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Gutachtertermin wegen Rückführung zur leiblichen Familie

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Hallo Sherlock Helga,

ursprünglich haben wir uns für eine Adoption beworben. Die Dame bei der Adoptionsstelle fragte uns dann, ob wir uns auch vorstellen könnten ein Pflegekind aufzunehmen.
Nach reiflicher Überlegung haben wir das positiv beatwortet und sind so zu unserer Kleinen gekommen.

Denn wie jeder weiß, ist es nicht so einfach ein Kind zu adoptieren, da es Adoptivkinder nicht wie Sand am Meer gibt.

Gruß,

Tachi


Hm, dann habt ihr von Anfang an nicht vorgehabt das Kind zurück zu geben und stellt eure eigenen Interessen hier in den Vordergrund. Es ist also leichter an ein Pflegekind zu kommen und so entscheidet man sich dafür.
Sorry, das find ich echt furchtbar egoistisch und kurzfristig gedacht. Es gibt genug Kinder die adopiert werden wollen, aber es sollte wohl ein Baby sein? Ne, ich sitz hier und mir wird echt anders....:mad:
 
Kindeswohl- sehr fraglich
viele gehen nach den Bindungstatus
dabei ist es klar, das das Kind bei dem es sich am meisten aufhält, die stärkere Bindung hat.
Wenn aber der andere Part das Kind nur alle 14 Tage
mal sieht, ändert sich nichts daran das man behauptet
das das Kind von dem es am meisten betreut wird
die stärkeste Bindung hat.
Eine Trennung- wird oft gleich als Gefährdung bezeichnet,
obwohl das eigentlich gar nicht wircklich so ist.

Dieses Vorurteil das vielen leiblichen Eltern die
die Vorausetzung , das Kind zu ihnen zurückkann
erfüllt haben, es demnoch nicht mehr möglich sei,
das Leben schwer gemacht wird.

Man soll endlich aufhören, sich so anzustellen.
Hauptsache Kinder werden gut versorgt, betreut
und geliebt. Irgendwann heißt es Abschied von
der Pflegefamilie nehmen.

 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe ja auch einen großen sohn, der im heim und bei pflegfamilien aufgewachsen ist. Irgend wann hat ihn das jugendamt abgeholt mit 11 und zu einer pe gesteckt, immerhin hat er die ganzen maßnahmenkataloge zuvor durchlaufen. Was sich dort abgespielt hat war da letzte. Die pflegefamilie war nur aufs geld aus. Sie haben sich kein stück um den jungen gekümmert, er war mehr zuhause als dort, aber das geld haben die kassiert. Als sie ihn beim rauchen erwischten, haben sie ihn kurzerhand rausgeschmissen, obwohl sie genau wußten, daß er als schwierig galt. Im heim war das noch schlimmer. Die bekommen ein wahnsinnsgeld für die kinder und jugendlichen und sie bekommen nicht einmal etwas vernünftiges zu essen dafür, körperliche gewalt und psychische sind an der tagesordnung, es war so schlimm daß er dort immer wieder abgehauen ist und schlußendlich garnicht mehr ins heim ging. Nur seinem rebellentum ist es zu verdanken, daß es ihm heute gut geht, er hat eine lehrstelle und eigene familie. Man kann nur dagegen vorgehen und sich wehren gegen das jugendamt, gegen dieses ganze falsche hiflegetue, bei dem es ausschließlich ums geld geht, njicht aber um die kinder selbst.
 
"Hm, dann habt ihr von Anfang an nicht vorgehabt das Kind zurück zu geben und stellt eure eigenen Interessen hier in den Vordergrund. Es ist also leichter an ein Pflegekind zu kommen und so entscheidet man sich dafür.
Sorry, das find ich echt furchtbar egoistisch und kurzfristig gedacht. Es gibt genug Kinder die adopiert werden wollen, aber es sollte wohl ein Baby sein? Ne, ich sitz hier und mir wird echt anders....:mad:"

Hallo Sherlock Helga,

wir haben uns nach reiflicher Überlegung dazu entschieden ein Pflegekind aufzunehmen. Die Überlegungen gingen genau um dieses Thema: Können wir damit umgehen, wenn uns dieses Kind wieder weg genommen wird?

