Was tust Du denn nun Gutes?Sagt man nicht " Es gibt nix Gutes außer man tut es ? "
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Was tust Du denn nun Gutes?Sagt man nicht " Es gibt nix Gutes außer man tut es ? "
Hallo kasiopaja,
schau mal hier: Gute Menschen, schlechte Menschen. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Möglicherweise ist jemand der nicht immer die Wahrheit sagt ja auch daran manchmal interessiert, dass sich jemand anderes nicht quält mit irgendwelchen Sorgen, da er oder sie Sorge um das Wohl dieser oder jener Person hat? Ob es dann immer gut gemacht ist, ist eine andere Frage. Vielleicht ist gut und schlecht da die richtige Antwort?
Irgendjemand? Dieser Irgendjemand könnte auch voreingenommen sein, durch schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit allgemein mit anderen Personen oder/und die andere "schlechte" Person spricht nicht die volle Wahrheit aus und die "schlechte" Person wird dadurch fehlinterpretiert?
Klar, das mit der Wahrheit, der Ehrlichkeit, dem Guten und dem Schlechten kann auch sehr relativ sein - bis zu dem Maße eben, wie es subjektiv sein kann.
Manche mögen sich der Wahrheit und der Ehrlichkeit verpflichtet sehen, auch insbesondere der ungeschönten Wahrheit - komme, was da wolle.
Andere mögen sich da mehr ihrem Gefühl verpflichtet sehen, wie andere etwas empfinden könnten oder wie man selbst etwas empfindet. Das ist im strikten Sinne keine Wahrheit und irgendwie doch eine.
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Wahrheit im strikten Sinne wäre vermutlich etwas, was man ungefärbt von Gefühlen und Ego als gegeben sehen bzw. annehmen muss.
Ja, auch hier spielen Relativität und Subjektivität gewiss eine Rolle.
Ein Unterschied mag darin liegen, ob man bspw. die eigenen Einstellungen und Handlungen gut begründen kann, in der Weise, dass sie für andere größtmöglich transparent sind. Dann ließe sich vielleicht besser sagen, ob etwas gut oder schlecht ist, wahr oder unwahr.
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Bei mangelnder Transparenz oder der gekonnten Lüge kann man oft nur erahnen, was da tatsächlich Sache ist. Will aber auch nicht ausschließen, dass das geschulte Auge Intransparenz und Lügen recht gut durchblickt.
Was ist DIE Wahrheit?Ich sehe nur Menschen, die die Wahrheit nicht interessiert, die vermehren sich, die Anzahl derer die sich von der Wahrheit abkehren, vergrößert sich im gleichen Maße, wie die Anzahl derer, die sie verspotten, weil sie aus lügen Vorteile zu ziehen gedenken.
Auch die denken sie hätten DIE Wahrheit für sich gepachtet.Kommt so ein IS Staat und ballert auf historische Altertümer, buddelt und plündert in großen Maße archäologische Stätten, wird es um so schwerer die Wahrheit zu erkennen, weil so viele Spuren absichtlich vernichtet wurden, vielleicht aus [COLOR=revert-layer] Angst[/COLOR] man käme der seit tausenden Jahren bekannten Mentalität auf die Schliche.....
Also zum Thema Massenverhalten und auch zweifelhafte Massenkonformität empfehle ich immer gerne das Buch Psychologie der Massen von Gustave Le bon. Und auch das Experiment von Stanley Milgram zeigt deutlich, das die Massenbevölkerung(im Falle seines Experimentes 80%) absolut kein Maßstab an moralischem und menschlich empathischem Verhalten sind.Nun, wenn wir mal davon ausgehen, dass das Gute ein Ziel, eine Richtung darstellt, welche sich von anderen unterscheidet, warum beschreiten manche diesen Weg und andere nicht?
Ich denke, der Grund dafür ist einfach. Sich für das Gute zu entscheiden, sich so zu verhalten, so das Leben zu gestalten, ist nicht einfach. Eventuell wird man dadurch zu einem Außenseiter. Eventuell muss man sich gegen gesellschaftliche Konformität stellen, ausgetretene, aber gleichfalls bewährte/sichere Pfade verlassen. Da besteht eine gewisse Gravitation, von der sich viele nicht so leicht lösen. Da gilt dann eher das Argument: "Die anderen machen das doch auch so."
Wenn Menschen nicht eine gewisse Autonomie/Souveränität haben bzw. erlangen, werden sie gewissermaßen immer mit dem Strom schwimmen, wie auch immer dieser beschaffen ist.
