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Gibt es eine Seele ? Was glaubt ihr ?

Hallo DerWolle,



Körper und Geist ohne Seele?


Während Körper und Geist klar akzeptiert werden, ist die angeblich "unsichtbare" Seele ein Streitthema.

Wenn der Mensch traurig oder fröhlich gestimmt ist, dann ist das für mich eine Erscheinung der dann sichtbaren Seele. Wie sollte man sonst Traurigkeit erklären können, wenn der Körper mit Allem (wunschfrei) versorgt und der Geist gut geschult bzw. gut "gefüttert" wird, weiter keine sozialen Verluste oder andere negative Einflüsse von außen wirken. Sollte der Geist oder/und der Körper dann traurig sein können? Ich denke nicht. Dazu bedarf es meiner Meinung nach einer höheren Erklärung, wie des Vorhandenseins einer Seele, welche unabhängig von Geist und Körper empfinden kann und auch nach tieferer Erfüllung sucht (Sinnfindung - Ausdruck der Seele?).

Peaceberg

Natürlich nicht!
Es ist ein Vorgang von biochemischen Vorgängen im Gehirn.
 
Jedenfalls ist Lesch gläubig und sagt;

"Lesch: Während ich etwas ausrechne, habe ich mit Gott erst einmal nichts zu tun. Die Wissenschaft ist methodisch gottfrei, sinnfrei und hoffnungsfrei. Das bedeutet aber nicht, dass sie gottlos, hoffnungslos oder sinnlos ist. Wenn ich also meine mathematischen Ergebnisse vor mir sehe, muss ich mich fragen: Welche Bedeutung haben sie für mich? Nach welchen Werten soll ich leben, wenn ich die Messwerte kenne? Das Instrument, mit dem ich etwas herausfinde, hilft mir nicht dabei, meinen Erkenntnissen Bedeutung zu verleihen. Dafür brauche ich mehr."

Was meint er mit "mehr"...

Ich würde fast meine Hand dafür ins Feuer legen, dass er sinngemäß auch gesagt hat...

"Glauben und Wissenschaft nähern sich immer mehr an."

Beweisen kann ich es momentan nicht...würde aber nicht denken, dass ich mich verhört habe oder mir sowas zurecht interpretiere, lege dafür aber meine Hand auch nicht ganz ins Feuer, stecke sie nur in Feuers-Richtung.


Verstand!
 
Natürlich nicht!
Es ist ein Vorgang von biochemischen Vorgängen im Gehirn.


Hallo Rhenus,



oder sind die biochemischen Vorgänge im Gehirn Nebenprodukte der Interaktion von den beteiligten erwähnten Probanden "Körper, Geist und Seele"?

Thema "Ursache und Wirkung", dazu habe ich schon geantwortet (einen "Post" weiter).




Peaceberg
 
Hallo Rhenus,



oder sind die biochemischen Vorgänge im Gehirn Nebenprodukte der Interaktion von den beteiligten erwähnten Probanden "Körper, Geist und Seele"?

Thema "Ursache und Wirkung", dazu habe ich schon geantwortet (einen "Post" weiter).




Peaceberg

Interaktionen benötigen einen Sinn. Welchen Sinn hätte eine Seele?

Ihr verwechselt alle Seele mit Gefühlen bzw. einem Gefühlsgedächtnis.

Wir kommen alle mit Gefühlen zur Welt.
Nicht weil wir eine Seele hätten, sondern weil das Überleben bedeutet.

Wir streiten ab, dass Tiere eine Seele hätten, was ich richtig finde.
Doch Tiere haben auch von Anfang an Gefühle, wiederum, um zu überleben.

Dieser Regelkreis hat sehr wichtige Bedeutung in unserem Leben.
Er bestimmt über Leben und Tod, über Liebe, Hass und Fortpflanzung.
So ist er Motor zur Selbstaufgabe und Heldentum, oder überhaupt der Grund ein Kind aufzuziehen.

Ist dieser komplexe Regelkreis gestört, können wir Schaden nehmen, bis hin zum Suizd.

Wir tun etwas, was uns glücklich macht und behaupten: "Das tut unserer Seele gut!"
In Wirklichkeit aktivieren wir banal Glückshormone.
Dafür gibt es ebenfalls ein Gedächtnis.

