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Gibt es eine Seele ? Was glaubt ihr ?

warum sollte das unvernünftig sein? das genauso wenig vernünftig oder unvernünftig, wie es vernünftig oder unvernünftig ist, die existenz einer seele anzunehmen. solange du "seele" nicht ganz klar und scharf definierst ist das eine glaubensfrage...und glaubensfragen haben bekanntlich nichts mit vernufnt zu tun sondern eben mit ...nunja...glauben.

ich könnte dich ja auch fragen, ob ein stuhl eine seele hat...du sagst natürlich "nein"...aber vielleicht hält der stuhl, auf dem du grade sitzt, das ja für unvernünftig.

seele ist ein glaubenskonzept..wer dran glauben möchte, der soll das tun und dem, der es nicht tut, ebenbürdig sein- in jeder hinsicht. keiner der beiden ist der vernünftigere.
 
Ich betrachte die Seele als etwas, mit dem sich der Mensch autonom und in Freiheit in und zu dieser Welt verhalten kann. Seele hat also viel mit Persönlichkeit und Verantwortung zu tun. Durch die Seele unterscheidet er sich von allen dinglichen Sachen, die ihn umgeben - abgesehen von anderen Seelen. Neben den Seelen kann man noch die unbeseelte Welt und als Spezialfall Gott annehmen.

Damit ergibt sich die Trias Gott - Mensch - Welt

Man kann wohl nicht beweisen, ob es eine Seele gibt. Aber etwas anderes anzunehmen, wäre eigentlich ziemlich unvernünftig.


Du vergisst immer, dass der Mensch das Resultat eines sehr langen Prozesses ist. Er wurde nicht von jetzt auf gleich von Gott erschaffen und hatte direkt ein Bewusstsein. Wir sind auch nur höher entwickelte Tiere und ganz am Anfang standen mal Einzeller, die weder Bewusstsein noch kognitive Fähigkeiten besaßen. Also kann die Seele demnach erst entstanden sein, als der Mensch oder das Tier, das er zu diesem Zeitpunkt war, den Zustand des bewussten Denkens erreicht hat.

Schon klar, dass ich mich von einem Blatt Papier unterschiede, das du als unbeseelt einstufen würdest. Aber dazu braucht es nur ein paar Synapsen, Rezeptoren und *hier biologisches Fachwissen einfügen*, damit es kein "unbeseeltes" etwas mehr ist.
Ich kann ja auch am Computer ein Programm schreiben, das eine Liste von Zahlen entgegennimmt und mir alle anzeigt, die größer als 5 sind. Da wurde auch eine Entscheidung getroffen, aufgrund des Quelltextes. Wir Menschen haben unsere DNS, die alles vorgibt. Sie ist einfach nur unglaublich komplex und ermöglicht es, Wissen zu verknüpfen und es zu nutzen, um daraus neues Wissen zu formen. Aber im Grunde sind es auch nur Entscheidungen, gepaart mit den Informationen, die von außen zugeführt werden. Desto länger der Quelltext wird, desto mehr Entscheidungen kann auch ein Computer treffen. Wenn also die Einzeller zum bewussten Menschen werden konnten, ist es theoretisch auch möglich, einen Computer mit Software zu bauen, der komplex genug ist, damit er eine von dir definierte Seele besitzt.



[...]
Die Wissenschaft ist sich einig - das gesamte Universum wird ebenso irgendwann mit einem großen Knall explodieren, so wie es entstanden ist. Diese Erkenntnis beruht auf das immer schneller werdende Äußere des Universums (wie eine größer werdende Blase). Es gibt eine Theorie, welche davon ausgeht das sich danach die gesamte Masse des Universums wieder zu einem Punkt vereint (in sich zusammenfällt), so wie es einmal vor dem Urknall bestand.

So wie ich das verstehe, wird sich damit irgendwann alles in anderen Dimensionen befinden.
Peaceberg

Ich hoffe nicht, dass sich die Wissenschaft darin einig ist. 😉

Es gibt auch kein "vor dem Urknall". Zum einen ist er ja definiert als Ausgangspunkt, also verbietet die Definition einen Zustand davor. Und zum anderen geht man davon aus, dass durch den "Urknall" Raum und Zeit erst entstanden sind. Demnach ist es auch unlogisch, denn ohne Zeit gibt es kein "davor".

Das mit den Dimensionen hat Webster ja schon erklärt und von einer Singularität gesprochen.
Es ist etwas ungünstig, wenn man von einem Punkt spricht.

Stell dir einen Würfel vor. Der hat 3 Dimensionen. Jetzt nimmst du eine Dimension weg, dann bleibt ein Quadrat (2D). Nimmst du eine weitere Dimension weg, hast du eine Linie (1D). Danach kommt ein Punkt, aber den kann man z.B. nur auf ein Blatt Papier zeichnen, wenn man ihn 2 dimensional, also mit Höhe und Breite darstellt. Im Raum bräuchte man wieder 3 Dimensionen zur Darstellungen. Er müsste also unendlich klein gezeichnet werden, damit es wirklich ein Punkt wird. Einfacher ist es daher von der dimensionslosen Singularität zu sprechen, bzw. dort sind Dimensionen einfach nicht definiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
...was uns gottgleich machen würde. ich denke die großen religionen würden alles daran setzen, solchen fortchritt zu verhindern oder zu vertuschen. das würde ja einen unglaublichen machtverlust bedeuten...also die sache mit dem hinreichend komplexen programm.
 
warum sollte das unvernünftig sein? das genauso wenig vernünftig oder unvernünftig, wie es vernünftig oder unvernünftig ist, die existenz einer seele anzunehmen. solange du "seele" nicht ganz klar und scharf definierst ist das eine glaubensfrage...und glaubensfragen haben bekanntlich nichts mit vernufnt zu tun sondern eben mit ...nunja...glauben.

ich könnte dich ja auch fragen, ob ein stuhl eine seele hat...du sagst natürlich "nein"...aber vielleicht hält der stuhl, auf dem du grade sitzt, das ja für unvernünftig.

seele ist ein glaubenskonzept..wer dran glauben möchte, der soll das tun und dem, der es nicht tut, ebenbürdig sein- in jeder hinsicht. keiner der beiden ist der vernünftigere.

