Sehnsucht44
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Ich habe das Drama eines Kindesentzugs ja leider am eigenen Leib erleben dürfen, ich war 2,5 Jahre alt.
Erst war ich bei meiner Oma, gut das war in Ordnung, sie war mir sehr vertraut. Dort konnte ich so ca. ein halbes Jahr bleiben mit meinem 17 Monate jüngerem Bruder.
Der Familienrichter entschied damals auf schuldig für meine Mutter und entzog ihr gleichzeitig beide Kinder. Der Erfolg war, dass ich zu einem extrem sadistischen und gewaltätigem (Aussage meiner Therapeutin) Vater kam, der sofort!! wieder heiratete. Ich bekam sie gleich als meine neue Mutter vorgesetzt. Ich höre heute noch den Satz: Es kommt heute deine Mama. Und wer kam: eine für mich fremde Frau. Ich war unheimlich verwirrt. Das Drama ging dann durch bis ich mich mit 19 aus der Hölle befreien konnte.
Mit 20 Jahren konnte ich meine Mutter wieder sehen, die auch wieder verheiratet war. Dieser Ehemann hat mich ausfindig gemacht und die Wiedervereinigung möglich gemacht.
Mit 21 Jahren bekam ich einen Sohn, allein. Sprichwörtlich allein, da ich zu dem Zeitpunkt genau auf der anderen Seite der BRD lebe, als meine leibliche Mutter, meine Herkunftsfamilie kümmert sich nicht. Freunde waren zu dem Zeitpunkt nicht da. Ich habe alle Kräfte mobilisiert für dieses Kind. Es eigentlich auch "missbraucht" es hielt mich hier auf der Erde und am Leben und gab allem einen Sinn. Später lernte ich mit ca. 22 meinen damaligen Mann kennen. Und das Drama wiederholte sich:
erst bekam ich noch ein Kind. Ein Wunschkind für mich. In dieser Zeit zeigte sich eigentlich schon die pathologische Beziehung zwischen mir und meinem Mann. Ich war blind. Es flogen die Bügelbretter tief und die Butter durch die Küche. Er schlug mich mit Kind am Arm, er beschimpfte mich..... Er durfte das aber ich bin ja verheiratet, im Käfig und gefangen. Mein Verständnis von Ehe ist vollständig verquer. Es ging weiter. Es wurde nach einem wahnsinnigen Ehekrach ein drittes Kind gezeugt. Dazwischen liegen Jahre der Demütigung und auch wieder Versöhnung. Alles nach altem Vorbild. Ok, ein drittes Kind, für mich hiess das: wieder alles schlucken, nochmal viele Jahre Gefängnis.
Als der dritte Sohn dann vier Jahre alt war, begann ich langsam mir Gedanken zu machen. Mittlererweile war das Familienleben so desolat, dass auch die Umgebung dies mitbekam. Ich wurde im Haus gemieden. Wieso, hat damals keiner das Jugendamt verständigt? Da wäre es gerechtfertigt gewesen. Ich musste erstmal in die Psychiatrie, danach eine dreimonatige Weiterbehandlung, da mein Mann die Kinder dermassen misshandelte in dieser Zeit, dass es für die Klinik, in der ich war unverantwortlich gewesen wäre, mich weiterzubehandeln und die Kinder bei dem Vater zu lassen.
Nach dem Klinikaufenthalt habe ich erstmal veranlasst, dass ein Kind in ein heilpädagogisches Heim mit Internat kam. Mein Mann hat ihn bis dahin fast geschafft, er war 9 Jahre und wollte sich umbringen. bzw. schrie meinen Mann an, er solle ihn doch vom Balkon schmeißen dann wäre er tot.
Gut dies ging innerhalb von einem halben Jahr vonstatten und er war erstmal in Sicherheit. Der erste Sohn von mir wurde immer stiller und stiller: Alarmstufe rot! Ihn brachte ich dann in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie unter, danach auf Anraten der Psychologen in einem heilpädagogischen Heim mit Schule.
Der dritte Sohn, und das ist damals meine Sichtweise gewesen, war noch nicht so gefährdet. Ihn konnte ich noch bei mir behalten.
Da mir der erste lange Klinikaufenthalt nicht viel für mich weitergeholfen hat, bin ich selber noch mal in eine Spezialklinik gegangen. Wieder drei Monate, aber nicht ohne für meinen Jüngsten zu sorgen. Er kam bei sehr lieben Bekannten unter, die sich wirklich super gut um ihn gekümmert haben.
Nach dem Klinikaufenthalt kam es endlich zur Trennung, die ich inzeniert habe. Darauf hin hat er sich endlich eine neue Frau gesucht. Vorher konnte ich ihn auch nie losbekommen, er klebte an mir wie Kaugummi.
Nun ging das Drama in eine neue Phase, denn nun kommt das Jugenamt richtig in Fahrt. Ende vom Akt 1: Es wird mir das jüngste Kind auch noch entzogen. Und wer bekommt es: ja richtig geraten, der Vater, der in einer Zwei-Zimmer-Wohnung lebt, dort mit Kind und Partnerin ein EINEM!!! Bett schläft (der Sohn war zu dem Zeitpunkt 11 Jahre) und es auch nicht vermeidet nächtlich mit seiner Partnerin tätig zu sein.