Wenn wie dieses Zusammenspiel und Vorhandensein vieler emotionaler Muster und Speicher eben Seele nennen wollen, ok. Doch sie ist nur fiktiv zu verstehen.
 
Dein Bewusstsein ist deine Seele.

Ist eigentlich ein sehr komplexes Thema über das man ewig diskutieren kann und dennoch wird die eigene Meinung sich von der Meinung all der anderen unterscheiden, denn jeder versteht unter dem Wort 'Seele' was anderes.

Wir sind ja alle recht gleich gebaut, haben zwei Augen, zwei Arme, zwei Beine, Haut, Herz, Gehirn, Niere, Magen, Blut usw. wieso funktionieren wir dann nicht gleich?! Wieso sind wir alle so gleich und doch so anders?! Genau DAS ist die Seele die uns einzigartig macht, unser Denken, unser Handeln, unser Verstehen.

Stellen wir uns doch das Fernsehergerät als unseren Körper vor, was wäre dann die Seele davon?! Elektrizität.
Die Kabeln, die Verbindung zwischen Fernseher und der Steckdose, welche die Elektrizität übertragen, könnte man als Gehirn benennen. Solange dieses Aktiv ist, ist der 'Anschluss' da zu der Seele. Stirbt das Gehirn, ist die Verbindung der Seele zu dem Körper unterbrochen.
 
Interaktionen benötigen einen Sinn. Welchen Sinn hätte eine Seele?
Ihr verwechselt alle Seele mit Gefühlen bzw. einem Gefühlsgedächtnis.
Wir kommen alle mit Gefühlen zur Welt.
Nicht weil wir eine Seele hätten, sondern weil das Überleben bedeutet.
Wir streiten ab, dass Tiere eine Seele hätten, was ich richtig finde.
Doch Tiere haben auch von Anfang an Gefühle, wiederum, um zu überleben.
Dieser Regelkreis hat sehr wichtige Bedeutung in unserem Leben.
Er bestimmt über Leben und Tod, über Liebe, Hass und Fortpflanzung.
So ist er Motor zur Selbstaufgabe und Heldentum, oder überhaupt der Grund ein Kind aufzuziehen.
Ist dieser komplexe Regelkreis gestört, können wir Schaden nehmen, bis hin zum Suizd.
Wir tun etwas, was uns glücklich macht und behaupten: "Das tut unserer Seele gut!"
In Wirklichkeit aktivieren wir banal Glückshormone.
Dafür gibt es ebenfalls ein Gedächtnis.
Wenn wie dieses Zusammenspiel und Vorhandensein vieler emotionaler Muster und Speicher eben Seele nennen wollen, ok. Doch sie ist nur fiktiv zu verstehen.
Hi Rhenus,

also ich denke es ist erstmal eine Frage der genauen "persönlichen" Definition von dem Begriff "Seele".
Ich schrieb in meinem erwähnten Posting dazu:
______________________________Auszug___________________________________________________
Bei dem Begriff "Seele" offenbart sich innerhalb der Definitionen verschiedener Völker und Zeiten ein Komplex, der nicht so ohne Weiteres verallgemeinert werden kann.
Da kann man nat. Rätzelraten machen oder sich gängiger Forschungen/Überzeugungen anschließen. Was bleibt ist eine Frage die sehr persönlich anmutet. Warum sollte man jemanden der behauptet eine spirituelle Seele zu haben diese Ansicht ausreden? Was würde das für einen Sinn machen? Wie erfolgreich würde man sein, wenn dieser sich sicher ist bzw. daran festhält?
Ich denke weiter: Die Frage nach einer existenten Seele kommt der Frage nach einem Gott (Schöpfer) gleich. So betrachtet ist es eine Glaubensache, eine freiwillige Annahme. Obgleich es auch Expirimente zu einer Existentens der Seelen (Seelenforschung) gibt, ist es letztlich die eigene Entscheidung (Annahme), welche entweder einer Seele das "da sein" anerkennt oder nicht, sei es auf Basis der Forschung oder des Spirituismus/Glaubens.
Davon ganz unabhängig ist die Wirklichkeit. Rein theoretisch könnte der Mensch auch aus unendlich vielen Zusammenhängen bestehen. Wobei die ein oder andere Vorstellung von "Seele" ein evtl. nur kleiner, gar winziger, nur schemenhafter Umriss eines tatsächlichen Bestandteiles der Wirklichkeit darstellt oder daran völlig vorbei zielt.
_________________________________________________________________________________________