Wir haben beim Pflegekinderdienst aus diesem Grund angegeben, dass wir nur eine Pflegeform wählen möchten, wo ein Kind nicht von vornherein nur vorübergehend zu einem kommt, also Dauerpflege.

Wir haben uns also vorher beraten lassen, von der Stelle, die für diese Sache zuständig ist. Und wenn man ein Kind über 2,5 Jahre bei sich hat, da sagt man nicht einfach: Komm dann geh jetzt mal wieder. Vor allen Dingen macht man das nicht, wenn dieses Kind quasi mit der Geburt zu einem gekommen ist.

Und die vielen Kinder, die gerne adoptiert werden möchten, die kannst du ja mal vorbeischicken. Bei uns ist es auf jeden Fall nicht so. Und warum gibt es so wenig Adoptivkinder? Weil es nicht viele Eltern gibt, die ihr Kind freigeben. Lieber ersteinmal ein schönes Leben machen und dann nach Jahren, wenn die Kinder aus dem gröbsten raus sind, ihr Kind wieder haben wollen.

Nein, das war jetzt nicht fair von mir. Ich pauschalisiere auch und das ist das was ich hier verurteile. In unserem Fall ist es so, in anderen Fällen sieht es besrimmt anders aus.

Tachi
 
"Nicht fair"?

Also...Deinen vorletzten Absatz würde ich nun mal ganz anders nennen...:mad:

Aber..wenn Du das selbst nicht merkst,WAS Du da eigentlich schreibst,
ist jedes Wort dazu "vergebliche Liebesmüh".

Natürlich gibt es "genug" Kinder,die auch adoptiert werden könnten.
Warum soll das "bei Euch" anders sein?
Lebt ihr auf einer Insel oder sonst einem "Sonderlandstrich" ?
Willst Du das erklären?

Aber der größte Teil sind keine ganz jungen Kinder--- und keine "perfekten".
Die eine Adoption wirklich (lebenslang) bräuchten,sind die Kinder ab Kindergartenalter mit "Besonderheiten"---taub,blind,spastisch,mehrfachbehindert...

Alle anderen Kinder---"hat" man (ein furchtbarer Unterton,finde ich,dieses "Besitz" andeuten..) sowieso nur maximal 18 Jahre wirklich.
Spätestens ab da sind hoffentlich auch leibliche Kinder zu selbstständigen Menschen erzogen worden und flügge.

Wenn ich das entscheiden könnte,würde ich als Pflegeeltern nur die
"freischalten",die eben NICHT mit "das hab ich lange" spekulieren,sondern die von vornherein auch akzeptieren,daß es IMMER die beste Variante sein kann,wenn leibliche Eltern sich so wieder in den Griff bekommen,daß ein Kind DORT sein Zuhause zurückfindet.

Nicht Ihr habt das Kind ---das Kind hat (zusätzlich) Euch .

Es ist,wie auch bei leiblichen Kindern,immer nur ein Zeitgeschenk.
Dessen sollte man sich bewußt sein.
Finde ich jedenfalls.

Micky
 
Weil es nicht viele Eltern gibt, die ihr Kind freigeben. Lieber ersteinmal ein schönes Leben machen und dann nach Jahren, wenn die Kinder aus dem gröbsten raus sind, ihr Kind wieder haben wollen.

Bitte ? Wie? Gehts noch? Schönes Leben ohne Kinder, die untergebracht sind? Bitte wie, wenn einem alles über Hartz 4 weggenommen wird? HALLO???????
 
Hallo Leute!

