und ist weggedöst – eine Art der Konditionierung, die das Leben massiv erleichtert.
Dir muss halt bewusst sein, dass das erste Jahr tatsächlich eine scheiß Arbeit ist. Es lohnt sich, es ist wunderschön, man verbucht so viele Erfolge und es macht Spaß. Aber man muss es eben vor allem selbst wollen.