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Gute Menschen, schlechte Menschen

Das Leben impliziert genau das, sich von der besten Seite zu zeigen. Wir alle sind auf eine gewisse Weise Schauspieler, nicht, dass ich meine Außenwelt belüge. Ich zeige mich vielleicht einfach anders, um, wie so viele Menschen, nicht unterzugehen, um nicht zu zeigen, dass ich verwundbar bin. Wir alle sind großartige Schauspieler.

Nein, du hast recht, es ist nicht nachhaltig, aber für ein Überleben oft wichtig. Man muss sich zu oft verbiegen, damit man durchs Leben kommt.

Stimme zu.

Es ist nicht immer ganz einfach, oder man kann es sich nicht erlauben, einem gewünschten Bild nicht gerecht zu werden. Es kommt auf das Umfeld, die Personen, die Situation, etc., an. Manche können sich mehr erlauben, andere weniger - ganz unerheblich, um welches Umfeld, Personen, Handlungen oder Aussagen es geht. Kann man eigentlich überall beobachten.

Ist etwas älter, aber ich hatte aus meiner Sicht mal einen Beitrag geschrieben, der vielleicht ein bisschen passend ist:

Maskenball
 
Ich würde glatt sagen, nenne mir einen .....einen Menschen, der von innen heraus gut ist, ohne sich für das Gute zu entscheiden.

Ich denke Du findest keinen.

Im Umkehrschluss bzw. analog, wenn das Gute eine Entscheidung ist, müsste das Schlechte auch eine Entscheidung sein?

Gut, da muss man gewiss differenzieren. Ich meine, wenn jemand stark unter Zwang steht, bspw. weil materiell sehr arm und/oder ungebildet/achtlos, ist das vermutlich anders zu sehen, aber das ist in unseren Breitengraden ja eher nicht der Fall, oder?

Also, bei einem Kind, welches unter schlechten Bedingungen aufgewachsen ist und von daher schlechtes Verhalten an den Tag legt, da ist das vermutlich anders zu sehen als bei einem voll ausgewachsenen Menschen von 30 oder 40 Jahren.

~~~

Nun könnte man sagen, dass das Umfeld bzw. die gesellschaftlichen Bedingungen allgemein schlecht sind, und deswegen kann man sich nicht anders verhalten. Ist das aber wirklich so?

Was müssten die guten Bedingungen sein, um sich gut zu verhalten?

Was braucht's genau? Vielleicht viel Geld und einen guten Partner? Was noch?
 
Stimme zu.

Es ist nicht immer ganz einfach, oder man kann es sich nicht erlauben, einem gewünschten Bild nicht gerecht zu werden. Es kommt auf das Umfeld, die Personen, die Situation, etc., an. Manche können sich mehr erlauben, andere weniger - ganz unerheblich, um welches Umfeld, Personen, Handlungen oder Aussagen es geht. Kann man eigentlich überall beobachten.

Ist etwas älter, aber ich hatte aus meiner Sicht mal einen Beitrag geschrieben, der vielleicht ein bisschen passend ist:

Maskenball
Ich finde deinen Text sehr passend. Dieses Maskentragen – niemand will es, und doch hat man das Gefühl, man müsste es. Vielleicht wären wir gar nicht so menschlich, wenn jeder seine Masken fallen lassen würde. Auch ich trage diese Maske, vielleicht um andere nicht zu verletzen, oder nein, ich denke, ich trage sie für mich, um mich an etwas festzuhalten. Traurig irgendwie. Aber würden wir, könnten wir wirklich für andere funktionieren, würden wir die Maske fallen lassen? Ich denke, wir wären nicht mehr kompatibel, es wäre zu viel Egoismus. Ich sage nicht, dass egoistisch sein eine schlechte Eigenschaft ist, aber ich sehe das so: Bei mir, sage ich mal, wie ich was sehe, kommt zu oft eine Gegenwehr, das ist anstrengend auszuhalten. Also ist die Maske eigentlich doch einfach ein Schutz für sich selbst?
 
Es gibt so viele Geschichten über das Verhalten von Menschen. Das ganze Leben ist voll davon.

Es ist nicht so, dass Menschen nicht zwischen gut und schlecht unterscheiden könnten. Die meisten Menschen können das. Das ist nicht der Punkt.
 
Ich finde deinen Text sehr passend. Dieses Maskentragen – niemand will es, und doch hat man das Gefühl, man müsste es. Vielleicht wären wir gar nicht so menschlich, wenn jeder seine Masken fallen lassen würde. Auch ich trage diese Maske, vielleicht um andere nicht zu verletzen, oder nein, ich denke, ich trage sie für mich, um mich an etwas festzuhalten. Traurig irgendwie. Aber würden wir, könnten wir wirklich für andere funktionieren, würden wir die Maske fallen lassen? Ich denke, wir wären nicht mehr kompatibel, es wäre zu viel Egoismus. Ich sage nicht, dass egoistisch sein eine schlechte Eigenschaft ist, aber ich sehe das so: Bei mir, sage ich mal, wie ich was sehe, kommt zu oft eine Gegenwehr, das ist anstrengend auszuhalten. Also ist die Maske eigentlich doch einfach ein Schutz für sich selbst?

Zunächst, jeder sieht und empfindet die Dinge ein bisschen anders, klar.