Wenn man die Wahl zwischen Sinn, Gerechtigkeit auf der einen und Chaos und Ungerechtigkeit auf der anderen Seite hat, ist es selbstverständlich vernünftiger, sich für ersteres zu entscheiden.

Was "Seele" ist, habe ich wohl hinreichend klar beschrieben. Wenn es so etwas wie sie nicht gäbe, dann hätte im Grunde nichts mehr wert. Ohne Seele gäbe es auch keine Moral.

Und selbstverständlich haben Glaubensfragen viel mit Vernunft zu tun. Die Vernunft beschäftigt sich unter anderem mit Fragen, die der Verstand nicht lösen kann. Die Vernunft gelangt also zu vernünftigen Haltungen zu Fragen wie Gott, Unsterblichkeit etc.

Es gibt Situationen im Leben, in denen es vernünftig ist, an etwas zu glauben - auch wenn man es nicht beweisen kann.
 
Wenn man die Wahl zwischen Sinn, Gerechtigkeit auf der einen und Chaos und Ungerechtigkeit auf der anderen Seite hat, ist es selbstverständlich vernünftiger, sich für ersteres zu entscheiden.

Was "Seele" ist, habe ich wohl hinreichend klar beschrieben. Wenn es so etwas wie sie nicht gäbe, dann hätte im Grunde nichts mehr wert. Ohne Seele gäbe es auch keine Moral.

Und selbstverständlich haben Glaubensfragen viel mit Vernunft zu tun. Die Vernunft beschäftigt sich unter anderem mit Fragen, die der Verstand nicht lösen kann. Die Vernunft gelangt also zu vernünftigen Haltungen zu Fragen wie Gott, Unsterblichkeit etc.

Es gibt Situationen im Leben, in denen es vernünftig ist, an etwas zu glauben - auch wenn man es nicht beweisen kann.

zum ersten absatz:
du hast diese wahl aber nicht. es liegt nicht in unserer hand, ob chaos oder das was du unter "sinn" verstehst herrscht. entweder es trifft das eine zu oder das andere, völlig unabhängig davon was dir besser passt.
du kannst entscheiden was dir besser gefiele, aber das beeinflusst die realität nicht im geringsten. insofern stellt sich garnicht erst die frage nach der "vernunft" dahinter.
zum zweiten absatz: lächerlich. das sind einfach zwei hypothesen, die du aufstellst, die du aber nicht belegen kannst.
dass nichts mehr wert hätte, wenn es keine seele gäbe ist keine tatsache, sondern eine deiner vorstellungen. aber mal angenommen diese wäre sogar richtig. dann würde das noch lange nicht die existenz einer seele erzwingen. etwas existiert oder eben auch nicht. nur weil du meinst, dass es schecht wäre, bringt uns das keinen schritt näher an die plausibilität der existenz. existenzfragen werden nunmal nicht per abstimmung entschieden.
"ohne seele gäbe es keine moral" ist ebenfalls nicht richtig. lediglich eine behauptung. moral kann man auch ganz ohne das konzept der seele ableiten- und das sogar, so paradoxes klingt, aus völlig egoistischen erwägungen heraus. die ausführung dieser sache würde hier wohl den rahmen sprengen, darum verweise ich auf die schriften von michael schmidt-salomon.
dein dritter absatz setzt sich selbst ad absurdum. der verstand subsummiert schlichtweg alle sinnvollen gedanken, die dein hirn so produzieren kann. vernunft ist für das individuum sinnvoll, da sie vorteilhafte verhaltensweisen erwirkt und folgerichtig ist die vernunft nur ein abkömmling, ein kleiner teil des verstandes und kann daher auch nicht über ihn hinaus gehen.

deinem letzten satz möchte ich garnicht widersprechen. damit stimme ich vollkommen überein und möchte dir meinen respekt für die seine verkündung erweisen. *thumbs up*
nun das große ABER: es ist nicht sinnvoll an etwas zu glauben, was andere bereits widerlegt haben. das sollte man im hinterkopf behalten, wenn man diesen wunderschönen und zweifelsfrei richtigen satz verwendet.
darüberhinaus ist zu bedenken, dass dieser satz nicht nur für religiöse menschen, sondern auch für menschen wie mich, den ungläubigen, gilt. wir glauben an die wissenschaft.

ich persönlich trete für die friedliche koexistenz aller religionen mit der wissenschaft ein. es erstaunt mich immer wieder, dass religiöse menschen ihren glauben angegriffen fürchten, weil jemand andere ansichten hat. wären sie sich ihrer sache so sicher, wäre das unnötig. träte die religion etwas souveräner auf, so wäre sie deutlich glaubwürdiger.
ich bemühe mich darum, die religion nicht abwertend zu betrachten, sondern als gleichwertiges modell der welt. ofenbar ist ihr das nich genug und sie versucht stets anspruch auf alleinherrschaft zu erheben. da stellt sich die frage nach der "fairness" die dir "deine vernunft" doch so nahelegt.
 
So… erstmal vorweg – die meisten haben diese Diskussion schon aufgegeben, vermutlich wohlweißlich.
Ist grad ein Userwechsel, wie es scheint.



Ich hab mal gar keine Lust hier noch irgendwas zu schreiben, aber auch noch viel weniger Bock hier wortlos zu verschwinden mit dem Anschein mich klein bekommen zu haben. Insgeheim wollt ihr das. Als wollte man mir etwas nehmen von dem man nicht sicher ist ob einem nicht doch was entgeht, aber zugeben tut man es besser nicht. Oder wie muss ich das verstehen? Egal.

Dafür kann mich später von mir aus kleinreden wer es nötig hat - aber:

Ich bin 24 Jahre alt und psychisch krank. Ich wurde bis zu meinem 10 Lebensjahr mit wenig Interesse meinerseits nicht streng aber überzeugt christlich erzogen. Nach erzwungener Konfirmation mit 14 habe ich meinen Glauben dann definitiv begraben, und war Jahre lang überzeugter Atheist, auch wegen all dem schlechten das mir doch wiederfuhr.
Abgesehen davon habe ich aufgrund einer Anzahl psychischer Erkrankungen sehr isoliert und teilweise auch sehr ‚desinteressiert‘. Ich war einfach nicht aufnahmefähig. Ich habe die Bibel selbst nur Auszughaft gelesen. Mit Religion, Theologie oder Politik und anderen hier zu findenden Themen habe ich mich nie intensiv beschäftigt.
Als Kind Kindersachbücher, als Jugendlicher ein paar Geschichts- und Fantasybücher.
Kein Fernsehen. Eher mal das Internet. Ich habe keinen hohen Bildungsabschluss.
Ich habe mich nie 100% informiert oder belesen/gebildet. Alles was ich aufbieten kann habe ich ‚im Vorübergehen‘ aufgenommen. Aber ich war nie desinteressiert an meiner Umwelt oder an den Menschen, bzw. ihrer Gesellschaft. Ich habe sehr viel selbst sehr genau beobachtet, gesehen und erlebt.
Vor 2 Jahren hat ein Mensch und ein Erlebnis mich und mein Leben stark verändert.
Seitdem habe ich vor allem eins: Wieder zum Glauben gefunden, auf meine Art.

Ich habe so gesehen in einer Diskussion nur meine Eigenleistung aufzubieten. Gelernt habe ich vor allem eins: Ein Mensch kann hochintelligent sein – im Sinne das er ein großes Fachwissen hat, und in einem oder mehreren Gebieten sehr hoch begabt ist.
Aber gute Noten und ein großes Wissen ist nicht gleich zu setzten mit emotionaler Intelligenz oder Weisheit. Das man Mathematikprofessor ist heißt nicht das man z.B. ein sozialer Mensch ist.
Für mich gehört zu einem intelligenten Menschen mehr als nur die Summe seines Wissens.

Ich habe auch die Erfahrung gemacht, das ein Mensch der ehrlich gläubig ist und dies aus Überzeugung (NICHT fanatisch!) lebt und ohne Heuchelei, auch so gut wie immer ein sehr friedlicher und sozialer Mensch ist.
Ein gläubiger Mensch der verstanden hat was Glaube ist und welchen Sinn er hat, ohne ihn zu missbrauchen, ist kein schlechter Mensch, und er wird auch für die Wissenschaft tun was er kann zum Wohle der Menschheit. Er wird keine Schaden anrichten wenn er es vermeiden kann. Er ist deswegen weder dumm noch naiv. Eher wohl das Gegenteil, denn ein (sozial) dummer Mensch wird der Gesellschaft eher schaden, anstatt sich mit Dinge wie Religion Auseinader setzten.
Aber er wird immer mit Verweis auf die unrühmliche Vergangenheit der Kirche👎 mit allen schwarzen Schafen in einen Sack gesteckt.

Ich für meinen Teil bin hier im Forum weil es mir Halt gibt und ich helfen und mich austauschen möchte. Nicht um eine Signatur hochzuhalten die unreflektiert jede Religion verurteilt, um aus meiner politischen Ausrichtung heraus Gläubige zu denunzieren, aus Langeweile oder gar aus reinem „Eigennutz!“.


Zu meiner Meinung und meinen Beiträgen, nochmal ganz klar und deutlich:

- Ich bin sehr interessiert an der Wissenschaft, und wenn Forschung mit Vernunft und einer Ethik/Moral betrieben wird welche das Leben, die Umwelt die Menschen achtet – dann bin ich ihr keineswegs abgeneigt, im Gegenteil. Die Ethik die ich dabei für mich ansetzte ist die gleiche aus der Zeit ohne den Glauben, sie begründet sich auf meiner Erfahrung mit meine Mitmenschen und meiner Umwelt.
- Der hin zugewachsene Glaube steht nicht im Konflikt mit unserer Wissenschaft. Allenfalls mit meiner Ethik, welche sich teilweise mit dem Glauben verbindet, das aber durchdacht und begründbar.

- Wissenschaft ODER Glaube steht für mich also gar nicht zur Debatte.

- Ich nutze teils auch Sarkasmus, Ironie oder die Rhetorik. Wenn meine Diskussionspartner nicht fähig sind diese zu erkennen tut es mir leid.
Ein hohes Textverständnis und eine gute Auffassungsgabe setzte ich voraus. Da ich viel in Gedanken springe und teilweise in sehr komplexen Zusammenhängen denke, kann es sehr kompliziert zu lesen und zu verstehen sein was ich schreibe. Ich weiß das nicht sicher, da ich ja weiß was ich sagen will.
Mag sein das der eine oder andere dem Standpunktwechsel, dem stückweise außer acht lassen der eigenen Meinung, den teilweise eingebauten rhetorischen Sätzen und anderen Wechseln nicht folgen kann.

- Manchmal stelle ich nur eine Meinung in den Raum die nicht die meine ist um einen Standpunkt hinzuzuholen - um das Bild zu erweitern oder zu verlagern – damit ich bestimmte Dinge besser erklären oder verdeutlichen kann.

- im großen und ganzen hat vieles für mich wenig mit Glaube zu tun. Einen Großteil dessen was ich hier in den Diskussionen äußere hat erst mal gar nichts mit ihm zu tun, ich äußere meine Meinung wie sie ist – mit oder ohne Glaube. Vor allem Aussagen in Bezug auf die Wissenschaft.

