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glauben?!

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Re: glauben?!
Hallo Webster,

schau mal hier:
glauben?!. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Zitat:

Hätte einer den Beweis , für Existenz oder Nichtexistenz erbracht, so hätte er morgen den Nobelpreis, nicht nur den, er wäre sicher in aller Munde .
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Das stimmt natürlich - man kann sich gut vorstellen, wie gierig sich die Millionen Gläubige auf einen Beweis stürzen würden. Endlich! Man hätte die Gewissheit nicht Jahre mit sinnlosen Gebeten zugebracht zu haben, sondern endlich was handfestes.
Lustig würde es natürlich werden, wenn sich nicht der "liebe Gott" sondern nun doch Allah als Schöpfer der Welt herausstellen würde - das wäre ein Schock. Ob man dann "umglauben" würde? Eher doch nicht, oder?
 
Die Kreiszahl „π“ ist, glaube ich „3,1415926535897“; … nein, ich bin mir sicher !
Es ist schon erstaunlich was Toleranz der Logik bewirkt.
In meinem ersten Beitrag hier im Thread brachte ich zum Ausdruck, daß ich durchaus akzeptieren kann, daß jemand „glaubt“.
Fast 100 Seiten sind jetzt geschwafelt, währenddessen sich Gläubige, letztendlich gesteuert durch Politik, den A**** wegbomben (bitte entschuldigt die drastische Ausdrucksweise, wie aber anders soll man zum Ausdruck bringen, daß Religion(en) nichts anderes sind als „Opium fürs Volk!“ sind). Verdummung, Ruhighaltung und Disziplinierung – anders läßt sich Religion aus gesellschaftlicher Sicht nicht beschreiben.
Wissenschaftliche Erkenntnisse sind mittlerweile derart weit gediehen, daß jeder denkende Mensch diese anerkennen kann; sie sind schlüssig, selbst wenn Lücken bestehen.
Atheisten beschreibt man nicht dadurch, daß ihnen Glauben fehlt. Nein, sie haben Gläubigen gegenüber voraus, daß sie überzeugt davon sind, daß die Welt erkennbar ist, sie geben sich nicht mit fadenscheinigen Erklärungen ab. Sie sind bereit und in der Lage neuen Erkenntnissen gegenüber offen zu sein, selbst wenn dies bedeutet mit „überholten gesellschaftlichen Traditionen“ zu brechen.
Die Frage nach einem Gegenbeweis zur Phantasie „Gott“ … Sorry!
Keinesfalls möchte ich hier Gläubige als Personen bezeichnen, die nur zu faul zum „Denken“ sind (Volker Piespers, siehe bei „youtube“), aber Denken ist eine Fähigkeit die den Menschen zu dem gemacht hat, was er heute ist. Sicher kann man auf nicht alles in der gesellschaftlichen Entwicklung des Menschen stolz sein, aber Gläubigkeit steht immer einer Entwicklung zum Positiven entgegen.
Als Atheist lasse ich mich in meiner Entscheidungsfindung von Fakten leiten, … auch Fehlentscheidungen können die Folge sein, wenn Fakten fehlen oder falsch bewertet wurden. Mich auf ein höheres Wesen zu berufen hieße mich als Mensch abzuschreiben, mich einzuordnen in die Reihen derer, die auch diese Gesellschaft braucht, um zu überleben !
In einem anderen Forum habe ich mal ein ein Kopfgeld auf den Papst ausgesetzt, „Kondome sind Teufelswerk!“ war die Losung, während in Afrika und anderswo an AIDS gestorben wurde. Der aktuelle wäre mir keinen Hunderter wert !!!

Der Stand der aktuellen Diskussion überschreitet momentan Grenzen der Logik. Wer im Mittelalter, oder davor leben möchte - bitteschön !
Ich lebe im heute und im JETZT !
 
Also, deine Antworten zusammengefasst: Es ist was dein Weltenstehungssystem anbelangt nicht lächerlich einen Schöpfer anzunehmen, er würde da durchaus reinpassen, nur hast du keine Beweise seiner Person, womit für dich jemand, er ihn annimmt jemand ist, der etwas beweislos behauptet, wobei diese Behauptung, gäbe es Beweise, gut ins vorhandene wissenschaftliche Syxstem passen würde.

Wissenschaftlich kann man keinen Schöpfer beweisen.

Es gibt also eine gewisse Logik, die einen Schöpfer welcher Art auch immer zulassen würde, wenn nicht sogar benötigen könnte, wenn einer so will, im Gegnesatz zu einer himmlischen Teekanne, die keiner braucht und die auch im Weltentstehungssystem nichts zu suchen hat.

ich weiß zwar nicht warum du die Teekanne erwähnst, aber egal. Übrigens dein Wort Weltentstehungssystem ist völlig daneben. Ein Schöpfer passt nicht in die Wissenschaft.

