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Glaubt ihr an Gott ?

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    gott

Glaubt ihr an Gott?


  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    65
Status
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Interessant wird es, wenn man es auf den Sport überträgt. Ich habe jede Menge Leute bzw. Sportler erlebt, die vor einem entscheidenden Rennen das Kreuzzeichen machen - ja, vielleicht auch beten. ( ich kenne sogar einen rennfahrenden Pfarrer ) Die Frage ist dann aber doch, ob einer dieser Herren ernsthaft daran glaubt, daß "Gott" für ihn die Gesetze der Schwerkraft aufhebt und ihn sozusagen jenseits aller Logik davonrasen läßt. Und warum dann gerade ihn - die anderen haben ja auch gebetet. Insofern scheint mir das eher doch eine reine Placebo-Geste zu sein. Aber wem das hilft......


Ich weiß nicht ob er denkt das Gott für ihn dadurch die Schwerkraft aufheben lässt. Aber vielleicht macht es ihn selbstsicherer in seiner Entscheidung sein bestes zu geben, es gibt ihn vielleicht den kick der beste zu sein um darauf zu hoffen das er das schafft was er sich vorgenommen hat, nämlich zu gewinnen. Der Glaube macht ihn vielleicht glücklicher. Beim Versagen ist er sich sicher sein bestes gegeben zu haben, das heißt in Rahmen seiner augenblickelichen Lage. Er fühlt sich gut oder auch nicht 😀
 
A

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Re: Glaubt ihr an Gott ?
Auch der Atheismus ist bloß ein Glauben!

Nein. Atheismus ist das Fehlen eines Glaubens an Gott. Wenn man den Glauben als metaphysischen Glauben nimmt, d. h. als Glauben an die Wahrheit von etwas, wofür es keine Evidenzen gibt, und dies auch noch für wahr hält, dann sind Atheisten meist generell gegen diese Art der Pseudo-Erkenntnis. Wenn man den Begriff des Alltagsglaubens nimmt, dann sind Atheisten für eine rationale Rechtfertigung des Glaubens. Kann man einen Glauben nicht mit der Vernunft begründen, dann sollte man ihn als wilde Spekulation betrachten. Kann man ihn begründen, dann ist auch damit noch nicht seine Wahrheit erwiesen.

Was Glauben ist, habe ich unter Was ist eigentliche Glauben? genauer beschrieben. Zum Atheismus gibt es einen eigenen Abschnitt.
 
Ich verstehe auch ehrlich gesagt nicht, wie man sich für jemanden - wenn er denn wirklich existiert - so einsetzen kann, obwohl er die Menschheit so oft im Stich gelassen hat.

Gläubige haben etwas von Frauen, die bei ihrem prügelnden Mann bleiben und ständig ausreden für seine Taten finden: Er hat getrunken, er hat viel Stress, ich hab ihn aber auch wirklich provoziert usw.
 
Was machen Gläubige? Sie glauben, sie glauben an etwas.
Sie glauben an etwas bestimmtes. Eine bestimmte Wahrheit, einen bestimmten Sinn usw.

Dieses "bestimmte" ist aber per Definition nicht variabel.

Und in dem ihr euren Glauben "anpasst", verändert ihr den ganzen Sinn des Glaubens. Ihr höhlt ihn aus, führt ihn ad absurdum.

@ Lena: Glaubst du alles was in der Bibel steht?

Nein, ich glaube nur an Gott, ich bin kein Christ, wieso sollte ich also an christliche oder andere Definitionen glauben? Das ist ja lächerlich. Ich passe nichts an. Ich habe meinen eigenen Glauben, schon immer gehabt. Was führe ich ad absurdum, wenn ich nur an Gott glaube, aber weder an einen christlischen noch muslemischen etc. sondern an meinen EIGENEN? Tja, tut mir leid, dann hab ich wohl meine eigene "Kirche"-und da gelten MEINE Regeln und nichts anderes. Das war an dich, Doc, ich denk, das verstehst du!

At all: Warum bin ich so? Weil ich Spaß dran habe. Warum mache ich Sylvester Feuerwerk? Weil ich Spaß dran habe. Und wenn jetzt 500 Leute zu mir kommen, und mir sagen, daß Feuerwerk ganz schlecht für's CO2 ist, und ich das gefälligst nicht machen soll, was mache ich dann wohl? MEHR Feuerwerk. Heißt: Ich lass mir meinen Spaß nicht nehem und mir keinerlei Gedankenscheiß von anderen andrehen. Keep it.