- Ich kritisiere sowohl die Wissenschaft als auch die Religion (an sich nicht schlecht zumal es sich nur um einen Überbegriff handelt), bzw. den Staat und die Kirche. Schaden richten beide an, auf ihre Art und Weise. Beide sind Instrumente die in der Geschichte der Menschheit letztlich mehr missbraucht wurden als zum Wohle der Menschheit genutzt.
Etwas das auf einer Individuelleren Ebene abläuft ist der Glaube und die Forschung.
Diese können – je nach Mensch - äußerst positiv oder äußerst negativ ausfallen. Die Summe x-fach individuellen Verhaltens ergibt am Ende ein Gesamteffekt.
Ich bin der Meinung das zu einem Ganzen Menschen beides gehört. Das eine ohne das andere ist zum Scheitern verurteilt bzw. birgt Unheil.
Wie Glaube oder Forschung auf die Menschen wirkt liegt an jedem Menschen selbst und daran wie er sich für seinen Teil verhält.

- Ich habe mich dummer Weise zu dieser kleinlichen Auseinandersetzung hinreißen lassen, normalerweise ist das nicht meine Art. Zumindest nicht bisher.

+ Ich möchte das meine Beiträge ganz gelesen und verstanden werden, und mir nicht das Wort verdreht oder Aussagen aus dem Zusammenhang gerissen werden.

Ich glaube an eine Seele, aber ich mache mir keine haarkleine Vorstellung von ihr. Ich brauche sie nicht wissenschaftlich analysieren oder erklären. Es ist einfach unnötig. Mich schon fast verbal zu nötigen z.B. zu erklären wie ich mir eine Seele denn vorstelle, bzw. wie ich denke was sie ist – nur um mir dann zu unterstellen das ich wissenschaftlich nicht haltbare Behauptungen aufgrund meines Glaubens aufstelle - und diese für richtig/gültig erkläre (was ich nicht tue mir aber indirekt unterstellt wird) ist die bereits erwähnte Eloquenz die mit Wahrheit oder Richtigkeit nichts zu tun hat. Versucht das bitte mit jemand anderem, ich lass mich nicht (lange) für dumm verkaufen.

2 bis 3 Beiträge werde ich noch beantworten und dann grundsätzlich aus dem Thread aussteigen.

Dies möchte ich einmal allgemein als Hintergrund voranstellen, nicht zum Inhalt der Diskussion machen.
 
@ Rhenus:

[Fett sind alte Zitate von mir]

1. Das 1+1=2 ergibt lässt sich auf einer Theorie beweisen, die uns eine Welt und den Kosmos verstehen lässt.
Es hat nichts mit Glauben zu tun.
Für wie blöd hältst du mich? Natürlich hat es das nicht, das war rein rhetorisch gemeint.

2. Ich glaube, (hab mittlerweile schon Angst das Wort zu gebrauchen... damit es nicht gegen mich verwendet wird...) dass du dich schon von anderen Gläubigen unterscheidest. Das meine ich wohlwollend.
Soll ich mich jetzt bedanken dafür das ich als gläubiger Mensch von dir in aller Güte wenigstens ein Stückchen meiner Würde und meiner Daseinsberechtigung zuerkannt bekomme? So von ganz oben herunter? Wenn dir sowas aus Versehen herausrutscht, dann lerne bitte zuerst dich in Schrift und Sprache zu kontrollieren und dich und deine Denkweise zu reflektieren.

3. Ethik ist nicht, wie immer fälschlich behauptet wird, von einer Religion erfunden, denn sie ist Bestandteil und Strategie des Menschen, um zu überleben und seine Art in eine Vorherrschaft zu bringen. Also Evolution und Vernunft!
Außerdem ist Ethik variabel und der Glaube schränkt sie lediglich (oder leider) in ihrer Freizügigkeit ein.
Im Prinzip ist das völlig egal, ob die Ethik nun mit oder ohne Religion vorhanden ist – aber ohne sie ist die Menschheit erbärmlich. Ohne Ethik und Moral ist keine soziale Gesellschaft möglich.
Von Evolution kann keine Rede sein, darauf hat der Mensch so gut wie keinen Einfluss, allenfalls negativ. Evolution passiert einfach. Von Vernunft kann auch selten die Rede sein, betrachtet man die Menschheit im gesamten.
Mir ist hier langsam insgesamt zu viel Selbstherrlichkeit. „Mach euch der Erde untertan“ ist eine sehr unreflektierte Einstellung basierend auf derselben Aussage aus der Bibel.

4. Deine Definition von Wissenschaft ist nicht richtig, weil Wissenschaft zwar, wie du schreibst, beeinflussbar ist und irren kann, doch Wissenschaft unterliegt einer Konkurrenz und so wird sich eine Wissenschaft sich immer selbst kontrollieren und was wichtiger ist, korrigieren. Was einem Glauben weitgehend fremd ist oder sogar dogmatisch verboten wird.
Das ist die Idealvorstellung, wie es auch eine im Glauben gibt. Erreicht wird sie aber niemals, bei beiden nicht. Und auch ein Glaube korrigiert sich, bzw die Religion. Nur es nimmt andere Wege. Sonst wäre ich heute katholisch und nicht evangelisch-lutherisch. (+ um zu ergänzen: politisch links aussen) Wären mehr Menschen ehrlich gläubig wäre auch unsere Religion wesentlich lebendiger. (Das fehlt unserer Gesellschaft, Extrathema)
Vllt solltest du dich zur Abwechslung richtig mit Religion beschäftigen, bevor du so etwas behauptest.

(Kurz zum Glauben/Religion: Wir sind ein christliches Abendland und das Christentum gehört zu unserer Kultur und unsere Geschichte. Was da verloren geht wird unterschätzt. Stell dir vor was alles fehlen würde, wenn es keine Religion gäbe? Ich finde zu viel.)
Zudem: Viele ‚gute‘ Menschen in der Geschichte waren gläubig, auch Forscher und das auch heute noch. Und sie haben viel Gutes getan, und Kraft dafür aus ihrem Glauben gezogen. Glaube und Wissenschaft sind neutral – schlecht macht sie der Mensch – oder eben gut.)