Dies alles unter den Augen des Jugendamtes.
Ich hätte zugestimmt, und da stehe ich auch dazu, dass ich meinen Jüngsten in Pflege gegeben hätte, auch für längere Zeit mit Besuchskontakten. Das wäre bei der damaligen Situation mit Sicherheit Kindeswohl gewesen. Und ich wäre damit auch zurecht gekommen. Aber es kommt ja noch besser: Da sich mein jüngster Sohn irgendwann wieder mir zuwendet, beschließt dieser Vater, das Kind kommt ins Heim. Selbst die Partnerin meines Ex-Mannes befindet ihm gegenüber: wirst schon sehen, wir kriegen Dich dahin.
Nun, sie haben ihn nicht dahin bekommen, dies habe ich einer sehr engagierten Anwältin zu verdanken. Und meinem Lebenspartner, der sich für mich und meine Kinder eingesetzt hat. Übrigens habe ich alle drei Kinder wieder zu mir holen können. Zwei wohnen jetzt noch bei mir, einer ist jetzt seit einem Jahr selbständig draussen und probiert sich aus. Meine Söhne sind heute 15, 19 und 22 Jahre alt.
Eigentlich hätte es viele sinnvolle Stationen gegeben, in denen im Sinne des Kindeswohl gehandelt werden können, sowohl in meiner eigenen Kindheit, (es muss Leute gegeben haben, die meinen Vater brüllen haben hören, es muss Leute gegeben haben, die die blauen Flecken am ganzen Körper gesehen haben wo war da die Hilfestellung? Wenn ich als kleines Kind in einer versteckten Form um Hilfe gebettelt habe, offen kann man dies aus Angst nicht, wurde ich nur als Lügnerin abgestempelt). Es kam nichts nichts nichts.... Da knappse ich heute noch dran. Und ich wollte es für meine Kinder anders und habe das Drama noch mal durchlebt.
Meinen Anteil sehe ich daran durchaus und er ist nicht sonderlich schmackhaft.
Wo war die Hilfe als meine Kinder sie wirklich gebraucht hätten? Als ich nicht mehr die Kraft hatte diese zu suchen? Wer bitte weiss schon, dass auch psychische Gewalt ein Grund ist ins Frauenhaus zu gehen? Das auch alte Muster einen wieder und wieder in die gleiche Situation bringen können?
Erst war ich bei meiner Oma, gut das war in Ordnung, sie war mir sehr vertraut. Dort konnte ich so ca. ein halbes Jahr bleiben mit meinem 17 Monate jüngerem Bruder.
Der Familienrichter entschied damals auf schuldig für meine Mutter und entzog ihr gleichzeitig beide Kinder. Der Erfolg war, dass ich zu einem extrem sadistischen und gewaltätigem (Aussage meiner Therapeutin) Vater kam, der sofort!! wieder heiratete. Ich bekam sie gleich als meine neue Mutter vorgesetzt. Ich höre heute noch den Satz: Es kommt heute deine Mama. Und wer kam: eine für mich fremde Frau. Ich war unheimlich verwirrt. Das Drama ging dann durch bis ich mich mit 19 aus der Hölle befreien konnte.
Mit 20 Jahren konnte ich meine Mutter wieder sehen, die auch wieder verheiratet war. Dieser Ehemann hat mich ausfindig gemacht und die Wiedervereinigung möglich gemacht.
Mit 21 Jahren bekam ich einen Sohn, allein. Sprichwörtlich allein, da ich zu dem Zeitpunkt genau auf der anderen Seite der BRD lebe, als meine leibliche Mutter, meine Herkunftsfamilie kümmert sich nicht. Freunde waren zu dem Zeitpunkt nicht da. Ich habe alle Kräfte mobilisiert für dieses Kind. Es eigentlich auch "missbraucht" es hielt mich hier auf der Erde und am Leben und gab allem einen Sinn. Später lernte ich mit ca. 22 meinen damaligen Mann kennen. Und das Drama wiederholte sich:
erst bekam ich noch ein Kind. Ein Wunschkind für mich. In dieser Zeit zeigte sich eigentlich schon die pathologische Beziehung zwischen mir und meinem Mann. Ich war blind. Es flogen die Bügelbretter tief und die Butter durch die Küche. Er schlug mich mit Kind am Arm, er beschimpfte mich..... Er durfte das aber ich bin ja verheiratet, im Käfig und gefangen. Mein Verständnis von Ehe ist vollständig verquer. Es ging weiter. Es wurde nach einem wahnsinnigen Ehekrach ein drittes Kind gezeugt. Dazwischen liegen Jahre der Demütigung und auch wieder Versöhnung. Alles nach altem Vorbild. Ok, ein drittes Kind, für mich hiess das: wieder alles schlucken, nochmal viele Jahre Gefängnis.
