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Habe ich schriftstellerisches Talent?

Sadie02

Aktives Mitglied
Hi!

Mir persönlich hat dein Text ganz gut gefallen. Mit Stephen King hast du ja ein ganz großes Idol, übrigens auch meines.

Entscheidend ist: Warum schreibst du? Gibt es dir viel, hilft es, Gedanken zu ordnen? Oder musst du schreiben, weil da einfach Geschichten in dir sind, die raus wollen? Ist es "nur" Hobby oder auch Therapie? Oder beides und noch eine Art Bestimmung.

Hier hast du alles: Manche würden gerne weiter lesen, andere können nichts damit anfangen. Das wird immer so sein. Die Geschmäcker sind da extrem verschieden. Und letztlich musst du so schreiben wie es sich für dich richtig anfühlt. Fängt man erst an, nach dem Leser zu schielen und zu schreiben, kann nichts dabei raus kommen. Denn jeder Leser ist anders.

Ich finde auch, dass zwei Absagen von Verlagen nichts sind. Gar nichts. Das besagt null über deine Fähigkeiten.
Vielleicht ist es einfacher, für dich zu schreiben. Mobbing zu verarbeiten...ein Roman ist dein Baby, das du mögen musst. Wenn es dann noch viele andere mögen, ist es natürlich genial. Aber ich glaube, im künstlerischen Bereich ist Erfolg selten planbar.

Alles Gute!
 

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CateElisesBiggestFan

Aktives Mitglied
@Sadie02

Finde ich toll, dass du Stephen King magst, seine Romane sind auch wirklich genial, manche davon habe ich zehnmal oder sogar noch häufiger gelesen.
Ich schreibe, weil ich einfach ohne Schreiben nicht leben kann, für mich ist es so lebensnotwendig wie Essen oder Schlafen. Der Drang ist einfach immer da und wenn ich mehrere Stunden geschrieben habe, geht es mir hinterher immer besser. Ja, man kann sagen, es ist für mich Hobby und Therapie zugleich, eine Art Lebenselexier.
Als Autistin fällt es mir schwer, mit anderen Menschen zu sprechen, durch das Schreiben habe ich aber die Möglichkeit, mich doch auszudrücken, mir ist es schon immer leichter gefallen, schriftlich die richtigen Worte zu finden als mündlich.
Außerdem, wie soll ichs beschreiben...das Schreiben ist für mich auch eine Möglichkeit was zu erleben. Mein Leben ist als isolierte Frührentnerin nicht gerade aufregend, und wenn ich schreibe, kann ich in viele aufregende Welten eintauchen, während ich schreibe ist es so, als ob ich das alles selbst erleben würde. Das ist so, als ob man ein Buch lesen würde, nur fühlt es sich noch intensiver an, man taucht sogar noch intensiver ein.
Du hast Recht, man kann Erfolg wohl nicht planen, ich sollte einfach weiterhin so schreiben, wie ich es bisher gemacht habe, einfach nach Gefühl, wie es mich gerade überkommt.
Ob das dann irgendwann mit einem Verlag klappt wird sich zeigen, ich könnte es zuerst bei den kleinen Nischenverlagen in meiner Stadt versuchen, die nehmen häufiger Manuskripte von Neulingen an, wenn das Thema passt.

@Bloodangels Cry

Ja, ich hab mal online mit einem Schriftsteller geschrieben, der historische Romane veröffentlicht, und der hat mir erzählt, dass sein Verlag ihm gesagt hätte, dass er in seinen Romanen Liebesgeschichte einbauen muss, damit sie es veröffentlichen können. Das finde ich sehr schade, der Mann schreibt sehr gut, auch ohne Liebesgeschichte wären seine Romane lesenswert.
Diese Mainstreamsache ist leider wirklich bei den Verlagen so....sicherlich veröffentlichen die großen Verlage auch supergute Romane die vom Mainstream abweichen, aber die meisten Romane sind nach dem gleichen Muster gestrickt und leider ist das Ende oft schon vorhersehbar.
In fast allen Liebesromanen(sofern es nicht solche aus dem 19. Jahrhundert sind) kommt das Paar am Ende zusammen, das ist doch langweilig....wenn man das immer schon vorher weißt.
Und du hast Recht, bei Büchern sind die Geschmäcker eben verschieden und man knan es nicht jedem Recht machen.
Ich werde aber auf jeden Fall einige der Anregungen die ich hier bekommen habe aufgreifen und die Geschichte etwas verbessern, das kann nichts schaden .Ansonsten werde ich mich aber weiterhin an das vorgesehene Muster halten, nur vielleicht mit etwas mehr Show als Tell Anteilen, um die Geschichte spannender zu gestalten.
 
G

Gast..

Gast
Da könne die wenigsten von Leben:
Die meisten ,grad Taschenbücher landen für 0,99 € auf dem Wühltisch von Rudis Reste Rampe.
Und diese Schriftsteller machen daß schon Jahrelang Professionell.
Manchmal muß man erst den falschen Weg gehen, um den richtigen zu finden.
 

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