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Ich würde sagen, dass größere Entwicklungen oder Umwälzungen in der Geschichte oft nur an wenigen oder Einzelpersonen festzumachen sind - wie bspw. Martin Luther King, Mahatma Gandhi oder Jesus. Klar, die waren auch nicht ganz alleine, aber es scheint immer auch diese spezifischen Einzelpersonen benötigt zu haben, damit die Leute überhaupt in größerem Maßstab nur mal nachdenken, bevor sich dann was verändert. Natürlich gab es auch viele Einzelpersonen, die die Geschicke in negative Richtungen befördert haben. Letztlich hat ja jeder Mensch das Potential, die Dinge in die eine oder andere Richtung zu bewegen.
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Nachhaltige und fundamentale Entwicklungen basieren natürlich nicht nur auf Wenigen oder Einzelnen, sondern bedürfen größerer Gruppen oder gar der Masse.
Es fällt mir assoziativ noch ein Zitat von Margaret Mead ein:
Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann - tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde.
Was ist DIE Wahrheit?
Also zum Thema Massenverhalten und auch zweifelhafte Massenkonformität empfehle ich immer gerne das Buch Psychologie der Massen von Gustave Le bon. Und auch das Experiment von Stanley Milgram zeigt deutlich, das die Massenbevölkerung(im Falle seines Experimentes 80%) absolut kein Maßstab an moralischem und menschlich empathischem Verhalten sind.
Zur Erinnerung, hat er damals festgestellt, das 80% der Weltbevölkerung nicht über die psychischen und moralischen Kompetenzen verfügen, sich über einen unmoralischen Befehl hinwegzusetzen.
Also einfach ausgedrückt: 80% deiner Mitmenschen würden dich ohne mit der Wimper zu zucken foltern, wenn es ihnen befohlen wird, weil sie nicht in der Lage sind, Befehle zu missachten, egal wie sehr sie jemandem damit schaden.
Was auch sehr anschaulich erklärt, warum z.B. Kriege überhaupt möglich sind.
Kein "normopathisierter" Mensch begreift das.
Ein Normie denkt Kriege machen Staatsführer. Obwohl keiner von diesen Präsidenten persönlich an der Front steht.
Es sind immer Befehlsbefolger, die Kriege ausführen.
Milgram hat da ins Schwarze getroffen, wenn es um die Kernproblematik der westlichen Gesellschaft geht.
Merkt halt kaum wer.
Übrigens...
Mahatma Gandhi war auch nicht der Gutmensch, als der er immer dargestellt wird.
Er hat sich ausdrücklich für das Kastensystem ausgesprochen und es gutgeheißen. Das kannst auch in seiner Literatur nachlesen, ist kein Gerücht.
Das gleiche gilt für Mutter Theresa....die "heilige", die alte Menschen in ihrer Obhut elendig verrecken hat lassen aber es dann so dargestellt wurde,als wäre die ne heilige Retterin.
Man darf bei diesen angeblichen Gutmenschen schon auch mal genauer hinschauen😉
Größtmögliche Transparenz sichert aber vielleicht nicht immer zu, dass das eine andere Person auch gleich richtig verstehen muss, was Sache ist bei einem Thema. Was man getrost als schlecht bezeichnen könnte, sofern das so ist.
Unverständnis könnte trotzdem gegeben sein, da die Wertvorstellungen einer anderen Person eine andere sein könnte eventuell. Vielleicht fehlt es jemand somit auch mehr oder weniger an Glauben und Vertrauen an eine andere Person, da die Vorstellungen andere sind?
Wobei bei zuviel Vertrauen auch mal alles nach hinten losgehen könnte, besonders wenn das jemand ausnutzen sollte. Eine gesunde Skepsis ist also nicht verkehrt. Aber nie jemanden Vertrauen vielleicht? Ist das gut oder schlecht? Vielleicht ja gut aus eventuellen Selbstschutz? Und schlecht, wenn es um mangelhafter Zusammenarbeit von Menschen geht, sodass alles schlechter werden könnte?
Möglicherweise mangelt es einer anderen Person es ja aber auch an Toleranz, sodass erst recht eventuell die Wertvorstellungen angeglichen werden müssten, bevor sich das ändert, so blöd das jetzt klingt, was also schlecht für die eine Person sein kann, kann gut für die andere irgendwo sein oder auch nicht letztendlich, wer weiß.
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