Als der dritte Sohn dann vier Jahre alt war, begann ich langsam mir Gedanken zu machen. Mittlererweile war das Familienleben so desolat, dass auch die Umgebung dies mitbekam. Ich wurde im Haus gemieden. Wieso, hat damals keiner das Jugendamt verständigt? Da wäre es gerechtfertigt gewesen. Ich musste erstmal in die Psychiatrie, danach eine dreimonatige Weiterbehandlung, da mein Mann die Kinder dermassen misshandelte in dieser Zeit, dass es für die Klinik, in der ich war unverantwortlich gewesen wäre, mich weiterzubehandeln und die Kinder bei dem Vater zu lassen.
Nach dem Klinikaufenthalt habe ich erstmal veranlasst, dass ein Kind in ein heilpädagogisches Heim mit Internat kam. Mein Mann hat ihn bis dahin fast geschafft, er war 9 Jahre und wollte sich umbringen. bzw. schrie meinen Mann an, er solle ihn doch vom Balkon schmeißen dann wäre er tot.
Gut dies ging innerhalb von einem halben Jahr vonstatten und er war erstmal in Sicherheit. Der erste Sohn von mir wurde immer stiller und stiller: Alarmstufe rot! Ihn brachte ich dann in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie unter, danach auf Anraten der Psychologen in einem heilpädagogischen Heim mit Schule.
Der dritte Sohn, und das ist damals meine Sichtweise gewesen, war noch nicht so gefährdet. Ihn konnte ich noch bei mir behalten.
Da mir der erste lange Klinikaufenthalt nicht viel für mich weitergeholfen hat, bin ich selber noch mal in eine Spezialklinik gegangen. Wieder drei Monate, aber nicht ohne für meinen Jüngsten zu sorgen. Er kam bei sehr lieben Bekannten unter, die sich wirklich super gut um ihn gekümmert haben.
Nach dem Klinikaufenthalt kam es endlich zur Trennung, die ich inzeniert habe. Darauf hin hat er sich endlich eine neue Frau gesucht. Vorher konnte ich ihn auch nie losbekommen, er klebte an mir wie Kaugummi.
Nun ging das Drama in eine neue Phase, denn nun kommt das Jugenamt richtig in Fahrt. Ende vom Akt 1: Es wird mir das jüngste Kind auch noch entzogen. Und wer bekommt es: ja richtig geraten, der Vater, der in einer Zwei-Zimmer-Wohnung lebt, dort mit Kind und Partnerin ein EINEM!!! Bett schläft (der Sohn war zu dem Zeitpunkt 11 Jahre) und es auch nicht vermeidet nächtlich mit seiner Partnerin tätig zu sein.
Dies alles unter den Augen des Jugendamtes.
Ich hätte zugestimmt, und da stehe ich auch dazu, dass ich meinen Jüngsten in Pflege gegeben hätte, auch für längere Zeit mit Besuchskontakten. Das wäre bei der damaligen Situation mit Sicherheit Kindeswohl gewesen. Und ich wäre damit auch zurecht gekommen. Aber es kommt ja noch besser: Da sich mein jüngster Sohn irgendwann wieder mir zuwendet, beschließt dieser Vater, das Kind kommt ins Heim. Selbst die Partnerin meines Ex-Mannes befindet ihm gegenüber: wirst schon sehen, wir kriegen Dich dahin.
Nun, sie haben ihn nicht dahin bekommen, dies habe ich einer sehr engagierten Anwältin zu verdanken. Und meinem Lebenspartner, der sich für mich und meine Kinder eingesetzt hat. Übrigens habe ich alle drei Kinder wieder zu mir holen können. Zwei wohnen jetzt noch bei mir, einer ist jetzt seit einem Jahr selbständig draussen und probiert sich aus. Meine Söhne sind heute 15, 19 und 22 Jahre alt.
Eigentlich hätte es viele sinnvolle Stationen gegeben, in denen im Sinne des Kindeswohl gehandelt werden können, sowohl in meiner eigenen Kindheit, (es muss Leute gegeben haben, die meinen Vater brüllen haben hören, es muss Leute gegeben haben, die die blauen Flecken am ganzen Körper gesehen haben wo war da die Hilfestellung? Wenn ich als kleines Kind in einer versteckten Form um Hilfe gebettelt habe, offen kann man dies aus Angst nicht, wurde ich nur als Lügnerin abgestempelt). Es kam nichts nichts nichts.... Da knappse ich heute noch dran. Und ich wollte es für meine Kinder anders und habe das Drama noch mal durchlebt.
Meinen Anteil sehe ich daran durchaus und er ist nicht sonderlich schmackhaft.
Wo war die Hilfe als meine Kinder sie wirklich gebraucht hätten? Als ich nicht mehr die Kraft hatte diese zu suchen? Wer bitte weiss schon, dass auch psychische Gewalt ein Grund ist ins Frauenhaus zu gehen? Das auch alte Muster einen wieder und wieder in die gleiche Situation bringen können?
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