Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Hartz IV - ein System, das tötet

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Vielleicht hätte man bei der Überschrift das Wort Hartz IV weglassen sollen. Die Fragestellung nach dem dritten Reich ist bezüglich der Reaktionen interessant.
Die Vernichtung im dritten Reich ist durch nichts zu entschuldigen. Warum aber sollen keine provokativen Fragestellungen gestellt werden?

Ist heute ein Menschenleben weniger wert als damals? Oder kommt es auf die Methode der Tötung oder die Quantitiat an Opfern an? Vielleicht sollte man als Opfer die richtige Gesinnung oder Rolle haben?

Wenn man es allerdings als Problem des Opfers betrachtet, dass er in einem gesundheitsgefährdenden, diskriminierenden Prozess endet - ja da fällt mir doch wieder das dritte Reich ein.

Das Grundgesetz hat eindeutige Vorgaben bezüglich des Existenzminimiums. Es ist nicht geändert worden.
Warum eigentlich nicht? Recht scheint keine große Rolle mehr zu spielen und das Bundesverfassungsgericht wird anscheinend auch nicht mehr besonders ernst genommen. Man muss klagen, wobei das Unrecht schon längst feststeht.

Deutschland ist das Billiglohnland in Europa. Millionen von Hartz4-Empfängern arbeiten, bekommen dafür so gut wie nichts und müssen sich noch blöd anreden lassen.
Neben dieser Ausbeutung, die volkswirtschaftlich eine Menge Vorteile bringt, dürfen sich die Empfänger auch noch als Sozialschmarotzer und Menschen dritter Klasse anreden lassen.

Das System selber ist dann erstaunt, dass die Lebensdauer von Hartz4-Empfängern nicht so hoch ist. Reiner Zynismus. Im Grunde lebt dieses System durch die Billiglöhner - oder Menschen zweiter Klasse.

Sorry, blöde Historiker-Angewohnheit, aber inwieweit hast du dich mit dem Dritten Reich befasst? Was für Literatur hast du gelesen, in welcher Form hattest du Einblicke in Archivgut? Hast du Vorlesungen oder Vorträge zu dem Thema besucht? Kannst du konkret sagen, inwieweit ein euthanisierter Mensch mit einem Opfer des HartzIV-Systems vergleichbar wäre? Glaubst du, dass die BRD die sozial Schwächeren gezielt über das HartzIV-System ermorden, respektive vernichten will, da sie unwertes Leben repräsentieren? Wusstest du, dass es mal ein feudalabsolutistisches Regime gab, in dem die sg. Unterschicht (das heutige "Prekeriat") aus "Unfreien" bestand, die vollständig von Bildung und Kultur ausgeschlossen, bis aufs Blut ausgebeutet wurden, ohne Bürgerrechte, auf dem Lande sogar als Leibeigene zählten? Würdest du das mit unserer heutigen Gesellschaft vergleichen, da da Steuerzahler in gewisser Hinischt auch der Noblesse dieTasche füllen?

Versteht mich nicht falsch, ich kann eure Wut nachempfinden. Ich hatte in den letzten Jahren i.d.R. deutlich weniger Geld als ein HartzIV-Empfänger, aber ich brauchte auch nicht viel. Obschon ich in sämtlichen Hinsichten freier war. Edy hats ja schon gepostet, eine zuverlässige Quelle ist vor allem Inge Hanemann, die gründlich mit den verbeulten Strukturen sogennanter Sozialdienste aufräumt. Wenn man aber feststellen will, auf welchen Grundlagen unser System aufbaut und ggf. sich zu wundern bereit ist, wie gut es uns im Vergleich zu alten Tagen doch eigentlich geht, mit Rücksicht auf die massiven Verbesserungswürdigkeiten, sei Bernt Engelmanns "Wir Untertanen" empfohlen.
 
