Dieses Video hat mir sehr viele Fragen zur Meditation beantwortet. Ich moechte es hier posten, vielleicht interessiert es ja jemanden.
Ich wollte ja schon das andere Video damals uebersetzen, bin mir aber unsicher, ob es denn ueberhaupt jemanden interessieren wuerde. Falls sich hier jemand fuer interessiert, und Probleme mit der Sprache hat, bitte Bescheid sagen.
Matthieu Ricard - The Art of Meditation - YouTube
Ich habe wirklich das Gefuehl, dass ich mich langsam aber sicher veraendere. Ich meditiere nicht regelmaessig, aber ich lebe bewusster und versuche mir selbst positiver entgegenzutreten.
Die Aussage aus dem Video fand ich sehr interessant. Aerger schadet demjenigen der ihn empfindet zuerst bevor er jemand anderem schadet. Durch die Meditation erkennt man diesen Prozess und wird offener fuer eine Veraenderung. Man meditiert nicht um ein guter Meditationskuenstler zu werden, sondern allein um sich auf das Leben vorzubereiten.
Eines meiner Probleme ist, dass ich Mitgefuehl und Mitleid schwer innerlich auseinander halten kann. Wenn ich mich zu sehr mit dem Leid anderer beschaeftige bekomme ich Kopf- und Bauchschmerzen. Seit kurzem versuche ich wie es hier auch schon erwaehnt wurde, dieses Gefuehl mehr zu neutralisieren und mit Liebe, Akzeptanz und Verstaendnis zu ersaetzen.
Mir Gefaellt das englische Wort Compassion in diesem Zusammenhang auch viel besser. Es enthaelt Passion=Leidenschaft. Es klingt nach Bewegung, positivem Engagement. Wie wenn man Leidenschaft fuer einen sexuellen Partner empfindet. Es ist kein laehmendes Gefuehl, sondern man will etwas fuer den anderen tun. Man will ihn gluecklich machen, und das widerum macht einen selbst auch gluecklich macht.
Wobei man dies nicht allein aus diesem Grund tun sollte, ich bezweifle allerdings auch, dass dies ueberhaupt moeglich waere. Niemand hilft einem anderen, um sich besser zu fuehlen. Ausser wenn man vielleicht auf eine Gegenleistung spekuliert, aber das hat mit aufrichtigen Naechstenliebe auch wenig zu tun wie ich finde.