~~~

Was nun das Verhalten betrifft, ich möchte mich da nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber würde sagen, dass viele Menschen ganz simpel träge sind, Mitläufer, Opportunisten, etc.

Gleichfalls würde ich sagen, dass es für den "Durchschnittsmenschen" zumindest in der Anfangs- oder Übergangszeit eine Menge Aufwand bedeutet, ein guter Mensch zu sein, so zu denken und sich so zu verhalten.

Ich meine auch, dass jemand kein guter Mensch ist, wenn das nur so auf dem Papier oder so steht und er sich gleich mal anders verhält.

Eine kleine "Bewährungsprobe" könnte vielleicht so aussehen, dass man in einer Diskussion alleine gegen fünf andere gestellt ist, und man ob der gesprochenen Grütze oder sonstigem ungutem Verhalten nicht gleich wegbricht, sondern ein bisschen Kontra bietet, wenn nicht sogar mehr.

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Okay, ich mag bzgl. dem "gut Reden" gut reden haben. Ich sehe es nicht als eine besondere Leistung von mir, aber ja, bin in der Vergangenheit unter anderem in der Situation gelandet, Betriebsrat und Betriebsratsvorsitzender zu sein - wie die Jungfrau zum Kinde. Da bleibt es nicht aus, bestimmte Dinge gegenüber der Belegschaft zu vertreten, Rechenschaft über das abzulegen, was man getan hat, etc. Wie schon gesagt, aus meiner Sicht keine große Sache oder Leistung. Wenn man den Job eine Weile machen will und macht, reduziert sich das "Lampenfieber" gegenüber mehreren und den "Bossen" einfach. Letztlich kochen wir alle nur mit Wasser, würde ich sagen.

~~~

Bin mir keinesfalls immer so sicher darüber, was ich tue. Bin ja auch nur ein Mensch. Ich denke, wenn man immer wieder versucht, das Gute und Richtige zu tun, tut man es vielleicht irgendwann auch.
 
Auf das Ego zu hören und sich selbst der nächste zu sein , braucht keinerlei Bildung, denke ich.
Ist wie mit dem Poppen - das können selbst die dummen.
Ansonsten kann ich mir die Vielzahl der sprichwörtlichen Dummheit nicht erklären, also in der realen Welt.
Hier bspw. ist das anders da kann sich auch der dümmste Honk mehrere Profile zulegen und denselben Dünnpfiff schreiben.

Aber verbiegen um zu - dann geht dem die Wahl für das "zu" voraus.

Ne Maske tragen - warum ? Verstehe ich nicht - sei doch Du selbst.
 
Es mag etwas blöd klingen, aber ja, in dieser Welt braucht man für das Gute auch ein bisschen "Muskeln" bzw. Stärke. Mit Stärke sei die körperliche sowie geistige Stärke gemeint. Beides erfordert Bildung und somit Aufwand. Die Sache ist die, wenn dein Körper krank ist bzw. leidet, so leidet auch dein Geist, und umgekehrt - nenne es Psychosomatik oder wie auch immer.

Ja, es ist leider so. Wenn du in der 2. Runde von 12 Runden zu Boden gehst, lachen die anderen über dich, die vermeintlich Stärkeren haben mal wieder recht, und du selbst konntest womöglich kein bisschen deinen Punkt, Standpunkt oder Wert klarmachen.

Also, wenn du gut sein willst, sei auch stark und lass' dich von den anderen nicht runtermachen! 👍
 
Nein, Gutheit ist kein Selbstläufer, nicht wirklich.

Warum du gut sein solltest? Dafür gibt es mehrere Gründe. Zunächst natürlich du selbst - du kannst für dich selbst gute Dinge tun. Darüber hinaus kannst du das natürlich auch für andere tun - ob nun Partner, Kinder, Familie, Freunde, oder einfach nur jemand, der in Not ist und deine Hilfe braucht.

Schau', das Gute hat nicht wirklich Nachteile.

Wenn du dich nun schlecht verhalten möchtest bzw. verhältst, wird dir in kleinerem oder größerem Maße und mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit die Welt genau das entgegenbringen. Manche Dinge in diesem Leben sind reziprok, wenn nicht sogar alles - im Guten wie im Schlechten.
 
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