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Glaubt ihr an Gott ?

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    gott

Glaubt ihr an Gott?


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    65
Status
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Zitat EU-Frank:

Zitat:
Zitat von mikenull
...Es ging rein darum, ob Gläubige nicht kritikfähig ( an ihrem Glauben ) sind...

Mangelnde Kritikfähigkeit kann man ebenso bei Atheisten beobachten.
---------------

Probiers doch wenigstens mal Frank! Mich hat hier noch niemand kritisiert. Nicht ein einziger oder eine Einzige!
Das einzigste was man kritisiert hat, war MEINE Kritik am Glauben.
Über genau dieses Thema habe ich schon was geschrieben: Du kannst mir vorhalten das ich am Ende in die Hölle komme, ja?
Du kannst mir vorhalten, daß ich mir die Zeit fürs Beten spare. Du kannst mir vorhalten, das mich die Kirche kein Geld kostet, ja? Du kannst mir vorhalten, daß ich nicht so "glücklich" wäre, wie ein Glaubender, ja?

Merkst Du was? Die Gläubigen sind einfach in einer schlechteren Position was das betrifft. Zugegeben.
 
Ich denke, hier kommt etwas durcheinander und die Ebenen vermischen sich.
Zur Kritikfähigkeit :
Mann kann innerhalb einer Haltung kritisieren, nicht die Tatsache an sich.
Man kann keine Kritik ausüben, weil einer glaubt oder nicht glaubt.
Das macht ja auch keinen Sinn ... Eine Einstellung kann man für bescheuert halten, belächeln, ablehnen, etc... aber nie konstruktiv Kritisieren, da sinnlos.
Ich denke auch, dass es unmöglich ist, Glaube oder Unglaube so zu argumentieren, dass es die andere Partei versteht.
Glaube ist eine Entscheidung .... dafür oder dagegen, dazwischen dürfte es nichts geben.
Jeder sollte so leben können, wie er es für richtig hält, ohne andere zu Schaden und gut. (Jetzt kommt mir bitte nicht, wie Gefährlich Religion ist, das hatten wir schon).
Wie hier schon gelesen, die Frage ist total einfach zu beantworten. JA oder NEIN ...
 
Die Frage ist, inwieweit Du Dir Deine Religion zurechbiegst, sag ich mal.
Ich könnte mich mit gutem Grund ja schon als Gläubigen bezeichnen, wenn ich ich die Erschaffung der Welt einem Schöpfer irgendwie zurechnen könnte. ( einfach so eine Annahme, na ja, vielleicht hat da einer seine Finger im Spiel gehabt oder so ) Davon gibt es mit Sicherheit viele, die so denken. Auch hier gesehen: Ich glaube weil es mir guttut, oder ich glaube, weil es zumindest wegen später sicherer ist.
Aber ist das oder sind das Gläubige?

Ähm...na ja, man kann ja nicht sagen, es sind keine Gläubige, weil sie ja schon an was glauben...ja, natürlich nicht im klassischen, strengen Sinne aber. Ich habe da auch lange nach einem Wort für gesucht. Bis mir mal einer sagte, daß heißt einfach spirituell.

Wenn du an Gott zweifelst und denkst, es könnte ihn aber geben, aber du zweifelst, heißt es agnostisch...

und wenn du Gott definitiv ausschließt Atheistisch...und nur der Atheist ist von den Dreien der, der definitiv an nichts glaubt.

Der Spirituelle glaubt ein bißchen was, halt, was ihm Spaß macht...dabei wird er nicht darauf beharren, daß er als einziger Recht hat, und will seine Vorstellungen nicht durchdrücken. Wenn jemand es für blöd hält, ist ihm das egal und er läßt denjenigen damit in Ruhe.
Der Agnostiker ist ähnlich, er glaubt es könnte was geben, ist sich aber immer unsicher...
Also diese beiden Sorten glauben ja schon an was...darum kann man sie schon gläubig nennen. Rein von der Definition her. Was schön ist am Spirituellen und am Agnostiker...die können sich halt nie in was reinsteigern. Dazu sind sie einfach nicht fanatisch genug. Ich dachte eigentlich, die Atheisten auch nicht-aber-mittlerweile gibt es schon Atheisten, die sich über Agnostiker aufregen, dabei ist das so nah beieinander. Und sowas find ich halt dämlich, weil Haarspalterei. Die genannten Gruppen könnten in einer ziemlichen Harmonie miteinander auskommen...

Hier nochmal was aus Wikipedia zu Spiritualität...damit ihr mich versteht

"Der Psychologe Rudolf Sponsel definiert Spiritualität als mehr oder minder bewusste Beschäftigung „mit Sinn- und Wertfragen des Daseins, der Welt und der Menschen und besonders der eigenen Existenz und seiner Selbstverwirklichung im Leben“.[3] So umfasst sie auch eine besondere, nicht notwendig im konfessionellen Sinne verstandene religiöse Lebenseinstellung eines Menschen (...habe ich mal gekürzt weil ich es nicht genau geraftt habe was er meint, und ich hier erklären wollte, wie ich so drauf bin.)

Die Bedeutungsinhalte der Spiritualität sind nach Untersuchungen von Büssing et al. (2006) vom weltanschaulichen Kontext abhängig, beziehen sich aber immer auf eine immaterielle, nicht sinnlich fassbare Wirklichkeit (Gott, Wesenheiten, Kräfte), die dennoch erfahr- oder erahnbar ist (Erwachen, Einsicht, Erkennen) und die der Lebensgestaltung eine Orientierung gibt. Zu unterscheiden sind hier eine suchende Haltung von einer glaubend annehmenden bzw. einer wissend erkennenden Haltung."

Dazu: Ich habe die SUCHENDE Haltung.

Und warum. Weil ich von Natur aus alles analysiere. Ich habe eine nicht zu bremsende Neugier in mir. Alles, was noch nicht erklärt ist, würde ich gerne erklären, d.h. ich suche eine Erklärung. Möglichwerweise ist das; was wir noch als paranormale Phänomene bezeichnen, ein völlig erklärbarer Teil der Naturwissenschaft. Darüber denke ich nach. Auch darüber, was ist Gott, wie definieren die PLUMPEN Menschen Gott; was aber könnte Gott wirklich sein. usw. usw. Daß man so vieles noch nicht ausschließen kann, macht es äußerst schwierig. Also tatsächlich kann man ja nicht ausschließen, daß es ETWAS gibt, was anders funktioniert, als alles, was wir kennen (oh wei, das klingt total Banane, ich hab's heut nicht mit formulieren LOL) und was sich vor unseren Augen verbirgt; eine Art universelles Gedächtnis z.B. ... aber bevor ich hier abgehobenes Zeug laber, was eh keiner rafft...an Doc House und alle die's für blöd halten...ich beschäftige mich damit, weil ich sonst durchdrehe. Echt.

An dem Tag wenn ich nix mehr zu analysieren hab, was ich noch nicht kenne, an dem Tag, an dem ich mich nicht mit abgedrehten Vermutungen mehr befassen dürfte und das analysieren...da sterb ich vor Langeweile.

In der Schule hatt ich (sorry will nicht angeben, aber ist so) scho immer nur 1er und fand scho alles langweilig da hab ich mich halt irgendwann mal für sowas interessiert damit ich noch was zum nachdenken hab.

Also Spiritualität in der suchenden Haltung kann sich wirklich positiv auf Leute auswirken, die ansonsten vor Langeweile wie ich (TATSÄCHLICH!) schon schwere Depressionen (!) hatten. Seit ich angefangen hab über sowas ellenlang nachzudenken bin ich total glücklich! Ich würd sogar sagen, daß ist der einzige Grund, warum es sprituelle Menschen gibt...sie müssen permanent eine Überdosis an Grübelei im Schädel spüren LOL
 
Hallo mikenull!

Ich hielte es nicht für richtig, wenn ich Dich als Person wegen Deiner atheistischen Anschauungen kritisieren würde. Allerdings habe ich in diesem Thread atheistische Positionen kritisiert. Beispielsweise habe ich den Atheismus als einen trostlosen Standpunkt mit wenig Lebenskraft bezeichnet.

Sieht man sich weltweit die Religionen an, so gehen sie teilweise sehr kritisch (das Wort ist noch zu harmlos) mit Ungläubigen vor.

Hier im Forum ist es eher so, dass die Gläubigen kritisiert werden. Daraus leitest Du ihre schwächere Position ab.

Das wichtigste scheint mir aber die Position zu sein, die die Atheisten in ihrem Leben haben. Ich sehe (etwas blumig gesprochen), dass sie keinen Boden unter ihren Füßen haben. Sie leben auf einer Insel. Gläubige sind dagegen mit dem Universum auf bestimmte Weise verbunden und versöhnt (trotz mancher Widrigkeiten, die ihnen das Leben bietet). Glaube an Gott kann meines Erachtens besonders in Notsituationen einen guten Halt geben.

In jungen Jahren war ich auch atheistisch eingestellt. Ich habe diese Situation eher als Orientierungslosigkeit empfunden. Atheismus kann die Fragen des Lebens (zB nach dem Sinn des Lebens) nicht hinreichend und befriedigend beantworten. Mein damaliger Atheismus hat mich nie befriedigt. Ich war lange Zeit ein Skeptiker Hoch drei. Ein Atheist ist für mich wie jemand, der die Tür zumacht und versucht in seiner Wohnung heimisch zu werden. Er übersieht dabei, dass draussen die Welt lauert mit Antworten, die er sich in seiner kleinen Wohnung nicht geben kann.

Entschuldige, falls ich etwas zu blumig gesprochen habe und persönliche Erfahrungen ins Spiel gebracht habe. Jedenfalls fühle ich mich heute mit meinem speziellen Glauben an Gott (der sich vermutlich sehr vom Gottesbild der offiziellen Kirche unterscheidet) viel wohler und sicherer als früher. Ich gehöre (aufgrund meines skeptischen Wesens) bestimmt nicht zu den Leuten, die sich selbst etwas vormachen. Letztendlich hängt vieles davon ab, ob man von seinen Ansichten überzeugt ist und sie mit gutem Gewissen vertreten kann.
 
Ja jetzt wird die Diskussion doch mal cool...

möglicherweise unterscheiden sich die Denkweisen von Atheisten und Gläubigen dahingehend völlig; daß die Gläubigen die Welt wie sie ist wie ich als langweilig empfinden...und darum die ganze Zeit darüber sinnieren, was sein könnte...aber ich mein jetzt nicht so die Bibeltreuen, die einfach alles glauben, was sie vorgestetzt bekommen, sondern die, die sich ihr eigenes Bild raussuchen. Wenn das so ist; dann sind das 2 verschiedene Typen Menschen. Die Atheisten brauchen das nicht, es würde sie sogar nerven, sich mit etwas abstraktem zu befassen und die Gläubigen brauchen es irgendwie.

Aber das ist ja nicht schlimm. Wobei ich hier wie gesagt die Gläubigen ausschließen muß, welche einfach an etwas vorgefasstes glauben, weil da ja überhaupt nichts mit nachdenken zu tun hat.

Na ja und ich bin ein Extremfall, das ist OT, aber ich weiß nicht, vielleicht sind das autistische Züge bei mir, wieso ich dermaßen nachdenken muß...

z.B. manchmal wenn ich hier reinschreibe, spiele ich gleichzeitig ein-2 Browserspiele UND ein Nintendo DS-Spiel, setze zwischendurch was auf Ebay, und denke noch über meinen Einkauf nach und noch über anderen Kram, und fühle mich immer noch nicht ausgelastet...
 
Das Problem ist, und das macht meine Schlussfolgerung wieder logisch, dass das "nicht ausschließen können", ein Grundpfeiler, wenn nicht sogar DER Grundpfeiler des Glaubens ist.


Deine Schlußfolgerung bleibt unlogisch, weil deine Aussage einfach Unsinn ist. Auf mein zitiertes Beispiel gehst Du gar nicht ein.

Worauf begründest Du denn dein Statement?? Dass der Grundpfeiler des Glaubens ein nicht auschließen können ist??
Erklär das doch mal!

Probiers doch wenigstens mal Frank! Mich hat hier noch niemand kritisiert. Nicht ein einziger oder eine Einzige!
Das einzigste was man kritisiert hat, war MEINE Kritik am Glauben.
Über genau dieses Thema habe ich schon was geschrieben: Du kannst mir vorhalten das ich am Ende in die Hölle komme, ja?
Du kannst mir vorhalten, daß ich mir die Zeit fürs Beten spare. Du kannst mir vorhalten, das mich die Kirche kein Geld kostet, ja? Du kannst mir vorhalten, daß ich nicht so "glücklich" wäre, wie ein Glaubender, ja?

Merkst Du was? Die Gläubigen sind einfach in einer schlechteren Position was das betrifft. Zugegeben.

Du bist natürlich schon kritisiert worden. Vielleicht bist Du nicht in der Lage das wahrzunehmen.
Der Atheismus in seinem Fanatismus ist hier auch schon zu Genüge kritisiert worden.

Meistens wird hier aber auch nicht der Glaube kritisiert, sondern nur eine wilde Vermischung von Kirche, Religion, Bibel und Glauben, bzw. der Glaube in seinem Fanatismus.

Warum sollte ich Dir denn vorhalten, dass Du in die Hölle kommst? Du bist so stur und überzeugt von deinen Argumenten, dass Dich das ja eh nicht beeindrucken würde. Und man kann Glauben eben nicht erzwingen.
Vielleicht passiert irgendwann in deinem Leben etwas, dass Dich überzeugt. Vielleicht auch nicht.

Dann werden wir nach dem Tod merken, was richtig war...

Warum soll ich Dir überhaupt was vorhalten? Was soll das denn?

Ich bin in der Lage zu akzeptieren, dass es mehrere Möglichkeiten gibt und kann es tolerieren, wenn andere Menschen andere Möglichkeiten für überzeugender halten.
Das können einige hier anscheinend nicht.
 
Worauf begründest Du denn dein Statement?? Dass der Grundpfeiler des Glaubens ein nicht auschließen können ist??
Erklär das doch mal!
Auf meine vielen Gespräche mit Gläubigen. Nicht nur hier und nicht nur im Netz.
Mit Gläubigen aller Art: Christen, Muslims, Gläubige, die die Baukastenreligion betreiben usw.

Wenn ich sie mit meinen Argumenten so in die Ecke getrieben habe, wenn ich ihnen gezeigt habe, dass alle ihre Theorien unlogisch sind und ihr Glaube jedweder rationalen Grundlage entbehrt, dann kommt der Satz:
"Aber du kannst auch nicht beweisen, dass es Gott nicht gibt." 😀

Der Tonfall ist dann immer am besten. Dann tun sie mir fast leid, wenn sie sich wie kleine Kinder anhören,
die unbedingt noch an den Weihnachtsmann glauben wollen. 😎

Das scheint dann der letzte Funke Hoffnung zu sein, den sie noch haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat Sori:
Du bist natürlich schon kritisiert worden. Vielleicht bist Du nicht in der Lage das wahrzunehmen.
Der Atheismus in seinem Fanatismus ist hier auch schon zu Genüge kritisiert worden

Da genügt wirklich ein kurzer Satz dazu: Ich bin ein fanatischer Nichtgläubiger. Will aber - da liegt das Problem der Beschriebenen - das sie nämlich meine Haltung als eine Art Bekehrungsversuch an Ihnen selbst deuten. ( Obwohl ich immer betont habe, das ich niemand bekehren will und Gläubige respektiere )

Im übrigen dürfte es das was Astro hier geschrieben hat treffen.
 
Hallo Leser!

Eine Frage beschäftigt mich gelegentlich: Warum existiert überhaupt dieses Universum? Warum ist nicht vielmehr nichts? Warum macht sich das evoluierende Universum die Mühe zu existieren (frei nach Stephen Hawking)?

Mein Verstand und meine Vernunft widersprechen der Ansicht, dass die 70 oder 80 Jahre eines Menschlebens alles gewesen sein sollen. So ein absurdes Theater kann es nicht sein.
 
Das war immer die Fragestellung von Pete. ( wo ist er eigentlich? )
"Das kann nicht alles gewesen sein", hat er immer gesagt.
Gegenfrage: Warum nicht? Und warum "absurdes Theater"?
Meine Ansicht ist da vollkommen klar: Das Ende des Lebens ist das Ende des Menschen. Asche oder Erde. Der Sinn des Lebens ist das Leben.
Warum soll ausgerechnet der Mensch - der nichts weiter ist, als ein fehlgeleiteter Affe - die Gnade erhalten, nach seinem Tod noch eine "irgendwiegeartete" Fortsetzung zu erfahren? Dafür gibt es keinen einzigen Grund. Aber jede Menge Gründe dagegen.
 
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