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Nach Descartes kann das Vollkommenere nicht das Produkt des Unvollkommenen sein.
Wenn ich mich recht erinnere, ist der naturwissenschaftliche Stand der, dass die Materie überhaupt nicht ewig existent gewesen, sondern erstmit dem Urknall entstanden ist. Und dann hat sich diese Materie im Verlaufe der subatomaren, molekularen und biotischen Evolution aus zunächst einfachen zu immer komplexeren Formen entwickelt. Aus den verschiedenen Elementarteilchen entstanden unterschiedliche Atome, aus diesen dann Moleküle in millionenfacher Vielfalt, daraus die ersten sich selbst duplizierenden DNS-Moleküle, dann entstanden die Zellen, schon sehr komplexe Organismen, dann Zellenverbände. Innerhalb dieser Verbände spezialisierten sich die einzelnen Zellen für bestimmte Aufgaben, es entstanden Nervenzellen, dann Zusammenballungen von Nervenzellen und dann, über viele Zwischenstufen, entstand die komplexeste Struktur von Materie, die wir kennen, das menschliche Gehirn und damit zum ersten mal Geist, Bewusstsein.
Nun stellt sich die Frage, warum macht die Materie das? Ist der von den Naturwissenschaften postulierte Evolutionsdruckallein hinreichend genug, die Entstehung dieser Komplexität zu erklären? Wenn Materie in ihrem Anfangszustand aus nichts anderem besteht als aus kleinenKörperchen bzw. Energiebündeln mit einer beschränkten Anzahl von physikalischen Grundeigenschaften, könnte sie dann überhaupt diese Komplexität hervorbringen? Es scheint doch in dieser Entwicklung eine Gesetzmäßigkeit des Fortschritts von einfachen zu komplexeren Strukturen zu sein. Aber muss es dann nicht auch inder Materie selbst oder außerhalb von ihr eine Kraft geben, die sie dazutreibt?
Aber die Materie bringt ja nicht nur eine immer größere Komplexität hervor, sondern nach Meinung der Materialisten und vieler Naturwissenschaftler ab einer bestimmten Komplexität ihrer Struktur auch etwas völlig Neues, das es vorher noch garnicht gab, nämlich Geist, Bewusstsein. Ein Materiekloß (und nichts anderes ist der menschliche Körper aus naturwissenschaftlicher Sicht), eine sehr komplexes Masse toter, unbewusster Materie wird sich seiner Existenz bewusst.
Intellektuelle Leistung kann ich mir noch auf der Basis eines materialistisch-mechanischen Weltbildes vorstellen. Elektronenhirne können auch intellektuelle Operationen ausführen. Aber im Gegensatz zu ihnen weiß der Mensch das auch, daß er rechnen und schreiben und lesen und interpretieren kann. Der Mensch ist im Gegensatz zu Elektronenhirnen sich selbst bewusst und erlebt Freude und Leid noch obendrein. Der Mensch ist ein sich erlebendes Wesen.
Wenn es stimmt würde, dass mein Gehirn, also Materie, Bewusstsein produziert, müßte dann die Materie nicht schon in ihrer einfachsten Form viel mehr sein als kleine Körperchen oder als Energiebündel mit physikalischen Eigenschaften?
Müsste nicht schon in den einfachsten Formen, in den elementarsten Teilchen, die Fähigkeit angelegt, vorhanden sein, in komplexeren Formen Bewusstsein hervorbringen zu können? Müsste die Materie dann nicht viel mehr sein, als die Naturwissenschaftler an ihr erkannt haben oder mehr sein, als die Naturwissenschaft mit ihren Methoden überhaupt erkennen kann? Ich glaube, dass das Bewusstsein mit naturwissenschaftlichen Methoden gar nicht erfasst und garnicht erklärt werden kann.
Wissen das die materialistisch gepolten Anhänger der Evolutionstheorie?
😀Aber ein Gott war auch auf der Rückseite des Mondes nicht zu entdecken. Aber jetzt frag nicht, wo der sich aufhält, sonst erleben wir hier seitenlanges Erklären der Nichterklärung.
In einer Welt ohne Gott entsteht dagegen leicht eine Egalhaltung (wozu sich noch anstrengen, wenn sowieso Sinnlosigkeit und letztendliche Ungerechtigkeit herrschen?). In einer als absurd empfundenen Welt geht die Moral eher schnell zugrunde.
Ich frag mich, warum Gläubige eine Welt ohne Gott so gern als "absurd" bezeichnen. Scheint ein Modewort in diesen Kreisen zu sein.
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