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Gutachtertermin wegen Rückführung zur leiblichen Familie

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Hallo,

es geht IMMER um die Rechte und das Wohlergehen des Kindes!

Ein Kind, welches seit seiner Geburt bei Pflegeeltern lebt, sieht diese als seine Eltern an - es da herauszunehmen, muss sehr gut durchdacht und begleitet sein!

Wer lediglich an die "Rechte" von irgendwelchen Erwachsenen "an" einem Kind denkt und dabei nicht in der Lage ist, zu reflektieren, wo und welche Bindungen das Kind bereits eingegangen ist, hat meiner Ansicht nach (noch) nicht die Reife, (s)ein Kind zu erziehen und zu betreuen.


cc
 
B.Brecht: Der kaukasische Kreisekreis (-;

Rechte " an " einem Kind,finde ich IMMER einen völlig unpassenden Begriff! (Sind weder Möbel noch Sklaven...)

Das Kind hat Menschenrechte,die betreffend seiner Person
immer ÜBER allen Folgerechten,Verwaltungsentscheidungen ,Interessen anderer stehen (sollten/müßten).

Vor allem,weil das Kind ja erst ab Volljährigkeit alle Verantwortlichen
(Eltern,Pflegeeltern,JA,Gerichte,Gutachter,Ärzte,Geschwister...)
zur Rechenschaft ziehen kann. Und dies auch tun sollte!

Es hat Anrecht auf Kontakt.
Es hat Anrecht auf Kenntnis seiner Wurzeln,auf Gesundheit (seelische u.körperliche und soziale!),auf Unversehrtheit,Gewaltfreiheit, Versorgung,förderliche Emotionen,Anhörung etc.etc.

Weder kann man sagen :immer zu den leiblichen Eltern,noch.lassen wir es dort und dort !
Mich stört an diesen vielen Diskussionen,daß wider besseren Wissens ALLE immer wieder eben NICHT aus Sicht des Kindes argumentieren!

Kontakt zu Eltern und "zweite vorläufige Familie" sollte nie ein "entweder-oder" sein!
Normal,wie heute das gemeinsame Sorgerecht bei Trennungen, müßte immer der kombinierte Kontakt sein.
Ausnahme (wie bei Scheidungen) - ein Teil ist (zeitweise) eine Gefahr für das Kind .

Auch bei Rückführung müßte das Kind lebenslang die Kontaktoption zur "zweiten Familie" haben . ALS GRUNDRECHT!

Ansonsten...siehe "Kaukasischer Kreidekreis" 😉

Der kaukasische Kreidekreis ? Wikipedia

Gruß!
Micky
 
Ja klar haben Pflegeeltern nach der Rückführung ein Umgangsrecht- aber erst nach der Eingewöhnungspahse
um die gute Einlebungsphase nicht zu gefährden.

Und die leibliche Mutter kann durchaus eine gute Mutter
sein, nur weil es ihr früher keiner zugetraut hat,
oder sie Auflagen erfüllen mußte.
 
Warum ist bei solchen Verhältnissen wie Pflegefamilie/Herkunftsfamilei so oft ein Herumgezerre an den Kindern nötig. Warum kann man nicht im Sinne des Kindes MITEINANDER gehen? Es ist ein Herausreissen aus der gewohnten und sicher liebevollen Umgebung genause grausam, wie die Herkunftsfamilie von ihren Kindern abzuschirmen.

Und leider, ohne es unterstellen zu wollen: es spielt auch hier wie bei Scheidungskindern oft das Geld eine riesige Rolle.
Denn die Mutter kommt so lange das Kind in der Pflegefamilie lebt auf keinen grünen Zweig, ihr wird alles an Geld über dem Hartz 4 Satz entzogen. Die Pflegefamilie muss mit einer ziemlich hohen Geldeinbuße rechnen, wenn das Kind wieder zur Mutter kommt.
Und solange dies nicht geändert wird, das Geld gezahlt wird für Pflegekinder (wieso adoptiert diese Familie nicht ein Kind?, sondern nimmt es in Pflege?) und solange der Elternteil, bei dem das Kind nicht lebt, finanziell ausgebeutet wird, wird sich auch an diesen Kriegen nicht viel ändern.
 
nicht so richtig habe ich verstanden, sehnsucht44,warum die Pflegefamilie mit einer hohen Geldeinbuße rechnen muß wenn das Kind zur leiblichen Mutter zurückgeht?
 
