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    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Hamas

Also hier etwas zum weiteren Verlauf des Threads. @ nessuno: Klar, könnte man sich mit dem Ursprung beschäftigen und am besten irgendwo in einer Wüste, die man jemand abkauft, neues Land für die Juden bereitstellen und alle umsiedeln. Aber isses das? Nochmal: in vielen Städten wohnen solche und solche zusammen und finden sich zusammen zurecht. Dass diverse Gruppen auf beiden Seiten dieses Zusammenleben nicht wollen, scheint das nicht die Ursache zu sein, dass nichts läuft? Ich habe auch einen Nachbarn neben mir, der will partout nicht mit mir reden, da helfen die nettesten Angebote nichts und wäre ich nicht sozialisiert und er nicht auch diversen sozialen Zwängne unterworfen, durch seine Ablehnung hat sich solcher Groll aufgebaut, dass wir uns wohl bekriegen würden. Das war nicht von ‚Anfang an so und das wäre auch nicht so, wenn wir den Dialog wieder in Gang setzen würden. Ursache ist meist der „Bock“ also das bockig sein von diversen Menschen. @ black jack, das mit dem zu kurz kommen ist eine rein subjektiv gefühlte Aussage, nichts was ich als fix behaupten will. Na ja, du versuchst es ja in der restlichen Erklärung darzustellen. Danke für deine Meinung. @Israel/Gast vielen Dank für deine Mühe, die Dinge darzustellen. @ chaki auch danke. Na, dann hab ich ja jetzt zu tun, mit den vielen Quellen. Sigi
 
A

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Re: Hamas
Hallo Sigi,

schau mal hier:
Hamas. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Es gab mal ein Projekt in die Niederlande, wo zwei Journalisten, ein Jude und ein Palästinenser, beide wohnte schon sehr lange in die Niederland, jede Woche in einer Zeitung öffentlich ein Brief an die andere geschrieben hat.
also Woche eins der Jude, in Woche 2 der Palästinenser. An Anfang kamen die Beiden sich näher und so konnte man denken das es doch ein Lösung geben könnte wenn 2, außerhalb das Krisengebiet mit einander in Gespräch sind.

Dem war dann leider doch nicht so, je länger die Briefwechsel andauerte je mehr Differenzen hoch kamen. Am ende ist das in ein Riesen Streit ausgeartet und das Projekt wurde gestoppt.
 
10.
Aufgrund der historischen Verfolgung und Vernichtung der Juden ist das Recht dieser auf einen eigenen Staat der Ihnen Schutz garantieren kann unbestreitbar.

Die historische Verfolgung der Juden gibt Ihnen nicht das Recht Menschen zu töten wielange wollen die Juden eigentlich noch auf Dingen rumreiten die lange her sind? So langsam wird es lächerlich viele Völker wurden im laufe der Jahrhunderte verfolgt aber kein Volk heult so rum wie die Juden was passiert ist mit den Juden und auch anderen Völkern war schrecklich und darf nie wieder passieren aber es ist feige sich immer dahinter zu verstecken.

Wenn ich schon höre der Zentralrat der Juden äußert bedenken krieg ich das kotzen die sollen erstmal im eigenen Staat schauen und dort bedenken äußern.



Bitte weiterverbreiten.
Schalom, Israel.

Ganz sicher nicht !
 
@Tine

reagier bitte nicht auf Auftragsschreiber. Die tauchen überall auf wo die entsprechenden Signalwörter fallen. Ganz schlimm ist das auf den sozialen Plattformen und Videoportalen.
 
Hi Leute, hab mich jetzt mit allen Links mal beschäftigt. Danke für alle Beiträge, die mir dazu verhalfen, mir so ein wenig eigene Meinung zu bilden. Ums mal ganz kurz zu sagen: Israel ist rechtens in diesem Land, ihm wurde unrechterweise massiv (nach dem Holocoust) Angst eingejagt, von vielen Nationen wiedermal vernichtet zu werden, dem entgegeneten sie mit erfolgreichem Krieg. Seitdem sag ich mal sind sie psychisch belastet und unzurechenbar. Der Psychiater würde sagen, der Mann ist gefährlich, aber es ist sehr verständlich warum. Und sie machen einen Fehler, sie berufen sich in ihren fundamentalistischsten Kreisen auf ihr biblisch begründetes Recht und dieser Missglaube führt mit dazu, dass man sich als was besseres vorkommt und unterstützt obige psychische Deformation. Ich behaupte nicht, dass Israelis "krank" sind, nein, ich schreib das nur quasi für mich, um etwas zu verstehen, auch um sie zu verstehen, was aber Grenzen hat, genauso wie es Grenzen gibt, diese ebenfalls von Fundamentalisten angetriebenen Araber durchweg zu verstehen, deren Antreiber auch auch aus fundamentalistischen Hass arbeiten (siehe Iran). Deutschland, armes Deutschland sitzt in der Zwickmühle, ja irgendwie schon. O.k. ist nicht alles Dogma, was ich schreibe, sind nur so erste Gefühle nach dem Lesen der Quellen, die hier angegeben wurden. Was zu tun wäre? Letztlich müsste der Beschluss, der nach dem 2. Weltkrieg gefasst wurde von der ganzen Welt neu durchdacht werden, und gerecht überarbeitet werden, ohner Rücksicht auf Verluste, aber gerecht mit Rücksicht auf gewachsenes und Rücksicht auf ursprüngliches, aber ohne Rücksicht auf kriegstreiberische Fundamentalisten auf beiden Seiten. Aber bring mal die ganze Welt an einen Tisch um Entschlüsse zu fassen und gemeinsam durchzusetzen. Das alte Probelm für alle Probleme der Welt. Also ich höre jetzt auf, frisch gelerntes durch mein Sieb zu verstehen und hör gern weiter zu. Sigi Ist ja hier keine Abschlussarbeitz, sondern ein Hilferuf, indem man hoffentlich geduldet wird, wenn man versucht Bildungslücken aufzufüllen, stückchenhaft vielleicht auch nur. Jetzt guck ich Fußball, zum Abreagieren.
 
Also, ich bin am Lernen, drum hör ich gern zu. Ich dachte, verstanden zu haben, dass die Grundlage die mehrheitliche Entscheidung der UN nach dem 2. Weltkrieg war, auch wenn sie kurz danach von den Arabern nicht akzeptiert wurde. Was ist an dieser Entscheidung völkerrechtlich falsch? Klar, man könnte sagen, der ganze 2. Weltkrieg war falsch, aus dem Sieger hervorgingen, die dann zu Entscheiden drängten. Aber dann müssten ja eine Menge Entscheide terroristisch angegangen werden. Haben nicht die Deutschen auch ne Menge einfach aufgrund von Entscheiden der Sieger verloren? Polen ist und bleibt Polen, auch wenn . . . Alles andere würde doch zu neuen Kriegen führen, wieso nicht mal einen Entscheid annehmen und das beste draus machen, wie es diese beiden Länder z. B. tun? Sigi
 
Was ist an dieser Entscheidung völkerrechtlich falsch?

Stell dir vor andere entscheiden darüber dein Grund und Boden zu verscherbeln, dich davon zu verscheuchen und einen neuen Besitzer aus einem anderen Teil der Erde da wohnen zu lassen. Der Teilungsplan wurde ja nicht auf Grundlage von Einigung verabschiedet sondern auf Druck und die arabischen Staaten haben durchweg gegen den Teilungsplan gestimmt. Jüdische Milizen haben sogar Terroranschläge gegen die Briten verübt weil man von der Idee mit dem jüdischen Staat abrückte.

Haben nicht die Deutschen auch ne Menge einfach aufgrund von Entscheiden der Sieger verloren?

Deutschland hat das ja selbst zu verschulden gehabt, deswegen konnte man das akzeptieren. Zudem wurden die Einwohner der verlorenen Gebiete nicht vertrieben. Prinzipiell haben sich grob gesehen lediglich die Gebietsgrenzen verschoben. Darüber hinaus hatten die Einwohner eine kulturelle und geschichtliche Verwurzelung. Vorallem aber hat das kein religiös-fundamentalistischen Hintergrund.

Der abgenickte Teilungsplan für Palästina hatte übrigens einen völlig völkischen Charakter indem vorgesehen war die Mehrheit der Juden, die überwiegend durch Masseneinwanderung dahin gelangten, in einen Staat zu packen mit fruchtbarem Boden und die Mehrheit der Araber in den anderen mit überwiegend unfruchtbaren Boden und Wüste.
 
