G
Gast
Gast
Unglaublich, wie sich zu Guttenberg und seine CSU-Parteifreunde benehmen. Das ist ja wie im Kindergarten - anscheinend gehen die Argumente aus.
Nun meint man mit den Argument, alle Dicken sind doof, sich aus der Affäre ziehen zu können. Da hat sich die CSU aber geschnitten, hoffe ich zumindest.
Hier mal eine kurze Einordnung zum Kontext:
Herr Gabriel hat eine Analogie zwischen zu Guttenberg und Berlusconi gezogen. Ich finde, dass kann man so stehen lassen. Bei den Vergleich geht es um die Art und Weise, wie man sich verhält. Und da hat Herr Gabriel mal den Nagel auf den Kopf getroffen.
Auch wenn das nicht alle so sehen: Aber die Plagiate in der Doktorarbeit sind kein Kavaliersdelikt! Sie verstoßen gegen den wissenschaftlichen Ehrenkodex, an den sich jeder Student halten muss. Und sie verstoßen gegen das Urheberrecht sowie den formalen und inhalten Ansprüchen der Wissenschaft. Ich vereinfache die Darstellung von Wissenschaft mal stark: In einer Doktorarbeit untersucht man eine bestimmte Leitfragestellung. Hierzu muss man transparent arbeiten. Es muss für jeden Leser nachvollziehbar sein, wenn man andere Autoren mit einbezieht. Und genau das ist bei zu Guttenbergs Arbeit nicht der Fall - dort fehlen viele Fußnoten und Zitate sind nicht gekennzeichnet. Das gehört sich einfach nicht. In einer wissenschaftlichen Arbeit stellt man (möglichst) alle relevante Meinungen zum eigenen Thema da. Man versucht, die Forschungslandschaft abzubilden. Anschließend kombiniert man die Forschungsergebnis (natürlich transparent und nicht als Plagiate!) und formuliert daraus eine eigene Position. Man gewichtet die Ergebnisse der Forschung und schafft durch deren Gewichtung und Neukombination eigene Thesen und Ansätze, die wissenschaftlich fundiert dargestellt werden. Gelingt dies, so kann man sich zu Recht mit dem Doktortitel summa cum laude schmücken.
Was zu Guttenberg gemacht hat, geht aber auf keinen Fall. Das ist auf tiefste zu verurteilen. Er verstößt gegen sämtliche rechtliche, ethische und moralische Normen - wie unsere ital. Freund Berlusconi. Bei Berlusconi sind es natürlich andere Bereiche, in denen er unterwegs ist, aber Fakt ist, dass sich beide nicht korrekt verhalten.
Aber zu Guttenberg gibt auch nicht zu, dass er Mist gebaut hat. Auch dies ist deckungsgleich mit dem Verhalten von Berlusconi.
Stattdessen fällt der CSU-Bande nichts besseres ein, als auf die Dicken einzuprügeln und einen Ersatzsündenbock zu schaffen. Auch das kennt man doch aus Italien. Unglaublich, man bestätigt indirekt noch Gabriels Vorwürfe und stellt die ganze Partei mit Berlousconi gleich - aus eigenem Antrieb.
So müssten alle Dicken, die Gabriels Umfang haben doch doof sein, wenn man die CSU Argumente weiter denkt. Sinngemäß wurde sowas gesagt wie:
"Die Relation von Gehirnmasse zum Bauchumfang fällt für den Grafen besser aus als für Herrn Gabriel". Wenn das der Maßstab für die CSU ist, wie man geeignete Kandidaten findet, dann erinnert auch das an Italien. Die Models, die ins EU-Parlament dürfen, auch sie haben einen kleinen Bauchumfang und eine vergleichsweise positive Massenrelation - wie der schwarze Baron.
Der Bauchumfang als Maßstab - kein Wunder, dass die Bayern LB so viele Mist gebaut hat unter tatkräftiger Mithilfe der CSU.
Nun meint man mit den Argument, alle Dicken sind doof, sich aus der Affäre ziehen zu können. Da hat sich die CSU aber geschnitten, hoffe ich zumindest.
Hier mal eine kurze Einordnung zum Kontext:
Herr Gabriel hat eine Analogie zwischen zu Guttenberg und Berlusconi gezogen. Ich finde, dass kann man so stehen lassen. Bei den Vergleich geht es um die Art und Weise, wie man sich verhält. Und da hat Herr Gabriel mal den Nagel auf den Kopf getroffen.
Auch wenn das nicht alle so sehen: Aber die Plagiate in der Doktorarbeit sind kein Kavaliersdelikt! Sie verstoßen gegen den wissenschaftlichen Ehrenkodex, an den sich jeder Student halten muss. Und sie verstoßen gegen das Urheberrecht sowie den formalen und inhalten Ansprüchen der Wissenschaft. Ich vereinfache die Darstellung von Wissenschaft mal stark: In einer Doktorarbeit untersucht man eine bestimmte Leitfragestellung. Hierzu muss man transparent arbeiten. Es muss für jeden Leser nachvollziehbar sein, wenn man andere Autoren mit einbezieht. Und genau das ist bei zu Guttenbergs Arbeit nicht der Fall - dort fehlen viele Fußnoten und Zitate sind nicht gekennzeichnet. Das gehört sich einfach nicht. In einer wissenschaftlichen Arbeit stellt man (möglichst) alle relevante Meinungen zum eigenen Thema da. Man versucht, die Forschungslandschaft abzubilden. Anschließend kombiniert man die Forschungsergebnis (natürlich transparent und nicht als Plagiate!) und formuliert daraus eine eigene Position. Man gewichtet die Ergebnisse der Forschung und schafft durch deren Gewichtung und Neukombination eigene Thesen und Ansätze, die wissenschaftlich fundiert dargestellt werden. Gelingt dies, so kann man sich zu Recht mit dem Doktortitel summa cum laude schmücken.
Was zu Guttenberg gemacht hat, geht aber auf keinen Fall. Das ist auf tiefste zu verurteilen. Er verstößt gegen sämtliche rechtliche, ethische und moralische Normen - wie unsere ital. Freund Berlusconi. Bei Berlusconi sind es natürlich andere Bereiche, in denen er unterwegs ist, aber Fakt ist, dass sich beide nicht korrekt verhalten.
Aber zu Guttenberg gibt auch nicht zu, dass er Mist gebaut hat. Auch dies ist deckungsgleich mit dem Verhalten von Berlusconi.
Stattdessen fällt der CSU-Bande nichts besseres ein, als auf die Dicken einzuprügeln und einen Ersatzsündenbock zu schaffen. Auch das kennt man doch aus Italien. Unglaublich, man bestätigt indirekt noch Gabriels Vorwürfe und stellt die ganze Partei mit Berlousconi gleich - aus eigenem Antrieb.
So müssten alle Dicken, die Gabriels Umfang haben doch doof sein, wenn man die CSU Argumente weiter denkt. Sinngemäß wurde sowas gesagt wie:
"Die Relation von Gehirnmasse zum Bauchumfang fällt für den Grafen besser aus als für Herrn Gabriel". Wenn das der Maßstab für die CSU ist, wie man geeignete Kandidaten findet, dann erinnert auch das an Italien. Die Models, die ins EU-Parlament dürfen, auch sie haben einen kleinen Bauchumfang und eine vergleichsweise positive Massenrelation - wie der schwarze Baron.
Der Bauchumfang als Maßstab - kein Wunder, dass die Bayern LB so viele Mist gebaut hat unter tatkräftiger Mithilfe der CSU.