Hallo,

zuerst möchte ich mich für die vielen Antworten bedanken.

Allerdings muss ich zugeben, dass mir bei einigen Argumenten die Hutschnur reißt.

Wenn ich das Argument mit dem Pflegegeld höre sehe ich rot. Ich bin Lehrerin und habe meinen Job für unser "Kind" aufgegeben. Ich kann euch sagen, vorher hatten mein Mann und ich mehr Geld zur Verfügung. Das Pflegegeld ist da kein Ausgleich.

Des Weiteren würden wir gerne ein Kind adoptieren (jetzt natürlich gerne "unser Kind"). Es muss erlaubt sein, hier die Frage zu stellen, warum so viele leibliche Eltern ihre Besuchskontakte nicht wahrnehmen und sich aus diesem Grund nicht für ihr Kind interressieren. Warum geben diese leiblichen Eltern ihr Kind nicht zur Adoption frei, da ja sowieso kein Interresse besteht.

Womit wir dann wieder beim Geld wären. Wir würden gerne auf das doch so "horende" Pflegegeld verzichten, wenn wir auch rechtlich die Eltern von unserer Kleinen sein dürften.

Zum Schluss möchte ich mich aber noch einmal für das große Verständnis der meisten bedanken. Wir hoffen, dass alles gut geht und unsere Kleine das Trauma einer Rückführung nicht ertragen muss. Denn der pure Gedanke an die Probleme die sie da erwarten werden, lassen mich nachts wach liegen.

Liebe Grüße,

Tachi
 
😱, also....echt mal...unglaublich, Oceanne, ich kann mich nur wundern, echt.


tja liebe Sherlock , die Zeit rennt einfach gegen mich .
Morgen habe ich ein halbes Jahr meine anderen Kinder nicht gesehen.
Es werden hier vollendete Tatsachen vom KV und den Damen vom Jugendamt geschaffen, wo ich kaum noch eine Chance habe.........
Und ich komme mit meiner Gegenankämpferei echt an meine Grenzen.
Wenn ich nicht einen sehr guten Freund hätte, der mir immer wieder aufhilft ,
hätte ich schon längst das Handtuch geschmissen.
Das kämpfen macht müde, zermürbt etc etc.........
 
Hi Ozeanne,
das kenn ich und hätte mir mein Lebenspartner nicht so zur Seite gestanden, wäre heute mein jüngster Sohn im Heim und dies nur, weil mir mein Ex-Ehemann dies aus Bosheit antun wollte. Tja, er war angeblich psychisch gesund und ich die "Kranke". Ich habe mir helfen lassen, und das Ergebnis ist: Kindesentziehung! Wenn man sich nicht zu wehren weiß.
Wir sind bis zum Landrat gegangen, das Jugendamt hat leider keine obere Instanz!
Und wären auch noch weiter gegangen, hätte sich das ganze nicht zum Kindeswohl entwickelt. Denn eines ist hier in unserer Stadt dem Jugendamt schei****egal: das Kindeswohl! Hier regiert die Politik und das Geld. Da werden Kinder an Heime verschachert, die eigentlich eine gute Basis hätten, wenn den Eltern geholfen würde, sie hätten sich sogar helfen lassen. Und Kinder die es dringenst nötig hätten, in Heime zu kommen, bekommen keine Hilfe, denn das wird in den Heimen nämlich auch nicht gewünscht: Schwierige Kinder, denen wirklich geholfen werden müsste.
Die Struktur der Jugendämter besteht bereits seit mehr als 50 Jahren in der gleichen Qualität. Und wehe man erzieht nicht mit den Maßstäben, die das Jugendamt oder der Psychologe von einer HPT!
Die Geister die man ruft, die wird man dann nämlich nicht mehr los.

Kindeswohl in Deutschland?????? Meiner Meinung nach nur eine Phrase!
 
Sei mir nicht böse Sehnsucht 44,
aber ich teile deine Meinung nur bedingt.

Alles Gute für Euch.
 
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