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glauben?!

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Warum soll man als Atheist keinen Humor für Gläubige aufbringen dürfen? Und warum soll ich was Unbewiesenes glauben? Ich glaube nicht an Götter! Es ist mir wurscht, was die Wissenschaft noch alles findet oder erklärt. Weil es für mein Leben völlig unerheblich ist. Es ist genauso unerheblich wie ein "Gott".
 

Hallo mikenull,

schau mal hier: glauben?!. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Noch ergänzend, gab es bei den Germanischen Stämmen kein Gut Böse Denken wie man es im christentum kennt. Man lebte nach gesellschaftlichen Regeln, die sich von Stamm zu stamm unterscheiden konnten.
Die Edda ist teilweise (zumindest die snorra edda) auch von christlichen Vorstellungen verwässert, da der Autor Snorri Sturluson, der Autor selbst christlich erzogen wurde. Nur am Rande.

Es stimmt, unbewiesenes sollte man nicht glauben, wobei glauben ja wie erwähnt nichts mit wissen zu tun hat.
Bessergesagt, man kann etwas, dass nicht beweisbar ist von vornherein nicht wissen. Darum finde ich es auch ziemlich krass, wie einige hier auf ihren religiösen Vorstellungen beharren und tatsächlich meinen, ihr Glaube wäre eine Alternative zur Wissenschaft.
Mit Fakten braucht man offenbar nicht zu kommen, dann sind es eben "Teilfakten" die so oder so sein können. Sicher gibt es viele Abweichungen und unterschiedliche Meinungen in der Evolutionstheorie, aber der Grundsatz stimmt, weil es eben an FAKTEN bei unzähligen Arten und nicht nur an einer belegt ist.
 
Also wenn ich so die Beiträge durchlese bestätigt sich meine persönliche These immer wieder. Wenn der Mensch mit etwas Schwierigkeiten hat, dann ist es eindeutig Unwissenheit zu zugeben. Er ist sich zu stolz mal etwas nicht zuwissen. Ich sprech mich selber davon nicht frei, aber so extrem wie man das teilweise hier in den Glaubensdiskussionen erlebt ist es wirklich erschreckend. Wenn man was nicht weiß wird sich fleißig was aus den Fingern gesaugt. Mich wundert es nicht das Menschen an Götter glauben und an ihre überlegene Intelligenz. Es ist aber mehr Schein als Sein.

Wenn ich wüsste, was das außer Spott aussagt, könnte man ja drüber nachdenken, aber so ....😕
denkt man sich auch seinen Teil.

Sigi
 
Schwer verständliche Sprache. Ich versuchs mal:

Es stimmt, unbewiesenes sollte man nicht glauben, (Unbewiesenes muss man wenn man will glauben, den Bewiesenes braucht man ja nicht glauben ) wobei glauben ja wie erwähnt nichts mit wissen zu tun hat (sehe ich anders, Glauben hat damit zu tun, bestimmt Dinge zu wissen und daraus den Schluss zu ziehen, den Rest glauben zu wollen und das trifft prinzipiell, ohne jetzt in Prozenten zu arbeiten, die unterschiedlich sein mögen, auf jemand zu, der durch die Bibel an Gott glaubt und auf jemand, der durch die Wissenschaft an deren Theorien glaubt).
Bessergesagt, man kann etwas, dass nicht beweisbar ist von vornherein nicht wissen. Darum finde ich es auch ziemlich krass, wie einige hier auf ihren religiösen Vorstellungen beharren und tatsächlich meinen, ihr Glaube wäre eine Alternative zur Wissenschaft.
Würdest du es verbieten wollen, solche Schlussfolgerungen zu ziehen? Näheren wir uns wieder solchen Zeiten?
Es gibt keinen Alternative zur Tatsachenwissenschaft, da kommt keiner dran vorbei. Der Glauben ist nur eine Alternative zum Glauben der Wissenschaft, der da einsetzt, wo ihr Herausgefundenes noch nicht bewiesen ist, sondern Theorie heißt oder Hypothese, Dingen an denen an sich nichts verkehrt ist, aber um damit umzugehen, als sei es Tatsache, fordert Glauben.

Mit Fakten braucht man offenbar nicht zu kommen, dann sind es eben "Teilfakten" die so oder so sein können. Entweder es sind Teilfakten oder es sind wissenschaftlich erwiesene Tatsachen, das müsste sich ja doch klären lassen.
Sicher gibt es viele Abweichungen und unterschiedliche Meinungen in der Evolutionstheorie, aber der Grundsatz stimmt, weil es eben an FAKTEN bei unzähligen Arten und nicht nur an einer belegt ist.
Was ist belegt? Jetzt sag nicht, dass der Mensch vom xx abstammt, sondern nenne Mechanismen dieser Theoreie, die nachprüfbar und wiederholbar sind. Dass der Archäopteryx anders aussieht wie heutige Vögel ist ja nun noch kein Beweis, dass er eine Zwischenglied ist. Natürlich könnte es eines sein, aber kannst du das beweisen, ich meine, nicht in der "könnte"-Form, sondern konkret? Die könnte-Form magst du ja auch beim Bibelbericht nicht, wenn ich sage, dass und das könnte doch so gewesen sein, empört man sich, aber im eigenen Fall, nimmt man sie wie selbstverständlich an.

Und nochmal zu anderen Kommentaren hier von anderen. Muss man Wissenschaftler sein, um eine persönliche Meinung zu dem, was man bisher las und weiß zu bilden? Darf nur ein Wissenschaftler sich dazu äußern? Ich meine Meinung zu Dingen, denen keine nachweisbaren Fakten wiedersprechen, ansonsten wäre es ja blind, klar.

Mir gefällt die Sache mit der Bibel einfach zu gut, als dass ich sie wegwerfe, zugunsten einer Sache, die letztlich genauso keiner nachmachen kann, wie ich Gott nicht nachmachen kann, die einfach laut meinem Geschmack noch zu viele Unstimmigkeiten hat, um sie mit ganzem Herzen als Fakt annehmen zu können, ja glauben könnte man es, aber als Fakt annehmen?

Und glauben tut halt jeder, was sich in ihm nach Sichtung mit seinen Möglichkeiten abbildet. Muss man sich deshalb verachten, so wie die Mittelalterkirche andersdenkende verachtete. Ihr sehe soviele Gleichheiten, dass ich es bedenklich finde.

Sigi

Ach so, die ganzen Osterhasenwitze usw. welchen Nährwert haben die?
Die Erfinder dieser Kindermärchenfiguren gaben doch von Anfang an zu, dass es Märchenfiguren sind, mit denen man die Menschen verführen will, der Religion etwas abzugewinnen und sei es für die Kinder.

Ganz anders die Urchristen. Man kann doch beides nicht vergleichen oder?

Warum hat denn die kath. Kirche, obwohl sie das Urchristentum entstellte, soviel Erfolg gehabt und die ganzen Heiden bekehrt?

Weil die christliche Lehre eine andere Liga ist, als irgendwelche Götterphantasien von Urstämmen, geschweige erst, wenn sie für sich steht, nicht verpanscht wird und natürl. auch nich mit Gewalt gelehrt wird.


Und klar gibt es auch auf dieser Seite Riesenzweifel, die Bücher füllen könnten. Doch wenn man in Diskussionen nie auf eine gleichberechtigte Ebene kommt, was das vernünftige Recht anbelangt, Schlüsse ziehen zu dürfen, aus dem was man geboten bekommt, verteidigt man eben ständig, statt Raum zu finden, die Glaubensseite selbst zu kritisieren. Wer kritisiert sich denn schon gern selbst, wenn daneben einer mit der Schaufel steht, um draufzuhauen, wenn er mal loslässt? Aber dieses Gefühl bekommt man hier meist durchweg, leider. Pädagogische Nullen, könnte man ablästern, wenn man wollte, weil sie förmlich die Verteidigungshaltung des anderen fördern, statt ihn zu öffnen, für Argumente, das wiederum passiert durch Verstehen, Respekt und Wissensaustausch, ohne voreilige spöttische Fazits. So aber wird das nichts 🙂


Und ganz wichtig, nicht vergessen: Ich wollte hier keinen belehren, mach mich über keinen Atheisten lustig, erhebe mich über keinen, habe keine Lehre, mit dem ich ihn erschlagen will usw. Ich möchte nur, dass sich erst lächerlich gemacht wird, wenn unumstößliche Fakten da sind. Wer heute glaubt, die Erde ist eine Scheibe, über den kann man sich lächerlich machen, aber nicht, wer die Motoren und Zufallshoffnungen der Evolutionstheorie in Frage stellt, solange Spiellraum für in Fragestellen da ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und ganz wichtig, nicht vergessen: Ich wollte hier keinen belehren, mach mich über keinen Atheisten lustig, erhebe mich über keinen, habe keine Lehre, mit dem ich ihn erschlagen will usw. Ich möchte nur, dass sich erst lächerlich gemacht wird, wenn unumstößliche Fakten da sind. Wer heute glaubt, die Erde ist eine Scheibe, über den kann man sich lächerlich machen, aber nicht, wer die Motoren und Zufallshoffnungen der Evolutionstheorie in Frage stellt, solange Spiellraum für in Fragestellen da ist.

Also nein, am Anfang kann man es ja verstehen, aber dieser Satz wiederspricht ja allem, was du hier geschrieben hast.


Warum hat denn die kath. Kirche, obwohl sie das Urchristentum entstellte, soviel Erfolg gehabt und die ganzen Heiden bekehrt?

Weil die christliche Lehre eine andere Liga ist, als irgendwelche Götterphantasien von Urstämmen, geschweige erst, wenn sie für sich steht, nicht verpanscht wird und natürl. auch nich mit Gewalt gelehrt wird.

Ich bezweifle mal, dann die Bibel in sachen Komplexität und Tiefe an die Helden und Götterlieder mit ihren ganzen Metaphern und Kenningern (Wortsynonymen) rankommt. Lies dir mal die Völuspa durch, da wirste nämlich nur Bahnhof verstehen am Anfang, auch wenn es auf Deutsch geschrieben ist. Und außerdem finde ich das geradezu zynisch.

Genau mit Gewalt sind die Europäer bekehrt worden.
Und zwar hauptsächlich deshalb, weil das Christentum eine Monotheistische Religion ist und auf einen zentralen Lenker ausgelegt ist. Das christentum war nichts anderes, als ein Mittel der Könige, ihre Macht mit Hilfe der Kirche zu sichern und zu erweitern, und über ein zentrales Reich zu regieren . Denn unter dem germanischen Heidentum gab es keine Zentralen Königreiche und Herrscher, weil allein die Hirarchie dieser Religion eine ganz andere war. Dort gab es auch keine "Stellvertreter eines Gottes" auf erden, was ein Druckmittel was, um Macht auszuüben (Beispiel: Die Ablasszahlungen)

Was ist mit Karl dem großen, dem "Sachsenschlächter", hat er das christentum freiwillig gebracht ?
Oder die Kreuzzüge.
Warum haben sich so viele Heidnische Bräuche jahrhunderte nach der Christianisierung noch gehalten und sind zum teil in das christentum integriert worden ?
In Island wurde die Bevölkerung vor die Wahl gestellt das christentum anzunehmen, oder mit Gewalt bekehrt zu werden. Also nichts da mit freiwillig.
Zuerst von Toleranz reden und dann so etwas, die meisten wurden schlicht gezwungen, dass christentum anzunehmen, und außerdem entstammen die meisten Märchenfiguren heidnischen Göttern oder wesen und nicht christlichen.
Sicher, dass Christentum ist vielleicht für diese Ziele mißbraucht worden, aber aufgrund einer höheren Logik oder Einsicht haben die Menschen in Mittel und Nordeuropa das christentum sicher nicht angenommen. Für sie wäre "Gott" ansonsten nur ein Gott unter vielen gewesen.

Zur Evolutionstheorie:

Man KANN es beweisen, indem man zum Beispiel ein Kind nimmt, dass schreiben lernt.
Man kann an der Schrift dieses Kindes sehen, wie sie immer besser und geübter wird, bis sie schön ist. Die einzelnen Sachen, die das Kind über die Jahre geschrieben hat, belegen diesen Übergang.
Mit der Evolution ist das nichts anderes. Man kann anhand einiger Arten, an den Knochenfunden einen Übergang, eine Anpassung dieser Art an veränderte Lebensbedingungen erkennen. Darum ist sie für mich Fakt.
 
nun für Dich ist sie Fakt, obwohl es nachwqeislich eine von vielen Möglichen Theorien ist, für mich ist die Aussage des biblischen Inhaltes Fakt , was aber im Grunde nichts anderes bedeutet als, dass der eine das eine glaubt , der andere das andere.

Was ist denn an einer monotheistischen Religion falsch ?

Ich kann zumindest am in der Bibel klar dargestellten Monotheismus nichts falsches entdecken.

viele Grüsse zeba
ich kann dir nen links mit 50 bibelwidersprüchen raussuchen
 
Hallo🙂
Persönlich finde ich Glauben,egal an was,als etwas schönes.
Etwas was einem Halt gibt,vielleicht auch Schutz.

Was ich nie verstehen werde und was an Glauben erst zum
Problem werden lässt,ist dieser unwahrscheinlicher Drang
andre vom eigenen Glauben überzeugen zu müssen.
Wenn man sich mal so bissl umguckt,geschehen doch die
schlimmsten Greueltaten im Namen irgendeiner Kirche,
irgendeines Glaubens.

Das ist was mich immer richtig erschreckt.
Oft wird Glauben auch einfach nur missbraucht
liebe Grüsse
Mortischa
 
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