Ich finde, dass in diesem Thread doch arg unsachlich diskutiert wird.
Wenn ich das richtig lese, dann handelt es sich hier um eine Frau (Tachi) mit einem Mann. Die zwei hatten irgendwann das Bedürfnis ein Kind zu zeugen und groß zu ziehen. Aus irgendwelchen Gründen sollte das nicht sein. Als das klar wurde, entschlossen sie sich, ein Kind zu adoptieren.
Bis dahin ist das doch eine ziemlich normale, ein wenig traurige Geschichte oder?
Es ist allgemein bekannt, dass das Adoptieren eines gesunden Kleinkindes nicht ganz unproblematisch ist. Zum einen müssen irgendwelche Behörden davon überzeugt werden, dass man dessen würdig ist. Zum anderen gibt es wesentlich weniger Kleinkinder, die zur Adoption freigegeben werden, als adoptionswillige Eltern.
Nun kann man sich die Frage stellen, ob Menschen, die tatsächlich ein unbehindertes Kleinkind adoptieren wollen, schlechtere Menschen sind, weil sie nicht bereit sind, ein Kind zu adoptieren, das entweder nicht mehr ganz klein ist (und meist auch bereits viele schlechte Erfahrungen machen durfte) oder behindert ist.
Bin ich eine schlechterer Mensch, weil ich gern selber ein Kind gebären möchte, anstatt eines zu adoptieren, das groß bzw. behindert ist?
Ich finde es schon ganz schön hart, wenn hier gefordert wird, darauf zu verzichten, ein Kind von Anfang an bzw. ein gesundes Kind groß zu ziehen.

Aber der größte Teil sind keine ganz jungen Kinder--- und keine "perfekten".
Die eine Adoption wirklich (lebenslang) bräuchten,sind die Kinder ab Kindergartenalter mit "Besonderheiten"---taub,blind,spastisch,mehrfachbehindert...

Liebe Micky, keiner sprach von perfekten Kindern. Aber muss ich, wenn ich kein eigenes Kind bekommen kann, mir vorwerfen lassen, dass ich kein behindertes Kind nehme?
Das find ich hart, ganz ernst. Ein behindertes Kind aufzuziehen (auch wenn es das eigene ist) ist eine Lebensaufgabe, der ich mich wahrscheinlich nicht stellen wollen würde. Diese soll ich mir aussuchen? Um in Deinen Augen ein besserer Mensch zu sein?

Tachi und Mann wollten das nicht. ICH KANN DAS VERSTEHEN!!!!!
Darum wählten sie das geringere Übel. Sie nahmen ein Kind in Pflege, bei dem natürlich die "Gefahr" bestand, dass sie es irgendwann wieder abgeben müssen. Allerdings war diese Gefahr - laut Aussage des JA - eher gering.
Dieses Kind wurde nicht aus der Familie genommen, weil Tachi ein Kind wollte. Es wurde ERST aus der Familie genommen und dann hat man in Tachi und Mann eine gute Familie gefunden!!! Tachi war es nicht - es war das JA!!! Ob diese Entscheidung richtig oder falsch war, können wir nicht beurteilen und es kann auch dahingestellt bleiben. TACHI IST NICHT SCHULD!!!!

Tachi und Mann nahmen dieses Kind auf. Sie zogen es auf wie ihr eigenes und liebten es wie ihr eigenes. Kann man ihnen jetzt vorwerfen, dass sie an diesem Kind hängen und traurig wären, wenn es von ihnen ginge?
Kann man ihnen jetzt vorwerfen, dass sie besorgt dahin schauen, wo das Kind hin soll?
Ich glaube ganz fest, dass sich Tachi einer Übergabe des Kindes an die Mutter nicht verweigern würde, wenn sie den Eindruck hätte, das Kind hätte es dort genauso gut wie bei ihr. Dass sie daran Zweifel hat, liegt wohl daran, dass das Kind aus dieser Familie genommen wurde und man nun schauen muss, ob sich die Umstände dort genügend ins Positive verändert haben. DAS IST DIE SORGE EINER MUTTER!!! Und auch wenn Tachi dieses Kind nicht geboren hat, so fühlt sie sich doch als Mutter. Und das heißt nichts anderes, als dass sie ihren Job gut gemacht hat und es ihr nicht nur ums Geld ging. Fürs Geld gäbe es andere Kinder, die auch Pflegeeltern suchen.
Selbst wenn Tachi der Meinung wär, dass ihr Kind es bei der leiblichen Mutter genauso gut hat, wie bei ihr, wird sie traurig sein. Und ich finde das ist verständlich und ihr gutes Recht.