Zwei Sachen, die in dieser Diskussion noch gar nicht erwähnt wurden: erstens die jüdischen Siedler, die sich palästinensisches Land kurzerhand illegal unter den Nagel reißen, rigoros alles abräumen, was darauf steht, egal ob Olivenhaine, fruchtbare Felder oder palästinensische Häuser, um dann ihre eigenen Siedlungen (im befestigten Fort-Stil, wegen der zu erwartenden Angriffe der beraubten Landeigner) darauf hochzuziehen, wonach das Land dann auch rechtlich ihnen zu gehören habe, egal ob es sich vorher jahrhundertelang in palästinensischem Familienbesitz befunden hat und die wahren Eigentümer nie etwas von einer Entschädigung sehen, mal abgesehen davon, daß sie dieser ganz realen Enteignung (selbstverständlich!) nie zugestimmt haben... wer also sagt, die Hamas braucht einfach nicht bomben und Frieden ist, der muß dann genauso dafür sein, daß dann im Gegenzug alle illegal enteigneten Grundstücke an die Palästinenser zurückgegeben werden müssen, die jüdischen Siedlungen darauf geschleift und für das, was vorher darauf stand, entsprechende Entschädigungen gezahlt werden müssen (abgeholzte Olivenbäume wachsen nicht innerhalb weniger Jahre nach!)
Zweitens, das Problem, das die Israelis mit ihren eigenen Ultraorthodoxen haben. Um die nach dem Holocaust ziemlich gefährdeten religiösen Traditionen zu schützen - zahlreiche Rabbis waren von den Faschisten ermordet worden, ganze "Schulen" (religiöse Lehrschulen weniger im Sinne von Schulgebäuden als von Auslegungen und Deutungen der Religion, ein wichtiger Teil der jüdischen Lehre) waren ausgerottet - hat man im neugegründeten Staat Israel den Ultraorthodoxen, also den streng religiösen Familien, spezielle Sonderrechte gewährt, sie waren nicht zu Arbeitsdiensten (Kibbuz) oder Wehrdienst verpflichtet und durften auf Kosten des Staates leben, um sich ohne Sorgen um den täglichen Broterwerb den religiösen Traditionen widmen zu können - ein aus heutiger Sicht ziemlich kurzsichtiges Verhalten, weil diese Familien aufgrund immenser Geburtenrate (durchschnittlich 7 Kinder laut Wiki) heute einen immer höheren Anteil an der israelischen Gesamtbevölkerung halten, als Schmarotzer, die im wesentlichen von Sozialhilfe leben, nach wie vor weder zu Wehrdienst noch irgendeinem anderen Dienst an ihrem Land verpflichtet sind (manche arbeiten freiwillig, aber verpflichtet dazu sind sie immer noch nicht), aber zum Dank für das alles haben sie ziemlich Einfluß in der Politik, und da auch der verständigste Politiker in Israel sich nicht traut, gegen religiöse "Wahrheiten" und Ansprüche anzuspucken, geht viel von dem, was auf israelischer Seite verbrochen wird - einschließlich Landraub und anderes - letztlich auf das Konto dieser Ultraorthodoxen. Die "normalen" säkularen Israelis wissen inzwischen, was für eine stetig wachsende Zecke, die auf ihrer aller Kosten lebt, sie sich mit den Ultras ins eigene Fell gesetzt haben, aber was wollen sie dagegen tun? In einer (vorgeblichen) Demokratie macht es halt die Masse, die die Entscheidungen fällt, und die Ultras haben inzwischen verdammt viel Masse zu bieten (10 % reinen Anteil sie selbst, und nach wie vor viele Förderer und Sympathisanten in der Restbevölkerung).
Und wer einfach von Umsiedlung in irgendeine andere Wüste träumt und damit wäre die Sache erledigt, vergißt völlig, daß es hier um "heiliges Land" geht. Auf das alle Seiten Anspruch erheben, und von dem niemand freiwillig abrücken wird, schließlich geht es ganz konkret um Gebiete, wo der Prophet zum Himmel auffuhr (Muslime) und der Messias einst wiederkehren und sein "heiliges Jerusalem" begründen wird (Juden).
 

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