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Hund anschaffen ja oder nein ? Fragen an die Hundehalter hier

In Mehrfamilienhäusern auf keinen Fall, da das Gebell den Nachbarn auf die Nerven geht.


Ich wohne mit Hund in einem Haus mit 12 Wohnungen.
Die Nachbarn fragen mich immer mal wieder, ob ich den Hund noch habe, man hört ihn ja gar nicht.

Kommt schlicht und einfach auch auf die Rasse an. Obwohl auch bei der Rasse gibt es anscheinend Beller.
 
Du hast bis jetzt leider noch nichts dazu gesagt, wie ihr es machen wollt, wenn ein Welpe ins Haus kommt.

Ist da denn ständig jemand da, der den Hund rechtzeitig rausbringt, damit seine Geschäftchen nicht in der Wohnung landen?
Wie sieht es mit einer Hundeschule aus? Habt ihr da auch schon Ausschau gehalten?
--> es würden nur die nächsten Sommerferien in Frage kommen... also 6-8 Wochen Eingewöhnungszeit bis ernsthaft Alltag eintritt. Nach einer Hundeschule hab ich mich noch nicht erkundigt. Weiß auch nicht ob ich das möchte... hm!?
Macht das jeder... der sich ´nen Hund zulegt?

In aller Regel sind für die Mitnahme ins Büro eher ruhige Hunde gefragt, die auch mal eine halbe Stunde alleine im Zimmer bleiben können ohne den ganzen Betrieb zusammen zu bellen.

Wie ich schon geschrieben habe, der Zwergspitz hier in der Nachbarschaft hat bei jedem kleinen Geräusch gebellt, was vor allem nachts sehr lästig und störend für diese war.


Natürlich würde ich den Hund nur mitnehmen ins Büro … wenn es halbwegs klappt... mit der Ruhe.
Heißt nicht... das er nie auch nur einen Laut von sich geben darf.


Schreibt doch einfach mal erst die Bedingungen auf, die ein Hund bei euch erfüllen soll.

Für mich war z. B. wichtig, dass mein Hund eben nicht das ganze Haus zusammen bellt, bei den kleinsten Geräuschen. Ich will schließlich noch lange hier ohne Stress wohnen können.
Heute ist meine Hündin 8 Jahre und ich werde von den Nachbarn gefragt, ob ich sie noch habe, man hört sie ja nie.
Auch sonst kann ich sie überall mit hinnehmen, ohne dass sie stört. In Restaurants fällt sie oft erst auf, wenn wir wieder gehen "oh, da ist ja ein Hund".

Das alles war mir wichtig.

Schreib doch mal bitte, was euch wichtig ist bei der Hundehaltung, was euer Hund können sollte, sein sollte.

Das ist ne recht komplexe Überlegung...hm😉

- natürlich möchten wir keinen Kläffer der überall alles zusammen bellt , sich nicht benehmen kann und nur negativ auffällt.

aber im ernst :
- autofahrtauglich
- so stressresistent… dass man ihn gut überall mitnehmen kann ( fast überall)
- er sollte sich halt anpassen können an unseren Rhythmus... ( wann Ruhe sein muß, wann Zeit zum spielen, toben, spazieren gehen ist usw..... kann er gern auch anzeigen... das er jetzt ne "pause braucht")
- ein paar Stunden allein in unserer Wohnung sollte er schon bleiben können (ohne panik)

- er darf nicht hoch springen können ( Fenster)

- Katzenverträglich
- Kinderverträglich
- kein Jagdtrieb
- wäre schön wenn er nicht nur bei mega gutem Wetter raus kann
( zu wenig Fell ist nichts, nicht zu Kälte und nässeempfindlich... da wir überhaupt viel außer Haus und draußen sind )
- klein
- kein Arbeitshund der ausgelastet werden muß … wie ein Husky oder ein Hütehund


Ist klar... das man da eine Weile konsequente Erziehung braucht... und nicht alles einfach mal so geht.
Er soll natürlich lernen... dass wir wieder kommen und ihm zu Hause nichts passiert.

Mehr fällt mir gerade nicht ein 🙂
Da ist nicht´s sooo ungewöhnliches dabei.