Nun forscht die Wissenschaft fleißig weiter, diesen Schöpfer zu finden zu belegen oder eben zu belegen, dass er nicht nötig war.

Ist das so?

Die Wissenschaft sucht nach keinem Schöpfer. Nach was sollten sie da suchen?

Dazu kommen nun Gläubige, ich bleib mal der Einfachheit halber bei bibeltreuen Gläubigen, die haben ihre Glaubensbeweise und die logisch Überlegung, dass so eine Gott in der vorhandenen wissenschaftlichen Erklärung niht stören würde.

Der einzige Gott der wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht entgegen steht ist der pantheistische.

Sie gehen dabei nicht wissenschaftlich vor, klar, aber auch nicht total konträr, denn ein Knowhowtransferwesen anzunehnmen ist nicht so lächerlich wie eine pinke Anbetungsteekann oder so was.

Das Wort KnowHowTransferwesen ist lächerlich.

Was aber nun, wenn dieser Gott sich nicht finden lässt, mit den wissenschaftlichen Methoden? Wenn er das zu verhindern weiß? Muss man dann die Beweise für ihn, die es gibt, in den Müll werfen?


Das ist einen widersprüchliche Aussage. Für einen Gott der sich nicht beweisen lässt, gibt es keine Beweise. Also gibts auch nichts in den Müll zuwerfen.

Um das Vorhandensein eines primitiven Menschen zu einer gewissen Zeit zu beweisen langt Wissenshaftlern schon ein etwas anders geformter Stein, als die die durchs Wasser oder Eis verformt sind.


Sigi, jetzt tuts langsam weh. Wissenschaft und Sigi scheinen zwei sich abstoßende Elemente zu sein, sowie das für manch einen der Mathematikunterricht in der Schule war.


Ein Gläubiger im Sinn der Bibel, dem langt mitunter eben die schriftliche Erklärung von Vorfahren, um stutzig zu werden, dass da mehr dahinter sein könnte, als dummes Geschmiere.

1🤐 oder?

Absolut nicht. Sigi du vergisst die reale Welt.

Von daher bleibt für mich gar kein Weg, als diesen der Wissenschaft nicht widersprechenden Glauben, deren Hauptperson aber nicht wissenschaftlich physikalisch nachzuweisen ist, einfach respektvoll, wenn auch als Atheist mit Abstand, bestehen zu lassen.

Ich hab nie behauptet das es keinen Gott geben kann. Ich hab nur gesagt ich glaub an keinen weil die Beweise fehlen. Allerdings schließ ich alle Gottesbehauptungen aus, außer die pantheistische. Das ist die einzige die sich selbst nicht widerspricht und auch wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht widerspricht.

und dann das Problem, was man auch dulden muss. Nimmt jemand für sich einen "Gott" an, dann kann er ihn als Möglichkeit in seien Vitrine stellen oder so leben als gäbe es ihn, , auch das muss man dulden, verstehen, usw. - Ist alles nicht so einfach.

Von mir aus kann jemand glauben. Hab ich nichts dagegen. Mir soll aber keiner erzählen der Glaube wär logisch und würde die Welt erklären. Wenn jemandem der Glaube etwas gibt find ich das in Ordnung. Alles darüber hinaus was in Richtung Welterklärung durch Gott geht sollte man dann lieber für sich behalten.
 
Zitat : "YouTube - Tsar bomba"

Na sicher spielt im Rahmen der Entwicklung der menschlichen Gesellschaft "Verantwortung", auch die der Wissenschaft, eine große Rolle.
... Ein Grund mehr, Bestehendes, auch religiöses Handwerk zum Erhalt des Bestehenden anzuzweifeln !

... Das Einordnen des WARUMS der beiden bisher gefallenen A-Bomben in Bestrebungen sogg. Weltmächte und deren Interessen wäre ein Anfang.
 
... Das Einordnen des WARUMS der beiden bisher gefallenen A-Bomben in Bestrebungen sogg. Weltmächte und deren Interessen wäre ein Anfang.
Weil die Amerikaner weder Lust auf einen (weiteren) großflächigen Angriffskrieg hatten, noch Pearl Harbor vergessen konnten. Und gleichzeitig eine Möglichkeit brauchten, ihr neues Spielzeug am lebenden Objekt testen zu können.
 
Hallo Johnny!

Die Kreiszahl „π“ ist, glaube ich „3,1415926535897“; … nein, ich bin mir sicher !
Es ist schon erstaunlich was Toleranz der Logik bewirkt.
In meinem ersten Beitrag hier im Thread brachte ich zum Ausdruck, daß ich durchaus akzeptieren kann, daß jemand „glaubt“.
Fast 100 Seiten sind jetzt geschwafelt, währenddessen sich Gläubige, letztendlich gesteuert durch Politik, den A**** wegbomben
Vergiss die Kreuzzüge nicht 🙂! Scherz beiseite! Du darfst nicht den Fehler machen, alle Übel der Weltgeschichte, die mit Religion zu tun haben, in eine Schublade zu stecken.