Schade, schade, dass nicht anerkannt wird, was Tachi und Mann gutes an diesem kleinen Wesen vollbracht haben. Ohne die zwei (bzw. andere böse Pflegeeltern) wäre das Kind in einem Heim ohne feste Bindung aufgewachsen oder bei einer Mutter, die damals ganz klar den Freund dem Kind vorgezogen hat.
Schade, dass Tachi vorgeworfen wird, dass ihr die Trennung von einem Kind, dem sie mehr als zwei Jahre lang eine Mutter war, extrem schwer fällt.

Liebe Tachi, ich wünsch Dir und Deinem Kind, dass ihr einen Weg findet, der Euch beiden gerecht wird. Natürlich wünsche auch ich mir, dass Dein Kind seine biologische Mutter kennenlernt und beide sich lieben. Und ich wünsche Dir, dass Du auch weiterhin für dieses kleine Wesen eine Bezugsperson sein darfst.

Susi Sorglos
 
Bin ich eine schlechterer Mensch, weil ich gern selber ein Kind gebären möchte, anstatt eines zu adoptieren, das groß bzw. behindert ist?



Sie nahmen ein Kind in Pflege, bei dem natürlich die "Gefahr" bestand, dass sie es irgendwann wieder abgeben müssen.

Susi Sorglos

Hallo

also, zum einen hat Tachi das Kind nicht geboren. Das mag traurig sein, ist aber Fakt. Und sie wollte ein Kind adoptieren, was nicht geklappt hat. Auch das ein Fakt. Dass sie sich dann "eins aussucht" liegt wohl in der Natur der Dinge. Als normal Schwangere kann ich mir auch nicht aussuchen ob mein Kind behindert ist oder nicht. Sie konnte wählen.
Es sollte ein Baby sein und gesund.

Und das Zweite: Du schreibst es selber: es bestand die Gefahr dieses kind zurück geben zu müssen, denn es ist nicht IHR Kind. Das Kind hat Eltern. Und wenn die eine Weile, aus was für Gründen auch immer, sich nicht sorgen konnten, es aber nun können...dann finde ich es einfach nicht ok jetzt zu sagen "ach, das war nicht der Plan, das Kind geb ich nicht mehr her"

Ganz davon abgesehen...Lies mal so rein aus Spass in Foren von Pflegeeltern. Was DA teilweise steht zieht dir möglicherweise die Schuhe aus. Da geht es selten um Hilfe für die armen Kinder oder den Dienst am Menschen. Da gibt es Threads wo ausgerechnet wird was ein Pflegekind in der Minute einbringt oder aber wie man von Anfang an unterläuft dass die Kinder eine Beziehung zur leiblichen Mutter aufbauen können: Zitat " Unser Kind hat Geb.Tag, müssen wir die leiblichen Eltern etwa einladen?" Antwort "Fahr in Kurzurlaub, so machen wir es seit Jahren, klappt gut"

Nicht dass ich das Tachi jetzt unterstelle, aber:

Es nervt einfach wenn Pflegeeltern als Heilige dargestellt werden. Und wenn ich dann lese, dass hier eigentlich von Anfang an klar war, dass das Kind nicht zurück soll....Tja, da platzt mir der Kragen. Das st NICHT der ursprüngliche Gedanke einer Pflegschaft und das wissen die Beteiligten auch.