Wobei ich getrost das was die Wissenschaft vllt nie herausfindet bis dahin dem Glauben überlasse. Solang mir die Existenz der Seele nicht wiederlegt werden kann glaube ich an sie und basta. Und was wenn man einmal herausfindet das es eine gibt? Du weißt nicht mehr als ich in der Sache. Du glaubst auch nur - du GLAUBST das es KEINE Seele gibt. Du WEISST es NICHT.

Das ist das typische Totschlagargument eines Gläubigen, der eine Beweisumkehr fordert.
Du setzt auch gleich die Parameter fest, indem du dem Menschen unterstellst, er könne nicht nach philosophisch logischen Grundsätzen Hypothesen auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen.
x) Doch alleine der Tatsache geschuldet, dass der Glauben in seinen Dogmen in so vielen Dingen beweisbar widerlegt wurde, sollte doch zumindest einen vernunftbegründeten Zweifel infrage kommen lassen.

Das ändert aber nichts daran das mein Argument richtig ist, und wenn es dich ‚totschlägt‘ hast du Pech gehabt. Was unter dem Smiley seht hab ich so nicht gesagt, dann hast etwas falsch verstanden. Wobei ich mich auch frage aus welchem Buch du deine ‚Totschlag-Antworten‘ nimmst, hört sich sehr so an.
x) Das sind nicht die Dogmen des Glaubens – das geht nicht - sonder die der Kirche, vermutlich die der katholischen wenn sie dich so sehr stören. Aber wie oben schon gesagt – ich stehe auch der Kirche als Institution teils sehr kritisch gegenüber.

In allen meinen Beiträgen spreche ICH von MEINEM Glauben. Nicht von dem anderer oder dem wie die Bibel oder die Kirche ihn definiert. Ich habe meine eigene, weltoffene Definition.

Die haben sehr wohl ihre Finger darin. Und selbst wenn du ihnen absprichst auch - nach deiner Definition - ihre Interessen wissenschaftlich zu untermauern und zu verbreiten (bitte definiere mir Wissenschaft ganz genau!) so sind sie doch dabei zu versuchen unsere Art der Wissenschaft zu verdrängen oder abzuschaffen. Ob dir das gefällt oder nicht. Sowas sollte man nicht unterschätzen und gucken warum das so passiert. Die meisten Menschen - ob du es nun für Unsinn hälts oder nicht - suchen etwas an das sie auch 'glauben' können. Ob das nun ein Gott ist oder sonstwas.

Warum sollte man Wissenschaft streng definieren? Wissenschaft orientiert sich am erweiterbaren und ständig sich ergänzendem Wissen. Sie ist also nicht statisch wie der Glauben, sondern dynamisch, progressiv fortschrittlich.

Es stimmt, dass der Mensch sich seinen Glauben sucht, damit wäre wieder ein Stein der Erkenntnis gefunden, der den Glauben an eine Seele oder Gott widerlegt.
Die Tatsache, dass Menschen (zwangsmäßig) in Religionen sind, sagt nichts über ihren tatsächlichen Glauben aus. So habe ich noch nie geglaubt, obwohl ich lange in einer Kirche war.
Ich möchte das Wort, bzw. das was als Wissenschaft hier bezeichnet wird klar definiert wird. Mir ist das Wort hier zu schwammig geworden, man kann es grade hinschieben wie es passt. Ich lass mir nicht sagen das ich nicht weiß was Wissenschaft ist bevor mein Gegenüber mir nicht klar sagt was es darunter versteht.
Definierst du mir Wissenschaft, definiere ich dir Glaube – oder wir einigen uns auf die Definition nach dem Duden, z.B.
Die von dir genannten Eigenschaften mag sie haben, das ist eine Sache der Betrachtung.
Aber ich lasse mir genauso wenig sagen das Glauben statisch ist. Lebendiger richtig gelebter Glaube ist alles andere als statisch. Da mir schon unterstellt wurde ich wisse nicht was Wissenschaft sei: Jemand der niemals ehrlich und tief von Herzen gläubig war, und das fest über längere Zeit, der weiß nicht was das ist. Noch viel weniger als mir die Wissenschaft fremd ist für die ich mich von klein auf ‚nur‘ hobbymäßig begeistert habe.
Das ist so. Du wüsstest auch nicht wirklich was Liebe ist wenn du nie richtig geliebt hättest. Glaube ist vor allem mit Gefühlen verknüpft, daher fraglos vergleichbar.

Zwang ist fraglos – egal um was es geht – ein ungeeignetes Mittel. Etwas das ich an der Kirche kritisiere – bzw. an den Gläubigen, die ihre Mitmenschen zum Glauben ‚zwingen‘. Das sind aber oft auch Gläubige die in meine Augen Heuchler sind – sie tragen den Glauben/Kirche/Religion vor sich her aus vielen Gründen ohne zu verstehen um was es geht, gehen jeden Sonntag in die Kirche aber sind abgesehen davon sehr unchristliche Zeitgenossen. (Mag solche Verallgemeinerung in Diskussionen nicht, wie sich ‚falscher‘ oder ‚richtiger‘ Glaube äußert hat 1000 Gesichter)
Theoretisch gezwungen werden kann aber niemand. (Jeder Arme Mensch wird dazu gezwungen sine Muttersprache zu lernen =D Achtung, Spaß!) Jeder kann, nachdem er als Jugendlicher Einblick in die Kirche und die Religion seines Landes erhalten hat selbst entscheiden ob er ihr folgen mag. ‚Gruppenzwang‘ von außen ist nicht die Schuld der Religion etc. sondern der Menschen. Mit 18 Kann sich dann jeder selber überlegen ob und welchen Glauben er annehmen will.
Ich bin alleine und ohne Zwang – aus freien Stücken wieder zum Glauben gekommen. Ob man ihn christlich nennen kann sei dahingestellt.

Doch das Wort "glauben" ist in unserer Sprache doppeldeutig besetzt. Man unterscheidet zwischen Glauben und glauben.
Das man an irgendetwas glauben kann, ist logisch, hat aber nichts mit dem religiösen Glauben an Gott oder Seele zu tun.
Daher halte ich deinen Vergleich für nicht zulässig, weil ein Glauben in einer Religionsgemeinschaft absolutistisch ist, sogar mit Sanktion behaftet ist, während ich ohne Folgen glauben kann, dass es morgen nicht regnet.
Das ich nass werden könnte, nehme ich jetzt mal inkauf.
Mein Fehler, ich habe diesmal darauf geachtet die Worte richtig zu gebrauchen. Ich finde auch keinen Vergleich, bitte genauer oder die Textstelle als Zitat.
Das was absolutistisch ist die Sanktionen trägt ist die Kirche. Nicht mein Glaube. In meiner freien Art zu glauben muss ich nichts fürchten. Eher schon von Atheisten als ‚naiver engstirniger Gläubiger‘ mit der Kirche zusammen in eine Schublade gesteckt zu werden. Dagegen wehre ich mich.
(Ich lasse aber auch nicht zu das die Kirche grundsätzlich schlecht gemacht wird, was sich hier durchgängig findet. Die Diakonie bzw. Caritas tut auch viel Gutes im sozialen Bereich, um das sich sonst kaum einer kümmern würde (oder nur ungern).
Ich gebe Vorurteilen, Engstirnigkeit und Intoleranz kein Platz, egal um was es geht)

Was eine Seele ist solltest du wissen, aber ich versteh das schon, du weißt nicht was es heißt zu glauben.
Das ist jetzt keine Abwertung sondern eine Feststellung die ich mache wenn ich deine Beiträge lese.


Das ist zwar nicht an mich gerichtet, doch ich finde die Frage interessant.
Ich weiß nicht was eine Seele ist und das kannst du auch nicht wissen. Du meinst es zu wissen.
Nein ich mein gar nichts zu wissen. Dies war eine sinngemäße Umkehr der Frage von Blackjack, um ihm zu zeigen wieviel ich von ihr halte. Gar nichts.
Das dir das im Gesammtkontext nicht aufgefallen ist lässt einige mögliche Rückschlüsse zu. Nochmal original:

Zitat Blackjack:
Ich versteh dich schon. Du weißt nicht wie Wissenschaft funktioniert. Das ist jetzt keine Abwertung sondern eine Feststellung die ich mache wenn ich deine Beiträge lese.

Zitat von mir:
Was eine Seele ist solltest du wissen, aber ich versteh das schon, du weißt nicht was es heißt zu glauben.
Das ist jetzt keine Abwertung sondern eine Feststellung die ich mache wenn ich deine Beiträge lese.

Jetz mal im Ernst: Du wirst …

Abgesehen davon – Es wäre wünschenswert wenn Blackjack die an ihn gerichteten Beiträge selbst beantwortet. Oder treten Atheisten nur in Gruppen auf? (Rückendeckung ist immer gut.) … ^.~

An dieser Stelle muss ich "den" Menschen mal in Schutz nehmen. Es ist geradezu die herausragende Stellung in der Evolution, dass Menschen, sehr wohl Abstraktes und ungeheure Größen durchdenken kann.
Ich habe ja in einen meiner Beiträge geschrieben, dass das Atom schon 6 Jahrhunderte vor Christus angenommen wurde. Somit ist dein Vergleich zum Raum und Weiten des Weltalls so nicht annehmbar.
Was ich vom Menschen an sich halte und das er seine Platz für gewöhnlich 10 Stufen zu hoch wählt habe ich schon erwähnt. Siehe oben.
Was ich mit dem Größenvergleich meine hast du nicht verstanden. Was es bedeutet hundert Meter zu Fuß zu gehen z.B. kannst du ermessen. In allem was es mit sich bringt. Eine Strecke im Weltall nicht. Du kannst sie berechnen und verstehen, aber nicht begreifen. Verstehen und begreifen ist ein feiner aber letztlich enormer Unterschied.
Nicht nur mögliches ‚übernatürliches‘ entzieht sich der Vorstellung des Menschen. Kannst du z.B. einen Mörder oder V*** nachvollziehen? Selbst wenn du in seine Seele sehen könntest o du eine finden solltest? Wirst du diese dir fremde Realität des Täters begreifen? Wohl kaum. Von allem versteht der Mensch sich selbst am schlechtesten, weil er dazu sein Ich ‚überwinden‘ muss.


Und was ist dein Sinn im Leben, was gibt dir Halt?

Der Sinn des Lebens ist die Art zu erhalten und seitdem der Menschen kreativ und abstrakt denken kann, ihn in Vorherrschaft brachte. Nach Möglichkeit sollte er sich weiter entwickeln.
Doch mehrere tausend Jahre Religion, hemmen ihn dabei.
Das kann man ja auslegen… von ‚möglichst viel vögeln‘ bis ‚eine Frau fürs Leben, Familie, Haus, etc. Ersteres finde ich nicht erstrebenswert. Letzeres klingt sehr nach Liebe und Geborgenheit. Exakt das was auch ich für mich anstrebe. Allerdings nicht unbedingt zur Arterhaltung, sondern zum kleine Glück für mich und die die um mich sind. Allerdings ist es weniger mein Sinn als vielmehr ein Ziel.

Der Sinn für mich besteht darin für die Menschen die ich liebe und die mich lieben (Liebe allumfassend gemeint) da zu sein so gut ich vermag (damit keiner allein ist). Denn nur ein liebevolles Miteinander gibt Freude und Glück (in der Seele (meine Worte)) – und das ist was das Leben lebenswert macht mit all dem was es negatives beinhaltet.
Und mit dafür sorgen das der Planet so ist das man auch morgen noch möglichst sorgenfrei auf ihm leben kann.
Das sich der Mensch – vor allem sozial – weiterentwickelt hoffe ich doch sehr, sonst wird das nix mehr…

Und übeleg mal, was die Wissenschaft/Forschung den Menschen so alle an die Hand gegeben hat was sie in ihrer Entwicklung, auf ihrem Weg zu einer höheren Intelligenz hindert. Wieviele seines gewonnenen Wissens und wieviel seiner Endeckungen und Erfindungen hat er am Ende auch als eine Waffe oder als die Waffe stützend gegen sich selbst bzw. gegen seine Mitmenschen gerichtet?

