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Geschlechterrollen

  • Starter*in Starter*in Sheik
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So ein schönes Beispiel dafür, dass diese Leute eigentlich die Intoleranten sind, die unsere Gesellschaft nicht braucht.

Mir fällt immer wieder auf, dass sie die Denkweise ihrer ideologischen Gegner teilen und nur das Spiegelbild dessen sind.

Wenn es Leuten zu gut geht, erfinden sie Probleme, gegen die sie wettern können, um sich zu profilieren. Und hey: So ist es auch viel gemütlicher als gegen die wirklichen Probleme vorzugehen.

Ich hab eher das Gefühl diese Leute kommen mit der individuellen Freiheit nicht klar. Sowie Neoliberale die Verantwortung ihres ökonomischen Scheiterns der Gesellschaft auferlegt haben, versuchen diese Leute persönliches Scheitern an sich selbst der Gesellschaft in die Schuhe zu schieben.
 
Was ist denn eigentlich so schwer daran, anderen ihre persönliche Identität (ob auf das Geschlecht oder auf sonst was bezogen) einfach unkommentiert zu lassen?
Wen juckt es denn, ob ein anderer sich mehr männlich, weiblich oder sonst was fühlt? Das ist doch seine eigene Angelegenheit und wenn er einen subjektiven Leidensdruck verspürt, sollte er handeln, aber die gesellschaft hat doch nicht das recht, ihm deswegen einen Leidensdruck zu verschaffen.
Klar, ich finde es auch befremdlich, wenn mir ein Mann im Kleid entgegenkommet, weil es einfach ungewohnt ist: Jede Art ungewohntem Outfit (sei es ein Kostüm, oder sonst was) würde mir auffallen, aber ich würde doch den Teufel tun und diesem Menschen irgendwie blöde kommen. Wer bin ich denn, dass mich das was angeht.
es gibt gesellschaftliche Kontexte, da müssen wir uns an regeln halten (zB im Job, wo vielleicht eine gewisse Kleidung gefordert ist) das ist auch in Ordnung, aber was ein Mensch orivat macht, geht doch keinen was an: Schließlich tut es doch keinem weh, oder?
Also was soll das ganze Gerede? jeder darf sich doch ganz unterschiedlich fühlen. Mann oder Frau, schwächlich oder stark: Will man jetzt anderen schon vorschreiben, wie sie zu fühlen haben?
Ernsthaft- ich finde das in unserer heutigen Zeit nur noch lächerlich.
Lasst die Leute einfach in ruhe, dann lassen sie euch auch in Ruhe.
 
Nun, da mein Vater sowieso kein "Guter" war - in keinerlei Hinsicht - müsste ich die nächsten 200 Jahre damit verbringen, wütend auf ihn zu sein. Ich hab mit ihm abgeschlossen und das ist in jeder Hinsicht besser für meine seelische Gesundheit, als auf Dinge wütend zu sein, die ich nicht mehr rückgängig machen kann. Über "Wut" bin ich längst hinaus.

Das hört sich gut an.
Ich habe in einem Deiner Themen gelesen, dass es Dir dennoch gar nicht gut geht.
Ich könnte, würde, sollte - aber möchte nicht mehr hinzufügen.
Alles Gute Dir.
 
Tun sie ja nicht, wie man an diesen Thread sieht.
Was tun sie Dir denn konkret?
Unterstellen kann man vieles, Butter bei die Fische!

Gegenfrage: Warum akzeptieren die Betreffenden nicht einfach, dass es Menschen gibt, die das seltsam finden und stören sich einfach nicht daran?
jeder darf es ja seltsam finden: Der Punkt ist nur: Du musst und kannst es trotzdem aushalten, dass es anderes GIBT. Du musst es nicht toll finden, aber AUSHALTEN musst Du es halt. Das ist Dir durchaus zuzumuten und ist keine Beeinträchtigung deines Lebens. Wenn Dir ein Dann im Prinzessinenkleid entgegen kommt, darfst du das komisch, seltsam, hässlich, albern oder was auch immer finden. Du musst es aber eben trotzdem aushalten und Dich respektvoll verhalten, dh, wenn dieser Mann Dich anspricht und fragt, wo es denn zur Post geht, so wirst Du ihm neutral und freundlich Auskunft erteilen können: Das ist zumutbar.
Das ist genau das ding mit der Toleranz: Nur weil mir etwas nicht gefällt, muss es deswegen nicht "weg". Das recht, das zu fordern, gibt es eben nicht. Solange ein Mensch sich an Gesetze hält und nichts tut, was einem anderen schadet, darf er leben, wie er will- auch wenn Du es ungewöhnlich oder sogar abstoßend findest: Du bist ein erwachsener Mensch und von dem darf man erwarten, dass er es aushalten kann, dass der Nachbar anders lebt.