DIESE DISKUSSION HIER HAT MITTLERWEILE GRUNDSCHULNIVEAU
ich schließe mich da jetzt auch mal an LOL weil es so lustig ist
guckt mal hier das widme ich ALLEN Starrköpfen. Also wenn ihr nur eure Weltanschauung ohne Überlegung und Toleranz anderen aufzwingen wollt...

das hier ist für euch. UND ACHTET AUF DEN TEXT. Na na na na na
Heute im Hilferuf: Erwachsenen spielen Erstklässler und bauschen harmloses Thema auf LOL LOL LOL

THAT'S FOR YOU:

YouTube - Frank Black - Hang on to Your Ego
 
Noch schlimmer. Alle Religionen legen die Frau als "Zweitausführung" des Menschen fest. Etwas womit ich mich z.B. nie abfinden könnte.
 
Sehr gut, astro-jay. Wahrscheinlich bist Du damit auch hier der Einzigste der wirklich und aufrichtig an einen Gott glaubt. Herzlichen Glückwunsch!
Ich glaube auch nicht ans Feuerwerk.
 
Zitat Sori:
Was sind denn selbst ernannte Gläubige? Und wie machen das die echten? Sind die das von Geburt an? Dürfen die nur das tun, was in der Bibel steht? wortwörtlich? das was der Pfarrer sagt ist Gesetz? was darf er denn sein? katholik, jude, buddhist? Und sekten?
Und wer bestimmt das - du?


Ich bestimme überhaupt nichts. Bestimmen tun die Kirchen. Und es war nicht ich, der gesagt hat, daß speziell Du Dich nicht daran hälst. Das saugst Du Dir aus den Fingern, und zwar einfach deswegen, weil Du Dich ( und da frage ich, ob das mit Recht so ist???? ) getroffen fühlst.
Und für selbsternannte Gläubige habe ich Dir genug Beispiele geliefert. Ich z.B. den Geschäftsmann genannt, der am Sonntag in die Kirche geht, weil er sich zeigen muß. Das beschleunigt die Geschäftsabschlüsse. ( z.B. ) Heuchler sind für mich auch diejenigen, die am Sonntag fröhlich beten, aber am Montag ihre Arbeiter ausbeuten. ( z.B. ) Denn in allen Fällen passiert das, was ich gesagt habe: Da biegt sich jemand seinen Glauben zurecht.

Mein Zitat war Ironie 😉

ich denke, wir reden aneinander vorbei. Weil Du Glauben und Religion gleichsetzst und ich nicht.
Den von dir beschriebenen Geschäftsmann sehe ich unter den Voraussetzungen nicht als Gläubigen an. Sondern tatsächlich als eine Art Heuchler. Sein Handeln hat ja nix mit seinem Glauben zu tun.
Die Frage mit dem Arbeiterausbeuten ist schon schwieriger. Glaubt dieser Mensch wirklich an einen Gott? Oder eher nicht. Man müsste hinterfragen, was er für ein Gottesbild hat. Vielleicht glaubt er auch gar nicht.
Deswegen finde ich es bei den Beispielen schwierig, zu sagen, jemand biegt sich seinen Glauben zurecht. Wenn da nämlich gar kein Glaube ist, dann handelt es sich lediglich um ein Ausnutzen der religiösen Bräuche...

Und an dieser Stelle reden wir irgendwie aneinander vorbei...
ich weiß, dass du das nicht gesagt hast - ich war diejenige, die ganz offen und ehrlich gesagt hat, dass sie sich nicht an die Regeln der Kirche hält. Weil eben für mich ein Unterschied besteht zwischen Glauben und Kirche..
Ich fühle mich getroffen, weil es so klingt, als wären die Gläubigen, die nicht nach kirchlichen Vorschriften leben, nicht "echt gläubig". Und diesen Gedankengang kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Glaube ist doch zunächst nicht mehr als das intuitive Wissen um die Existenz einer nicht zubeweisenden Sache. Und daraus entsteht dann eine Religion, okay.
Aber ich kann doch echt und wahrhaftig glauben, dass es einen Gott gibt und der mich in die Hölle schickt, ohne dass ich dafür einen Priester brauche oder mich an Regeln irgendeiner Kirche halten muss.
Vielleicht bringt mich das nicht Einhalten der katholischen Regeln in die Hölle, aber deswegen kann ich doch trotzdem an Gott glauben.

Für mich ist die persönliche Beziehung zu Gott viel wichtiger als das Verbindungsglied "Kirche". Und spannend ist doch, dass alle - Moslems, Juden, Christen an denselben Gott glauben, aber völlig verschiedene Lebensregeln haben (außer den generellen eben). Und als rational denkender Mensch hinterfrage ich schon, welche Ziele so eine Kirche eventuell verfolgt. Warum sollte ein Papst Gott näher sein als ein einfacher Bürger? Das war nicht das, was Jesus laut Bibel berichtet hat. Warum kann die evangelische Kirche ohne diese allmächtige Oberhaupt leben? Warum legt der Pfarrer in Buxtehude die Worte der Bibel anders aus als der München?

Wem soll man denn dann glauben? Dem Papst? Den Juden? Den Moslems? Oder bedeuten die Widersprüche, dass es Gott gar nicht gibt?
Für den einen vielleicht schon.

Für mich bedeuten die Widersprüche, dass diese ganze "Kleinkram" (wann habe ich zu ruhen, was darf ich wann essen, etc.) menschlich ist. Auslegungen, die zum einen aus Machtgedanken der verschiedenen Kirchen entstanden sind, teils aus Interpretationen und teils einfach aus "natürlichen" Gründen (viele der Essensregeln haben als Hintergrund, dass bestimmtes Fleisch schneller verdirbt, etc.).

Ich weiß nicht, was die Regeln von Gott sind, aber so wie ich an ihn glaube, ist er nicht kleinkariert. Es geht ihm um das Grundsätzliche, wie wir leben, nicht um minidetails, ob mein Freund und ich einen Trauschein haben oder nicht.
Dabei ist es natürlich möglich, dass ich mich irre und in der Hölle lande, weil ich an einem Sonntag im Internet surfe, statt auf dem Boden einer staubigen Kirche zu knien. Das Risiko geh ich ein. Genauso wie diejenigen, die gar nicht glauben.
 
Ich mache es noch mal einfach für alle:

Gläubige glauben. Sie glauben an etwas bestimmtes und dieses ist nicht variabel.
Was allerdings variabel ist, sind die Modellvorstellungen, der Zeitgeist.

Hier wird so oft geschrieben, dass Gott will, dass man ein guter Mensch ist.
Aber was ist "gut" ?

Es ist ein Begriff, der ständig im Fluss ist, immer vom Zeitgeist beeinflusst.
Heute haben wir eine gesellschaftliche Definition, die in 100 Jahren wieder anders sein wird.

Vielleicht ist es in 100 Jahren erlaubt, mit Kindern Sex zu haben oder die Sklaverei wird wieder eingeführt. Keiner würde sich daran stören, weil es gesellschaftlich akzeptiert wird.

Der Glaube an etwas bestimmtes ist nicht variabel.
Doch die Ausführung dieses Glaubens - z.B. "guter Mensch" sein, ist es aber.
Und das passt nicht zusammen.
 
Sehr gut, astro-jay. Wahrscheinlich bist Du damit auch hier der Einzigste der wirklich und aufrichtig an einen Gott glaubt. Herzlichen Glückwunsch!
Ich glaube auch nicht ans Feuerwerk.

OH DANKE😱*rot werd*
Ja...ich glaube an den
INDVIDUALISMUS
an eigenständiges Denken
darum
könnte ich eigentlich alle Atheisten umarmen
weil sie halt-wie du-selbst denken-und sich nicht einen Gott aufzwingen lassen, den sie von irgendwem aufgezwungen bekommen. Ich achte euch, ich respektiere euch, ich bin bloß eine Spiritualistin geworden, nachdem ich jahrelang Atheistin war, nachdem ich einen Menschen kennlernte, der diese Einstellung hatte, ein (auf dem PAPIER!) Moslem übrigens, der auch so glaubt, der auch so seine (humanistischen, Doc House du würdest ihn mögen ich weiß es) Prinzipien hat, und er hat Gott für sich sogar nicht als Person, sondern nur als des "Gute im Menschen" definiert. Vielleicht ist das eigentlich auch irgendwie atheistisch; aber auch irgendwie nicht; es ist jedenfalls eins: So Individuell wie seine ca. 30 Tätowierungen. Wenn uns dann jemand fragt, was glaubt ihr, sagen wir, oh, wir sind spirituell, dann denken die meisten, wir machen irgendeinen Okkult-Kram (LOL!!!Bullshit!), aber wie sollen wir das sonst nennen??? Vielleicht sollten wir auch sagen: Wir glauben individuellen Kram oder so.

Eigentlich haben wir vor allem SPAß AM LEBEN. Wir glauben, was uns GUT TUT.
Wenn das jeder täte, und jeder alle anderen respektieren würde, was wäre das für eine schöne Welt?

Respekt und Achtung hört für uns nur da auf; wo anderen geschadet wird. Daß Menschen sich wegen irgend ner Vorstellung selbst wehtun, selbst geißeln, oder am schlimmsten, andere geißeln wollen, werden wir nie akzeptieren!

Aber das würde ja nicht so oft passieren, wenn Menschen alle SELBST denken würden.

Danke danke, Mikenull.🙂

Und wer noch streiten will...in die eine oder andere Hardcore-Richtung...Hang on to your ego na na na na na LOL
 
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