Also aus meiner Sicht will ich das Seelenempfinden der Menschen nicht ausreden. Wieviel und was genau die Auffassungen/Vorstellungen von der sogenannten "menschlichen Seele" mit der letztlichen (evtl. auch irgendwann wissenschaftlichen beweisbaren) Realität/Wirklichkeit zu tun hat, kann ich nicht mal annähernd abschätzen.
Man könnte es auch so abtun: Wenn jemand an "ein Leben nach dem Tod" glaubt, braucht er eine sogenannte Seele, welche dann sein lebenseigenes "Ich" in einer Art "Hülle" oder "Geistkörper" beinhaltet. Insofern wird es ein anscheinend nötiges Konstrukt, welches, ob nun erfunden oder nicht, eine Funktion erfüllt. Aus diesem Grund ist die evtl. auch imaginäre oder besser prophezeihte Wirklichkeit der Seele nicht mit den Gefühlen zu verwechseln, welche ja nichts weiter als mehr oder weniger angeborene wirkhafte (Sinnes-)Eindrücke sind, mit deren Hilfe wir auffassungsfähig bzw. verständig werden. Das zum Beispiel also zu "Sinn einer Seele".

Interessant sind deshalb Aussagen von Menschen, die eben nicht gläubig sind und in (beispielsweise) Nahtoderfahrungen Dinge erleben und dann - nach ihrer "Rückkehr" - überzeugt sind ihre Seele gespürt zu haben bzw. in dieser Seele bewusst gewesen zu sein. Im Übrigen ist das bewusste oder unbewusste Verlassen des Körpers - je nach Auffassung - gar nicht mal so spektakulär. Evtl. sind es auch solche oder ähnliche seltsame Aussagen, welche einige Menschen dazu bewegt, nach einer Seele des Menschen zu forschen bzw. eine Seele einfach ungesehen zu akzeptieren.

Ich sehe keinen Grund das mögliche Vorhandensein einer menschlichen Seele totzureden, vorallem weil die Historie dazu einen gewaltigen Grundstein legt, welcher zwar "angebort" und "angesägt", aber nicht ohne Weiteres "verdampft" werden kann. Im Gegenteil finde ich es interessanter, warum es soviele Aussagen und Auffassungen über ein derart komplexes und schwer begreifliches Etwas geben kann. Die derzeitige Forschung macht auch immer mehr "nebulöse" Aussagen, in denen sich Esotheriker und Gottgläubige wiederfinden, wie zum Beispiel:
(namhafter Astrophysiker in einer aktuell laufenden Doku auf N24 - aus dem Gedächtsnis zitiert): "Je mehr wir über das Universum heraus finden, desto mehr verstehen wir, wie wenig wir bisher dazu wissen." oder "Die bisherigen geltenden physikalischen Gesetze gelten nur für etwa 10% der Masse des Universums..., 90 % Universum hatten wir übersehen - aber nicht außerhalb, sondern direkt vor den Linsen unserer Objektive und dazu sind wir völlig im Unklaren..." (das letzte Zitat nur sinngemäß erleutert)


Peaceberg
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Rhenus,

also ich denke es ist erstmal eine Frage der genauen "persönlichen" Definition von dem Begriff "Seele".
Ich schrieb in meinem erwähnten Posting dazu:
______________________________Auszug___________________________________________________
Bei dem Begriff "Seele" offenbart sich innerhalb der Definitionen verschiedener Völker und Zeiten ein Komplex, der nicht so ohne Weiteres verallgemeinert werden kann.
Da kann man nat. Rätzelraten machen oder sich gängiger Forschungen/Überzeugungen anschließen. Was bleibt ist eine Frage die sehr persönlich anmutet. Warum sollte man jemanden der behauptet eine spirituelle Seele zu haben diese Ansicht ausreden? Was würde das für einen Sinn machen? Wie erfolgreich würde man sein, wenn dieser sich sicher ist bzw. daran festhält?
Ich denke weiter: Die Frage nach einer existenten Seele kommt der Frage nach einem Gott (Schöpfer) gleich. So betrachtet ist es eine Glaubensache, eine freiwillige Annahme. Obgleich es auch Expirimente zu einer Existentens der Seelen (Seelenforschung) gibt, ist es letztlich die eigene Entscheidung (Annahme), welche entweder einer Seele das "da sein" anerkennt oder nicht, sei es auf Basis der Forschung oder des Spirituismus/Glaubens.
Davon ganz unabhängig ist die Wirklichkeit. Rein theoretisch könnte der Mensch auch aus unendlich vielen Zusammenhängen bestehen. Wobei die ein oder andere Vorstellung von "Seele" ein evtl. nur kleiner, gar winziger, nur schemenhafter Umriss eines tatsächlichen Bestandteiles der Wirklichkeit darstellt oder daran völlig vorbei zielt.
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Also aus meiner Sicht will ich das Seelenempfinden der Menschen nicht ausreden. Wieviel und was genau die Auffassungen/Vorstellungen von der sogenannten "menschlichen Seele" mit der letztlichen (evtl. auch irgendwann wissenschaftlichen beweisbaren) Realität/Wirklichkeit zu tun hat, kann ich nicht mal annähernd abschätzen.
Man könnte es auch so abtun: Wenn jemand an "ein Leben nach dem Tod" glaubt, braucht er eine sogenannte Seele, welche dann sein lebenseigenes "Ich" in einer Art "Hülle" oder "Geistkörper" beinhaltet. Insofern wird es ein anscheinend nötiges Konstrukt, welches, ob nun erfunden oder nicht, eine Funktion erfüllt. Aus diesem Grund ist die evtl. auch imaginäre oder besser prophezeihte Wirklichkeit der Seele nicht mit den Gefühlen zu verwechseln, welche ja nichts weiter als mehr oder weniger angeborene wirkhafte (Sinnes-)Eindrücke sind, mit deren Hilfe wir auffassungsfähig bzw. verständig werden. Das zum Beispiel also zu "Sinn einer Seele".

Interessant sind deshalb Aussagen von Menschen, die eben nicht gläubig sind und in (beispielsweise) Nahtoderfahrungen Dinge erleben und dann - nach ihrer "Rückkehr" - überzeugt sind ihre Seele gespürt zu haben bzw. in dieser Seele bewusst gewesen zu sein. Im Übrigen ist das bewusste oder unbewusste Verlassen des Körpers - je nach Auffassung - gar nicht mal so spektakulär. Evtl. sind es auch solche oder ähnliche seltsame Aussagen, welche einige Menschen dazu bewegt, nach einer Seele des Menschen zu forschen bzw. eine Seele einfach ungesehen zu akzeptieren.

Ich sehe keinen Grund das mögliche Vorhandensein einer menschlichen Seele totzureden, vorallem weil die Historie dazu einen gewaltigen Grundstein legt, welcher zwar "angebort" und "angesägt", aber nicht ohne Weiteres "verdampft" werden kann. Im Gegenteil finde ich es interessanter, warum es soviele Aussagen und Auffassungen über ein derart komplexes und schwer begreifliches Etwas geben kann. Die derzeitige Forschung macht auch immer mehr "nebulöse" Aussagen, in denen sich Esotheriker und Gottgläubige wiederfinden, wie zum Beispiel:
(namhafter Astrophysiker in einer aktuell laufenden Doku auf N24 - aus dem Gedächtsnis zitiert): "Je mehr wir über das Universum heraus finden, desto mehr verstehen wir, wie wenig wir bisher dazu wissen." oder "Die bisherigen geltenden physikalischen Gesetze gelten nur für etwa 10% der Masse des Universums..., 90 % Universum hatten wir übersehen - aber nicht außerhalb, sondern direkt vor den Linsen unserer Objektive und dazu sind wir völlig im Unklaren..." (das letzte Zitat nur sinngemäß erleutert)


Peaceberg

Nun, das Obere ist nicht schlüssig in der Aussage, nach dem Motto: „Nichts genaues, weiß man nicht!“
Diskutieren kann man nicht auf Basis von könnte, wäre, hätte, vielleicht.
Da muss man sich schon durchringen eine Position zu besetzen.

Der Leser mit Kopf, der sich nicht von 5 Jahrtausenden, altüberlieferten Märchenbüchern beeinflussen ließ, wusste immer schon, dass wir recht wenig wissen und nichts so einfach ist, wie es in den Märchenbüchern beschrieben wurde.
Doch die Wissenschaft weiß immer mehr und bis jetzt wird zwar aus dubiosen Quellen immer wieder ein angebliches Indiz vorgebracht, was sich bei näherer Betrachtung, lediglich als neuerlicher Flop einer Nichtbeweisbarkeit herausstellt.