Nochmal: keiner tut Dir was, also kannst Du es aushalten. Wenn Du bereits die bloße Existenz einer anderen Lebensweise als so straken Eingriff in Dein EIGENES Leben empfindest, so hast Du das Problem und nicht der andere. Wer nur dann normal leben kann, wenn er seine Umwelt gänzlich kontrollieren kann, der hat in Wahrheit das Problem. Es gibt Menschen, die empfinden Adersartigkeit als Bereicherung: Das musst Du nicht, aber Du kannst es trotzdem aushalten.
Also ich vermute mal ganz stark, dass du Dein Leben trotzdem normal weiterleben kannst, auch wenn dich besagter Mann im Prinzesskleid nach dem Weg fragt: Also: Toleranz= tolerare= AUSHALTEN!
jeder hat etwas ,das ihn stört: muss es deswegen "weg": Mich stören zB Jugendliche, die dauernd in ihr Handy gucken: Ich finde das unnormal ja manchmal abstoßend: Müssen diese Jugendlichen deswegen "weg", weil es MIR nicht gefällt?
 
Alle Fragen sind bereits beantwortet, bitte ggfs. meine Beiträge in diesem Thread ganz in Ruhe dazu lesen.
Naja, keine Antwort ist auch eine Antwort: Was tun sie Dir persönlich?
Offenbar NICHTS! Also lass die Leute in Ruhe ihr Zeug machen. wenn Du persönliche Zwistigkeiten mit einem Menschen hast, so versuche es im Gespräch zu schlichten oder geh demjenigen aus dem Weg, so wie mit jedem anderen auch. Wenn sich jemand gegen das Gesetz verhält, geh die nötigen Wege über Polizei, Anwalt, Schlichtungsstelle oder Gericht so wie bei JEDEM anderen Menschen auch. Lebe dein Leben und lass anderen ihres und gut ists!
 
Geschlechterrollen?

Was ist das? Bedeutet dies sich zu reduzieren auf das was andere wollen?
Warum nicht einfach Mensch sein? Mensch mit vielseitigen Interessen und Bedürfnissen, mit Wünschen und Vorlieben.
Warum ist es für andere oft so schwer auszuhalten, wenn nicht die Vorlieben und Wünsche sich mit dem decken was sie von dem anderen erwarten, Oft wird einfach nur zu einem bestimmten Aussehen, eine bestimmtes Auftreten, ein bestimmtes sein erwartet, ist es anders, ist der Widerstand deutlich spürbar, der sich dann auftut. Warum dann nicht einfach denken, ok hätte ich jetzt nicht erwartet, aber ok, wenn die Person es so handhabt, es so will, warum nicht.

Es ist nicht einfach einfach nur zu sein, wenn bestimmte Muster die erwartet werden nicht erfüllt werden, aber es ist möglich, trotz dessen zu sein und zwar so wie es grad stimmig ist.

Es ist manchmal schwierig, weil dann oft gesucht werden muss, weil nicht immer alles zu finden ist, doch auch das ist für viele Menschen schwierig, die irgendwie, irgend wo drin abweichen von dem was nicht der "Norm" entspricht. Doch die "Norm" verändert sich oft im Laufe des Lebens, im Laufe des Seins. Nehmen wir die Körpergröße (.länge), war sie doch vor ein paar Jahrzehnten hier in dem Land in dem wir leben noch deutlich geringer. Hatten damals, die etwas größeren Menschen ein Problem mit dem finden passender Kleidung oder Möbel, haben es heute oft diejenigen, die damals noch der Norm entsprachen.
Passen hier heute Kleidungsstücke, die damals zu weit waren sehr gut, ist es nicht mehr möglich heute ein Kleidungsstück gleicher Größe anzuziehen.

Warum dieses Beispiel. Normen verändern sich. Doch manchmal wird wieder zurückgeschraubt, alte Normen werden ausgegraben und neu aufgelegt, warum? Weil Menschen sich verändern, weil Menschen nicht eingepresst werden wollen in dem was eine oder mehrere Generationen vorher für gut gehalten oder sich mühsam erkämpft hatten. So ist es auch bei der Erziehung, für das was für Kinder für gut und richtig gehalten wird. Denn oft soll es doch nur nicht so sein, wie es selbst erlebt wurde, sie sollen es anders besser haben. Und doch ist es auch noch ganz gleich, weil es wird neues ausprobiert und auch das hinter lässt Spuren und wieder wird es eine Generation geben, die es anders . besser machen will.

