Fakt ist, lieber Rhenus, wer Thesen aufstellt, ist in der Beweispflicht. Und solange du nicht beweisen kannst, dass es keine Seele gibt, ist auch das nur eine These. Ansonsten kann ich deine Haltung nur als Versuch werten, die eigene Meinung als absolut und richtig zu erklären.
Tja Tuesday, Du irrst im Konstrukt deiner Beweisführung.😉
Nicht ich stelle eine These auf, sondern die, die sagen, es gibt eine Seele!
Eine Seele zu bestreiten, ist keine These, sondern es ist in diesem Falle die Basis!
Wohlgemerkt ich spreche von Wissenschaft.
Als Mensch kann man zweifeln, hoffen und erwarten. Das liegt in unserer Natur.
Mir liegt fern, meine Meinung in diesem Falle als eine Allgemeingültige darzustellen, weil ich meine Grenzen kenne. Doch benutze ich meinen Verstand. Wenn mir berechtigte Zweifel kommen, dann werde ich das auch bekennen.
Doch ich vertrete meine Meinung... Schlimm? 😉
Wie ich ausführte, ist das nach internationaler Wissenschaft eine in sich beweisbar gültige Aussage.
Selbst oberste Kirchentheologen setzen und fordern den Glauben vor die Beweisbarkeit, weil es nicht zu beweisen ist.
Für jemand, der die katholische Kirche so mit Hähme und Schimpfe überschüttet, verwendest du ihre Argumentationstaktik sehr geschickt. So weit seid ihr gar nicht auseinander.
Nun, das mag im irrenden Auge des Betrachters so scheinen, doch möchte ich mich nicht mit einer Organisation verglichen sehen, die so viel Blut vergossen und Leid über die Menschheit brachte.
Dafür müsste Rhenus tausend Leben und Millionen willige Schergen zur Verfügung haben, die das bereitwillig nachmachten, was diese Kirche im negativen Sinne, gemacht hat.
Und da wäre noch meine Ethik, dass ein Zweck nicht die Mittel heiligt, die mich hindern würde, es ihnen gleich zu tun.
Häme ist, wenn man keine beweisbaren Argumente hat, doch die Aussagen, die ich anführe, können von jedem nachrecherchiert werden. Ich untertreibe höchstens, was in zweitausend Jahre Schrecken und Machtmissbrauch angerichtet wurde.
Mit dieser Macht müsste keiner mehr auf der Welt hungern oder leiden. Wenn nur annähernd die eigenen Regeln befolgt würden.
Als jemand, der sich dem Schamanismus verbunden fühlt, ist es mir egal, ob ich mit den Herrenmenschen-Fantasien einer katholischen Kirche oder mit denen einer Wissenschaft konfrontiert bin.
Ja, mir ist das auch egal und du sollst glauben, was du glauben magst. Da bin ich großzügig, solange du nicht möchtest, dass ich auch daran glauben soll.
Ich habe allerdings auch schon überlegt, ob ich an Thor glauben sollte... Die Bässe sind einfach toll! 🙂
Die Wissenschaft ist auch intensiv bemüht, dunkle Materie nachzuweisen. Da es ihr bis jetzt nicht gelungen ist, dies zu tun, existiert auch keine dunkle Materie? Irgendwie habe ich das Gefühl, dass einige Wissenschaftler das anders sehen.
Wissenschaftler sehen grundsätzlich vieles kontrovers, daher haben sie sich auf eine Beweisbarkeitslogik, s. oben, geeinigt. Wissenschaftler verdienen ihr Geld damit kontrovers zu sein. 😉
Was die Wissenschaft vielleicht bewiesen hat, und das auch nur vielleicht, ist die Tatsache, dass sich weder Gott noch eine Seele mit den zurzeit bekannten Werkzeugen der Wissenschaft nachweisen lassen.
Richtig!
Daher gilt die Basisaussage.
Das ist die, dass man nichts beweisen kann, was nicht existent ist. Also könnte nur etwas Existentes bewiesen werden. Dass muss man doch mal zur Kenntnis nehmen.
