Okooy
Aktives Mitglied
Ich wünsche mir für die leiblichen Eltern das sie nie den Mut
verlieren um um ihr Kind zu kämpfen und ich wünsche mir
für Dich das du den Eltern fair und respektvoll gegenüber stehst
und dir vor Augen hälst:
Es ist nicht Dein Kind,
Es ist nur Dein Job.
Der Satz hört sich vielleicht hart und gefühllos an. Aber das sind die Tatsachen!
Die Pflegeeltern bekommen ja auch Geld dafür. Wie viel das nun ist, spielt ja nun keine Rolle.
Aber Pflegeeltern sollten sich als eine bessere Alternative zur Heimunterbringung sehen.
Man kann nicht einfach sagen: 'Jetzt hatte ich eure Kinder so lange, jetzt gehören sie mir!'.
Kinder gehören nunmal zu ihren leiblichen Eltern. Sie sollten nur fremd untergebracht sein, so lange ein Leben bei den Eltern absolut unmöglich ist!
So sehr ihr auch an einem Kind hängt, macht euch klar, es ist nicht EUER Kind!
Und wenn ihr es habt bis es 18 ist, ist es trotzdem nicht euer Kind.
Und mal ganz ehrlich, welche Mutter willigt denn bitte freiwillig in eine Adoption ein, nur weil die Pflegeeltern so an ihrem Kind hängen?
Die Leiden einer Mutter, wenn ihr ihr Kind (ein Teil von ihr!) entrissen wird, können sich kinderlose Leute garnicht ausmalen.
Und damit spreche ich nicht nur für die Männer, sondern auch für die Frauen. Die 9 Monate die ein Kind in dem Bauch seiner Mutter verbracht haben, schaffen eine Bindung, die nichts und niemand auf der Welt ersetzen kann.
Seid doch mal etwas kooperativer. Denkt dran, dass es die Eltern sind.
Wenn ihr mehr auf die Mutter zugehen würdet, hättet ihr doch auch einen viel intensiveren Einblick in deren Leben und die Umstände. So würdet ihr genau wissen, ob es dem Kind dort gut gehen würde oder nicht.
Und selbst wenn euch dieses Kind quasi wieder 'entrissen' wird, wüsstet ihr wenigstens, dass es gut aufgehoben ist.
Der Schmerz über den Verlust wird da sein, davor kann euch keiner bewahren. Aber ihr bräuchtet keine Angst haben, dass dem Kind etwas passiert oder es ihm schlecht geht.
Ich habe vor kurzem erst ein Schreiben vom ASD bekommen, in dem ich meine Finanzen darlegen sollte. Damit ich, wenn möglich,etwas zu den Kosten der Unterbringung dazu zahlen kann.
Dar mein Mann seinen Job zu dem Zeitpunkt noch nicht hatte, gab es da nichts zum zusteuern.
Aber ganz ehrlich, hätten sie mir eine Summe aufgebrummt, die ich monatlich zahlen soll....ich hätte mich standhaft geweigert diese zu zahlen.
Da ich diese 'Hilfemaßnahme' schon lange beendet haben wollte und nicht für eine Maßnahem zahle, die ich garnicht haben möchte.
Ich kann nur hoffen, dass der Richter den ich haben werde, der selben Meinung ist.
Nähmlich dass Kinder zu ihren Eltern gehören und nicht zu fremden Menschen, die meinen sie hätten ein Recht auf anderer Leute Kinder.
Wenn ihr eine Dauerpflege habt, okay.
Dann frage ich mich jedoch auch warum ihr das Kind unbedingt adoptieren wollt und so einen Aufriss macht. Denn dann würde das Kind ja so oder so bis es 18 ist bei euch bleiben.
Und selbst bei einer Adoption könnt ihr das Kind mit 18 nicht aufhalten, wenn es seine richtige Mutter finden möchte.
Falls es sich jedoch um eine zeitlich begrenzte Pflege handelt, bleibe ich bei dem oben geschriebenen!
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