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Hilfe - Jugendamt

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    hilfe
Okay, ich sehe ein, daß keiner Rat weiß. Ich ja auch nicht.

Aber mich würde wirklich interessieren, ob ich vielleicht doch etwas falsch sehe.

Für mich ist das Mädchen eigentlich ein ganz normales Kind/Jugendlicher in der Pupertät. Manchmal launisch, manchmal wohl auch frech (nie zu mir) oder rebellisch. Sicher ist sie zu Hause anders als hier, aber ich denke, ähnlich wie andere Jugendliche.

Bin ich zu lasch, wenn ich mir die Meinung oder Stellungnahmen meiner Kinder anhöre?

Handeln ihre Eltern vielleicht doch richtig, und ich verstehe es nur nicht?

Ist es nur Einbildung, wenn ich denke, dass irgendetwas nicht stimmt, oder warum schreitet das Jugendamt nicht ein?

Vielleicht führt sie sich ja zu Hause auf wie Sau und deshalb wurde eine Vereinbarung zwischen Eltern und ihr geschlossen, die sie nicht eingehalten hat. Es weiß doch keiner was tatsächlich dahintersteckt. So nutzt sie möglicherweise Eure Gutmütigkeit aus bis Ihr selbst dahinterkommt. Aus datenschutzrechtlichen Gründen kann das JA Dir keine Auskunft geben.

Es sind nicht immer die Eltern oder das Jugendamt die Bösen.

Das kann nur mal ein Hinweis zum Nachdenken in eine andere Richtung sein, wobei ich nichts unterstellen möchte.
 
an Deichgräfin:

Alles schon bedacht. Auch, dem Jugendamt sozusagen die Koffer bzw. die Kartons auf den Schreibtisch zu stellen, aber wie gesagt, wie fühlt man sich dabei. Sicher mag Bewegung in die Sache kommen, aber auf welche und vor allem auf wessen Kosten.

Wir haben gedacht - und sie auch - das bei dem angesetzten Termin mit dem Jugendamt usw. über ihre Zukunft gesprochen wird. Leider haben nur die Erwachsenen untereinander gesprochen. Sie hatte keine Möglichkeit etwas zu sagen oder zu wünschen, und da sie bei dem Gespräch nicht anwesend sein durfte, weiß sie auch nicht, worüber und in welcher Form über sie gesprochen wurde. Aus den Reaktionen der Anwesenden schloß sie aber, daß sie mal wieder nicht gut weggekommen ist.

Wie schon gesagt, Pflegestelle geht schon aus Platzgründen nicht. Wir sind selbständig und viel unterwegs, daher haben durch die ganze Situation schon viel im Betrieb vernachlässigen müssen, und die fehlende Hilfe von Seiten des Jugendamtes macht es nicht besser. Wir fühlen uns ziemlich hilflos und aus den oben angeführten Gründen existiert hier seit letztem Donnerstag eine ausgesprochen gereizte Stimmung.
 
an Deichgräfin:

Alles schon bedacht. Auch, dem Jugendamt sozusagen die Koffer bzw. die Kartons auf den Schreibtisch zu stellen, aber wie gesagt, wie fühlt man sich dabei. Sicher mag Bewegung in die Sache kommen, aber auf welche und vor allem auf wessen Kosten.

Wir haben gedacht - und sie auch - das bei dem angesetzten Termin mit dem Jugendamt usw. über ihre Zukunft gesprochen wird. Leider haben nur die Erwachsenen untereinander gesprochen. Sie hatte keine Möglichkeit etwas zu sagen oder zu wünschen, und da sie bei dem Gespräch nicht anwesend sein durfte, weiß sie auch nicht, worüber und in welcher Form über sie gesprochen wurde. Aus den Reaktionen der Anwesenden schloß sie aber, daß sie mal wieder nicht gut weggekommen ist.

Wie schon gesagt, Pflegestelle geht schon aus Platzgründen nicht. Wir sind selbständig und viel unterwegs, daher haben durch die ganze Situation schon viel im Betrieb vernachlässigen müssen, und die fehlende Hilfe von Seiten des Jugendamtes macht es nicht besser. Wir fühlen uns ziemlich hilflos und aus den oben angeführten Gründen existiert hier seit letztem Donnerstag eine ausgesprochen gereizte Stimmung.


Sorry, dass ich mich einmische.

Aber was hindert Euch daran, sie dahin zu bringen, wo sie hingehört, nämlich zu ihren Eltern. Ich denke, es geht wohl um einen Eltern-Kind-Konflikt, wo sich das Jugendamt eigentlich heraushält und damit gut beraten ist. Es hat versucht zu vermitteln.

Wobei man von einer Jugenlichen auch etwas Vernunft und Mitarbeit erwarten könnte.
 
Hallo Stan,
ich würde dir ja zustimmen, wenn ich nicht einiges von Seiten der Eltern hätte miterleben dürfen. Sicher führen sich Kinder zu Hause anders auf, als bei fremden Leuten.

Aber, z. B., kann man gegen Regeln verstoßen, die man nicht kennt?

In unserem Rechtssystem kannst du für nichts bestraft werden, für das es noch kein Gesetz gibt. Und: ist es wirklich angemessen, bei einem Gespräch schon eine fertigerstellte "Vergehensliste" zu haben, wo dann nur noch Kreuze gemacht werden müssen, wobei - wie erwähnt - das Spektrum so weit gefaßt ist, das alles ein Vergehen ist. Zum Beispiel fällt das äußern eigener Ansichten unter "respektloses Verhalten", oder die Aussage "ich möchte gerne ..." unter "forderndes Verhalten".

Hätte ich auch nicht geglaubt, aber wie gesagt, mein Mann und ich durften eigene Erfahrungen sammeln.
 
Hallo Mausklick,

du musst das Mädchen ja nicht auf dem Jugendamt lassen.😉
Eine Androhung und das Abstellen der Klamotten sollte eigentlich
reichen "sofortiges" Interesse zu wecken, um etwas Schwung
in die Behörde zu bringen .
Damit man sich dort mal in Ruhe und ernsthaft um die Belange
des Mädchens kümmert,muß der zuständige Mitarbeiter in die
persönliche Pflicht genommen werden.
Du kannst zum Schutz des Mädchens an diesem Gespräch teilnehmen.

Bis jetzt ist das Mädchen gut untergebracht,
die Verantwortung wurde auf euch abgeladen ,
man m u ß sich nicht wirklich kümmern.

Gruß Karin
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Karin,

Ich hatte schon einen Fachanwalt eingeschaltet, der zwar mit der geschilderten Situation nach eigener Aussage überfordert war, weil ihm so ein Fall noch nicht untergekommen ist, der mir aber riet, im Interesse aller zunächst mal vernünftig mit dem Jugendamt zu reden.

Der Erfolg ist oben beschrieben: ich lief überall vor eine Wand. Was ich sagte war gelogen, wie zum Beispiel, daß sich das Mädchen seit dem 25. April wirklich bemüht, wieder nach Hause zu können. (Es gibt sogar unabhängige Zeugen hierfür, die auch alle Fragen, was da los ist und nichts verstehen.)

Das Mädchen wurde nie gehört. Bei einem Telefonat mit dem Jugendamt weigerte sich der zuständige Mitarbeiter das Mädchen überhaupt anzuhören mit der Begründung, es wäre sowieso alles gelogen. Wenn ich bemerkte, daß ich die Richtigkeit der Aussagen des Kindes bezeugen könnte, wurde mir mehr oder weniger offen ebenfalls unterstellt zu lügen.

Klasse, ne? Und wie kommt man da weiter?

Auf der einen Seite machen die Eltern uns zum Trottel, indem sie mit uns und vor allem mit dem Kind spielen. Vor dem Jugendamt stellen sie sich und ihre Handlungen, na sagen wir mal, in subjektiv korrigierter Form dar.

Das JA glaubt den Eltern alles. Ende der Fahnenstange.

Dazu kommt, daß die Eltern mit wirklich jedem - und ich meine jeden - über das Mädchen in einer Form sprechen, daß einem Angst und Bange wird.

Auch das durfte ich selbst erfahren. Selbstverständlich wollte ich "Damion, aus das Omen" sofort aus meinem Haus entfernt wissen.

Mein ältester (erwachsenen) Sohn stellte sich aber schützend vor das Mädchen und erklärte mir, daß seiner Meinung nach etwas an den Aussagen nicht so ganz stimmen kann. Dies brachte mich dazu, darüber nachzudenken, ob ich je über meine Kinder - egal, was sie getan hätten, zumal mit mir völlig fremden Menschen - so sprechen würde.

Als ich dies für mich verneinen mußte, kam mir dann das erste Mal der Verdacht, daß mit den Eltern etwas nicht stimmt. Was haben die für ein Interesse, das Mädchen so schlecht zu machen, daß die erste Reaktion jedes Menschen ist, sich von dem Kind abzuwenden.

Wäre mein Ältester nicht eingeschritten, hätte ich ihr bestimmt keine Chance gegeben. Und wie gesagt, ich kann in den ganzen mittlerweile fast 5 Wochen nichts Ungewöhnliches feststellen.
 
