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Glaubt ihr an Gott ?

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    gott

Glaubt ihr an Gott?


  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    65
Status
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Hallo Missis!


Was meinst Du? Womit soll meine Aussage harmonieren? Ich verstehe nicht ganz.

Ich denke, Missis meint, dass du die personifizierte (!) Idee, wie du es nennst, nicht von dem historischen Jesus, also seiner Person (!) trennen kannst. Da ist in sich ein Widerspruch, unabhängig jetzt vom Glauben an Ihn.
 
Zuletzt bearbeitet:
Frank, ich verstehe nicht... Jesus als historische Person hat doch seine Lehre erst möglich gemacht. Ohne ihn gäb es das, wie du es nennst, "personifizierte Prinzip des Guten" gar nicht. DAS verstehe ich nicht. 😕
 
Hallo Missis!

Frank, ich verstehe nicht... Jesus als historische Person hat doch seine Lehre erst möglich gemacht. Ohne ihn gäb es das, wie du es nennst, "personifizierte Prinzip des Guten" gar nicht. DAS verstehe ich nicht. 😕
Die Idee des guten Prinzips war auch schon vor dem historischen Jesus möglich, also zB im Jahre 1000 vor Christus.

Ist es nicht möglich, dass man diese Idee auf den historischen Jesus übertragen hat?

Ich habe Probleme mit dem historischen Jesus. Alles historische hat etwas beliebiges, zufälliges an sich. Der Beruf, das Geschlecht, die Heimatstadt, der Zeitpunkt des Autretens etc. von Jesus sind doch eigentlich nicht so wichtig. Wichtig sind die ideellen Werte, die Jesus verkörpert.

Historisches ist relativ, ideelles absolut.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Missis!


Die Idee des guten Prinzips war auch schon vor dem historischen Jesus möglich, also zB im Jahre 1000 vor Christus.

Ist es nicht möglich, dass man diese Idee auf den historischen Jesus übertragen hat?

Ich habe Probleme mit dem historischen Jesus. Alles historische hat etwas beliebiges, zufälliges an sich. Der Beruf, das Geschlecht, die Heimatstadt, der Zeitpunkt des Autretens etc. von Jesus sind doch eigentlich nicht so wichtig. Wichtig sind die ideellen Werte, die Jesus verkörpert.

Historisches ist relativ, ideelles absolut.

Warum sollte man das ?
Ich habe keine probleme mit dem, wie du ihn bezeichnest " histroischen " Jesus.
Mit den ideellen werten gebe ich dir recht aber ich finde es kein fehler zu wissen wo Jesus hergekommen ist.
 
Hallo Waage!

Warum sollte man das ?
Ich habe keine probleme mit dem, wie du ihn bezeichnest " histroischen " Jesus.
Mit den ideellen werten gebe ich dir recht aber ich finde es kein fehler zu wissen wo Jesus hergekommen ist.
Ist es nicht egal, ob Jesus, männlich, Zimmermann und ca. im Jahre 0 geboren ist oder ob es sich um eine weibliche Lehrerin des 19. Jahrhunderts gehandelt hat? Historisches ist beliebig.
 
Hallo Waage!


Ist es nicht egal, ob Jesus, männlich, Zimmermann und ca. im Jahre 0 geboren ist oder ob es sich um eine weibliche Lehrerin des 19. Jahrhunderts gehandelt hat? Historisches ist beliebig.


Hallo EuFrank 🙂

mir ist es nicht egal, ich hab so meinen glauben kennengelernt und sehe Jesus nicht als weibliche Lehrerin des 19. jahrhunderts.

wie soll das gehen, wenn ich die grundlage meines glaubens auf der Bibel aufbaue ?
 
Hallo Waage!

Hallo EuFrank 🙂

mir ist es nicht egal, ich hab so meinen glauben kennengelernt und sehe Jesus nicht als weibliche Lehrerin des 19. jahrhunderts.

wie soll das gehen, wenn ich die grundlage meines glaubens auf der Bibel aufbaue ?
Vielleicht sollte man in der Auslegung der Bibel versuchen, das Historische vom Ideellen zu trennen.

Entscheidend ist doch das, was universell gilt und alle Zeiten überdauert.

Dass die Bibel hauptsächlich griechisch-hebräisch verfasst ist, ist zB weniger wichtig als die Aussagen in ihr. Der Begriff "Liebe" hat zB etwas dauerhaftes, universelles an sich. Dass die Israeliten in Ägypten waren, ist wieder nur eine historische Aussage.

Eine ideelle Interpretation der Bibel würde sie auch von dem Vorwurf befreien, dass sie nur oder teilweise "Märchen" enthielte. Es würde nicht mehr um den historischen Wahrheitsgehalt ihrer Aussagen gehen, sondern um ihre ideelle Bedeutung für den Menschen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Idee des guten Prinzips war auch schon vor dem historischen Jesus möglich, also zB im Jahre 1000 vor Christus. Ist es nicht möglich, dass man diese Idee auf den historischen Jesus übertragen hat?

Nun ja... einige Ansätze dazu finden sich tatsächlich im AT, werden aber überlagert, von der Darstellung des rächenden, brutalen Gottes.
Wenn wir davon ausgehen, dass Jesus tatsächlich gelebt hat (ich habe keinen Zweifel daran), dann darf man auch davon ausgehen, dass die zeitgenössischen Berichte über seine Person, die Evangelien, hinsichtlich seiner Lehre stimmig sind. Den Kram mit dem Laufen übers Wasser und die Verwandlung von Wasser in Wein, usw. lassen wir da mal aussen vor...🙄


Ich habe Probleme mit dem historischen Jesus. Alles historische hat etwas beliebiges, zufälliges an sich. Der Beruf, das Geschlecht, die Heimatstadt, der Zeitpunkt des Autretens etc. von Jesus sind doch eigentlich nicht so wichtig. Wichtig sind die ideellen Werte, die Jesus verkörpert.

Hier verstehe ich auch wieder nicht ganz... hast du Probleme mit dem historischen Jesus, weil er ein Mensch wie du und ich gewesen ist und sich das nicht mit deinem Glauben an einen Jesus als göttliches Wesen verträgt?

Stimmig finde ich deinen Satz: "Wichtig sind die ideellen Werte, die Jesus verkörpert."
Das ist es letztlich, worauf es ankommt. Fakt ist, dass zu seinen Lebzeiten ein Umdenken stattfand, an dem er offensichtlich kräftig beteiligt war. Er konnte mit seiner Lehre nur so erfolgreich sein, weil seine Worte auf fruchtbaren Boden fielen. Das Bedürfnis nach dem Prinzip der Güte, Nächstenliebe und Vergebung war in den Menschen vorhanden, darum folgten sie ihm.

Ich sehe nicht, wie der historische Jesus im Widerspruch mit seiner Lehre, oder mit dem Prinzip des Guten steht.
 
Hallo Waage!


Vielleicht sollte man in der Auslegung der Bibel versuchen, das Historische vom Ideellen zu trennen.

Entscheidend ist doch das, was universell gilt und alle Zeiten überdauert.

Dass die Bibel hauptsächlich griechisch-hebräisch verfasst ist, ist zB weniger wichtig als die Aussagen in ihr. Der Begriff "Liebe" hat zB etwas dauerhaftes, universelles an sich. Dass die Israeliten in Ägypten waren, ist wieder nur eine historische Aussage.

Eine ideelle Interpretation der Bibel würde sie auch von dem Vorwurf befreien, dass sie nur oder teilweise "Märchen" enthielte. Es würde nicht mehr um den historischen Wahrheitsgehalt ihrer Aussagen gehen, sondern um ihre ideelle Bedeutung für den Menschen.


Warum sollte man das historische vom ideellen trennen? ich weiss worauf du hinaus willst aber für mich erschließt sich nicht der überzeugende grund weshalb.
ist es nicht klar, dass es in der Bibel viel um die bedeutung geht und nicht alles zu 100 % so passiert ist ?
 
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