Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Glaube als Hindernis

A

Anzeige

Re: Glaube als Hindernis
Meiner Meinung nach glaubt doch jeder nur das was er glaubt und es kann sein , er glaubt es

weil es stimmt , er es glauben will, er gezwungen wird es zu glauben.

An was ich glaube ist doch das , wo sich das Vertrauen auf die Intuition und die Hoffnung bestätigt die ich habe, denn ich differenziere Wissen und Glauben.

Die Religionswahl ist ja wiederum eine völlig andere Geschichte, es gibt Menschen unterschiedlichster Beweggründe einer Religionslehre zu folgen und davon gibt es bekannt recht viele, die sich teilweise sehr unterscheiden.

Der Glaube ist aber das , was die Menschen verbindet.

Glaubst Du auch, es regnet morgen ? ist eine Frage die nach dem Glauben fragt.

Glaube begegnet mir ständig - Komme ich mit den 50 Euro an der Kasse aus oder muss ich mit Karte zahlen ??? Ach ich glaube schon ...

Diese Gedanken und Begegnungen mit dem Glauben hat jeder Mensch.

Das halte ich aber eher für verbindend und den Austausch fördernd, als abgrenzend.

Religion sollte man immer hinterfragen, denn es wird beispielsweise sehr viel Gedankengut gefunden, was sich mit Grundgesetzen, die an Menschenrechten und Humanität orientiert sind nicht vereinbaren lässt.
Dazu gehört ein ganz wichtiger Punkt - das ist der Punkt wo die Feststellung existiert -jeder Mensch sollte per Gesetz glauben dürfen was er will - weil er es aufgrund seiner Biologie und Psyche sowieso schon tut !!!!

Das bedeutet aber auch , das mein Glaube genauso existent sein darf , wie der Glaube meines Gegenübers. Das ist Grundlage eines fairen und sinnvollen Miteinanders.

Grundlage guter und sinnvoller Kommunikation gerechter Menschen .

Es gibt aber auch Menschen / Glaubensrichtungen / Religionsgruppen, die das nicht so sehen.

Na und dann ist es fraglich, denn dann wird es meist eine " Zweckdiskussion" des Ausweichens.

Um sich das zu ersparen, würde ich immer das sagen was ich grade denke, zumindest dann , wenn ich es mir grade erlauben kann ...und da wäre ein klares " Ich halte Deine religiöse Einstellung für Fanatismus / politische Propaganda/ Manipulation / Dogmatik und deshalb sage ich Dir nur einmal darüber spreche ich mit Dir nicht , solange Du nicht bereit bist das zu ändern"

Ist jemand nicht bereit meinen Glauben so zu akzeptieren und zu respektieren, wie seinen, was soll das denn für eine Grundlage sein ?

Na und das merkt man doch ganz schnell, wo da bei den Lauten dann der Hase begraben ist, also der Grund weshalb die so handeln , da gibt es viele Gründe ... die wollen Deine Kohle ....die wollen Deine Kraft ....die wollen Deinen Untergang .....

die schießen sich damit selbst ins Aus , meiner Meinung nach.

Das aber Glaube die Menschen entzweit oder ein Hindernis ist, sehe ich nicht, der ist biologisch verankert und bringt die Menschen auf der ganzen Welt zum Diskutieren.....also fördert das Miteinander, den Austausch , die Diskussion.

Die Einstellung , die die Menschen haben und ihr Handeln, das was sie tun , entzweit sie, wenn der eine , die des anderen nicht akzeptieren kann.

Wenn aber zwei Menschen Frieden wollen, brauchen sie keinen Streit.........- oder ?
 
Vielleicht lässt du dich einfach mal drauf ein auf das, was deine Mitpatientin dir sagt, TE?
 
Jetzt weiß ich überhaupt nicht, soll ich gegen meine Überzeugung so viel Toleranz aufbringen, um einen sonst vielleicht wertvollen Menschen kennen zu lernen?
Ich persönlich würde sagen, es hängt davon ab, wie dogmatisch die gläubige Person argumentieren wird, bzw. sie regelmäßig sie sich an Bibel- und religiösen Themen festhält.

Bei mir ist es so, dass ich selbst ungläubig bin und von Religionen keineswegs überzeugt bin. Trotzdem habe ich einen gläubigen Bekannten, mit dem ich mich insgesamt gut verstehe, und er ist auch sehr nett und sehr vielseitig interessiert. Wir können stundenlang quatschen. Selbst über das Thema Religion können wir uns unterhalten. Mein Bekannter scheint zu akzeptieren dass ich nicht gläubig bin, und er hat in all den Jahren nie versucht, mich zu missionieren.