Hallo Mausklick!

Ich kann echt nur den Kopf darüber schütteln was du hier beschreibst.
Das die Eltern und das Jugendamt irgendwie gemeinsame Sache (nur welche??) machen, den Eindruck bekomme ich nicht los.

Laß dir nicht alles gefallen. Fordere notfalls ein Gespräch beim Leiter des Jugendamtes. Oder mach eine Dienstaufsichtsbeschwerde, wo du die Haltung und Einstellung der Mitarbeiterin darstellst. Immerhin sind die zum Wohle des Kindes gedacht, was ja nun hier nicht der Fall ist.
Durch diese Beschwerde kannst du einiges ins rollen bringen.

Ich finds toll das dein Sohn sich vor sie stellt. Das Mädchen kann ja nun wirklich nichts dafür wie mit ihr umgegangen wird.
Und was diese Regeln angeht. Nun ja, das grenzt an Schikane und schlimmeres.... Zumindest empfinde ich es so. Meine Kinder haben auch Regeln. Aber sowas was du beschrieben hast? Nee, das wird es in keiner normalen Familie geben.

Ich wünsche euch viel Kraft!!

LG
SunShine
 
Hallo Sunshine,

es tut gut zu hören, daß man nicht ganz verblödet ist, obwohl mir - ganz ernsthaft - schon Zweifel gekommen sind.

Nachdem im Beisein dieser Sozialarbeiterin behauptet wurde, daß nie davon die Rede war, daß sie sofort wieder nach Hause kann, wenn sie sich an gewisse Regeln hält, habe ich nach einer durchgrübelten Nacht ernsthaft daran gezweifelt, daß der Mitarbeiter des Jugendamtes so etwas zu mir gesagt hat. Ich war erst beruhigt - und trat von meinem Vorhaben zurück, mich einweisen zu lassen - als der diese Aussage am nächsten Tag wiederholte, was zu 😕 bei mir führte, weil sie ja eben nicht nach Hause durfte.
 
So. Morgen soll nun eine Entscheidung gefällt werden.

Ich weiß auch noch nicht, wie das aussehen wird. Vielleicht muß ich mir dann wieder hier Rat holen.

Zumindest tut es gut, sich mit Leuten auszutauschen.

Danke nochmals an alle.

Ich werde berichten, wie es weitergegangen ist.

Nacht.
 
Hilfe -Jugendamt - Teil 2

Hallo Freunde spannender Geschichten,

Schon mal vorab, das Mädchen ist immer noch hier.

Habe heute morgen versucht, bei anderen Stellen Rat einzuholen. Mir wurde gesagt, daß nur eingeschritten werden kann, wenn das Mädchen sich selbst meldet.

Na wenigstens eine vernünftige Auskunft.

Sie hat jetzt für Donnerstag einen Termin beim Jugendamt.

Frage:
Kann es stimmen, daß die Eltern nicht für sie aufkommen müssen, wenn sie sich selber meldet?😕

Sie glaubt, daß es so ist.

Das könnte ein Grund für das in Teil 1 beschriebene Verhalten sein, oder?
Wer kann dazu etwas sagen?

Sie hat auch heute mit der Mutter telefoniert: Aussage: Sie ist nicht bereit, nach Hause zu kommen. Den Ärger in der Schule hat sie provoziert, damit sie nicht nach Hause muß. Sie sollte das in der Schule erst einmal klären. Als sie sagte, daß sie morgen - heute ist keine Schule - mit dem Lehrer reden wird und die Sache klärt, und ob sie dann nach Hause kann, wurde ihr gesagt, daß dann erst einmal wieder darüber nachgedacht wird. Sie - das Mädchen - braucht noch etwas Zeit.

Dann kam heute noch ein Brief - Einschreiben mit Rückschein - von den Eltern, in dem diese erklärten, daß sie bereit sind 50 € pro Woche "Kostgeld" zu zahlen, solange das Mädchen nicht nach Hause W I L L .

Und daß sie schreiben, weil das Kind der Aufforderung nicht nachgekommen ist, mir zu sagen, daß ich die Kontonummer angeben soll,
was definitiv nicht stimmt. Sie hat es mir sehr wohl sofort gesagt, nur habe ich nicht reagiert, weil ich mir etwas ..... vorkomme.

Frage: Muß ich mich damit zufrieden geben? Wer kann dazu etwas sagen?
Ist das wieder so ein Schachzug, duch den ich in eine schlechtere Position gesetzt werde?
 

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