Hi Renus,
da muß ich mal einhaken:
Das ist ein Patt Situation. Da kann ich nun 100x sagen ich bin realist. Das ändert nix. Das sagt nur aus, dass man sich mit seiner Meinung auf die Wissschaft stützt. Aber auch die kann sich irren! Denn was die Zukunft bringt, weiß keiner. (Das meinte Spoony mit den 500 Jahren zurück denken)
Ich meine, der Mensch braucht ein Hilfskonstrukt um sich dinge zu erklären, die er sich nicht erklären kann.
Gott und die Seele sind, auch wenn sie als Vergleich gern gemeinsam genannt werden, zwei verschiedene Dinge. Wir sprechen hier von der menschliche Seele, nicht von der göttlichen. (Ob Gott auch eine hat?)
Wenn ich die Seele eines Menschen spüre und/oder am eigenen Leib erfahre, kann mir das keiner absprechen. Auch nicht die Wissenschaft. 😛
Ich behaupte einfach mal: Seele = Intuition. Und nun? Was sagt der Realist Renus jetzt? Das ich kreativ bin?
Tja... Renus, meine Seele ist verdammt bunt. 😀
LG...
abendtau
Hallo Abendtau,
ich habe mit einfachen Worten versucht den Grundsatz von Annahmen von Thesen und deren Beweisbarkeit in der Logik und in der Philosophie zu schildern.
Natürlich kann Wissenschaft irren, daher muss eine These (praktisch) nachvollziehbar sein und jederzeit wiederholbar. Sonst ist es nur geglaubte oder behauptete Wissenschaft, also These.
Thesen sind aber wertvolle Stufen zu einer späteren Beweisbarkeit.
(Aktuelle Diskussion über Einstein und seine Behauptung über die Lichtgeschwindigkeit als schnellste Geschwindigkeit)
Die Seele ist Erfindung der Religion, damit hängt sie mit einem Gott zusammen. S. einer meiner Vorbeiträge.
Dabei habe ich erklärt, warum der Gläubige eine Seele braucht und was das mit Gott zu tun hat.
Allerdings habe ich nicht alle Religionen und Glauben berücksichtigt.
Über Intuition habe ich natürlich auch nachgedacht. Sie basiert auf der Fähigkeit des Menschen sich in geschilderte oder erlebte Geschehen einzudenken. Sie erkennen, nachzuvollziehen, mit zu leiden.
Letztendlich ist das eine mehr oder weniger, von Mensch zu Mensch unterschiedlich ausgeprägte Fähigkeit von Gehirnleistung. Sie ist auch abhängig von Erfahrung und Schiksal.
Um deine Frage nach der Schnelligkeit zu beantworten, in einem deiner Beiträge.
Gedanken sind unterschiedlich schnell, je nach "Rechenleistung". Dabei sollte man besser vom Ergebnis sprechen. Denn unter Aufregungung werden Gedanken alleine zu einem schlechten Ergebnis führen.
Bei Gefühlen und Empathie greifen wir auf bestehendes Wissen und Erfahrung zurück (Speicherwissen). Daher geht das sehr schnell.
Dabei sind wir auch gerne bereit "etwas anzunehmen" also auf die viel gescholtenen "Vorurteile" zuzugreifen.
Doch Vorurteile, in diesem Zusammenhang gesehen, basieren auf Erfahrungen, also ergangene, erfolgte Urteile und Denkprozesse... Eben vergleichbar mit Google...
😉
Ich habe das bereits geschrieben, wenn du eine Seele wünschst.. ist doch ok!
Für mich geht es lediglich um eine sachliche Beweisbarkeit. Wenn jemand sagt, ich habe zwei Seelen in meiner Brust, der sich nicht entscheiden kann, auch gut.
🙂
Und zweifellos ist es auch eine Frage der Psychologie, warum jemand eine Seele braucht.
Doch haben wir Menschen nicht viele Dinge, die wir meinen zu brauchen?
😉
Auch für dich dürfte es in einer Beweisbarkeit ein Unterschied sein, ob ein Lottogewinn möglich ist, wenn du spielst, oder du wüsstest, dass es niemand gibt, der je gewonnen hat.
Also wirst du doch auch berechnen wollen, wie hoch deine Chance ist zu gewinnen.
Der Rest ist allerdings dann wiederrum "Glauben"...
Ja und „Patt“ ist schon richtig. Doch überall wo Entscheidungen getroffen werden, setzt man den Grundsatz an, dass eine Nichtbeweisbarkeit auch gleichbedeutend ist mit der Beweislast des Behauptenden.
Also vor Gericht in dubio pro reo, in der Politik ist ein Antrag abgelehnt, bei gleicher Stimmenzahl, usw.
Was nun die Liebe auf den ersten Blick betrifft... (erstaunlich was eine Seele alles leisten soll!) glaube ich, dass dies in erster Linie
nichts mit "Blick" zu tun hat, sondern mit vielen abgespeicherten Übereinstimmungen, von Eigenschaften und Erwartungen, sowie Merkmalen der Sympathie. Denn wir wollen ja danach suchen und es finden. Das ist in uns drinnen und die Hormone tragen auch dazu bei.
Die wiederum unter Berücksichtigung, der eigenen Situation, der Gefühlswelt und der jeweiligen Erwiderung einiger Signale.
Irrtum vorbehalten....