Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

göttlich

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Da der Mensch doch gemeinhin als soziales Wesen gilt, bedarf es doch keines Gottes bzw. den Glauben an einen Gott um sich einander wohlgesonnen zu verhalten. Der Wille zur Kooperation ist in uns allen vorhanden und auch bei höher entwickelten Tieren zu beobachten; es wird geteilt, es werden Freundschaften geknüpft, es wird geholfen...es ist schon beobachtet worden dass Affen in einen Fluß gesprungen sind um einen Artgenossen aus der Strömung zu ziehen, obwohl sie selbst auch nicht schwimmen konnten.

Albert Schweitzer soll gesagt haben: "Der Mensch ist Leben, was leben will, umgeben von Leben, was leben will".

Finde ich gut.
 

Hallo Dr. Rock,

schau mal hier: göttlich. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Zum Glücklichsein braucht man keine dicken Bücher wälzen oder religiös werden. Es gibt eine ganz simple Formel: Zieh Dein Glück auch aus kleinen Dingen. Ein prächtiger Sonnenaufgang kann den ganzen Tag mit Glück erfüllen. Oder das Farbenspiel eines Tropfens Öl in einer Regenpfütze. Ein auf der Straße gefundener Glückscent. Das Lachen der Kinder beim Frühstück. Die Lieblings-Fernsehserie im Morgenprogramm, ein gutes Buch mit einer Tasse Tee, die kurze Entspannungspause auf der Arbeit mit Blick auf einen strahlendblauen Himmel und das Versprechen eines frühen Feierabend ...

wer meint daß Glück nur in ganz großen Errungenschaften zu finden sei, der braucht sich nicht wundern, daß er kaum Glück im Leben zu haben scheint, denn wie oft kommen große Errungenschaften bei Otto Normalbürger schon vor? Wenn die Wahl stünde zwischen einem einzigen großen Glück im Leben und vielen, vielen kleinen Glücken, immer wieder und jeden Tag, ich nehme das letztere... tu ich jetzt schon. 🙂

Weißt Du, ich erfreue mich auch an solchen Kleinigkeiten.

Wenn ich mir aber "vormachen würde", dass außerhalb dieser Kleinigkeiten ein absurdes, ungerechtes Universum herrscht, so wäre mein Glück stark getrübt. Dann würde ich lediglich auf einer Insel gelegentlichen zufälligen Glücks leben.
 
Wenn zB kleine unschuldige Babys schwer erkranken, leiden und früh sterben, so hält dies ein Atheist für absurd und ungerecht, nicht wahr? Oder findest Du das gerecht und sinnvoll?

"Absurd" scheint Dein Lieblingswort zu sein, wenn es um die Weltsicht von Atheisten geht, oder? 🙄
Aber der Atheist hat damit kein Problem, weil Krankheiten einfach eine natürliche Angelegenheit sind, und die Natur kennt kein gerecht oder ungerecht. Sie ist wie sie ist, und wenn die moderne Medizin kein Mittel gegen eine Krankheit kennt, muß man halt damit leben und es hinnehmen. Denn auf "göttliche Wunderheilungen" kann sich bekanntlich niemand verlassen. 🙄
Mag jetzt zynisch klingen, aber bei einem sterbenden Baby geht lange nicht so viel verloren wie bei einem jungen Erwachsenen, der vielleicht noch genauso ein produktives Leben vor sich gehabt hätte und gerade damit anfing, der Gesellschaft seine Aufzuchtskosten zurückzuzahlen. Babys sind leichter zu "ersetzen" als ältere Menschen. Deshalb ist es witzlos Babys als Beispiel zu gebrauchen um vom Mitleidseffekt zu profitieren. Funzt zumindest bei mir kein bißchen da ich kein Kinderfreund bin.

Umgekehrt wird wiederum ein Schuh draus, wenn man an einen Gott glaubt und sich fragt, was dem das unschuldige Ding wohl getan hat, daß er es leiden und sterben läßt, oder was die Eltern dieses Kindes denn so böses angestellt haben daß ihnen Gott das Kind wegsterben und sie leiden läßt, suggestive und unterstellende Fragen die früher von Seiten der ach so barmherzigen Kirchen(männer) recht gern gestellt wurden.

Da hat es der Atheist doch leichter, nicht? Ist halt so mit der Natur. Nicht alles was geboren wird, wird auch alt.
 
Erinnert mich an Platon, der einen einfachen Bauern zu den sieben Weisen zählte. Wer "nur" intelligent ist wird demnach nicht unbedingt ein gutes Leben führen.
Intelligenz ist nicht unbedingt notwendig für ein gutes Leben aber hilfreich. Wenn man sie richtig anwendet. Wer allerdings hochintelligent ist und trotzdem alles in den Sand setzt ... der muß sich dann schon ein paar unangenehme Fragen gefallen lassen. Der Dumme hat immer eine gute Ausrede. 😀
 
Ich halte es mit meiner gescheiten Nachbarin, deren Mann vor drei Jahren gestorben ist. Die sagt, obwohl gläubig: Es ist noch keiner zurückgekommen.
 
Da hat es der Atheist doch leichter, nicht? Ist halt so mit der Natur.


Gestern habe ich ein Teil eines Buches gelesen, da stand das auch so darin. Aus meiner Sicht ist es so, das wenn man mit der wahren Quelle des Lebens, unserem Lebensursprung ansich, in lebendiger und kommunikativer Weise, nach dessen Regeln und Geboten, ja nach dessen grundlegendem Sinnen tendenziell im Einklang lebt, man dadurch die Möglichkeit hat, diese Quelle dauerhaft anzuzapfen. Sofern dies geschieht, bekommt man genau die fliessenden Zutaten, welche unser Leben wirklich erleichtern und umgekehrt der Quelle verdienter Maßen Gerechtigkeit, Anerkennung, Beachtung und Würde zukommen lassen. Das Ganze entspricht dann sogesehen einer Symbiose, welche sich anders wohl nicht herstellen lässt und deren Basis reiner Glaube ist, der sich ständig bestätigen muss, damit wir merken können, das die Verbindung tats. existiert. Lässt man sich nicht auf diese Basis ein, was ja von uns Annehmenden ausgehen muss, als Antwort auf die Rufe der Quelle, bleibt nur noch der Weg, das die Quelle sich sichtbar offenbart. Ob das dann im Teil des Lebens passiert, welcher sich nicht sicher nur innerhalb des Körperlichen beschränkt und wann das passiert, ist wohl offen, aufgrund der grundlegenden Ansicht samt dessen Zusammenhängen.

Grüße,
peace
 
Wenn zB kleine unschuldige Babys schwer erkranken, leiden und früh sterben, so hält dies ein Atheist für absurd und ungerecht, nicht wahr?

Eigentlich nicht, ich denke in solchen Fällen nicht in der Kategorie Gerechtigkeit. Solche Fälle nehme ich eher als das wahr, was sie meiner Ansicht nach sind: Krankheiten, die - ohne moralischen Grund - auftreten können, entweder aus genetischen Gründen, oder wegen einer Infektion, geburtsbedinger Schädigung, etc.

Der Begriff "absurd" käme mir da eigentlich nicht in den Sinn, und auch über Gerechtigkeit würde ich nicht nachgrübeln. Eher darüber, wie man die Krankheit aus medizinischer Sicht hätte verhindern können.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben