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Gibt es eine Seele ? Was glaubt ihr ?

Mir fehlt da jedenfalls was. Für die ganzen Nahtodbeschreiberlinge ist es natürlich eine Pflicht vom Licht zu schreiben und von der obigen Sicht auf sich selbst. ( das schaffe ich übrigens ganz ohne Nahtod ) Mehr aber auch nicht.
Dazu muß man auch keine Bücher wälzen - das ist immer dasselbe. Leider verläßt die Leute aber scheinbar in dem Augenblick völlig die Phantasie wenn dieses kleine flutschige Ding den Körper verlassen hat. Dabei begänne es ja da erst richtig.
Ich könnte mir zum Beispiel vorstellen, daß sich die ganzen Seelen ( von denen die die Woche über gestorben sind ) irgendwo sammeln - vielleicht in Rio oder auf den Bermudas, jedenfalls da wo es warm ist - und sich dann im gemeinsamen Flug zum "Himmel" aufmachen. Himmel, ist natürlich ein entfernter Planet, auf dem die Bedingungen für das "Seelenleben" gut sind. Also wie vorher etwa 37,5 Grad, Internetanschluß und geteerte Wege für den Spaziergang nahc dem Nachmittagskaffee.
Schade, daß niemand außer mir draufkommt - sonst würde ich womöglich den Quatsch auch noch glauben.
 
Mir fehlt da jedenfalls was. Für die ganzen Nahtodbeschreiberlinge ist es natürlich eine Pflicht vom Licht zu schreiben und von der obigen Sicht auf sich selbst. ( das schaffe ich übrigens ganz ohne Nahtod ) Mehr aber auch nicht.
Dazu muß man auch keine Bücher wälzen - das ist immer dasselbe. Leider verläßt die Leute aber scheinbar in dem Augenblick völlig die Phantasie wenn dieses kleine flutschige Ding den Körper verlassen hat. Dabei begänne es ja da erst richtig.
Ich könnte mir zum Beispiel vorstellen, daß sich die ganzen Seelen ( von denen die die Woche über gestorben sind ) irgendwo sammeln - vielleicht in Rio oder auf den Bermudas, jedenfalls da wo es warm ist - und sich dann im gemeinsamen Flug zum "Himmel" aufmachen. Himmel, ist natürlich ein entfernter Planet, auf dem die Bedingungen für das "Seelenleben" gut sind. Also wie vorher etwa 37,5 Grad, Internetanschluß und geteerte Wege für den Spaziergang nahc dem Nachmittagskaffee.
Schade, daß niemand außer mir draufkommt - sonst würde ich womöglich den Quatsch auch noch glauben.
Wieso Quatsch schöner Gedanke ausser der Internetanschluss mikenull bist Du süchtig 🙂
 
Für mich ist die Seele wie ein Gedicht:

Stellt euch ein Gedicht vor, vielleicht ein Liebesgedicht. Mit blauer Tinte auf weißem Papier geschrieben.
Gibt es dieses Gedicht ?

Wenn man es chemisch analysiert, dann findet man nur Papier und blaue Farb-Pigmente.
Aber kein Gedicht.

Aber dennoch „gibt“ es das Gedicht.


Ein Gedicht kann man nicht mit chemischen Methoden nachweisen. Das ist einfach prinzipiell der falsche Ansatz.
 
An alle im Thema,



leise beschleicht mich ein Gefühl, das Manche es gern hätten das man die vermeintliche "Seele" unter Bestrahlung vom Körper entfernen könnte, um sie dann in einem geeignetem Käfig gefangen zu nehmen und wissenschaftlichen Untersuchungen zu unterziehen. Ist das alles notariell beglaubigt und staatlich geprüft, von namenhaften Wissenschaftlern dokumentiert und durch ultraviolett-spezial-Licht-sensitive-Kameras sichtbar gemacht, kann - ganz nebenbei bemerkt - der zombiehafte, seelenlose Mensch weltweit bewundert werden. Dann kommen nach und nach Alle zu der Überzeugung - das es keinen Unterschied macht, es nur wieder mehr Foltermethoden für Menschen gibt und evtl. durch kurzeitig erzeugte schwarze, in Nanosekunden zerfallende Minilöcher nach Neutronenexplosionen in Partikelbeschleunigern die Seele doch vernichtet oder wenigstens nachhaltig beschädigt werden kann, wodurch eine Diskussion über Gott in eine neue Dimension getragen wäre.

Gott vs Antichrist 2.0?

Was bleibt ist der Mensch, wie er ist und was er tut, mit all seinen Erkenntnissen und all dem bischen Hoffnung und der Liebe, welche man hoffentlich von ihm ausgehend wiederfindet.

Ja, wiederfinden möchte er sich (der Mensch) ganz und gar Abseits von der Zerstörung und all dem Elend, welches er nicht haben möchte und doch mit verursacht hat. Ist es jedoch genau anders herum (des Menschen Wollen), dann möchten "wir" (die wir - vermeintlich - anders sind) ihn nicht weiter anerkennen - als einen von uns, nicht wahr?

Ein Kreislauf, dem wir Alle auferliegen. Ausnahmlos. Wir allesamt müssen durch die Zeitachse des Seins, ob mit Seele oder ohne dessen. Das Wichtige, abgesehen von der wirklichen Wahrheit - welche sich letztendlich sowieso zu Tage tragen wird bzw. optionell in der Dunkelheit auf ewig verschleiert bleibt, ist dieses unser Leben und das an dem wir festhalten! Denn dieses "Getragene" machen wir zu etwas Besonderem, weil wir es mit uns tragen nach dort, wohin wir gehen (wollen/müssen).

