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Hat jemand Erfahrung mit einer narzisstischen Mutter?

Ich habe das Modewort auch nicht nur aufgeschnappt, sondern befasse mich seit geraumer Zeit damit und empfinde viele Parallelen mit vielen gemachten Situationen.
Du befasst dich auch hier mit deiner Mutter.
Ich denke, es wäre besser, du würdest dich mit dir befassen - vielleicht auch mal mit therapeutischer Hilfe - warum du so angepasst und vorauseilend gehorsam bist.
Warum du mit 39 Jahren immer noch nicht bei dir selbst angekommen bist, sondern immer noch hauptamtlich "Tochter" bist, egal ob glückliche oder verzweifelte.

Du solltest das tun, was für dich, deine Kinder, deine Ehe gut ist.
Deine Mutter ist erwachsen und für sich selbst verantwortlich. Und so wie ich das lese, nicht annähernd so alt, dass sie schon selbst Hilfe braucht.
Übrigens, was das Urlaubsthema angeht: nehmt ihr sie eigentlich auch mit in den Urlaub? Oder wie kommt's, dass sie so viel Möglichkeit zur Intervention hat, dass deine Kinder nicht mitfahren wollen?
 
Solange du ihr keine Grenzen setzt wird das so weitergehen wie bisher. Du kannst sie nicht ändern, aber du kannst dich ändern. Ihr bleibt dann nichts anderes übrig, als sich den geänderten Umständen anzupassen oder (was wahrscheinlicher ist) sie wird mit aller Macht versuchen dich weiterhin klein zu halten. Lass das nicht mehr zu. Dreh dich um und lass sie stehen. Diskussionen fruchten bei solchen Menschen nicht.

"Ich lass es nicht zu, dass du so über meinen Mann sprichst. Zwing mich nicht dazu, mich zwischen dir und meinem Mann entscheiden zu müssen, denn du wirst nicht meine erste Wahl sein!"

Die Distanz musst du herstellen. Kommt sie näher, dann trete wieder einen Schritt zurück. Du bestimmst wie nahe du sie an dich heran lässt.

Verbiete es ihr, sich in dein Leben einzumischen.

Auf solchen Mist darfst du gar nicht eingehen. Dreh dich um und lass sie stehen. Sie will doch gar nicht verstehen, sie will nur recht haben.

Sie ist es, die dich manipuliert und das wird sie noch auf ihrem Sterbebett tun, wenn du dich nicht endlich abgrenzt.
Danke...
 
Ich setzte mich dann durchaus durch, ich habe eben nur kein Lust mehr, mich überhaupt zu rechtfertigen, warum ich hier oder dort Urlaub machen möchte und warum ich bereit bin dafür mehr Geld auszugeben.

Es geht auch nicht nur um einen Blick, sondern viel mehr darum, das ich weiß, das es jahrelang nicht aufgehört hätte mir aufs Butterbrot zu schmieren, es hätte schon gereicht,wenn irgendeine Kleinigkeit schief gelaufen wäre " ich habe förmlich die Worte gehört " siehste ich habe es doch gleich gesagt, da würde ich nicht bauen".
DU MUSST ES DIR NICHT ANHÖREN!

Schreib dir das an den Spiegel und lies es jeden Tag dreimal.
Alternativ kannst du es an dir abtropfen lassen.

Möchtest du ein drastisches Beispiel?
Meine Mutter hat mir mein ganzes Kinderleben lang verboten, jemals wieder Kontakt zu meinem leiblichen Vater aufzunehmen, von dem sie sich getrennt hat, als ich fünf Jahre alt war.
Als ich zwanzig und mit meiner Tochter schwanger war, fand ich, ich bin aus dem erpressbaren Alter jetzt 'raus. (Du siehst den Unterschied, ja?!)
Ich habe meinen Vater kennengelernt, meine Mutter hat mich wie ewig angekündigt per Brief 'rausgeworfen.
Nun hatte ich keine Mutter mehr...aber was sie gar nicht wirklich bedacht hat (sie ist nämlich wirklich eine NPS), sie hatte ganz automatisch auch keine Tochter mehr und kein Enkelkind...

Ich habe keine Ahnung, ob sie das jemals bereut hat, denn wir haben seither ja keinen Kontakt mehr. Ich bin aber ziemlich sicher, dass sie sich bis heute wundert, dass ich niemals zu Kreuze gekrochen bin. Indessen ist die Episode fast 36 Jahre her, ich habe es keinen Tag lang bereut.

Und bis heute bin ich der Überzeugung, es war mein verbrieftes Recht, meinen Vater kennenzulernen. So wie es dein Recht gewesen wäre, dort zu bauen, wo es EUCH gefällt.
 
Wessen Problem ist es dann, jemanden zu signalisieren, das man nicht möchte, das man in einem anderen Ort baut?