Warum jetzt Lesch und andere Wissenschaftler dafür herhalten sollen Gott zu beweisen, ist die perfide Trickkiste der Gotteskrieger, die ihn früher dafür getötet hätten oder zumindest hochpeinlich abschwören ließen.

Die Forschung beweist ständig das Fehlen der Seele und das Fehlen von Gott.
Dies jetzt wieder umzupolen, ist lächerlich.

Nur, wenn aber jemand an den heiligen Zampano glaubt, braucht man deshalb eine Seele?
Meine Antwort dazu ist schlicht, dafür aber logisch begründbar. Nein!

Um zu Glauben, brauche ich keine einzige Vorbedingungen, daher auch keine Seele.

Um zu wissen, brauchte man vielmehr eine Seele. Um den Unsinn vom Weiterleben nach dem Tod zu erklären, zu begründen oder versuchen es zu beweisen.
Um den Menschen zu quälen, ihm Angst zu machen, ihn im Leben gefolgsam machen, ihn unterdrücken und bevormunden, einzuschüchtern und zu beherrschen, dafür brauche man eine Seele...
Womit aber partout nicht die Existenz einer Seele bewiesen ist.

Was Menschen in Millionen Jahren erlebt haben, nämlich Nahtoderfahrungen, soll jetzt als Gottesbeweis oder Bahnsteigkarte für eine Seele gelten?

Und natürlich hat jeder das Recht Synonyme für etwas Nichtexistentes zu benutzen.
Was spielt dabei eine Rolle welche Nationalität, Rasse Herkunft, Glaubensrichtung oder Region seiner Herkunft dabei im Spiel ist?
Es ist die Urangst, nicht mehr existent zu sein, die in allen Menschen drin ist, die so etwas glauben lässt.
Nur der Verstand lässt diese Angst schwinden, nicht das sich täuschenlassende Gefühl!

Da der Mensch nach gleichem Baumuster ist, wird er die gleichen Ängste haben. Warum sollte man daher nicht auf gleiche Fehler kommen.
Es scheint ja sogar logisch unter wenigem Wissen, was man nicht weiß, kompensiert man durch Glaube und Diktat der Herrschenden.

Doch leider führt das dazu, dass Begriffsverwirrungen aufkommen, wenn wir miteinander sprechen.
Und natürlich ist es nicht statthaft Unwahrheiten als wahr und erwiesen darzustellen, weil man jahrhundertelang sich das mit Macht und Blut erzwang.

Wir dürfen nicht vergessen, dass dieser (Aber)Glaube mit Zwang und Schwert verbreitet wurde.

Und recht gefährlich wird es, wo Menschen nicht erkennen, was sie quält und sie von einem nichtexistierenden Organ sprechen, wo doch dringend ein existierendes Organ Medizin brauchte.

Kein Mensch kann übrigens ernsthaft beweisbar behaupten, bei Nah-Tod, was für mich ein Unwort ist, die Seele gespürt oder gesehen zu haben.
 
Hallo Forum,




eben war hier noch ein neuer Beitrag von Rainer-JGS, der ist nun leider wieder weg...
...evtl. kann sich Rainer doch noch mal durchringen das zu posten, denn ich wollte das gerade lesen, da scheint wohl etwas schief gegangen zu sein.


@Rhenus:

Interessante und komplexe Aussagen. Du hältst "Seelen" also komplett für Märchenhumbug, so wie ich das verstanden habe. Nicht ganz klar ist mir das: "die Wissenschaft beweist ständig neu das fehlen von Seele und Gott", evtl. kannst Du ja nochmal dazu etwas schreiben.

Was mir im Augenblick ein Rätzel ist:

Wenn etwas nicht beweisbar ist, ist es dann nicht existent? Und wie verhält sich das in Bezug auf die Zukunft, wenn sich die Wissenschaft verändert und es doch noch beweisbar wird?

Da kommt mir die Idee: Ist ein Gedanke (inhaltlich) beweisbar? Wenn nicht, ist er dann existent?

Ach ja, das wollte ich auch noch schreiben:


Warum sollen Wissenschaftler für Gläubige Gott beweisen? Dann wäre doch der Glauben an etwas gar kein Glaube mehr und würde vernichtet werden (die Option zum Glauben meine ich), oder täusche ich mich?




GLG
Peaceberg
 

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