Es gibt einen Kern der Religion, den ich die Religion innerhalb der Grenzen der Vernunft nenne und der eben vernünftig ist und den die Vernunft geradezu von jedem der sich ihrer bedient, fordert.

Jemand, der den Vernunftglauben praktiziert, bombt so schnell niemanden "den A****" weg. Das würde nämlich einem möglichen Gott nicht gefallen. Vernunftgläubige Christen sind friedfertig und haben einen vergleichsweise hohen moralischen Anspruch. Aggression halte ich eigentlich nur gegen Kräfte für angebracht, wenn sie sich sich gegen die Freiheit und Würde von anderen Menschen richten. Das Böse soll man durchaus bekämpfen. Dazu besteht wahrscheinlich sogar eine Pflicht. Daher würde ich zB vermutlich eine Waffe in die Hand nehmen und von ihr - in bestimmten Fällen - durchaus Gebrauch machen. Leute abknallen, fällt meines Erachtens vor allem Atheisten leicht, die keinen Gott fürchten müssen und die auf Moral pfeifen. Du verstehst schon, was ich meine.

(bitte entschuldigt die drastische Ausdrucksweise, wie aber anders soll man zum Ausdruck bringen, daß Religion(en) nichts anderes sind als „Opium fürs Volk!“ sind). Verdummung, Ruhighaltung und Disziplinierung – anders läßt sich Religion aus gesellschaftlicher Sicht nicht beschreiben.
Der Vernunftglaube ist eine von anderen Autoritäten unabhängige Kraft, die nur sich selbst verpflichtet ist. Das mögen vor allem Diktatoren nicht 🙂! Christen haben etwas widerständlerisches in sich. Christen verweigern zB den Wehrdienst.

Ich glaube, dass Vernunftchristen besonders immun sind gegen Versprechungen und Schönfärbereien anderer (Autoritäten). Eben weil Vernunftchristen nur ihrem Gewissen, ihrem moralischen Gefühl und ihrer Vernunft unterstehen. Und damit gehen sie oft in den Tod oder nehmen große Belastungen auf sich - nur um sich selbst treu zu bleiben. Atheisten gehen oft in ähnlichen Situationen in die Kneipe oder heulen einfach mit der Meute mit. Ist ja bequemer.

Wissenschaftliche Erkenntnisse sind mittlerweile derart weit gediehen, daß jeder denkende Mensch diese anerkennen kann; sie sind schlüssig, selbst wenn Lücken bestehen.
Auch ich stehe 100%ig hinter der Wissenschaft. Sie steht nicht in Widerspruch oder Konflikt zum Glauben. Warum sollte zB ein Mediziner nicht glauben? Ich halte einen gläubigen Arzt aus vielerlei Gründen sogar für fähiger als einen ungläubigen Arzt.

Atheisten beschreibt man nicht dadurch, daß ihnen Glauben fehlt. Nein, sie haben Gläubigen gegenüber voraus, daß sie überzeugt davon sind, daß die Welt erkennbar ist, sie geben sich nicht mit fadenscheinigen Erklärungen ab. Sie sind bereit und in der Lage neuen Erkenntnissen gegenüber offen zu sein, selbst wenn dies bedeutet mit „überholten gesellschaftlichen Traditionen“ zu brechen.
Der "Vernunftungläubige" ist vor allem dadurch zu charakterisieren, dass er sich in einem traurigen Zustand befindet, der kaum zu einem moralischen Verhalten motiviert werden kann. Der Ungläubige denkt quasi, dass sich moralisches Verhalten ohnehin nicht lohnt - weil es ja keinen Gott gibt. Daraus folgt dann eine gewisse Unverbindlichkeit des Handelns und eine Orientierungslosigkeit. Wir landen dann bei scheinbar sinnvollen Lebensmustern wie Egoismus oder Hedonismus, oder auch schiere Verzweiflung. Kein Wunder bei so einem Weltbild!


Der Stand der aktuellen Diskussion überschreitet momentan Grenzen der Logik. Wer im Mittelalter, oder davor leben möchte - bitteschön !
Ist es logisch, die Existenz eines Wesens zu leugnen, dessen Existenz nicht widerlegt werden kann? Das ist in meinen Augen recht unwissenschaftlich, unvernünftig zudem und kommt mir daher im Hinblick auf die damit oft verbundene Polemik ziemlich dummdreist vor.

Nochmal ein letzter Tipp: schmeisse nicht alle Gläubige in einen Topf! Das ist einfach zu undifferenziert.
 
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57-55 Was haltet ihr vom Glauben, wie steht ihr dazu? Gesellschaft 194

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