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Hobby endgültig ganz aufgeben?!

FeuerLöwin

Aktives Mitglied
Ich habe mir gerade nochmal die Sachen die in die Mappe kommen fürs Studium angesehen. Fast nur Müll. Erst jetzt fällt mir auf wo das Bild fertig ist dass die Augen total schief sind etc. Für mich selber zeichne ich seit März nichts mehr da ich keine Ideen mehr habe. Mache nur noch Sachen für andere oder für die Mappe. Aber die kann ich so nicht abgeben und nochmal zeichnen/malen möchte ich nicht. Zeit ist dafür sowieso nicht mehr. Irgendwie sehe ich das als Zeichen dass jetzt endgültig Schluss ist. War eigentlich mein liebstes Hobby auch wenn ich weiß dass man beruflich kaum irgendwas damit erreichen kann usw. Habt ihr mal ein geliebtes Hobby aufgegeben? Was habt ihr dann gemacht außer nach einem neuen gesucht? Ich hasse einfach alles.
 

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Die Queen

Gast
Manchmal hilft eine kurzzeitige Pause ganz gut, wenn man zu frustriert ist. Mit emotionaler Abstand kann man das Ganze entspannter betrachten.
 

Petra47137

Sehr aktives Mitglied
Aus eigener Erfahrung weiß ich, man kann nicht ständig kreativ sein. Es will einfach nichts gelingen und das macht dann auch lustlos - man nennt es ja schöpferische Pause und es ist wirklich so - je mehr Abstand man nimmt und wirklich pausiert - wird man irgendwann von einer Welle Kreativität total überflutet. Wie ein hungriges Tier kommt es über einen und es will nur noch eines - gefüttert werden.
Also - nicht aufgeben - nur pausieren.
 

takita

Aktives Mitglied
Schiefe Augen sind für ein Bild kein Problem. Das Problem ist mit Kunst allgemein Geld zu verdienen, besonders wenn es um mehr oder weniger triviale Mal/Zeichen und Musikkunst geht. Allerdings keine Ideen zu haben darf als Künstler quasi gar nicht vorkommen..

.. Schöpferische Schaffenspause... Ja, das gibt's und das funktioniert, hat aber nicht unbedingt was mit Ideenlosigkeit zu tun.

Ich habe mein Leben lang Musik als Hobby gemacht und auch schon STUDIO Technik von bis zu 100k verbracht...

Heute frage ich mich eigentlich wofür.

Zur Zeit mach ich gar nichts mehr. Das ist keine kreative Schaffenspause und Ideenlosigkeit herrscht bei mir nie. Das ist einfach nur... Die Frage wozu...

Damit Geld zu verdienen ginge nur, wenn ich damit schon Geld verdienen würde. Das ist echt so...

Und das ist ein zweischneidiges Schwert. Die wenigen, welche die erste Hürde schaffen, kommen in einen empfindlichen Kreislauf. Bestehend aus machen müssen und der Gefahr nicht gefragt zu sein.

Wenn Malen das ist was Du kannst und machen willst, dann gibt es heute mehr oder weniger nur 2 Möglichkeiten. Entweder Du malst Bilder mit Farben etc.. Und verkaufst diese teuer um überhaupt überleben zu können oder Du wirst Profizeichnerin in der digitalen Welt, dann muss aber 3D für Dich total easy zu verstehen sein. Damit meine ich Du musst die wichtigsten Programme auswendig beherrschen können.

Ich würde sagen, wenn man schon über 20 ist und noch keine Programme beherrscht, hat man zu viel Zeit verloren um noch mithalten zu können. Diese Programme brauchen mindestens 10 intensive Jahre Übung. Mit 24/7 Einsatz. Solche erforderliche PC Technik beginnt ab 10.000 Euro derzeit. Ich rede von Protechnik. Dann ist etwa nach spätestens 7 Jahren neue Technik notwendig.
 

Samina

Mitglied
Ich zeichne auch gerne mal und zwar besonders Gesichter. Magst du das Bild vielleicht mal hochladen hier?
Ansonsten, ich versteh nicht wieso du das Hobby aufgeben willst, nur weil es vielleicht daran hapert Gewinne damit zu erzielen. Du liebst das zeichnen doch, also mach weiter, für dich und vielleicht ergibt sich irgendwo etwas womit du jetzt grad nicht rechnest.
 

Mandrayke

Aktives Mitglied
Du solltest auf keinen Fall aufgeben. Ich bin sicher, deine Sachen sehen toll aus und es steckt noch viel mehr in dir. Nimm vielleicht etwas Abstand, erzwinge nichts, aber gib nicht auf, okay?
 

Mecki

Mitglied
Man sollte den Druck raus nehmen, sonst wird das nichts. Entweder man hat Spaß und Freude dran, wenn es ein Hobby ist, oder man fühlt sich zu sehr unter Druck gesetzt, wenn man Abgabetermine hat.
 

Binchy

Aktives Mitglied
Hallo,

wenn ich ein Hobby habe, dann ist das etwas, was mir Spaß macht, was meine Zeit vertreibt und wo ich nicht den Anspruch habe, perfekt sein zu müssen. Da setze ich mich dann auch nicht unter Druck, dass es absolut gut sein muss, sondern ich mache das gelassen, solange es mir Spaß macht.

Sobald sich etwas Berufliches damit verbindet, ist es kein reines Hobby mehr für mich, sondern mit Ehrgeiz und Anstrengung bzw. auch Stress verbunden.

Ich habe immer viele verschiedene Projekte, Sachen, die mich eine Zeitlang interessieren, die ich dann mache solange ich es will. Und dann ruhen sie oder hören auf und es kommt etwas anderes.

Es gibt soviele interessante Dinge, die man machen kann (siehe mein Thread unten). Von daher suche ich mir dann, wenn mir eine Sache nicht mehr Spaß macht, eine neue Beschäftigung bzw. habe sowieso immer mehrere Beschäftigungen. Manche Sachen haben auch Phasen, Phasen in denen mal kreativer ist und es entwickeln sich gute Sachen, Bilder, Songs etc. Und dann ist man irgendwann vielleicht ausgebrannter, dann sollte man es ruhen lassen.

Wichtig ist, finde ich, dass man Hobbies nicht verbissen sieht, sie müssen nicht perfekt sein, man muss nicht der/die Beste sein. Gerade beim Malen z.B. kann man nicht ständig kreativ sein. Dann ist das halt so, dann wartet man, bis es einen wieder zur Malerei zieht und macht solange was anderes. Ein Freund von mir, der jahrelang gemalt hat, hatte eine Zeitlang auch keine Inspirationen, es kam einfach nichts. Irgendwann dann war er wieder inspirierter.

Früher habe ich öfter gestrickt, das interessiert mich jetzt nicht mehr so. Ich habe Perlenketten gemacht und da ist nun viele habe, habe ich zur Zeit da auch keine Lust mehr. Ich habe Doppelkopf gespielt, aber durch Corona ruhte das seit 1 1/2 Jahren. Vielleicht mache ich das nach Corona weiter. Aber ich lese immer, gucke immer Filme, gehe oft wandern, bepflanze meinen Balkon. Ich hänge nicht so an einem bestimmten Hobby außer Lesen. Der Rest kommt und geht, so wie ich mag.

 

cafard

Aktives Mitglied
Aufgegeben habe ich Hobbys eigentlich nie. Ich habe, wenn es nicht mehr so lief, eine Pause gemacht, oft auch eine sehr lange Pause und mich derweil mit anderen Dingen beschäftigt. Irgendwann, oft nach sehr langer Zeit, habe ich dann wieder zum ursprünglichen Hobby zurückgefunden, und das lief dann dadurch, dass ich soviel anderes zwischendurch gemacht hatte, wieder besonders gut.

Ich würde mir an deiner Stelle keinen Druck machen, Wenn es nicht so läuft, lass es ruhen und wende dich anderen Dingen zu. Und gerade, wenn man zeichnet, sieht man seine Sachen oft besonders kritisch, man steigert sich dann regelrecht in etwas rein, was einem nicht gefällt.

Ich würde das einfach einmal so ruhen lassen, und, wie die Vorredner schon sagten, Abstand gewinnen. Wenn du die Mappe so abgibst, siehst du ja an der Resonanz, wie deine Sachen ankommen, wobei die Resonanz anderer auch nicht unbedingt ein Maßstab für die Qualität von Werken ist.

Meiner Erfahrung nach braucht man bei kreativen Dingen ein gewisses Maß an Toleranz sich selbst gegenüber. Imperfektion dulden. Akzeptieren, dass andere besser sind. Sich von negativer und vernichtender Kritik nicht irritieren lassen.
 

maybesunny

Aktives Mitglied
Nur weil Du Dein Hobby nicht zum Beruf machen kannst/willst, würde ich jetzt nicht gleich das Hobby als Ganzes in die Tonne kloppen.
Beispiel: ich singe für mein Leben gern. Zum Beruf machen kann ich das aber nicht. Meine Stimme ist nicht außergewöhnlich, eine richtige Ausbildung würde Zeit und Geld kosten, was ich nicht habe bzw in anderes investieren muss/möchte.
Fazit: Ich singe im Chor (hoffentlich bald wieder), durchaus anspruchsvolle Werke, im Rahmen meiner Möglichkeiten und hab Spaß dran. Für 's Geldverdienen musste ich mir was anderes suchen, aber ich lass mir doch davon nicht den Spaß am Singen verderben.
Meinst Du, das ginge bei Dir ähnlich zu machen?
 

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