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Gibt es eine Seele ? Was glaubt ihr ?

Ich les das jetzt alles nicht, leider, hab die Zeit nicht.

Aber wenn man keine Seele hätte, dann wäre alles nur biomaschinell. Selbst Liebe, alles nur wie eine Maschine aus Wasser und chemischen Stoffen, und jeder Komponente und Variable ist beliebig veränderbar wenn man weiß wie. Alles was passiert wäre das sich Maschienen selbst erhalten. Eine sehr tote und kalte Welt, auch in ihrer Lebendigkeit. Alles was ich tue und egal wie ich es tue hätte den Zweck mich selbst zu erhalten und mich fortzupflanzen. Es würde im Endefekt rein theoretisch keine Rolle spielen ob ich zu einer Frau die ich dann meine! zu lieben sage 'Schlampe lass uns ****en' oder ob ich ihr mit Romantik und Respekt liebevoll entgegentrete, denn auch alles was sie unbewusst will ist nur sich fortzupflanzen. Alle in allem immer und überall in letzter Konsequenz. Wir wären nicht mehr als Plankton vom Sinn her, nur wesentlich komplexer und facettenreicher.
Damit verliert das Leben für mich auch seinen Wert, denn ich töte keinen Mensch sonder nur eine Maschine die aus Selbstzweck Gefühle simuliert. ? ??

So wäre es dann in meinen Augen.
Es würde auch bedeuten das die Menschheit mit entsprechenden Mitteln im Willen, in der Seele und im Herzen komplett beherrschbar und steuerbar wäre, man könnte alle mit einem Chip im Kopf knechten, Milliarden letzlich geistlose Bionikwesen. Vollkommen beherrscht von wenigen Einzelnen. Aber wofür, wo ist der Sinn? Wo ist der Sinn einer Maschine, der Sinn ihres Daseins, der Sinn der macht über sie? Eine völlig entzauberte Welt, in der man selbst Liebe per Pille oder Knopfdruck steuern kann? Eine Welt in der ich nicht leben wollte.
Alle was ich wissenschaftlich erklären kann, wird greifbar, und somit benutzbar. Progammierbar vllt auch.
Die Menscheit die bestimmte Grenzen nicht achtet und wahrt verwirkt ihre Daseinberechtigung als emotional intelligentes Wesen - und schafft sich im schlimmsten Fall wirklich selbst ab. (Sorry, weiche etwas ab.)

Ich glaube das nicht - auch wenn mancher sagen wird ich tue das nur weil mir die Vorstellung nicht gefällt.

Ich glaube an eine Seele - ich habe eine Seele - und ich sage "Finger weg von meiner Seele!" Nur Menschen die ich liebe dürfen sie berühren. Alles was sie ensperrt, benutzt oder in Ketten zwingt verweigere ich konsequent. Es geht leider, die Seele ist teilweise beherrschbar, was nicht heißt das es sie nicht gibt. Ich bin mehr als eine Maschine, und ich lass mich nicht zu einer machen. Die Frag ist nicht ob es so ist, sondern ob ich es zulasse.

Ich glaube das es eine Seele gibt, eine die die Menschheit nicht begreift in ihrer Dimension, eine imaterielle wie jemand sagte. Die Seele ist das was uns Kraft und Energie gibt, und Gefühle. Lebenswille z.B. kann vllt durch einen guten Medicoktail künstlich erzeugt werden, aber nur künstlich. Wenn die Wirkung endet so endet sie. Sie tut das weil sie nicht in der Seele begründet ist. ...

Eine glückliche, lebensfrohe Seele ist nicht zu verleichen mit einem Körper der es annähernd durch Medikamente ist.
Eine Seele ist vllt veränderbar, sie kann ja auch verletzt werden. Aber es verletzt nicht weil z.B. jemand mich schlägt, sondern die Gefühle die entstehen verletzten. Gefühle gehören zur Seele, bzw. zum (Seelen-)'Herz'.

Ein Mensch der wirklich tot ist wirkt leer und eingefallen, er hat keine Ausstrahlung (Aura), das was ihn ausmacht fehlt - anders als bei einem lebendigen der nur bewusstlos ist oder schläft. Es fehlt sie Seele.

Sie Seele ist mehr als etwas das man wissenschaftlih erklären kann. Und ich glaube das wir und alles Lebendige um uns eine Form der Seele hat. Mit oder ohne einen Gott.

So, etwas kompliziert, ich hoffe man kann das es nachvollziehen.

lg, Seele
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Mensch besitzt nicht umsonst die Fähigkeit zum Glauben ,

auch Rhenus glaubt nur ....

wir haben eine Glaubensfreiheit ....

Glücklicherweise , so denke ich mir , glaube ich eine Seele zu sein und keine zu haben .
 
Zitat Spoony:

Ich frage mich gerade,
ob diese Realisten sich Zurückdenken können...
sagen wir mal...500 Jahre zurück.
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Selbstverständlich. Es gab damals auch schon Menschen, die weit vorausgedacht haben.
Nur - was willst Du damit sagen?
Das man in weiteren 500 Jahren die Existenz einer Seele nachweisen kann und das damit heute noch niemand rechnet - außer einigen hoffnungsvollen Gläubigen?
Daher auch Realist - die "Entwicklung" ( eine Seele oder Götter ) nachzuweisen bewegt sich rasant in die andere Richtung - wenn man mal den Begriff der "erdrückenden Beweise" nicht ganz so ernst nimmt.
 
Das größte Problem für die aufsteigende Seele ist es aber auf jeden Fall, wenn sie nach der Reise im "Himmel" ankommt und dort ein "Gott" auf sie wartet, mit dem sie nicht gerechnet hat: Mohammed oder vielleicht gar ein Buddah oder irgendein anderer Knilch als der "liebe Gott". Was dann? Da sind neue Kämpfe geradezu vorprogrammiert.
Ja, da hätte man vorher schon mal einen islamistischen Nahtoderfahrenen fragen sollen......
 
Viele Forscher die sich mit sowas beschäftigen, z.B. auch mit dem menschlichen Gehirn, sagen von sich selbst das mit ihren Studien auch ihre Gottesfürchtigkeit/Gläubigkeit/Schöpfungsbewunderung wächst. Man sollte sich fragen warum das so ist. Man sollte sich auch fragen warum es Schriften wie die Bibel gibt und warum sie solche eine große Bedeutung erlangt haben. Was mich an den 'Ungläubigen' stört: Das ich mich von ihen für meinen Glauben belächelt fühle, denn ihre Art darüber zu sprechen tut das.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde die Vorstellung komisch, dass es da so ein unsichtbares "etwas" geben soll, dass ich zwar bin, aber das ich auch nicht bin, so ein Ding, dass ein Eigenleben führt und meine Emotionen oder so besitzt und das dann in der Gegend rumschwirrt, wenn ich mal tot bin. 😉
Das ist zumindest meine Klischeevorstellung von einer "Seele". Man kann von mir aus das Wort Psyche mit "Seele" gleichsetzen, aber ich denke, dass da nichts übernatürliches ist. Für alles, wie wir uns verhalten usw. gibt es ne biochemische Erklärung. 😀

Ich finde das nicht kalt oder so, dass bedeutet ja nicht, dass Menschen deshalb statische Rechenmaschinen sind.


Man sollte sich auch fragen warum es Schriften wie die Bibel gibt und warum sie solche eine große Bedeutung erlangt haben.

Weil die Menschen früher ihre Welt erklären mussten und es eben nicht besser wussten, wohl am ehsten darum.
 
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Zitat Schwanen.Seele:

Das ich mich von ihen für meinen Glauben belächelt fühle, denn ihre Art darüber zu sprechen tut das.
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Das kommt Dir nur so vor.
 
(1) Ich finde die Vorstellung komisch, dass es da so ein unsichtbares "etwas" geben soll, dass ich zwar bin, aber das ich auch nicht bin, so ein Ding, dass ein Eigenleben führt und meine Emotionen oder so besitzt und das dann in der Gegend rumschwirrt, wenn ich mal tot bin. 😉
Das ist zumindest meine Klischeevorstellung einer "Seele". Man kann von mir aus das Wort mit "Seele" gleichsetzen, aber ich denke, dass da nichts übernatürliches ist. Für alles, wie wir uns verhalten gibt es ne biochemische Erklärung. 😀

Ich finde das nicht kalt oder so, dass bedeutet ja nicht, dass Menschen deshalb statische Rechenmaschinen sind.




2) Weil die Menschen früher ihre Welt erklären mussten und es eben nicht besser wussten, wohl am ehsten darum.


1) Warum nicht? =) Nur weil man es nicht sehen kann oder es einem seltsam vorkommt? Oder weil man es nicht nachweisen kann? Für mich genausowenig eine Begründung wie es für dich eine sein wird wenn ich dir sage das ich eine Seele berührt und gefühlt habe - und deshalb glaube das es Seelen gibt.
Vor 1000 Jahren konnte niemand Atome nachweisen. Wobei ich eigentlich hoffe das eine Seele wenn es sie gibt nicht nachweisbar ist, und somit nicht weltlich greifbar. Nur weil auch heute noch die Wissenschafft ihre Existenz nicht beweisen kann heißt das nicht das es sowas nicht gibt. Woher willst du z.B. wissen ob das was du über Quantenverschränkung gelesen hast oder über Antimaterie wirklich stimmt? Manches ist ja auch nur eine Theorie die noch bewiesen werden muss. Es passt zwar, aber es ist auch nicht ausgeschlossen das es falsch ist. Warum glaubst du das was du ließt? Du GLAUBST es auch nur, du weißt es nicht. Genauso hat man früher geglaubt bzw. 'gewusst' was sich später als falsch erwiesen hat. Vielleicht ist vieles was wir heute 'wissen' in 1000 Jahren hinfällig.

Ich für meinen Teil glaube beides - das was die Wissenschaft bietet - aber auch das es etwas darüber hinaus gibt. Für mich schließt sich das nicht aus.
Es ist ein bisschen (unfair, sorry) wie bei einem Kind, das fragt was Liebe (verliebt sein) ist. Du kannst es ihm erklären, aber es wird erst wissen was du meinst wenn es selbst fühlt. Bis dahin kann es dir glauben oder nicht. Aber vermutlich wist du darüber lachen wenn es trotzig behauptet das es die gefühle gar nicht gibt. So in etwa ist das mit der Religion.

Ich bin ein sehr empfindsamer und emotionaler Mensch. Ich fühle sehr fein und differenziert, und auch vieles das sich anderen entzieht. Und für mich fühlt sich manches tiefer an als es erst zu sein scheint. Für mein Empfinden gibt es mehr hinter unserer materiellen Welt. Ich kann mit Aberglaube, strengem Glauben und Esotherik wenig anfangen. Aber es gibt etwas anderes, das tiefer liegt, besonders in den Menschen, bzw. in allem lebendigen das zu Gefühlen fähig ist. (Du weißt auch genausowenig ob eine Pflanze fühlt z.B. - genausowenig wie du nie weißt was andere Menschen fühlen, du gehst nur davon aus das du es weißt.)

Es gab eine lange lange Zeit in der ich das so gesehen habe wie viele - ich war strenger Atheist. Und ich habe dann ganz für mich allein wieder zum Glauben gefunden - nicht durch Bücher oder Filme andere Einflüsse, sondern allein durch meine eigenen Erlebnisse.
Und die Welt hat einen ganz anderen Zauber wenn man sie mit dieser Tiefe betrachtet, unvoreingenommen. es bekommt etwas von der Magie aus Geschichten, Märchen und Fabeln. Es bereichert die eigene Welt.
Und es kann etwas geben. Man könnte auch sagen: Damit das ich daran glaube wird es existent.


2) Das ist eine von vielen verschiedenen Antworten und Sichtweisen der Wissenschaft. Aber es ist auch so:
Für jemand der glaubt, und die Menschlichkeit welche - wenn man die Bibel und ihre Botschaft insgesamt betrachet - in ihr bzw. auch in anderen Schriften wie dem Koran zu finden ist, wenn man diese Begreift in ihrer Bedeutung für die Menschen, und sie lebt und sie fühlt - dann bekommt eine Alte Schrift wie die Bibel wieder einen Sinn. Ihre Botschaft hat euch heute noch Gültigkeit.

Die 10 Gebote - nicht falsch. Auch Jesus Gleichnisse, wenn man sie übertragen kann. Ein Beispiel:
Es gibt im NT die Situation, das Jesus die Händler aus dem Tempel vertreibt und sagt das dies kein Ort für den Handel ist. Ein Tempel ist ein religiöser Ort, ein Ort für Ruhe und Einkehr.
Warst du einmal in ehrlicher Absicht in einer Kirche? Du hast nur eine bestimmte Zeit, sagen wir 30 min. Und du gehst hinein, um zu beten, um an Menschen zu denken die du liebst. Um Ruhe zu finden in dir selbst und um nachzudenken und richtig zu sehen was du fühlst, was du denkst, was du getan hast und tun wirst. Selbstreflektion in der Seele, im Herzen. Um danach hinaus zu gehen, im Reinen mit dir selbst und fähig besser zu handeln als zuvor. (So blöd sich das anhört, ich will nicht das hier jetzt einer sagt "ich brauch das nicht, ich mach alles richtig", denn jeder braucht diese Zeit und wird es in irgendeiner Form tun, denn jemand der es nicht tut ist ein unmöglicher Mensch.)

Und dann stellst du fest das du keine Ruhe findest, weil alle paar Minuten ein Strom Touristen durch die Kirche kommt. Alle reden, murmeln, gucken rum, fotografieren, laufen bis in die letzte Ecke, haben mit Glauben sowenig zu tun wie der Weihnachstmann mit Weihnachten (!), und gucken dich schlimmstenfalls an als wäre man selbst schon ein Austellungstück. Sie bringen Unruhe und Lärm. Lenken ab. Das was du suchst findest du nicht an einem Ort der dafür sein sollte, grade heute in unserer lauten, engen, vollgemüllten Welt.
Und dann kommt man dahinter das Jesus ausage von damals doch auch Heute noch Gültigkeit besitzt, denn alles was mit Geld machen zu tun hat hat in einem Gotteshaus nichts zu suchen. Also auch keine Touristen.

Habe ich wirklich ehrliches Interesse an einer Religion/Glaube/Kirche, und selbst wenn es nur archtektonisch ist, so gehe ich mit Respekt davor hinein, möglichst nicht im Pulk, bin so leise wie möglich und betrachte das ganze mit meine Augen nicht durch meine Kamera, ohne hecktisch bis in die letze Ecke zu laufen um ja alles gesehen zu haben bevor ich wieder zum Bus muss.

Das ist natürlich meine Meinung, es wäre schön wenn mancher mal drüber nachdenkt. Zur Wissenschaft bekehren muss man mich nicht, soviel sei gesagt, denn ich bin genauso an ihr interessiert, und ich bestreite sie auch nicht. Ich bin kein weltfremder fanatischer, der sich einen Gottesstaat wünscht, und dumm und ungebildet nicht über seinen Tellerrand guckt. Ganz und gar nicht. Die Menschen haben mit ihren seltsamen Auffassungen von Religion und Glaube auch viel Schaden angerichet, weil sie es für weltliche und kapitalistische Zwecke instrumentalisiert haben.
Jeder sollte für sich das finden womit er sich gut fühlt. Aber ich erzähle eben gerne von etwas das ich als schön wahrnehme.
 
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