Nun, ein Problem war es offenbar für dich. Ich plädiere ja immer dafür, etwas Abstand zu den Eltern zu halten, wenn man selbst erwachsen ist.

Dein Wunsch, es deiner Mutter recht zu machen, war offenbar größer als dein Wunsch nach Freiheit. Dafür kann aber deine Mutter nichts. Du bist jetzt erwachsen und kein Kind mehr, das von ihr abhängig ist.

Es wäre durchaus möglich gewesen zu sagen, ach Mama, das Grundstück in xy (meinetwegen 20 km entfernt) gefällt uns viel besser. Das ist ja nicht weit, wir können uns trotzdem oft sehen.

Man kann sich auch abgrenzen, wenn man im selben Ort wohnt. Das kannst du jetzt lernen.
 
Hört sich für mich eher wie das Standardgenörgel einer Mutter in solchen Situationen an. Niemand findet es geil, wenn die Tochter wegzieht oder der Schwiegersohn ein Depp ist. Die Frage ist: Wie man auf sowas reagiert. Du musst dir Respekt verschaffen. Dabei ist es auch egal, ob sie eine Persönlichkeitsstörung hat. Es sei denn, du brauchst die Dämonisierung.
 
Du befasst dich auch hier mit deiner Mutter.
Ich denke, es wäre besser, du würdest dich mit dir befassen - vielleicht auch mal mit therapeutischer Hilfe - warum du so angepasst und vorauseilend gehorsam bist.
Warum du mit 39 Jahren immer noch nicht bei dir selbst angekommen bist, sondern immer noch hauptamtlich "Tochter" bist, egal ob glückliche oder verzweifelte.

Du solltest das tun, was für dich, deine Kinder, deine Ehe gut ist.
Deine Mutter ist erwachsen und für sich selbst verantwortlich. Und so wie ich das lese, nicht annähernd so alt, dass sie schon selbst Hilfe braucht.
Übrigens, was das Urlaubsthema angeht: nehmt ihr sie eigentlich auch mit in den Urlaub? Oder wie kommt's, dass sie so viel Möglichkeit zur Intervention hat, dass deine Kinder nicht mitfahren wollen?
Wir sind auch zusammen in den Urlaub gefahren und sie nimmt auch immer unsere Kinder mit. Mittlerweile reisen wir mit den Kindern allein. Naja es geht damit los, das wir nach Griechenland wollten, da kamen Sachen wie, das ist nichts anderes wie Türkei, gleiches Meer und alles, dafür sind die Hotels in der Türkei viel besser für Kinder, stimms Kinder, der letzte Urlaub war toll... wollt ihr da nochmal hin? In Griechenland gibt es das nicht so.
Oder vor wenigen Monaten zu meinen Kindern. Ihr wollt nach Prag? Prag ist schön, aber nichts für Kinder. Wir haben dort soviel erlebt, das selbst die Kinder nicht mehr weg wollten und gesagt haben," Oma Prag ist sehr wohl etwas für Kinder.
 
Wir sind auch zusammen in den Urlaub gefahren und sie nimmt auch immer unsere Kinder mit. Mittlerweile reisen wir mit den Kindern allein. Naja es geht damit los, das wir nach Griechenland wollten, da kamen Sachen wie, das ist nichts anderes wie Türkei, gleiches Meer und alles, dafür sind die Hotels in der Türkei viel besser für Kinder, stimms Kinder, der letzte Urlaub war toll... wollt ihr da nochmal hin? In Griechenland gibt es das nicht so.
Oder vor wenigen Monaten zu meinen Kindern. Ihr wollt nach Prag? Prag ist schön, aber nichts für Kinder. Wir haben dort soviel erlebt, das selbst die Kinder nicht mehr weg wollten und gesagt haben," Oma Prag ist sehr wohl etwas für Kinder.

Lass' sie doch einfach reden. Warum trifft dich das derart?
 
Es wäre durchaus möglich gewesen zu sagen, ach Mama, das Grundstück in xy (meinetwegen 20 km entfernt) gefällt uns viel besser. Das ist ja nicht weit, wir können uns trotzdem oft sehen.
Wer unter einer narzisstischen Mutter aufwuchs, der kann das eben gerade nicht so leicht. Da spielt auch das Alter wenig eine Rolle. Die eingepflanzte Angst vor den Launen und Manipulationen der Mutter sitzen tief. Das sind ganz tief eingeschliffene Muster, die man erstmal durchschauen und dann ablegen muss, um aus dieser Abhängigkeit zu kommen.

Liebe TE,
ich verstehe sehr gut.
Vielleicht wäre es eine gute Idee, wenn du diese Thematik mal mit einem Therapeuten besprichst, sofern du das möchtest. Diese können da oft helfen, solche Muster zu durchbrechen.
 

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