Allerdings versteh ich deine Worte auch so, das ihm die Fähigkeit zur Arterhaltung die Vorherschaft bringt? Fraglich. Ist die Vorherrschaft nur Hochmut und Einbildung?
Was hat er von seiner Vorherrschaft wenn er seine gesellschaftlichen Probleme nicht löst?
Für gewöhnlich erhält sich eine Art selbst - auch Tiere und Pflanzen – solange sie im Laufe der Evolution eine Existenzberechtigung hat. Wenn der Mensch mal weichen soll und sich quer stellt – vllt weniger gut.
Und der Homo Sapiens Sapiens ist auch immer noch eine sehr junge und unreife Entwicklung seit der Entstehung des Planeten. Was wissen wir schon was noch alles auf uns zukommt? Wer weiß was uns noch dahinraffen mag.
(Mal mit Tschernobyl beschäftigt, ab und an? Es gibt viele Pflanzen und Tiere die gegen die Strahlung ‚immun‘ geworden sind – im Gegensatz zum Menschen.)


Mir persönlich gibt es Halt mir selbst zu vertrauen, eine Zufriedenheit anzustreben und nach meinen ethischen Grundsätzen zu leben. Und wenn es geht, das Leben so lange zu genießen, wie es dauert.
Wie das bei mir ist - ist schwer zu beschreiben, da ich kein normales Leben habe. Meins schwankt zwischen Leben und Suizid. Ich bin froh das auch mein Glaube kam durch eben den Mensch der mich zerstört. Das wirst du jetzt nicht verstehen wie ich das meine. Aber es gibt auch Halt. Das was mir der Glaube - nicht nur die Ethik in ihm – gibt, hat mich nie vergessen lassen, bzw. immer fühlen lassen das es noch einen Menschen gibt der mich liebt. Als nicht da war das mich gehalten hätte – war da noch ein kleiner Funke Hoffnung durch den Glauben. Das meine ich wenn ich sage das Gott, bzw. die Kraft/Macht an die du glaubst immer da ist wenn du sie im Herzen trägst, auch wenn sonst keiner da ist.
Ohne wäre ich vllt nicht mehr hier. Wäre das besser?
Ist es mehr wert nicht zu glauben als sein Leben zu behalten? Ich denke nicht das du sowas bestätigen willst. Es ist gut so wie es ist. Ich geb meinen Glauben nicht her.
Wenn du das Leben nicht kennst wie schrecklich es sein kann, und wie alleine du sein kannst, so allein das die Einsamkeit Schmerzen bereitet (in der Seele), dann verurteile nicht oder sprich nicht abwertend von dem was dich dann trägt, was dich davor bewahren kann den Verstand zu verlieren, weil es wie ein Fels ist in Strom der Gedanken. (Eine gewisse Statik ist erwünscht).
Ich glaube vielen in unserer Gesellschaft geht es zu gut, so das sie den Glauben fallen lassen weil sie nicht wissen wann er wozu gut ist. Aber du wirst Halt an ihm finden wenn sonst nichts mehr bleibt. Und man kann jeden Tag alles verlieren. Mein Rat: Glaube finden. Aber aufzwingen will ich es keinem. Wer sich nicht drauf einlässt hat nix davon.

Ach, krass, ich hör mich schon an die ein verfl… Pater. (Ach ja in meiner Glaubenswelt gibt’s keine Hölle, jedenfalls noch nicht. Aber jedenfalls nicht wie es die Kirche darstellt.
Wie wärs mit Eis statt Feuer? Und für mich gibt’s übrigens vornehmlich Engel. Ein Gott wenn dann als kollektive Überseele. Meine Art zu glauben lässt vor allem auch Raum für Phantasie. Wichtig ist das ich es im Herzen trage.
Und wem meine kleine Predigt nicht gefallen hat: Ich äußere eine Meinung. Ob du zuhörst und ob sie dir gefällt liegt bei dir. Du kannst auch weitergehen und sie vergessen. Das interessante was mir gradauffällt: Die Forschung hat in der Form nichts zu erzählen. Und keine Antworten. Das macht es vermutlich aus.
So, nu is gut…

Und weil ich meinen Sinnen und erst recht dem Verstand traue, brauche ich keine Religion und/oder Gott.
Das kann man sogar mit der Bibel begründen...
Nur weil du der Ansicht bist das es entbehrlich ist, heißt das nicht das es da leben nicht bereichern kann. .... Ja, ich weiß. Worte sind geduldig. Gerade die Bibel wenn man es drauf anlegt. Ich hab auch nie gesagt das da alles toll ist was drin steht. Du weißt ja jetzt genug auch über mich in der Sache (auch vorheriger Beitrag).

Noch einen Gedanken:
Du schriebst, was ist, wenn eine Seele bewiesen wird...

Der gravierende Unterschied zwischen Gläubigen und nicht Glaubenden liegt darin begründet, dass der Nichtgläubige sich überzeugen lässt...
Wovon? Vom Glauben. =P Nein, von der Wissenschaft natürlich. Ja ich auch. Das sollte wohl klar sein inzwischen. Oh man, ich bin wahrscheinlich ein total unverschämt schlechter Gläubiger. O.O =D Guck mal, keiner weiß ob es eine Seele gibt oder nicht, also kann ich an sie glauben wenn mir danach ist. Das tut niemand weh und ist meine Sache. Wenn dir die Hälfte der antworten hier so missfällt dann bleib weg aus dem Thread. Nirgends steht festgeschrieben das es keine gibt. Lass mich in Frieden, das ist ganz allein meins.

