Zitat:
"Susi, ich finde es bedenklich, wenn eine Pflegemutter die leibliche Mutter ihres Pflegekindes als "fremde" Frau tituliert. Ich finde es auch bedenklich, wenn sie trotz der von Anfang an wahrgenommenen regelmäßigen Besuchstermine behauptet, "es bestehe kein Interesse am Kind". Und ich finde es bedenklich, dass Tachi die Besuche "überwacht" und das Verhalten der Mutter dabei abwertet."
Winnetou: Ich finde es bedenklich, wenn man verschiedene Fälle nicht mehr differenzieren kann. Ich finde es auch bedenklich, wenn du hier mit Argumenten um dich wirfst, von denen du keine Ahnung haben kannst. Und ich finde es bedenklich, dass du die Entscheidungen des Jungendamtes dermaßen anzweifelst.
Zitat:
"Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Mutter sich so einen reduzierten "begleiteten Umgang" mit ihrer Tochter wünscht... und der wäre auch wahrhaftig nicht nötig, wenn sie keine Gefährdung für ihr Kind darstellt. Vielleicht würde sie anders mit ihrer Tochter umgehen und könnte eine Bindung zu ihr aufbauen, wenn es ihr ermöglicht würde, mehr und individuelleren Kontakt zu haben?"
Ob die Mutter sich diesen "begleiteten Umgang" wünscht ist völlig irrelevant. Sie hat sich mit diesem Umgang mit ihrer Unterschrift einverstanden erklärt. Dass sie das jetzt anders sieht, kann für das Jugendamt nicht den Ausschlag geben, diesen Kontakte plötzlich zu ändern.
Und es ist schon richtig, vielleicht "würde" sie anders mit der Kleinen umgehen. Vielleicht würde sie das aber auch nicht tun. In meinen Augen sind Kinder keine Versuchsobjekte und dürfen auch von leiblichen Eltern nicht dazu gemacht werden.
Zitat:
"Für richtig hielte ich, die eigenen Interessen zurückzustellen und zunächst eine Rückführung des Kindes anzustreben. Und das hieße erstmal, zu schauen, inwieweit das Verhältnis zwischen Kind und leiblicher Mutter verbessert und die Bindung gefestigt werden kann... beispielsweise durch Erweiterung der Besuchskontakte."
Diese Rückstellung der Interessen sehe ich auch so. Und wie ich schon mehrmals geschrieben habe, wäre ich die Letzte die dem im Wege stehen würde. Wenn eine leibliche Mutter aber alle vier Wochen merkt, dass die Kleine es kaum aushält eine Stunde mit ihr zu spielen, dann sollte man auch da mal die eigenen Interessen überdenken. Oder gilt das nur für Pflegeeltern?
Zitat:
"Wenn das dann nicht klappt, die Mutter sich trotz größtmöglicher Hilfestellung und Unterstützung als uninteressiert, überfordert oder unfähig erweist... ok, dann - aber auch erst dann! - ist es das Beste für das Kind, in der Pflegefamilie zu bleiben.
Das Kind hat schlichtweg ein Recht darauf und es ist in seinem Interesse und zu seinem Wohl, dass es für ein Leben mit der leiblichen Mutter alle Chancen erhält, die es braucht. "
Ob du es glaubst oder nicht, die Besuchskontakte sind vom Jugendamt begleitet, damit ihr die größtmöglichste Hilfestellung und Unterstützung zuteil wird. Sie hat dieses immer abgelehnt. Hat sich geweigert Tipps anzunehmen. Es ist ihr vorgmacht worden, wie schnell man zu der Kleinen Kontakt aufnehmen kann. Sie blockte ab. Was soll ein Jugendamt dann noch machen???
Das Jugendamt kann dann nur noch wie in unserem Fall das komplette Sorgerecht versuchen einzuklagen, um dieses Kind zu schützen. Denn noch mehr Desinteresse, Überforderung(?) oder Unfähigkeit (?) kann man in über 2 Jahren nicht zeigen.
Was wäre es also für eine Chance, die die Kleine mit ihrer leiblichen Mutter erhält???