Ich trage lieber den Wunsch einer Seele mit mir herum, als die aktuell noch verbreitete, wissentschaftliche Beweiskraft des Nichts. Womit sich ein - zugegebener Maßen - ungesehener Kreislauf schließt bzw. schließen möchte...

...ein neuer Anfang! Jeder Anfang eines Menschen ist doch nur ein "zwielichtiger" Wunsch anderer Menschen oder wie meine Eltern mal über mich sagten: "als Du noch Käse im Schaufenster warst", welch eine Beleidigung. ;-)



Daher kommt sicher auch der Begriff: "Dreikäsehoch", eine Weiterentwicklung 🙂?





Peaceberg
 
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Jedenfalls ist Lesch gläubig und sagt;

"Lesch: Während ich etwas ausrechne, habe ich mit Gott erst einmal nichts zu tun. Die Wissenschaft ist methodisch gottfrei, sinnfrei und hoffnungsfrei. Das bedeutet aber nicht, dass sie gottlos, hoffnungslos oder sinnlos ist. Wenn ich also meine mathematischen Ergebnisse vor mir sehe, muss ich mich fragen: Welche Bedeutung haben sie für mich? Nach welchen Werten soll ich leben, wenn ich die Messwerte kenne? Das Instrument, mit dem ich etwas herausfinde, hilft mir nicht dabei, meinen Erkenntnissen Bedeutung zu verleihen. Dafür brauche ich mehr."

Was meint er mit "mehr"...

Ich würde fast meine Hand dafür ins Feuer legen, dass er sinngemäß auch gesagt hat...

"Glauben und Wissenschaft nähern sich immer mehr an."


Beweisen kann ich es momentan nicht...würde aber nicht denken, dass ich mich verhört habe oder mir sowas zurecht interpretiere, lege dafür aber meine Hand auch nicht ganz ins Feuer, stecke sie nur in Feuers-Richtung.


Hallo Spoony,

in diesem Interview hat H. Lesch zumindest gesagt:
"Forschung und Wissenschaft sind vielmehr ein langsames Annähern an die Wahrheit."

Hmmm - Deine Hand!!!

Vielleicht war es ja ein Freud'scher von Dir?😉
 
Ich empfinde das genauso wie Spoony. Es ist für mich undenkbar, das der Mensch keine Seele hat.
Das die Seele wenn der Körper tot ist, nicht ausgelöscht ist, das ist für mich auch gar keine Frage.
Wenn man mal so darüber nachdenkt, was alles in einer Seele vor geht. Das kann man nicht alles wissenschaftlich erklären wollen.
Wie ist es z.b erklärbar,das man gerade jemanden anrufen will und in der nächsten Sekunde klingelt das Telefon und es ist die bereffende Person. So etwas passiert mir ganz oft. Oder man muß an jemanden intensiv denken, und erfährt später, das zu dem zeitpunkt etwas besonderes vorgefallen ist.
Man spürt, ob jemand gerade was gutes über einen denkt, oder wenn jemand besonders an einen denkt, man hat wenn man an diese Person selber denkt so ein warmes schönes Gefühl, ich kann es nicht so gut beschreiben.
Oder man spürt, wenn einer gerade was schlechtes von einem denkt und das bestätligt sich kurz darauf. Es gibt so vieles, woran man merkt,das der Mensch eine Seele hat!🙂
 
Ich meine nicht dieses Interview.🙄

Sorry Spoony, wenn ich Dir mit meinem Beitrag zu Nahe trat...

Dein 🙄 in der Antwort verwundert mich ein wenig...

(Zumindest Dein Zitat stammt aus diesem Interview, daher lag es Nahe, dort kurz reinzuschauen...)


Mich interessiert, ob Harald Lesch vielleicht diesen Satz meinte - nicht mehr.

Also... das war auf jeden Fall nicht böse von mir gemeint Spoony!
 
"Lesch: Während ich etwas ausrechne, habe ich mit Gott erst einmal nichts zu tun. Die Wissenschaft ist methodisch gottfrei, sinnfrei und hoffnungsfrei. Das bedeutet aber nicht, dass sie gottlos, hoffnungslos oder sinnlos ist. Wenn ich also meine mathematischen Ergebnisse vor mir sehe, muss ich mich fragen: Welche Bedeutung haben sie für mich? Nach welchen Werten soll ich leben, wenn ich die Messwerte kenne? Das Instrument, mit dem ich etwas herausfinde, hilft mir nicht dabei, meinen Erkenntnissen Bedeutung zu verleihen. Dafür brauche ich mehr."

Was meint er mit "mehr"...

Ich würde fast meine Hand dafür ins Feuer legen, dass er sinngemäß auch gesagt hat...

Selbst wenn er es wortwörtlich sagte, hat das nichts mit Wissenschaft ansich zutun. Dieses "mehr" ist die natürliche Reflexion des eigenen Handelns. Jeder stellt sich die Frage "Warum tue ich das was ich tue?". Das ist die übliche Sinnsuche.

Dieses "mehr" hat Harald Lesch beantwortet.


ab 1:36:50 gehts los. Da beantwortet er das erforderliche Zusammenspiel verschiedener Forschungsgebiete und die darauf folgende Frage ist noch interessanter weil er da beantwortet warum er das tut was er tut.

Physikalisches Kolloquium 22. Juli 2011 - Vortrag von Prof. Dr. Harald Lesch - YouTube

"Forschung und Wissenschaft sind vielmehr ein langsames Annähern an die Wahrheit."

Er hätte auch kurz sagen können P < 1 oder "In Forschung und Wissenschaft gibts keine Wahrheiten, sondern nur Wahrscheinlichkeiten." Nichts anderes sagt der Satz aus.
 
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