Gruß und Danke Mia
 
Übrigens gibt es natürlich noch jemanden, deren Bedürfnisse in die Entscheidungsfindung einzubeziehen sind. Das ist Eure Katze. Wie steht sie dazu? Was würde sie zu einem quirligen Jungen Welpen in ihrem Revier sagen? Sie ist Seniorin, wenn der Jungspund in der Pubertät aufdreht und seinen Willen austestet. Auch aus dem Grund würde ich - nachdem Ihr genügend Erfahrungen mit Huden gesammelt habt - zu einem entspannten älteren Hund aus dem Tierschutz raten. Im Tierheim wird immer geschaut, wie sich ein zu vermittelnder Hund mit Katzen verhält. Bei Abgabehunden wissen die auch, ob der Hund mit Katzen zusammengelebt hat und sie respektiert und in Ruhe läßt. Der Charakter eines Erwachsenen Hundes ist ganz gut zu erkennen. Ihr seid es Eurer Mitbewohnerin schuldig, ihre Bedürfnisse zu beachten. Insbesondere auch ihr Ruhebedürfnis als ältere Katze.


Da sie auch raus geht und dort auch Begegnungen mit Hunden kennt, könnte das trotzdem klappen. ( sie hat bei großen Hunden Respekt, ist sonst "reserviert".... aber sie hasst keine Hunde [so eine Katze hatte ich früher mal… das gibt es auch ]
In der Wohnung kann sie sich nach "oben" legen "Katzbaum, Schrank, Schreibtisch"... und ich trau ihr zu, dass sie da deutlich ne Grenze zeigt... wenn sie ihre Ruhe will.

Wenn es um einen verläßlichen Kumpel geht, mit dem Deine Tochter Zeit verbringen kann und den sie umsorgen kann, dann ist ein 5 - 7 Jahre alter Geselle aus dem Tierheim, der schon gut erzogen ist, weder Jagd- noch Hüte- oder Schutztrieb hat, viel geeigneter als ein Zwergspitzwelpe. Den könntest Du auch viel besser in Deinen Alltag integrieten. Und wenn Deine Tochter so tierlieb ist, wird sie so einen Hund genauso lieben wie das Bild, das sie sich von dem Zwergspitz gemacht hat. Wahrscheinlich noch viel mehr.

Aber wie gesagt: wichtig ist, ob Du unbedingt mit diesen Hund leben möchtest. Denn es wird Dein Hund sein, Deine Verantwortung. Bei Dir wird er alt werden. Nicht bei Deiner Tochter.

Wie schauen uns "ältere Hunde" mal an... im Tierheim, vielleicht Tierpension.
(in den Oktoberferien mach ich da einen Termin)

Meine größte Sorge ist da halt, Verhaltensweisen schon mit dazu zu bekommen... die schwer wieder abzugewöhnen sind. Findet man da Hunde... die halbwegs passen würden !?

Wenn du mal die Tierheimseiten ansiehst... gibt es vor allem ne Menge "Problemfälle".
Ist ja auch verständlich... das was wir "suchen" ist ja vermutlich leicht vermittelbar ist.

Und ich hab´s schon geschrieben:

Mir ist klar,
dass ich die Entscheidung für einen Hund treffe und dann auch dahinter stehen muß… sollten wir uns so einen vierbeinigen Kameraden ins Leben holen.

Es hilft immerhin... hier die Bedenken und Einwände von anderen zu lesen und verschiedene Möglichkeiten genannt zu bekommen.

thx Mia
 
Ja was war mit der Hündin, wir bekamen sie als Welpen aus der Nachbarschaft,
also wir wussten genau wo sie herkommt und von wem, es gab keinerlei Probleme
bis auf ihre Angst.
Angst vor allem was es so gibt, etwas bewegt sich, zb. eine Tür, Gewitter usw.
es war nicht möglich sie alleine zu lassen, Sylvester auch son ding, geht alles nicht
mehr, oft wussten wir gar nicht warum sie sich gerade verkriecht, oder mal irgendwo
hinmacht, nach draußen nur in begleitung,wir haben einen großen Garten und
wohnen auf dem Land, seit 2 Jahren ist sie taub und seit dem ist auch die Angst weg,
es waren wohl einfach nur Geräusche.

Also zirca 13-14 Jahre nonstop betreuung oder ständig ängstlichen Hund, wir
haben uns daran gewöhnt und hatten auch die zeit und möchten sie nicht
missen, ob wir das noch mal machen? nein.

Man muss es sich gut überlegen, wenn du einen Hund für dich willst, alles gut,
du wirst darüber nachdenken, aber für deine Tochter?, ich weiß nicht.

Ich denke es wird nicht mehr lange dauern und ich muss sie einschläfern lassen,
sie ist jetzt 16 und es geht ihr nicht gut.

Wenn sie mal nicht mehr ist, dann kann ich sagen, es war der beste Familienhund
denn man sich wünschen konnte.

Überlegt es euch einfach gut, aber das scheint ja auch der fall zu sein🙂

Vielen Dank für deinen Bericht!🙂

Hm... so ein überängstlicher Hund... wäre auch wirklich sehr schlecht bei uns.
Sollte ich mit aufnehmen...
beim Hund kennen lernen, möglichst darauf zu achten.
 