Und wissenschaftliche Thesen müssen sich doch auf eine begründete Annahme stützen, sonst könnte man das tannennadelgrüne Badewasser als Ursuppe anbeten.
Das darf doch nicht verrückt sein, was man sich als Forschungsziel setzt.
Glaubst du nicht, dass eine Knochenanbetende Kirche, mit dieser Macht und dem unermesslichen Reichtum, längst bewiesen hätte, wenn etwas zu beweisen wäre?
Die Leute würden ihnen doch in Scharen zulaufen und sich Aktien für den Himmel kaufen.
Du sagst das so, als wäre Glauben etwas Schlimmes. Hätte es nicht immer wieder Wissenschaftler gegeben, die an sich und ihre Visionen geglaubt hätten, sähe die Welt heute ganz anders aus. Ohne Glauben kann man sich nicht entfalten; was ich in der Tat an einigen Menschen in diesem Forum beobachte.
Wissenschaftlicher Glaube ist grundsätzlich nicht schlimm... Kann es jedoch sein, wenn man sich über eine Ethik hinweg setzt.
Meist folgt nur einige Jahre später ein Beweis oder die These ist verworfen.
Doch der Glaube an sich kann schlimm sein, wenn sein Ziel ist, andere zu unterdrücken oder gleichzuschalten. Wenn man fordert, nicht mehr Gegenteiliges zu äußern. Wenn man Kriege führt, um den "Glauben" zu verbreiten.
Warum glauben wir nicht mehr an die germanischen Götter?
Weil die Menschen unter Zwang, Folter und Tod "bekehrt" wurden.
Doch eine Religion die nicht überzeugen kann und auf Gewalt basiert, kann nicht von dem Gott kommen, auf den sie sich beruft.
Nun, man könnte auch sagen, dass böse Menschen ihre Seele verleugnen.
Wäre möglich, doch dazu müsste man wissen, ob es eine Seele gibt.
Es ist doch unlogisch etwas zu verleugnen, was es nicht gibt.
Beweis: Man kann gar nicht verleugnen, was es nicht gibt!
Diskutieren kann man überhaupt nur auf der Basis von könnte, wäre, hätte und vor allem vielleicht. Sonst wäre eine Diskussion überflüssig.
Dann käme aber so etwas raus, wo lediglich der Glaube an etwas, die jeweilige Position untermauert.
Man glaubt, egal an was auch immer, Hauptsache man glaubt...
Nein, eine Diskussion verlangt Fakten und eine Übereinkunft der Regeln.
Glauben ist nicht wissen und zu einer Aussage ja oder nein, kommt man nur, wenn man bereit ist, Beweise zu akzeptieren.
Beispiel:
Zwei Menschen sehen ein Auto, der Eine sagt es ist rot, der Andere sagt es ist blau. Wer hat Recht?
Hier muss man doch zuerst voraussetzen, dass für beide die Farbe blau auch blau ist, oder rot auch für den anderen rot ist.
Dann weiß man, einer muss irren.
Und einer sagt die Wahrheit.
Um jetzt weiter zu beweisen, müsste man fragen: In welchen Farben gibt es das Auto?
Usw. denn so könnte ermittelt werden, wer die Wahrheit sagt.
Das wäre eine faktische Diskussion.
Ich könnte das auf die Seele übertragen, ich lass es... 😀
Sich gegenseitig Positionen um die Ohren zu hauen, so wie du und einige andere dies tun, ist tatsächlich sinnlos. Diskussion lohnt sich nur da, wo Offenheit herrscht. DAS aber ist in diesem Forum ganz sicher nicht der Fall und darum haben viele Leute für sich entschieden über sich und ihre Erfahrungen zu schweigen. Das ist dein Verlust. Du könntest hier vielleicht sogar das eine oder andere dazulernen. Aber ich habe eh den Eindruck, dass du wenig Interesse daran hast.
Tuesday