Es stimmt, unbewiesenes sollte man nicht glauben, (Unbewiesenes muss man wenn man will glauben, den Bewiesenes braucht man ja nicht glauben ) wobei glauben ja wie erwähnt nichts mit wissen zu tun hat (sehe ich anders, Glauben hat damit zu tun, bestimmt Dinge zu wissen und daraus den Schluss zu ziehen, den Rest glauben zu wollen und das trifft prinzipiell, ohne jetzt in Prozenten zu arbeiten, die unterschiedlich sein mögen, auf jemand zu, der durch die Bibel an Gott glaubt und auf jemand, der durch die Wissenschaft an deren Theorien glaubt).
Bessergesagt, man kann etwas, dass nicht beweisbar ist von vornherein nicht wissen. Darum finde ich es auch ziemlich krass, wie einige hier auf ihren religiösen Vorstellungen beharren und tatsächlich meinen, ihr Glaube wäre eine Alternative zur Wissenschaft.
Würdest du es verbieten wollen, solche Schlussfolgerungen zu ziehen? Näheren wir uns wieder solchen Zeiten?
Es gibt keinen Alternative zur Tatsachenwissenschaft, da kommt keiner dran vorbei. Der Glauben ist nur eine Alternative zum Glauben der Wissenschaft, der da einsetzt, wo ihr Herausgefundenes noch nicht bewiesen ist, sondern Theorie heißt oder Hypothese, Dingen an denen an sich nichts verkehrt ist, aber um damit umzugehen, als sei es Tatsache, fordert Glauben.
Mit Fakten braucht man offenbar nicht zu kommen, dann sind es eben "Teilfakten" die so oder so sein können. Entweder es sind Teilfakten oder es sind wissenschaftlich erwiesene Tatsachen, das müsste sich ja doch klären lassen.
Sicher gibt es viele Abweichungen und unterschiedliche Meinungen in der Evolutionstheorie, aber der Grundsatz stimmt, weil es eben an FAKTEN bei unzähligen Arten und nicht nur an einer belegt ist.
Was ist belegt? Jetzt sag nicht, dass der Mensch vom xx abstammt, sondern nenne Mechanismen dieser Theoreie, die nachprüfbar und wiederholbar sind. Dass der Archäopteryx anders aussieht wie heutige Vögel ist ja nun noch kein Beweis, dass er eine Zwischenglied ist. Natürlich könnte es eines sein, aber kannst du das beweisen, ich meine, nicht in der "könnte"-Form, sondern konkret? Die könnte-Form magst du ja auch beim Bibelbericht nicht, wenn ich sage, dass und das könnte doch so gewesen sein, empört man sich, aber im eigenen Fall, nimmt man sie wie selbstverständlich an.
Und nochmal zu anderen Kommentaren hier von anderen. Muss man Wissenschaftler sein, um eine persönliche Meinung zu dem, was man bisher las und weiß zu bilden? Darf nur ein Wissenschaftler sich dazu äußern? Ich meine Meinung zu Dingen, denen keine nachweisbaren Fakten wiedersprechen, ansonsten wäre es ja blind, klar.
Mir gefällt die Sache mit der Bibel einfach zu gut, als dass ich sie wegwerfe, zugunsten einer Sache, die letztlich genauso keiner nachmachen kann, wie ich Gott nicht nachmachen kann, die einfach laut meinem Geschmack noch zu viele Unstimmigkeiten hat, um sie mit ganzem Herzen als Fakt annehmen zu können, ja glauben könnte man es, aber als Fakt annehmen?
Und glauben tut halt jeder, was sich in ihm nach Sichtung mit seinen Möglichkeiten abbildet. Muss man sich deshalb verachten, so wie die Mittelalterkirche andersdenkende verachtete. Ihr sehe soviele Gleichheiten, dass ich es bedenklich finde.
Sigi
Ach so, die ganzen Osterhasenwitze usw. welchen Nährwert haben die?
Die Erfinder dieser Kindermärchenfiguren gaben doch von Anfang an zu, dass es Märchenfiguren sind, mit denen man die Menschen verführen will, der Religion etwas abzugewinnen und sei es für die Kinder.
Ganz anders die Urchristen. Man kann doch beides nicht vergleichen oder?
Warum hat denn die kath. Kirche, obwohl sie das Urchristentum entstellte, soviel Erfolg gehabt und die ganzen Heiden bekehrt?
Weil die christliche Lehre eine andere Liga ist, als irgendwelche Götterphantasien von Urstämmen, geschweige erst, wenn sie für sich steht, nicht verpanscht wird und natürl. auch nich mit Gewalt gelehrt wird.
Und klar gibt es auch auf dieser Seite Riesenzweifel, die Bücher füllen könnten. Doch wenn man in Diskussionen nie auf eine gleichberechtigte Ebene kommt, was das vernünftige Recht anbelangt, Schlüsse ziehen zu dürfen, aus dem was man geboten bekommt, verteidigt man eben ständig, statt Raum zu finden, die Glaubensseite selbst zu kritisieren. Wer kritisiert sich denn schon gern selbst, wenn daneben einer mit der Schaufel steht, um draufzuhauen, wenn er mal loslässt? Aber dieses Gefühl bekommt man hier meist durchweg, leider. Pädagogische Nullen, könnte man ablästern, wenn man wollte, weil sie förmlich die Verteidigungshaltung des anderen fördern, statt ihn zu öffnen, für Argumente, das wiederum passiert durch Verstehen, Respekt und Wissensaustausch, ohne voreilige spöttische Fazits. So aber wird das nichts 🙂