Was daraus wird kann man hier lesen.

Nicht dass ich nicht verstehen kann, dass Tachi sich ungern von dem Kind trennt. Aber: es ist nicht ihr Kind. Und wenn die Eltern nun wieder für das Kind sorgen können, so hat sie es heraus zu geben oder sich nicht als Pflegemutter zu betätigen.
 
Wenn ich das hier alles lese, dann kommt mir das ko.....sorry, ich habe ähnliches mitgemacht und nun empfehle ich jeden, der die Wahl zwischen Pflegefam. und Heim hat, das Heim vor zu ziehen, da es "neutraler" ist.
Außerdem ist die Psyche des Kindes nicht zu unterschätzen, Kinder spüren wenn die Mutter oder der Vater nicht willkommen ist!
Ach ja, was ich auch niemanden empfehle, ist die Unterbringung in der Verwandtschaft.....es stimmt zwar, dass nicht jede Verwandtschaft schlimm sein muss, aber es kann sehr schnell anders werden....
 
also, zum einen hat Tachi das Kind nicht geboren. Das mag traurig sein, ist aber Fakt. Und sie wollte ein Kind adoptieren, was nicht geklappt hat. Auch das ein Fakt.


Stimmt so weit und ist bis dahin auch verständlich, oder?

Dass sie sich dann "eins aussucht" liegt wohl in der Natur der Dinge. Als normal Schwangere kann ich mir auch nicht aussuchen ob mein Kind behindert ist oder nicht. Sie konnte wählen.
Es sollte ein Baby sein und gesund.

Die meisten Schwangeren gehen davon aus, dass das Kind, das sie gebären werden, gesund ist. Wenn davon auszugehen wäre, dass in 50% der Fälle die Kinder behindert sind, würden vermutlich wesentlich weniger Frauen Kinder bekommen.
Viele Frauen machen extra Tests und setzen das Ungeborene einem Risiko aus, um zu sehen, dass es gesund ist.
Viele Kinder werden abgetrieben, weil sie nicht gesund sind.
Und viele Kinder kommen in Heime, weil sie nicht gesund sind.
Ist es da verwerflich, dass man, wenn man schon kein eigenes Kind bekommen kann und damit gezwungen ist, sich eins auszusuchen, sich ein gesundes aussucht?

Und das Zweite: Du schreibst es selber: es bestand die Gefahr dieses kind zurück geben zu müssen, denn es ist nicht IHR Kind. Das Kind hat Eltern. Und wenn die eine Weile, aus was für Gründen auch immer, sich nicht sorgen konnten, es aber nun können...dann finde ich es einfach nicht ok jetzt zu sagen "ach, das war nicht der Plan, das Kind geb ich nicht mehr her"

Das fände ich auch nicht ok. Und das macht Tachi auch nicht. Sie sagt lediglich, dass es ihr schwerfällt "ihr" Kind in ein Elternhaus zu überführen, dass sie für nicht geeignet hält, ein Kind groß zu ziehen. Es ist noch nichtmal die Rede davon, dass sie sich weigern wird. Sie verleiht nur ihrer Sorge um das Kind und ihrer Trauer Ausdruck.
Kannst Du diese Sorge und diese Trauer nicht verstehen?

Ganz davon abgesehen...Lies mal so rein aus Spass in Foren von Pflegeeltern. Was DA teilweise steht zieht dir möglicherweise die Schuhe aus. Da geht es selten um Hilfe für die armen Kinder oder den Dienst am Menschen. Da gibt es Threads wo ausgerechnet wird was ein Pflegekind in der Minute einbringt oder aber wie man von Anfang an unterläuft dass die Kinder eine Beziehung zur leiblichen Mutter aufbauen können: Zitat " Unser Kind hat Geb.Tag, müssen wir die leiblichen Eltern etwa einladen?" Antwort "Fahr in Kurzurlaub, so machen wir es seit Jahren, klappt gut"

Ich bin davon überzeugt, dass es solche Pflegeeltern gibt. Das ist furchtbar. Und es zeigt, dass es nicht nur ungeeignete Eltern sondern auch ungeeignete Pflegeeltern gibt.
Woraus glaubst Du zu erkennen, dass Tachi dazu gehört?

