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Hängt Gottes Liebe von der Sexualität ab?

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Tyra,

ich vestehe deine Ansicht teilweise.

Allerdings, wenn jemand sich als Chris bezeichnet (und dafür ist die Bibel nunmal die Grundlage) dann kann man doch nicht einfach je nach Lust und Laune aus diesem "heiligen Buch" herauspflücken was einem gerade passt und was nicht.

Da fänd ich es schon sinnvoller, wenn man sagt dass man zwar an einen Gott glaubt aber die Bibel damit nichts zu tun.

Entweder oder!
Um ein guter Mensch zu sein, brauche ich keine Bibel oder einen Koran oder was auch immer.....

Wieso kann man die Bibel nicht auch als Christ mit gesundem Menschenverstand hinterfragen?
Ich verstehe schon, dass Du das als "die guten Rosinen herauspicken" verstehst, aber ich kann dem nicht nachfolgen.
Ist es nicht gut, wenn man die guten Teile eines Konzeptes weiterentwickelt und die schlechten oder veralteten auch mal abhakt? Darf sich ein Glaube nicht weiterentwickeln? Wenn man das nicht dürfte, gäbe es dann überhaupt eine gesellschaftliche Entwicklung?
 
Wieso kann man die Bibel nicht auch als Christ mit gesundem Menschenverstand hinterfragen?
Ich verstehe schon, dass Du das als "die guten Rosinen herauspicken" verstehst, aber ich kann dem nicht nachfolgen.
Ist es nicht gut, wenn man die guten Teile eines Konzeptes weiterentwickelt und die schlechten oder veralteten auch mal abhakt? Darf sich ein Glaube nicht weiterentwickeln? Wenn man das nicht dürfte, gäbe es dann überhaupt eine gesellschaftliche Entwicklung?

Und wer entscheidet darüber was gut und was schlecht ist?

Etwa du?
 
Und aussserdem, wenn mein gesunder Menschenverstand darüber entscheiden kann was gut und was schlecht ist.

Wozu brauch ich dann überhaupt so ein "heiliges Buch"?
 
Und wer entscheidet darüber was gut und was schlecht ist?

Etwa du?

zum Beispiel auch ich, ja.
Ich muss selbst entscheiden, was ich gut und was ich schlecht finde.
Ich muss selbst entscheiden, wem ich Recht geben kann und wem nicht.
Und nicht jedem, der vor 3000 Jahren was aufgeschrieben hat, muss ich auch jetzt noch Recht geben, nur weil im gleichen Buch was von vor 1900 Jahren steht, was ich richtig finde.

Ich kann - muss wahrscheinlich auch - andere um Rat fragen, ich kann viel lesen und kluge Dokumentationen ansehen - aber entscheiden muss ich selbst.

Ich weiß dass meine Einzelentscheidung noch kein gesamtgesellschaftlicher Konsens ist. Aber ich hoffe drauf, dass auch andere Menschen die Fähigkeit haben, zu hinterfragen.


Nachtrag:
wozu ich dann das Buch brauch: als einen wichtigen Parameter, und als Messlatte für mich selbst.
Insbesondere die Psalmen und die 4 Evangelien, wobei sich das Exzerpt eigentlich auf 2 Bibelstellen kürzen ließe.
 
Vielleicht als Anregung und Leitfaden!

LG Bandit🙂

Gut, dann sagt mir dieser Leitfaden aber nun mal, dass Schwulsein eine Schande ist. Das kann man nicht von der Handweisen.

Da kann ich mir ja auch Harry Potter nehmen und als Leitfaden für mein Leben sehen. Wäre genau das gleiche, da ich ja nur die positiven Aspekte leben würde. Mein gesunder Menschenverstand würde ja schon Sinnvolles von nicht Sinnvollem unterscheiden können. oder?

Am Ende würden wir wahrscheinlich dann alle auf die gleichen Regeln kommen und es wäre egal welches Buch uns anleitet.
 
Da kann ich mir ja auch Harry Potter nehmen und als Leitfaden für mein Leben sehen. Wäre genau das gleiche, da ich ja nur die positiven Aspekte leben würde. Mein gesunder Menschenverstand würde ja schon Sinnvolles von nicht Sinnvollem unterscheiden können. oder?

Am Ende würden wir wahrscheinlich dann alle auf die gleichen Regeln kommen und es wäre egal welches Buch uns anleitet.


Da hätte ich kein Problem mit. Aber wenn es egal ist ist es auch nicht schlimm^^
 
Religionen die mit gut oder böse arbeiten und von Schande und sowas reden finde ich recht garstig.....und an für mich liegt darin die Schande sich an zu maßen von Schande zu reden wenn es um lebendigen Austausch und Lust am Körper etc. geht.

Harry Potter-Romane haben ja an sich ne recht brave und neutrale Moral oder? oder kommt da was von Schande in Hinsicht auf Homosexualität?
 
in Harry Potter gibt es nicht mal nen offiziellen "Quotenschwulen",

es gibt Gute und Böse, und wenn Böse Leute Gute umbringen ist das böse und wenn gute Leute Böse umbringen ist das ok.

Und außerdem werden Muggel diskriminiert^^
 
die Harry Potter Kindmoral eben....hübsch nach schwarz oder weiss getrennt...Hierbei handelt es sich um Fiktion und nicht die Wirklichkeit die nicht so trennscharf ist.

Der Quotenschwule würde an sich auch nicht so recht in den Kontext von Harry-Potter-Fiktionen passen.
 
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