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Glaubt ihr an Gott ?

  • Starter*in Starter*in Firestormx34
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Glaubt ihr an Gott?


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    65
Status
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- er manifestiert sich in einem Selbst


also quasi aus dem Nichts heraus?? Glaub ich nicht....

Sori sagte, sie habe ihren Glauben durch Kontakte mit anderen Gläubigen und aus der Erziehung.

Woher kommt der Grundgedanke? Und wie wird er verbreitet?
Doch wohl durch die diversen Kirchen, Religionsunterrichte etc. Und woher haben dann die wiederum ihr Wissen?
 
also quasi aus dem Nichts heraus?? Glaub ich nicht....

Sori sagte, sie habe ihren Glauben durch Kontakte mit anderen Gläubigen und aus der Erziehung.

Woher kommt der Grundgedanke? Und wie wird er verbreitet?
Doch wohl durch die diversen Kirchen, Religionsunterrichte etc. Und woher haben dann die wiederum ihr Wissen?

Das meiste wird überliefert. Und natürlich spielen dabei Kirchen und Schriften eine große Rolle.

Der Grundgedanke. Schwierige Frage. Es wird sicher gleich gegen mich verwendet, aber ich denke, dass die Menschen Erklärungen suchen für Dinge, die sie sich nicht so erklären können.
Götter oder andere Wesen, die man verehrt mit airgendwelchen Ritualen gibt es ja schon ewig. Selbst Steinzeitzeichnung deuten solche Kulte an.
Es verändert sich zwar immer die Gestalt und die Art der Anbetung, aber den Glauben an etwas "übersinnliches" scheints immer gegeben zu haben...
 
Zuletzt bearbeitet:
😕 jetzt bin ich völlig verwirrt....

Kirche und Bibel spielen eine große Rolle. Ok. Aber in jedem 2. Satz les ich "Ich glaub nicht an die Kirche, ich glaub nicht an die Bibel als Wort Gottes"

Also entweder ist etwas wichtig und spielt eine zentrale Rolle, dann kann ich mir aber nicht nur das raus picken, was grad angenehm ist. Oder es spielt halt keine Rolle und dann kann ich damit auch machen und interpretieren was ich will. Beides zu tun widerspricht sich doch!

Oder bin ich da jetzt engstirnig?
 
Man kann Angst nicht aufspalten. Angst ist Angst.
Welches Lebewesen hat denn keine Angst vor dem Tod?

Live jemanden sterben sehen, hab ich noch niemanden.
Aber ich war im nächsten Raum, als meine Mutter vor drei Jahren ganz plötzlich und Vorwarnung, verstorben ist. Am Abend davor hatte sie starke Kopfschmerzen und ich fragte sie, ob ich den Notarzt rufen sollte, aber sie verneinte.

Am nächsten Morgen weckte mich mein Vater panisch, dass sie nicht mehr atmen würden. Wir haben den Notarzt gerufen, aber der kam wohl viel zu spät, da sie anscheinend in der Nacht verstorben ist.

Auf jeden Fall sagte mir mein Vater hinterher, dass sie sagte - bevor sie starb - dass sie Angst hatte. Das war natürlich nicht direkt kurz vor dem Tod, sondern ein paar Stunden vorher.

Ich glaube ja nicht an irgendwelches Übersinnliches Zeug. Aber ich denke schon, dass ein Mensch spürt, dass er sterben wird. Und ich glaube, dass war auch hier der Fall. Das sie es irgendwie "wusste" und Angst hatte.
 
Zu dem was Du schreibst Sori,
ich habe ja hier zwei drei mal einfach nur eine Bibelstelle zitiert. Dazu muß ich sagen, ich kann mit Sicherheit nicht die ganze Bibel auswendig oder weiß ehr selten genau wo was steht.Es ist aber der Geist Gottes, der einem, ich sage jetzt bewußt, " wiedergeborenen Christen" ,dann diesen Bibelvers eingibt,- zum raussuchen wo dieser steht, gibt es ja dann zur Not noch eine Konkordanz. Ich weiß schon, das es für "nicht Christen", ehr etwas abstoßend ist, wenn ihnen Bibelverse um die Ohren geworfen werden. Ich war ja auch mal ein " normaler Mensch" 🙂,( bekomme ich hoffendlich jetzt nicht immer unter die Nase gerieben, das ich es nicht mehr wäre)
Aber die zwei drei mal wo ich so gehandelt habe, das war ein klarer Wink von oben......deshalb.....






Hmm, meine Meinung zu der Bibel hat sich seit dem Anfang des Threads nicht geändert.
Es ist eine Sammlung von Geschichten, die Menschen geschrieben haben. Zusätzlich wurde sie mehrfach in verschiedene Sprachen übersetzt.
Sie ist für mich auf keinen Fall das wortwörtliche Wort Gottes. Ihre Geschichten bieten teilweise gute Lernanlässe, sind symbolisch sehr gut.

Mein Zitat, jemand solle doch mal die Bibel lesen, bezog sich darauf, dass besagte Person etwas zitiert hatte und daraus eine Schlussfolgerung abgeleitet hatte, die so nicht stimmt. Hätte er die Bibel völlig gelesen, wäre ihm das aufgefallen. Eben die Sache, wenn man einfach Zitate aus dem Zusammenhang reißt. Das ist unwissenschaftlich (egal obs um Gläubige, Ungläubige, die Bibel oder die Aussage von irgendjemanden geht). Das verfälscht in der Regel den Sinn des Ganzen.

Im Übrigen zitiere ich hier auch keine Bibelzitate (weil ich bin nicht sooo bibelfest, dass ich zu jeder Sache gleich die richtige Stelle wüsste - ich finde solche Menschen faszinierend, die scheinen echt die zigtausend Seiten auswendig zu kennen...). Und ich denke, die wären genauso aus dem Zusammenhang gerissen und wie gesagt, ich nehm die Bibel eh nit wörtlich.
 
😕 jetzt bin ich völlig verwirrt....

Kirche und Bibel spielen eine große Rolle. Ok. Aber in jedem 2. Satz les ich "Ich glaub nicht an die Kirche, ich glaub nicht an die Bibel als Wort Gottes"

Also entweder ist etwas wichtig und spielt eine zentrale Rolle, dann kann ich mir aber nicht nur das raus picken, was grad angenehm ist. Oder es spielt halt keine Rolle und dann kann ich damit auch machen und interpretieren was ich will. Beides zu tun widerspricht sich doch!

Oder bin ich da jetzt engstirnig?

Kirche und Bibel spielen eine große Rolle beim Weiterleiten, beim Überliefern dieser Geschichte.
In einem Gottesdienst kannst Du die Aussagen weitergeben, in der Bibel kannst Du nachlesen. Insofern eine große Rolle.

Mir geht es um den einfachen Glauben an Gott. Die Beantwortung der Frage: "Gibt es ihn oder nicht?". Und um mir das zu beantworten brauche ich keine Kirche, keine Bibel.

Und es ist immer noch ein Unterschied, ob ich das alles wortwörtlich und bierernst nehme oder als Anregung und angepasst an die heutigen Lebensverhältnisse.
In meinen Augen widerspricht sich das nicht.
Die Bibel ist kein Tatsachenbericht - die Geschichten über Jesus wurden 20, 30 Jahre später geschrieben. Das wird im Großen und Ganzen so gewesen, aber doch nicht wörtlich.
Das ist so, als würde heute jemand die Rede Kennedys aufschreiben aus dem Gedächtnis. Würdest Du glauben, dass er es schafft, es wortgetreu wiederzugeben?

Und die Kirche ist einfach stehen geblieben. Die entwickeln sich nur sehr langsam und träge weiter. Das passt mir nicht und wer will mich zwingen, das anzunehmen, nur weil ich an Gott glaube??
Es gibt tolle Gottesdienste und Aktionen von freien Kirchen, die an der Realität sind, die aktuell sind. Und das kann ich dann auch annehmen...


Dr.House meinte:
Man kann Angst nicht aufspalten. Angst ist Angst.
Ich spalte nicht die Angst auf, sondern die Ursachen. Du wirst wohl kaum bestreiten, dass man vor vielen Dingen Angst haben kann.
Ich bestreite ja nur, dass die hier angenommene Angst vor dem Tod tatsächlich den Tod meint und nicht die Umstände, die mit dem Tod zusammenhängen.


Dr.House meinte:
Welches Lebewesen hat denn keine Angst vor dem Tod?
ich zum Beispiel 🙂 . Und eben auch einige Menschen, die ich sterben gesehen habe. Die waren überhaupt nicht ängstlich. Da war nix mit deinen Wiki- Merkmalen. Die sind, wie man so schön sagt, friedlich eingeschlafen.


Dr.House meinte:
Live jemanden sterben sehen, hab ich noch niemanden.
Aber ich war im nächsten Raum, als meine Mutter vor drei Jahren ganz plötzlich und Vorwarnung, verstorben ist. Am Abend davor hatte sie starke Kopfschmerzen und ich fragte sie, ob ich den Notarzt rufen sollte, aber sie verneinte.

Am nächsten Morgen weckte mich mein Vater panisch, dass sie nicht mehr atmen würden. Wir haben den Notarzt gerufen, aber der kam wohl viel zu spät, da sie anscheinend in der Nacht verstorben ist.

Auf jeden Fall sagte mir mein Vater hinterher, dass sie sagte - bevor sie starb - dass sie Angst hatte. Das war natürlich nicht direkt kurz vor dem Tod, sondern ein paar Stunden vorher.

Ich glaube ja nicht an irgendwelches Übersinnliches Zeug. Aber ich denke schon, dass ein Mensch spürt, dass er sterben wird. Und ich glaube, dass war auch hier der Fall. Das sie es irgendwie "wusste" und Angst hatte.
Natürlich gibt es Menschen, die Angst vor dem Tod haben. Leute, die einfach nicht gehen wollen. Leute, die gläubig sind, aber ihr Leben so geführt haben, dass sie "gerechtigkeit" fürchten.

Aber es gibt eben auch solche, die keine Angst haben. Weil es ihnen egal, ob und was danach kommt. Oder weil sie wissen, dass es nach dem Tod besser wird.

Verstehst Du denn Unterschied? Du behauptest, dass die Angst absolut und immer da ist. Und solche Aussagen sind sehr gefährlich, weil leicht zu widerlegen. Da reicht ein Gegenbeispiel. Ich kann dir aus eigener Erfahrung mindestens 5 nennen.
Ich sage nicht, dass man keine Angst haben kann, ich schließe nur aus, dass JEDER UNGLAUBLICHE Angst vor dem Tod hat, das stimmt einfach nicht...
 
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Von allein glaubt niemand an Gott. Ich hatte ja das Beispiel mit den 14 brasilianischen Urstämmen eingestellt, die ausnahmsweise von ARD oder ZDF besucht werden durften. Fernab der Zivilisation glaubt dort niemand an einen Gott.
Der Glaube ist mehr oder weniger Zufall, wo und von wem man geboren wird. Also Weltgegend und Umfeld. Es sei denn man konvertiert später. ( und macht sich dadurch bei Schäuble verdächtig )

Man kann es aber präzise sagen. Die überaus meisten Menschen haben Angst vor dem Tod - wenn sie denn wissen, das er kommt. Das hat noch lange nichts damit zu tun, ob diese Angst jemand zeigt. Die überaus meisten Menschen ahben auch schon zeitlebens Angst vor dem Tod - ohne das die überhaupt bedroht wären. Das ist ja gerade ein Grund für Religion - die genau an diesem Punkt Abhilfe verspricht.
( versprechen muß - sonst gäbe es keine )
 
Zuletzt bearbeitet:
grad noch was interessantes in einem anderen Thread entdeckt:

Dr.House meinte:
Wir sind die einzigen Lebewesen die wissen, dass sie einmal sterben müssen.

Okay, wie kann man Angst vor etwas haben, von dem man gar nicht weiß, das es existiert?
Wenn ein Tier nicht weiß, dass es sterben muss, dann kann es auch keine unglaubliche Angst davor haben...
 
Von allein glaubt niemand an Gott. Ich hatet ja das Beispeil mit den 14 brasilianischen Urstämmen einegstellt, die ausnahmsweise von ARD oder ZDF besucht werden durften. Fernab der Zivilisation glaubt dort niemand an einen Gott.
Der Glaube ist mehr oder weniger Zufall, wo und von wem man geboren wird. Also Weltgegend und Umfeld. Es sei denn man konvertiert später. ( und macht sich dadurch bei Schäuble verdächtig )

und...?
 
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