Hallo misama,
Ich möchte dir davon abraten.
Es gäbe die Möglichkeit, das du die Patenschaft für einen Hund beim Tierheim übernimmst. Um den kann sich deine Tochter kümmern. Aber wenigstens habt ihr dann nicht diese Last und Verantwortung. Denn so ein Hund ist wie ein zweites Kind.
Benötigt dauernd Streicheleinheiten, wenn man grade keine Lust hat, muss Gassi 3-4 Mal am Tag, Füttern, Lernübungen fürs Gehorsam, täglich.
Es wird kein Spaziergang mehr geben, bei dem man nicht dauernd stehen bleiben muss, zum Schnüffeln und vieles, vieles mehr. Eventuelles bellen nicht mal aufgezählt. Tierarztkosten, Futterkosten, Hundesteuer.

Ich würde es nicht mehr machen.
 
--> es würden nur die nächsten Sommerferien in Frage kommen... also 6-8 Wochen Eingewöhnungszeit bis ernsthaft Alltag eintritt. Nach einer Hundeschule hab ich mich noch nicht erkundigt. Weiß auch nicht ob ich das möchte... hm!?
Macht das jeder... der sich ´nen Hund zulegt?
Ja, das empfehle ich ganz dringend. Selbst, nachdem ich jetzt einige Hundeerfahrung habe und mich mit der Erziehung gut auskenne, würde ich dort hingehen. Nicht, weil ich es brauche, sondern weil vor allem der junge Welpe die Kontakte zur Sozialisierung braucht. Wichtig ist es, eine moderne Hundeschule aufzusuchen, die positiv arbeitet und keine wilden Welpenstunden macht, sondern kontrollierte, positive Kontakte unter den Tieren ermöglicht. Die Welpenschule ist nicht zum Spielen gedacht, sondern zum Lernen. Fürs regelmäßige Raufen braucht der Hund feste Freunde. Das ist so schön!

aber im ernst :
- autofahrtauglich
- so stressresistent… dass man ihn gut überall mitnehmen kann ( fast überall)
- er sollte sich halt anpassen können an unseren Rhythmus... ( wann Ruhe sein muß, wann Zeit zum spielen, toben, spazieren gehen ist usw..... kann er gern auch anzeigen... das er jetzt ne "pause braucht")
- ein paar Stunden allein in unserer Wohnung sollte er schon bleiben können (ohne panik)

- er darf nicht hoch springen können ( Fenster)

- Katzenverträglich
- Kinderverträglich
- kein Jagdtrieb
- wäre schön wenn er nicht nur bei mega gutem Wetter raus kann
( zu wenig Fell ist nichts, nicht zu Kälte und nässeempfindlich... da wir überhaupt viel außer Haus und draußen sind )
- klein
- kein Arbeitshund der ausgelastet werden muß … wie ein Husky oder ein Hütehund
Das ist hauptsächlich Sozialisierung, die in den ersten Lebensmonaten sehr intensiv betrieben werden muss. Was hier verpasst wird, kann kaum noch nachgeholt werden. Deswegen ist es wichtig, sehr viel über die Welpenerziehung im Vorfeld zu lernen. Wenn ihr einen Welpen holen wollt, dann fragt bitte ganz kritisch nach, welche Maßnahmen zur Sozialisierung getroffen werden. Unser Hund hat damals von Anfang an sehr viel erlebt. Sobald die Welpen alt genug waren, wurden sie an viele Geräusche, Lärm, Musikinstrumente, Autos und Autofahrten, Wald und Wiese, aber auch Autobahnen und Straßenlärm positiv gewöhnt, d.h. hauptsächlich spielerisch. Das waren allerdings nur kleine Ausflüge, ein Welpe ist nach spätestens 20 min fertig mit der Welt. Mehr darf man einem Baby nicht zumuten.

Der Hund zeigt Pausen durch Unruhe an. Sie sind wie kleine Kinder. Besonders Welpen werden dann extrem quengelig, kläffen, rennen herum, zappeln wie verrückt. Da muss man einen Ruheort finden. Bei uns war das das Bett. Das Bett ist NUR zum Schlafen, niemals zum Toben oder klettern. Wenn wir uns mit unserem quengeligen Welpen ruhig ins Bett gelegt haben, hat er sich innerhalb von 2 min beruhigt und ist weggedöst – eine Art der Konditionierung, die das Leben massiv erleichtert.

Dir muss halt bewusst sein, dass das erste Jahr tatsächlich eine scheiß Arbeit ist. Es lohnt sich, es ist wunderschön, man verbucht so viele Erfolge und es macht Spaß. Aber man muss es eben vor allem selbst wollen.
 

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