"Susi, ich finde es bedenklich, wenn eine Pflegemutter die leibliche Mutter ihres Pflegekindes als "fremde" Frau tituliert. Ich finde es auch bedenklich, wenn sie trotz der von Anfang an wahrgenommenen regelmäßigen Besuchstermine behauptet, "es bestehe kein Interesse am Kind". Und ich finde es bedenklich, dass Tachi die Besuche "überwacht" und das Verhalten der Mutter dabei abwertet."
Winnetou: Ich finde es bedenklich, wenn man verschiedene Fälle nicht mehr differenzieren kann. Ich finde es auch bedenklich, wenn du hier mit Argumenten um dich wirfst, von denen du keine Ahnung haben kannst. Und ich finde es bedenklich, dass du die Entscheidungen des Jungendamtes dermaßen anzweifelst.
Zitat:
"Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Mutter sich so einen reduzierten "begleiteten Umgang" mit ihrer Tochter wünscht... und der wäre auch wahrhaftig nicht nötig, wenn sie keine Gefährdung für ihr Kind darstellt. Vielleicht würde sie anders mit ihrer Tochter umgehen und könnte eine Bindung zu ihr aufbauen, wenn es ihr ermöglicht würde, mehr und individuelleren Kontakt zu haben?"
Ob die Mutter sich diesen "begleiteten Umgang" wünscht ist völlig irrelevant. Sie hat sich mit diesem Umgang mit ihrer Unterschrift einverstanden erklärt. Dass sie das jetzt anders sieht, kann für das Jugendamt nicht den Ausschlag geben, diesen Kontakte plötzlich zu ändern.
Und es ist schon richtig, vielleicht "würde" sie anders mit der Kleinen umgehen. Vielleicht würde sie das aber auch nicht tun. In meinen Augen sind Kinder keine Versuchsobjekte und dürfen auch von leiblichen Eltern nicht dazu gemacht werden.
Zitat:
"Für richtig hielte ich, die eigenen Interessen zurückzustellen und zunächst eine Rückführung des Kindes anzustreben. Und das hieße erstmal, zu schauen, inwieweit das Verhältnis zwischen Kind und leiblicher Mutter verbessert und die Bindung gefestigt werden kann... beispielsweise durch Erweiterung der Besuchskontakte."
Diese Rückstellung der Interessen sehe ich auch so. Und wie ich schon mehrmals geschrieben habe, wäre ich die Letzte die dem im Wege stehen würde. Wenn eine leibliche Mutter aber alle vier Wochen merkt, dass die Kleine es kaum aushält eine Stunde mit ihr zu spielen, dann sollte man auch da mal die eigenen Interessen überdenken. Oder gilt das nur für Pflegeeltern?
Zitat:
"Wenn das dann nicht klappt, die Mutter sich trotz größtmöglicher Hilfestellung und Unterstützung als uninteressiert, überfordert oder unfähig erweist... ok, dann - aber auch erst dann! - ist es das Beste für das Kind, in der Pflegefamilie zu bleiben.
Das Kind hat schlichtweg ein Recht darauf und es ist in seinem Interesse und zu seinem Wohl, dass es für ein Leben mit der leiblichen Mutter alle Chancen erhält, die es braucht. "
Ob du es glaubst oder nicht, die Besuchskontakte sind vom Jugendamt begleitet, damit ihr die größtmöglichste Hilfestellung und Unterstützung zuteil wird. Sie hat dieses immer abgelehnt. Hat sich geweigert Tipps anzunehmen. Es ist ihr vorgmacht worden, wie schnell man zu der Kleinen Kontakt aufnehmen kann. Sie blockte ab. Was soll ein Jugendamt dann noch machen???
Das Jugendamt kann dann nur noch wie in unserem Fall das komplette Sorgerecht versuchen einzuklagen, um dieses Kind zu schützen. Denn noch mehr Desinteresse, Überforderung(?) oder Unfähigkeit (?) kann man in über 2 Jahren nicht zeigen.
Was wäre es also für eine Chance, die die Kleine mit ihrer leiblichen Mutter erhält???