Das heißt für mich persönlich, dass ich weiß, dass ich fehlbar und vernünftig bin, daher könnte ich mit einer tatsächlichen Existenz Gottes oder der Seele, gut leben, wenn es nur dafür einen handfesten Beweis gäbe!
Ja, das wär nicht schlecht. Dann wär die Diskussion vom Tisch, und ich hätte die ganze Zeit was gewusst was du dann auch wüsstest. Und vllt würde man den Maximen der Bibel dann wieder mehr Beachtung schenken. Ich darf dich dann auslachen das du mir vorher nicht geglaubt hast. Wenn es bleib wies ist dann lass mich glauben, aber bitte in Frieden.

Und für mich persönlich steht fest, dass ich mehr nach diesen Dingen suche, als Gläubige, denn ich bin neugierig, ich will es wissen!
Ich nehme alles nicht satt, als Gott gegeben, hin.
Denkst du ich vllt? Dann kennst du mich schlecht. Allein schon das ich 8 Std. in diesen Text stecke mit allen Überlegungen - anstatt Thread Thread sein zu lassen. Ich schreib nix einfach so. Und sehe auch das was mir wiederfährt nicht als ‚Gottgegeben.‘
Ich bin verdammt nochmal nicht wie die Menschen die du im Kopf hast.

Und woher willst du denn wissen dass du mehr danach suchst? Das ist subjektiv. Wissenschaft ist objektiv - oder nicht? Du suchst mit Interesse, aber vielleicht nur damit du auch endlich deine Seele hast. Aber du weißt nicht wie sehr andere suchen.
Denn Wissenschaft ist auch engstirnig, wenn man so will. Du kannst nur das glauben, was als richtig gilt. 1+1 ist IMMER 2. Ob uns beiden das gefällt oder nicht.
Mein Glaube aber ist frei. Ich kann meine Gedanken gestalten wie ich will. Und es gibt kein Falsch und kein richtig, wenn ich weiß worauf es ankommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich persönlich trete für die friedliche koexistenz aller religionen mit der wissenschaft ein. es erstaunt mich immer wieder, dass religiöse menschen ihren glauben angegriffen fürchten, weil jemand andere ansichten hat. wären sie sich ihrer sache so sicher, wäre das unnötig. träte die religion etwas souveräner auf, so wäre sie deutlich glaubwürdiger.
ich bemühe mich darum, die religion nicht abwertend zu betrachten, sondern als gleichwertiges modell der welt. ofenbar ist ihr das nich genug und sie versucht stets anspruch auf alleinherrschaft zu erheben. da stellt sich die frage nach der "fairness" die dir "deine vernunft" doch so nahelegt.

Find ich auch. Aber wenn jemand z.B. einfach kommt und mich beiläufig als naiv bezeichnet weil ich gläubig bin, dann z.B. wer ich auch untolerant. Bei solchen Sachen darf mir als Erwachsener der Kragen platzen, sozusagen. Bzw. er tut es. Wer so denkt hat in einer 'Diskussion' nichts verloren oder bekommt kräftig Gegenwind.

PS: Und ich kann nichts dafür das ich 5 Seiten schreiben muss weil jemand meinen Beitrag nicht in seinen Kopf bekommt. Und ich ich 3 mal neu erkklärn muss das ich mit meiner 'Gegenseite' kein Problem habe. Sie aber mit mir wie es scheint.

So, egal.
 
Wenn also die Einzeller zum bewussten Menschen werden konnten, ist es theoretisch auch möglich, einen Computer mit Software zu bauen, der komplex genug ist, damit er eine von dir definierte Seele besitzt.

Na und? Ich glaube zwar nicht, dass man als Mensch eine Seele produzieren kann. Wie soll denn ein Rechner frei entscheiden? Wie soll er Schuld oder Pflicht entwickeln können?

Aber abgesehen davon: wenn jemand eine Seele basteln könnte - abstruse Idee! - dann wäre es eben eine Seele wie jede andere Seele auch. Und? Wäre sie weniger wert?
 
AW: Die Seele ist wie eine zarte Blühte ...

Die Seele des Menschen ist wie eine zarte Blühte,
die heute aber leider nur allzuoft durch böse Gewalt- und widerliche Sexdarstellungen in den Massenmedien vergiften und mit Füßen getreten wird!

Besonders den so empfindsamen Seelen unserer Kinder und Jugendlichen wird damit - ein nicht wieder gut zumachender - Schaden zugefügt!

Und ein paar Seiten früher:


Das Bewußtsein gestaltet die Wirklichkeit! Jeder Mensch ist für seine Situation zum großen Teil auch selbst verantwortlich. Jeder Mensch kann seine Lebenswirklichkeit zum Guten, oder zum Schlechten verändern!

Haben die armen Kiddies wohl ihre Situation selbst zum Schlechten verändert. Oder aber sie haben durch ihr Bewusstsein die Wirklichkeit in Form der Medien auf den FSK18-Modus gestellt.
Nur weil es dein Lieblingsthema ist, die modernen Medien und ihren Umgang mit der Sexualität anzuprangern, musst du es nicht an jeder unpassenden Stelle in sämtliche Threads einwerfen.

Den "empfindsamen Seelen" der Jugendlichen wird vorallem dadurch Schaden zugefügt, dass man ihnen Quatsch erzählt, was alles mit der Seele passiert und dass Gott einen nicht mehr lieb hat, wenn man bestimmte Sachen macht. Ich sag nur "Nachts immer schön die Hände über der Decke, denn Gott sieht alles". Kindern bekommt es sicher besser, wenn sie irgendwo Sexfilme sehen, als wenn man sie konsequent einfach vor allem abschirmt, anstatt sie aufzuklären und ihnen einredet, dass z.B. Selbstbefriedigung etwas Schlechtes sei.



PS: Eine Blüte blüht.
 

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