Es scheint also möglich zu sein, dass ein Gläubiger und ein Nichtgläubiger befreundet sind, wenn man gegenseitig tolerant ist und sich so akzeptiert, wie man ist.
 
Ernsthaft über Glauben diskutieren kann man nur wenn man sich in diesem Thema sehr gut auskennt und alle Denkfehler der Gläubigen zerpflücken kann. Überzeugte Atheisten besitzen oft dieses Wissen, weil sie sich mit der Materie eingehend befaßt haben, oft weitaus intensiver als die Gläubigen selber (wie heißt der alte Spruch, der sicherste Weg vom Glauben abzufallen ist ein Theologie-Studium). Wenn dieses Wissen aber fehlt, ist jede Diskussion eine sehr einseitige Sache, der Gläubige setzt alle möglichen Sachen in den Raum und der Ungläubige kann nur die Ohren auf Durchzug stellen, denn er kann damit nichts anfangen, weder dazu was sagen noch es widerlegen, dann ist es eine reine Gefühlssache daß man sich nicht auf Sachen einläßt wo einem das reine Gefühl und der Verstand sagt, klingt schwer nach galoppierendem Humbug.
 
Ich habe eine gute Bekannte die sehr sehr sehr sehr Gläubig ist, sie rennt fast täglich in die Kirche, läuft bei Prozessionen mit, hat immer ihre Bibel und den Rosenkranz in der Tasche.
Aber ich verstehe mich sehr gut mit ihr wir kennen uns schon lange und treffen uns auch regelmäßig. Ich bin überhaupt nicht Gläubig und ich will davon nichts wissen.
Ich habe zu ihr damals folgendes gesagt: Ich akzeptiere und respektiere deinen Glauben, sei bitte so gut und akzeptiere und respektiere das ich mit Glaube und Kirche nichts am Hut habe. Und das hat sie! Sie sagt manchmal ach Sonntag war ich in der Kirche oder mit der Kirche da und da aber ansonsten lässt sie mich mit diesem Thema in Ruhe. Ich denke es ist möglich eine Bekanntschaft oder Freundschaft aufzubauen wenn beide bereit sind die Meinung des anderen zu Akzeptieren.
 
denn er kann damit nichts anfangen,
Das geht mir tatsächlich so mit den meisten religiösen Aussagen, bzw. ich kann sie nicht korrekt verstehen und einordnen. Zumal religiöse Aussagen sich durchaus widersprechen können.

Aber im Fall meines Bekannten ist es so, dass wir keine religiösen Thesen direkt diskutieren und besprechen. Er erzählt mir aber immer mal wieder, wie wichtig ihm Religion ist, und dass er beispielsweise häufig an Einkehr- und Besinnungswochen teilnimmt.

Ich höre mir das dann an und frage ggf. sachlich nach, bleibe aber immer respektvoll und stelle seine Sichtweise und sein Bedürfnis nach Religion nicht in Frage. Und irgendwie schaffen wir es, trotz unserer unterschiedlichen weltanschaulichen Sichtweisen gut im Gespräch zu bleiben.
 
Ich denke, wenn ihr euch gegenseitig respektvoll und tolerant begegnen könnt, wäre das schon möglich.
Dem anderen zuhören und schweigen, wenn kein Rat erwünscht ist. Aussagen stehen lassen, auch wenn sie nicht zum eigenen Weltbild passen. Niemand hat die Weisheit mit löffeln gefressen und kennt die einzige Wahrheit.

Wenn du (und sie natürlich auch) akzeptieren kannst, dass sie eine andere Meinung hat, höflich und sachlich argumentierst, ohne die eigene Meinung aufzuzwingen, dann geht das schon.
 
Schwieriger finde ich es, wenn der gläubige Bekannte anfangen würde, missionieren zu wollen, denn damit komme ich nur schwer zurecht. Mir ist es in den Gesprächen wichtig, nicht in eine Richtung gezogen zu werden, die mir nicht entspricht. Auch wenn man aus religiösen Gründen mein Leben (moralisch) in Frage stellen würde, wäre das ein Grund für mich, den Kontakt zu reduzieren.
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
L Kinderwunsch als Single. Zwischen Hoffnung und Zweifel. Ich 5
Ori Alleinesein lernen als Lektion des Lebens Ich 79
Schutzhuette Ins Ausland für mehr als ein Jahr? Ich 253

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben