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Glaubt ihr an Gott ?

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    gott

Glaubt ihr an Gott?


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    65
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Und wer bestimmt das - du?


Ich hab jetzt ganz viel gelesen, dass die Gläubigen sagen, es gibt keine Autorität, die vorschreibt wie man zu glauben hat usw. mich würde mal interessieren, wie ihr das denn dann festmacht? Woher habt ihr eure "Regeln" nach denen ihr euren Glauben definiert? Und wenn ein jeder sagt, die Regeln sind individuell, wer hat dann die richtigen Regeln?
Wenn ich jetzt für mich persönlich sage
"Ich möchte niemandem wissentlich oder unwissentlich Schaden zufügen, weder Mensch noch Tier" und das ist meine einzige Regel. Ist das dann Religion? Doch wohl nicht.
Wie definiert ihr "Religion"? Oder ist das auch abzuspalten von "Glaube"?
 
A

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Re: Glaubt ihr an Gott ?
Nein, Rübe, auch diese Korrektur muß sein: Nicht alle Gläubigen sagen, das es keine Autorität über ihnen gibt - es sind vermutlich nur wenige. ( Ich kann nichts dafür, das sich einige davon ausgerechnet hier treffen.) Die überaus meisten Gläubigen haben klare Vorstellungen und versuchen ( !!! ) sich an die Regeln zu halten.
Und ehe jetzt wieder ein Aufschrei kommt, "ich könne als Ungläubiger" nicht über die Regeln schreiben - Sori - ich hatte eine Tante, die ihr ganzes Leben lang kirchliche Arbeit geleistet hat. Vor Ihr habe ich schon mal deshalb den allergrößten Respekt und ich bin Ihr diese Sätze sogar schuldig. Sie wäre aber nie auf die Schnapsidee gekommen, Ihren Gott und seine Worte in freidefinierbares, wirres Zeug umzumünzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gut, dann formuliere ich es anders:
Ihr hier, ihr Gläubigen, die ihr sagt, es gibt keine Autorität und keine festen Regeln. Wie definiert ihr euren Glauben? Woher habt ihr diese Ideen, was richtig und falsch ist? Wie definiert ihr, ob ihr eurem Glauben gemäß lebt?
Ist das wirklich Glaube im allgemeinverständlichen Sinn oder doch eher ein Leben seinem Gewissen entsprechend? Und ist es dann nicht eher anmaßend, daraus eine Religion abzuleiten?
 
Hallo Rübe!

Ich hab jetzt ganz viel gelesen, dass die Gläubigen sagen, es gibt keine Autorität, die vorschreibt wie man zu glauben hat usw. mich würde mal interessieren, wie ihr das denn dann festmacht? Woher habt ihr eure "Regeln" nach denen ihr euren Glauben definiert? Und wenn ein jeder sagt, die Regeln sind individuell, wer hat dann die richtigen Regeln?...
Zunächst mal gibt es Gläubige, die sagen, dass es eine klar definierte Autorität gibt, die - in Deinen Worten formuliert - vorschreibt, was man zu glauben hat etc. So ähnlich dürften zB die Fundamentalisten denken. Von dieser Denkweise möchte ich mich distanzieren.

Ich kann daher nur für mich selbst sprechen. Vernunft, Gewissen und mein moralisches Gefühl sind zB Instanzen, die mir meist relativ klar sagen, was ich zu tun habe. Es hat auch viel mit einer reinen inneren Gesinnung zu tun und dem guten Willen (unter Einsatz aller Mittel, die in meiner Macht stehen).

Jeder Mensch hat einen anderen Erfahrungshorizont und andere Mittel und Möglichkeiten. Jeder Mensch hat ein anderes Gewissen. Daher werden die Regeln, wie Du sagst, bei jedem etwas anders ausfallen. Allerdings bin ich der Ansicht, dass sich Menschen in aller Regel relativ gleichartig verhalten, wenn einmal die Stimme der Vernunft, des Gewissens und des guten Willens einzug in ihm gehalten haben. Zwei "Vernünftige" verstehen sich oft besser als zwei Christen.

Wenn ich jetzt für mich persönlich sage
"Ich möchte niemandem wissentlich oder unwissentlich Schaden zufügen, weder Mensch noch Tier" und das ist meine einzige Regel. Ist das dann Religion? Doch wohl nicht.
Wie definiert ihr "Religion"? Oder ist das auch abzuspalten von "Glaube"?
Die Religion existiert zunächst als Religion mit Glaubensätzen und Kulthandlungen (unsere empirsche Kirche in Deutschland zB). Diese Art von Religion neigt zu, sich Gott dienstbar machen zu wollen. Gott soll durch Gebete etc. "gesteuert" werden. Diese Art von Religion lehne ich ab.

Aber die Religionen enthalten dennoch in sich so etwas wie eine Vernunftreligion, einen ethischen Gehalt. Ich handle nicht so oder so, weil ich glaube, dass es sich um ein göttliches Gebot handelt. Nein, ich fühle mich innerlich dazu verpflichtet (aufgrund meiner Vernunft, meines Gewisssens etc.) etwas zu tun - und aus dieser Verpflichtung und Verbindlichkeit heraus erkenne ich, dass es sich um göttliche Gebote handeln muss. Das ist ein Glauben aus Pflicht und nicht auf Autorität hin.
 
Hallo Rübe,
Woher habt ihr diese Ideen, was richtig und falsch ist? Wie definiert ihr, ob ihr eurem Glauben gemäß lebt?
Ist das wirklich Glaube im allgemeinverständlichen Sinn oder doch eher ein Leben seinem Gewissen entsprechend?
Ich glaube zwar nicht an Gott, aber ich glaube🙂, es gibt eine Antwort auf deine Frage: Wie EuFrank schon angedeutet hat, gibt es eine Erklärung woher die Ideen stammen, nach denen du fragst.
Die Wissenschaft geht davon aus, dass es gemeinsame Ursachen für diese Ideen gibt. Das die Ursachen der Ideen über richtig und falsch, an denen sich das Glauben der nicht religiösen Menschen orientiert, im gleichen Bereich liegen, wie die Ursachen der Ideen, aus denen auch viele der traditionellen Religionen entstanden sind.

Was Dr. House schreibt, passt ganz gut dazu:
Was machen Gläubige? Sie glauben, sie glauben an etwas.
Sie glauben an etwas bestimmtes. Eine bestimmte Wahrheit, einen bestimmten Sinn usw.

Dieses "bestimmte" ist aber per Definition nicht variabel.
Das "bestimmte" ist wirklich nicht variabel - allerdings weil es in einem Bereich liegt, der nicht von Menschen definiert wird, da er ausserhalb des menschlichen Einflusses liegt. Es wäre ja sonst auch erstaunlich, dass so viele Menschen in unterschiedlichen Zeiten und Regionen von sich aus auf so ähnliche Vorstellungen von "Wahrheit" und "Sinn" kämen.

Und in dem ihr euren Glauben "anpasst", verändert ihr den ganzen Sinn des Glaubens. Ihr höhlt ihn aus, führt ihn ad absurdum.
Es stellt sich dabei die Frage, wovon man ausgeht. Glaubt man, dass Moses auf dem Berg Gottes Worte aufgeschrieben hat und dass alle Überlieferungen seitdem korrekt sind, dann muss man sich an der Bibel orientieren.
Wenn man aber berücksichtig, dass die Ideen, die Moses damals veranlasst haben eine Religion zu gründen, auch andere Menschen veranlassen zu glauben - dann ist ein Aushöhlen nicht möglich. Verändern kann man in dem Sinne nur die Religionen, die eine Folge der Ideen sind. Die Ursachen der Ideen von "Gott" oder "Gewissen", die den Glauben der Menschen verursachen, kann man nicht verändern.
 
Warum verdrehst Du?
Ich rede - und zwar für alle objektiven Leser - von "Gläubigen, die sich ihre Religion zurechtgebastelt haben" . und eben nicht von allen Gläubigen. Dazu muß man nur ein wenig lesen können. Deine Verdreherei ehrtDich zwar - aber sie ist falsch. Ganz einfach.

Du hast Dich darüber aufgeregt, das ich "ein Ungläubiger" über Heuchelei und Glauben schreibe. Und genau das lasse ich mir weder von Dir nehmen, noch von Dir anprangern. Ich habe dasselbe Recht dazu.

Und Sori, Deine mühselige Fragestellung am Ende Deines Beitrages - Entschuldige, aber Du schreibst da einfach Unsinn. Wenn ich sage: Gläubige, die sich ihre Religion zurechtbasteln, halte ich für Heuchler, dann ist das ein verständlicher Satz. Da erübrigt sich jede weitere Frage.

Ich muß allerdings feststellen - und nicht nur ich - das auch Deine "Aufgebrachtheit" eine deutliche Sprache spricht. Ich kenne aber Gottseidank eine ganze Menge Gläubige die Kritik vertragen können.

ohne Worte... mich freut aber, dass Du offensichtlich keine Antworten hast 😉 und mir den Ball einfach wieder zu spielst

Ich hab jetzt ganz viel gelesen, dass die Gläubigen sagen, es gibt keine Autorität, die vorschreibt wie man zu glauben hat usw. mich würde mal interessieren, wie ihr das denn dann festmacht? Woher habt ihr eure "Regeln" nach denen ihr euren Glauben definiert? Und wenn ein jeder sagt, die Regeln sind individuell, wer hat dann die richtigen Regeln?
Wenn ich jetzt für mich persönlich sage
"Ich möchte niemandem wissentlich oder unwissentlich Schaden zufügen, weder Mensch noch Tier" und das ist meine einzige Regel. Ist das dann Religion? Doch wohl nicht.
Wie definiert ihr "Religion"? Oder ist das auch abzuspalten von "Glaube"?

Ich habe wohl eine Autorität, nach dessen Regeln ich lebe. Ich weigere mich nur, mich einer materialistischen Kirche, geschweige denn einem Papst unterzuordnen oder ein 2000 Jahre altes Schriftstück wörtlich zu nehmen.
Für mich stimmen die Grundaussagen dieser Sachen: Es gibt einen Gott, es gibt Jesus und es gibt die Gebote. Vieles in der Bibel sind eben geschichten (erklärte schon MagicSun, glaube ich) und keine Gesetze. So sehe ich das. Die Gebote an die ich mich halte (also die wichtigsten davon) sind ja auch nicht einfach ausgedacht, sondern in vielen Religionen (und auch bei nicht reiligösen) vorhanden. EBenso wenig lass ich willkürlich irgendetwas weg.
Nur bin ich jemand, der nicht einfach Regeln, die vor 2000 Jahren aufgestellt wurden, schweigend und ohne drüber nachzudenken übernimmt. Ich denke, dass man auch einfach nicht vergessen darf, dass da eine riesige eENtwicklung zwischen liegt, die einiges verändert. Dinge bekommen doch mit der Zeit einfach ganz andere Bedeutungen, das sollte man mitberücksichtigen und das ist genau das, was die Kirche (insbesondere die katholische) nicht tut.
Eine Religion, die sich an total veralteten Grundsätzen orientiert, kann ich für mich nicht akzeptieren und das hat für mich auch nichts mit dem Glauben an Gott zu tun.
Ich denke nicht, dass Gott Kondome verbieten würde und dabei zulässt, dass sich Tausende mit HIV infizieren. Ich glaube auch nicht, dass eine Religionslehrerin schlechten Unterricht macht, weil sie mit ihrem Freund zusammenlebt. Und ich glaube, dass der Gott, an den ich glaube, das auch so sieht.
Mag durchaus sein, dass ich mich irre und in die Hölle komme, wenn ich in wilder Ehe lebe, dann habe ich eben Pech gehabt. Aber glauben tue ich das nicht.
Insofern trenne ich ich auf jeden Fall Kirche und Glaube. Die Regeln, an die ich mich halte, sind natürlich von der christlichen Religion (wobei sie im Prinzip fast überall auftauchen, weil sie die logische Voraussetzung für ein gesundes Miteinander sind), aber ich sehe einiges in der Kirche sehr kritisch und kann das für mich nicht akzeptieren... Und in der Bibel ebenso. Ich kann die Bibel nicht wörtlich nehmen, weil mich das unweigerlich in Schwierigkeiten bringen würde.

Gut, dann formuliere ich es anders:
Ihr hier, ihr Gläubigen, die ihr sagt, es gibt keine Autorität und keine festen Regeln. Wie definiert ihr euren Glauben? Woher habt ihr diese Ideen, was richtig und falsch ist? Wie definiert ihr, ob ihr eurem Glauben gemäß lebt?
Ist das wirklich Glaube im allgemeinverständlichen Sinn oder doch eher ein Leben seinem Gewissen entsprechend? Und ist es dann nicht eher anmaßend, daraus eine Religion abzuleiten?

Puh, das ist eine schwierige Frage.

Ist ja erstmal die Sache, dass man zunächst einen Glauben an etwas und eine bestimmte Lebensweise trennen sollte.
Denn ich kann ja an einen Gott glauben, ohne daraus eine Konsequenz zu ziehen. Ebenso kann ich ja Kirchen und Gottesdienste so toll finden (von der Atmosphäre), dass ich dort regelmäßig hingehe, ohne an Gott zu glauben...

Warum ich glaube?
Das war nicht immer so, dass ich an einen Gott geglaubt habe. Lange habe ich diese Idee für total blödsinnig gehalten. Aber im Studium bin ich mit Menschen in Berührung gekommen, die mir diesen Glauben nahe bringen konnten, die mir vieles erklären konnten. Sicher lag es auch zu einem Teil an dem Gemeinschaftsgefühl, das ich dort erfahren habe. Aber ich persönlich (und das klingt für ungläubige nicht glaubwürdig) habe in dieser Zeit Gott erfahren und durch meinen Glauben an Kraft und Zuversicht gewonnen...
Das war aber dann in dem Sinne keine Autorität, weil ich dafür keinen PFarrer, Priester geschweige denn Papst gebraucht habe.. Und diese Gemeinschaft war auch nicht katholisch, oder protestantisch, sondern ein wild zusammengewürfelter Haufen. Und da waren wir uns auch nicht alle einig. Die einen haben das ganze sehr streng ausgelebt und bspw. mit ihrem Freund nicht mehr getan als Händchen gehalten, die anderen haben mit ihrem Partner zusammengelebt.

ZU den Ideen, was richtig und falsch ist, habe ich ja vorhin schon etwas gesagt. Ich denke, dass die grundsätzlichen Lebensregeln religionsunabhängig sind. "Du sollst nicht töten, stehlen, lügen...". An diese Regeln habe ich mich auch vorher schon gehalten, daran hat mein Glaube nichts geändert.
Geändert hat sich eigentlich nur das, dass ich dankbarer bin, dass ich jemanden habe, an den ich mich wenden kann. Ein Sinn in meinem Leben. MEin Glaube bestärkt mich darin, dass die Art, in der ich lebe, gut und richtig ist..
Ich denke, ein Glaube zieht nicht automatisch eine völlig neue Lebensweise mit sich, aber für mich hat er meine Lebensweise verständlicher gemacht, ich denke mehr drüber nach.
Es gibt eine Sache, die ich durch den Glauben gelernt habe, die mir zwar immer noch sehr schwer fällt, wo ich mich aber bemühe: das VERZEIHEN. Mit Gott habe ich das Richten in seine Hände gelegt. Ich muss/ möchte denen vergeben, die mir Böses getan haben... Aber das ist nicht immer leicht...
 
Zitat Sori:
Was sind denn selbst ernannte Gläubige? Und wie machen das die echten? Sind die das von Geburt an? Dürfen die nur das tun, was in der Bibel steht? wortwörtlich? das was der Pfarrer sagt ist Gesetz? was darf er denn sein? katholik, jude, buddhist? Und sekten?
Und wer bestimmt das - du?


Ich bestimme überhaupt nichts. Bestimmen tun die Kirchen. Und es war nicht ich, der gesagt hat, daß speziell Du Dich nicht daran hälst. Das saugst Du Dir aus den Fingern, und zwar einfach deswegen, weil Du Dich ( und da frage ich, ob das mit Recht so ist???? ) getroffen fühlst.
Und für selbsternannte Gläubige habe ich Dir genug Beispiele geliefert. Ich z.B. den Geschäftsmann genannt, der am Sonntag in die Kirche geht, weil er sich zeigen muß. Das beschleunigt die Geschäftsabschlüsse. ( z.B. ) Heuchler sind für mich auch diejenigen, die am Sonntag fröhlich beten, aber am Montag ihre Arbeiter ausbeuten. ( z.B. ) Denn in allen Fällen passiert das, was ich gesagt habe: Da biegt sich jemand seinen Glauben zurecht.
 
ICh habe eine Frage? Was ist so schwer daran zu verstehen das man an eine andauern veränderte Welt glaubt? Oder variable?. Eine Variable verändert sich, unsere Welt auch. Meine eistellung fomt sich mit der zeit und wenn diese stehen bzw. gefestigt bliebe würde ich kein fortschitt sehen. Wie müsste ich diese Art von glaube nach dem Atheistischen grundzügen zu heißen vermögen.
Die heuchlerei?

Wie soll ein Mensch aufgaben bewältigen wenn er nicht an den fortschritt seiner selbst glauben kann. Die zuversicht und entwicklung des seins.

Was ist ein jemand der an sich glaubt und an etw. höherem wie gott ohne sich an den religionen festzulegen? Ein Heuchler? Oder ist es bloß eine andere meinung. Warum darf man nicht an die Unwissenheit des Menschen glauben?

Seit wann ist der Glaube nur eine religiöse Frage? Der Glaube hat auch eine Funktion im Menschen. Z.b wenn jmd Gitarre spielt, glaubt er ja auch im Moment der Aufgabe um vorallem sicher von der hand spielen zu können. Denn wenn man z.B ungläubig der Aufgabe spielt, spielt man sehr unsicher und unkontrolliert. (Hier ist nicht der religiöse Glaube gemeint) Meiner Meinung nach hat Selbstbewusstsein und Glaube eine starke verbindung. Denn wenn ein Atheist Gitarre spielt wird er sein bewusstsein nicht abschalten wollten um nur nicht zu glauben.


Ps. ich bin kein geschäftsmann oder so. Ich mache zurzeit nur Zivildient^^(als altenpfleger) Ich helfe Menschen. Und bei dieser aufgabe gilt es z.B den Menschen zu helfen und ebenso auch deren Glauben an sich wiederzufinden. Glauben hat viele formen. Und die reinste form meiner Meinung ist der Glaube, der an gerade zu bewältigen Aufgabe steht. MAn kann glauben dinge zu schaffen oder nicht zu schaffen.
 
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Die Kirchen bleiben nicht stehen. Sie entwickeln sich weiter - aber halt mit dem Unterschied das dies ( ich kenne nur die katholische ) der Papst bestimmt und eben nicht einzelne Gläubige, die meinen das ihre persönliche Einstellung die richtige wäre. Das wird aber, ohne das ich es jetzt belegen könnte, wohl in jeder Religion so sein.

Und die Unwissenheit in Bezug auf den Glauben ist selbstverständlich nicht strafbar. Hier geht es ja auch nur um das bewußte Übertreten von Geboten z.B.

Bei dem Gitarrespieler rätsle ich etwas. Das hat ja wohl mit christlichem Glauben nichts zu tun. Wenn ich etwas kann, dann benötige ich zum Abruf dieser Kunst keinen Glauben, sondern ich habe das Wissen. Und ansonsten allerhöchstens Lampenfieber.

Interessant wird es, wenn man es auf den Sport überträgt. Ich habe jede Menge Leute bzw. Sportler erlebt, die vor einem entscheidenden Rennen das Kreuzzeichen machen - ja, vielleicht auch beten. ( ich kenne sogar einen rennfahrenden Pfarrer ) Die Frage ist dann aber doch, ob einer dieser Herren ernsthaft daran glaubt, daß "Gott" für ihn die Gesetze der Schwerkraft aufhebt und ihn sozusagen jenseits aller Logik davonrasen läßt. Und warum dann gerade ihn - die anderen haben ja auch gebetet. Insofern scheint mir das eher doch eine reine Placebo-Geste zu sein. Aber wem das hilft......
 
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Zur Gitarrenfrage^^: Klar natürlich braucht man das wissen dafür.
Aber um perfekt zu spielen muss man sein bewusstsein öffnen (der zustand des loslegens ist glauben -> dann fühlen um zu wissen.
Z.b Atheisten glauben daran das es keinen gott gibt. Aber sie könnens es nicht wissen. Weil sie eigentlich eher glauben müssen das es keinen gott gibt.
Und ich glaube an die unwissenheit des Menschen.
 
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