Sorry, blöde Historiker-Angewohnheit, aber inwieweit hast du dich mit dem Dritten Reich befasst? Was für Literatur hast du gelesen, in welcher Form hattest du Einblicke in Archivgut? Hast du Vorlesungen oder Vorträge zu dem Thema besucht? Kannst du konkret sagen, inwieweit ein euthanisierter Mensch mit einem Opfer des HartzIV-Systems vergleichbar wäre? Glaubst du, dass die BRD die sozial Schwächeren gezielt über das HartzIV-System ermorden, respektive vernichten will, da sie unwertes Leben repräsentieren? Wusstest du, dass es mal ein feudalabsolutistisches Regime gab, in dem die sg. Unterschicht (das heutige "Prekeriat") aus "Unfreien" bestand, die vollständig von Bildung und Kultur ausgeschlossen, bis aufs Blut ausgebeutet wurden, ohne Bürgerrechte, auf dem Lande sogar als Leibeigene zählten? Würdest du das mit unserer heutigen Gesellschaft vergleichen, da da Steuerzahler in gewisser Hinischt auch der Noblesse dieTasche füllen?

Versteht mich nicht falsch, ich kann eure Wut nachempfinden. Ich hatte in den letzten Jahren i.d.R. deutlich weniger Geld als ein HartzIV-Empfänger, aber ich brauchte auch nicht viel. Obschon ich in sämtlichen Hinsichten freier war. Edy hats ja schon gepostet, eine zuverlässige Quelle ist vor allem Inge Hanemann, die gründlich mit den verbeulten Strukturen sogennanter Sozialdienste aufräumt. Wenn man aber feststellen will, auf welchen Grundlagen unser System aufbaut und ggf. sich zu wundern bereit ist, wie gut es uns im Vergleich zu alten Tagen doch eigentlich geht, mit Rücksicht auf die massiven Verbesserungswürdigkeiten, sei Bernt Engelmanns "Wir Untertanen" empfohlen.
Würde ich persönlich keinem absprechen, dass er sich mit dem Dritten Reich beschäftigt hat, und glaubwürdig wäre für mich jedenfalls niemand, der promoviert hat, in dem Bereich.😉

Und ist es nicht so, dass die Juden in Deutschland längst wieder aufbegehrt hätten, gäbe es nicht diesen Staatsvertrag mit deren Zentralrat?

Manche tun es dennoch und fühlen sich zum zweitem Mal verfolgt...

Na ja, ich komme grade aus einem Judenviertel.😉
 
Würde ich persönlich keinem absprechen, dass er sich mit dem Dritten Reich beschäftigt hat, und glaubwürdig wäre für mich jedenfalls niemand, der promoviert hat, in dem Bereich.😉

Und ist es nicht so, dass die Juden in Deutschland längst wieder aufbegehrt hätten, gäbe es nicht diesen Staatsvertrag mit deren Zentralrat?

Manche tun es dennoch und fühlen sich zum zweitem Mal verfolgt...

Na ja, ich komme grade aus einem Judenviertel.😉

(1) Zu den in Artikel 1 genannten Zwecken zahlt die Bundesrepublik Deutschland an den Zentralrat der Juden in Deutschland jährlich einen Betrag von
3.000.000 €,
🙂

Sorry, war ein Versehen, der Doppelpost.

Staatsvertrag übrigens unterschrieben von Bundeskanzler Schröder, einem der Initiatoren von Hartz IV.
 
Zuletzt bearbeitet:
Haha, was?
Das Sozialsystem in den USA ist ein so großer Wohlfahrtsstaat, dass Menschen wichtige medizinische Behandlung nicht bekommen, wenn sie nicht genügend Geld haben.
Und Arbeitslosenversicherung gibt es im ganzen Leben 5 Jahre lang und dann kann man gucken wo man bleibt.
 
Haha, was?
Das Sozialsystem in den USA ist ein so großer Wohlfahrtsstaat, dass Menschen wichtige medizinische Behandlung nicht bekommen, wenn sie nicht genügend Geld haben.
Und Arbeitslosenversicherung gibt es im ganzen Leben 5 Jahre lang und dann kann man gucken wo man bleibt.
Als ob es hier anders wäre: Massen-Antrags- und Verfahrungsverschleppungen zzgl. inflationärer Nullsanktionen bedeuten nichts anderes, als keine Krankenversicherung noch sonst was, trotz KV-Recht und -Pflicht.

Wo lebst du eigentlich und wieso schaust du nicht hin?
 
Auf den Mist hier, kann man wirklich nur die ironische Frage stellen, ob Arbeit ( schwere Arbeit ) nicht auch den einen oder anderen tötet?🙂
 
Auf den Mist hier, kann man wirklich nur die ironische Frage stellen, ob Arbeit ( schwere Arbeit ) nicht auch den einen oder anderen tötet?🙂
Wen der Franzmann wohl wieder meint.😛

Fakt ist aber, dass Schmieren und persönliche Vorteile immer Gewissen tötet bzw. faktische Warhnehmungsweisen bzw. realistische.🙂

Nächstes Mal nehme ich die Kohle vielleicht.😛
 
You made my day :daumen:

Deiner Meinung nach verlegen also deutsche Unternehmen ihre Produktionsstandorte in den Osten weil die Produktion in D zu billig wäre?
Beispiel Audi: Györ (Ungarn), Martorell (Spanien), Bratislava (Slowakei), Kaluga (Russland).... wo soll dein neuer Audi erzeugt werden?
Es gäbe auch noch ein Werke in Indien, China und Indonesien.
Keine Sorge, am Auto steht immer "Made in Germany" drauf, weil der Kunde die berühmte "deutsche Qualität" haben will. Auch wenn die Kutsche von ungelernten Chinesen zu Dumpinglöhnen gefertigt wurde.

Interessante Interpretation, auch wenn ich deinen gedanklichen Schluss nicht nachvollziehen kann und auch so nicht bestätige.

Aber wenn es Dich glücklich macht. 🙄
 
Kennedys berühmter Ausspruch sagt ja alles darüber aus.
„Frage nicht was dein Land für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst!“

John F. Kennedy


Ich denke als Sohn einer Millionärsfamilie ist es nicht schwer für einen Kennedy so einen Satz zu sagen, er hat Armut eben nie direkt erlebt.
Der fehlende Sozialstaat in den USA zeigt sich dann ja auch in der Kriminalitätsrate und dem Justizhaushalt, ob das die bessere, bzw. billigere Alternative ist?!
 
Sorry, blöde Historiker-Angewohnheit, aber inwieweit hast du dich mit dem Dritten Reich befasst? Was für Literatur hast du gelesen, in welcher Form hattest du Einblicke in Archivgut? Hast du Vorlesungen oder Vorträge zu dem Thema besucht? Kannst du konkret sagen, inwieweit ein euthanisierter Mensch mit einem Opfer des HartzIV-Systems vergleichbar wäre? Glaubst du, dass die BRD die sozial Schwächeren gezielt über das HartzIV-System ermorden, respektive vernichten will, da sie unwertes Leben repräsentieren? Wusstest du, dass es mal ein feudalabsolutistisches Regime gab, in dem die sg. Unterschicht (das heutige "Prekeriat") aus "Unfreien" bestand, die vollständig von Bildung und Kultur ausgeschlossen, bis aufs Blut ausgebeutet wurden, ohne Bürgerrechte, auf dem Lande sogar als Leibeigene zählten? Würdest du das mit unserer heutigen Gesellschaft vergleichen, da da Steuerzahler in gewisser Hinischt auch der Noblesse dieTasche füllen?

Versteht mich nicht falsch, ich kann eure Wut nachempfinden. Ich hatte in den letzten Jahren i.d.R. deutlich weniger Geld als ein HartzIV-Empfänger, aber ich brauchte auch nicht viel. Obschon ich in sämtlichen Hinsichten freier war. Edy hats ja schon gepostet, eine zuverlässige Quelle ist vor allem Inge Hanemann, die gründlich mit den verbeulten Strukturen sogennanter Sozialdienste aufräumt. Wenn man aber feststellen will, auf welchen Grundlagen unser System aufbaut und ggf. sich zu wundern bereit ist, wie gut es uns im Vergleich zu alten Tagen doch eigentlich geht, mit Rücksicht auf die massiven Verbesserungswürdigkeiten, sei Bernt Engelmanns "Wir Untertanen" empfohlen.

Leider bin ich kein Historiker. Wahrscheinlich disqualifiziert dies mich. 😱

Vielleicht, wenn ich mehr Zeit habe, fülle ich Dir den Fragebogen trotzdem aus. Obwohl dies Ja-/Nein-/indirektes Unterstellsammelsurium - ich sehe da offen gesagt keinen Sinn dahinter.

Danke übrigens für den Lesetip, obwohl ich ihn bereits schon kenne.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben