😕 jetzt bin ich völlig verwirrt....
Kirche und Bibel spielen eine große Rolle. Ok. Aber in jedem 2. Satz les ich "Ich glaub nicht an die Kirche, ich glaub nicht an die Bibel als Wort Gottes"
Also entweder ist etwas wichtig und spielt eine zentrale Rolle, dann kann ich mir aber nicht nur das raus picken, was grad angenehm ist. Oder es spielt halt keine Rolle und dann kann ich damit auch machen und interpretieren was ich will. Beides zu tun widerspricht sich doch!
Oder bin ich da jetzt engstirnig?
Kirche und Bibel spielen eine große Rolle beim Weiterleiten, beim Überliefern dieser Geschichte.
In einem Gottesdienst kannst Du die Aussagen weitergeben, in der Bibel kannst Du nachlesen. Insofern eine große Rolle.
Mir geht es um den einfachen Glauben an Gott. Die Beantwortung der Frage: "Gibt es ihn oder nicht?". Und um mir das zu beantworten brauche ich keine Kirche, keine Bibel.
Und es ist immer noch ein Unterschied, ob ich das alles wortwörtlich und bierernst nehme oder als Anregung und angepasst an die heutigen Lebensverhältnisse.
In meinen Augen widerspricht sich das nicht.
Die Bibel ist kein Tatsachenbericht - die Geschichten über Jesus wurden 20, 30 Jahre später geschrieben. Das wird im Großen und Ganzen so gewesen, aber doch nicht wörtlich.
Das ist so, als würde heute jemand die Rede Kennedys aufschreiben aus dem Gedächtnis. Würdest Du glauben, dass er es schafft, es wortgetreu wiederzugeben?
Und die Kirche ist einfach stehen geblieben. Die entwickeln sich nur sehr langsam und träge weiter. Das passt mir nicht und wer will mich zwingen, das anzunehmen, nur weil ich an Gott glaube??
Es gibt tolle Gottesdienste und Aktionen von freien Kirchen, die an der Realität sind, die aktuell sind. Und das kann ich dann auch annehmen...
Dr.House meinte:
Man kann Angst nicht aufspalten. Angst ist Angst.
Ich spalte nicht die Angst auf, sondern die Ursachen. Du wirst wohl kaum bestreiten, dass man vor vielen Dingen Angst haben kann.
Ich bestreite ja nur, dass die hier angenommene Angst vor dem Tod tatsächlich den Tod meint und nicht die Umstände, die mit dem Tod zusammenhängen.
Dr.House meinte:
Welches Lebewesen hat denn keine Angst vor dem Tod?
ich zum Beispiel
🙂 . Und eben auch einige Menschen, die ich sterben gesehen habe. Die waren überhaupt nicht ängstlich. Da war nix mit deinen Wiki- Merkmalen. Die sind, wie man so schön sagt, friedlich eingeschlafen.
Dr.House meinte:
Live jemanden sterben sehen, hab ich noch niemanden.
Aber ich war im nächsten Raum, als meine Mutter vor drei Jahren ganz plötzlich und Vorwarnung, verstorben ist. Am Abend davor hatte sie starke Kopfschmerzen und ich fragte sie, ob ich den Notarzt rufen sollte, aber sie verneinte.
Am nächsten Morgen weckte mich mein Vater panisch, dass sie nicht mehr atmen würden. Wir haben den Notarzt gerufen, aber der kam wohl viel zu spät, da sie anscheinend in der Nacht verstorben ist.
Auf jeden Fall sagte mir mein Vater hinterher, dass sie sagte - bevor sie starb - dass sie Angst hatte. Das war natürlich nicht direkt kurz vor dem Tod, sondern ein paar Stunden vorher.
Ich glaube ja nicht an irgendwelches Übersinnliches Zeug. Aber ich denke schon, dass ein Mensch spürt, dass er sterben wird. Und ich glaube, dass war auch hier der Fall. Das sie es irgendwie "wusste" und Angst hatte.
Natürlich gibt es Menschen, die Angst vor dem Tod haben. Leute, die einfach nicht gehen wollen. Leute, die gläubig sind, aber ihr Leben so geführt haben, dass sie "gerechtigkeit" fürchten.
Aber es gibt eben auch solche, die keine Angst haben. Weil es ihnen egal, ob und was danach kommt. Oder weil sie wissen, dass es nach dem Tod besser wird.
Verstehst Du denn Unterschied? Du behauptest, dass die Angst absolut und immer da ist. Und solche Aussagen sind sehr gefährlich, weil leicht zu widerlegen. Da reicht ein Gegenbeispiel. Ich kann dir aus eigener Erfahrung mindestens 5 nennen.
Ich sage nicht, dass man keine Angst haben kann, ich schließe nur aus, dass JEDER UNGLAUBLICHE Angst vor dem Tod hat, das stimmt einfach nicht...