Nicht dass ich das Tachi jetzt unterstelle, aber:
...

Dann ist das doch hier unrelevant, oder?
Nur weil es so etwas gibt (wird von niemandem bestritten), kannst Du doch nicht Tachi dafür verurteilen!!

Es nervt einfach wenn Pflegeeltern als Heilige dargestellt werden. Und wenn ich dann lese, dass hier eigentlich von Anfang an klar war, dass das Kind nicht zurück soll....Tja, da platzt mir der Kragen. Das st NICHT der ursprüngliche Gedanke einer Pflegschaft und das wissen die Beteiligten auch.

Wo steht denn, das hier irgendwem klar war, dass das Kind nicht zurück soll?
Tachi ist lediglich davon ausgegangen, dass die Chancen ziemlich gering sind. Und das wurde ihr vom JA so vermittelt. Später dann auch von den biologischen Eltern des Kindes, die sich nicht in dem Maße für ihr Kind interessierten, dass man davon ausgehen musste, dass sie das Kind zurück wollen.

Was daraus wird kann man hier lesen.

Genau! Tachi liebt dieses Kind und macht sich Sorgen, wie es der/dem Kleinen ergehen wird, wenn es zu den Eltern, die sich bisher nicht für es interessierten, ergehen wird.

Nicht dass ich nicht verstehen kann, dass Tachi sich ungern von dem Kind trennt. Aber: es ist nicht ihr Kind.

Was macht ein Kind zu meinem oder Deinem oder ihrem Kind? Tatsächlich nur die Geburt?
Hast Du die vielen Threads hier gelesen, in denen Kinder unter "ihren" Müttern leiden? Wo die Mütter zuschauen, wie die Kinder von den Vätern oder Freunden vergewaltigt werden?
Diese Kinder sind die Kinder IHRER Mütter?????
Einmal poppen und die Qualen einer Geburt machen ein Kind für IMMER zu meinem Kind? Egal wie ich dieses Kind behandel?


Und wenn die Eltern nun wieder für das Kind sorgen können, so hat sie es heraus zu geben oder sich nicht als Pflegemutter zu betätigen.

Die Eltern müssen nicht nur für das Kind sorgen können sondern auch wollen. Und mir scheint, dass es dafür momentan keine Anzeichen gibt.
Und natürlich hat sie es herauszugeben und zwar ganz unabhängig davon, ob die Eltern sich sorgen können oder wollen. Das hängt ganz allein von der Einschätzung des JAes ab.


Liebe Sherlock!
Natürlich gibt es ganz grausame Fälle von Kindesentziehung. Aber zum ersten geschieht diese durch das JA und zum zweiten gibt es auch Fälle, in denen das zurecht geschieht und in denen Pflegeeltern diesen Kindern ein ordentliches und liebevolles Zuhause geben.
Ich finde es schade, wenn alle Pflegeeltern über einen Kamm geschoren werden, selbst wenn meinetwegen die meisten nur geldgeil wären.
Es gibt in diesem Fall wirklich Anzeichen dafür, dass es nicht die pure Geldgier ist, die Tachi und Mann dazu brachten, das Kind aufzunehmen.
Und vielleicht ist Tachi nicht objektiv, sondern geblendet von der Trauer, das Kind wieder rausgeben zu müssen. Vielleicht.
Aber sollte da nicht wenigstens ein bisschen Anerkennung rüberkommen für die Liebe die sie diesem kleinen Wesen entgegenbringt?
Warum muss alles gelogen sein, was Tachi sagt?

Susi Sorglos
 
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