Die Erziehung, die bei uns in der Familie war, war sehr auf das Geschlecht bezogen, die meisten der Geschwister ließen sich auch entsprechend darauf ein, entsprechen dem, was die Eltern ein Großteil der Gesellschaft erwartet. Doch dann gibt es das schwarze Schaf. Es ging einfach seinen eigenen Weg,trotz aller Warnungen, wie daneben es doch sei, wie schwer alles ist und das es nicht zu schaffen ist weil...
Dieses schwarze Schaf, wusste es wir immer wieder anecken und immer wieder auf Widerstand stoßen, aber es wollte sich auch nicht verbiegen lassen, sich aufgeben und alles was es interessierte aufgeben müssen, nur damit es mitspielen darf, Sein darf. Oft hatte es das Gefühl es darf nicht sein, weil es einfach nicht akzeptiert wurde, dass seine Interessen so vielseitig sind und es eben nicht nur schwarz oder weiß gibt, sondern bunt.

Es hat es trotz aller Widerstände und Hindernisse geschafft seinen Weg zu machen. Die Hindernisse und Hürden waren nicht nur von den Eltern gegeben, vielleicht konnten sie auch nicht anders, auch viele andere taten sich schwer den Weg einfacher zu machen, über ihren eigenen Schatten zu springen, ihre Vorurteile beiseite zu packen und doch durch Beharrlichkeit und immer wieder anklopfen, bekam es die Möglichkeit einen Teil auszuleben, eine Ausbildung zu machen in einem zu der Zeit noch nicht für sie geöffneten Bereich. Nachdem diese Tür geöffnet war, hätten auch viele derer, das Tor zu dem Weg verschlossen hielten, das Tor geöffnet. Denn sie stellten fest, sie lagen falsch in ihrem Vorurteil.

Manchmal ist es einfach wichtig anzufangen, zu wagen, zu riskieren, vorzuleben und zu tun. Ja es gibt sie die Widerstände, sie sind auch heute noch oft wahrzunehmen und doch würde dieses schwarze Schaf sich auch heute nicht einfach verleugnen nur um den Anspruch der anderen gerecht zu werden. Auch würde es weder Körper noch Geist anpassen wollen, damit es für die anderen stimmig wird, weil das anders sein auf Ablehnung stößt Weil dann wäre es nicht mehr das schwarze Schaf, sonder verkorkst, verbogen und verloren und es hätte sich aufgegeben, nur der anderer wegen und wer weiß was dann wäre?

Auch heute gibt es immer wieder Widerstände bei anderen, doch es gibt auch Menschen, die es einfach akzeptieren können. Es wäre schön, davon noch deutlich mehr zu haben, die anders sein einfach hinnehmen und vielleicht auch akzeptieren.

Einfach nur Mensch sein und so sein wie es für diesen Menschen passt, wenn dies mehr Akzeptanz findet, dann würden viele vielleicht auch nicht das Gefühl haben sie müssen sich irgendwie verbiegen und auf die eine oder andere Weise dem Anpassen, was erwartet wird, wenn sie in einer Art und Weise leben mögen, die eben nicht der "aktuell gültigen Norm" entspricht, wenn Körper, Geist und Umfeld nicht nach dieser zusammen zu passen scheinen.

Diese Erfahrungen müssen viele Menschen machen, da das Hinnehmen, die Aufgeschlossenheit und die Akzeptanz auf das Abweichen von der "Norm" doch noch bei vielen sehr unterschiedlich ausgeprägt, von gar nicht vorhanden, über teilweise und in Teilbereichen schon da, bis was soll's Wir sind doch alle verschieden und da macht doch das Leben erst richtig aus....
 
AW: Völlig falsch!


Das, was Du schreibst ist die falsche Denke der 68-iger Generation, die aber mittlerweile von der Wissenschaft völlig überholt ist, weil man heute sehr gut weiß, daß männlich und weibliche Gehirne völlig unterschiedlich strukturiert sind, wobei die klassischen Beispiele der deutlich bessere Orientierungssinn des Mannes und das sehr viel besser Sprachverständnis der Frau sind!

Man hat auch genügend Versuche angestellt und Mädchen z.B. nur Autos zum Spielen gegeben, wobei dann z.B. von den Mädchen das Feuerwehrauto in Decken eingehüllt und mit den tröstenden Worten, "Du brauchst keine Angst haben, ich bin ja bei Dir!" gehuscht und gewiegt wurde!

Noch Fragen?
Deshalb hab ich also damals erst so um die Pubertät herum lernen müssen, mit dem unangemessenen Weinen aufzuhören, auch um vor den Coolen nicht mehr "negativ" aufzufallen und weil sich "das ja nicht gehört für Jungen" und vorher ohne Probleme weinen konnte.Gehirn und so, hmm, klar doch, gelll. /s 🙂
 
Ich glaube, es hat sowieso noch nie ein Mensch in eine dieser Rollen-Stereotypen gepasst. Das wird doch einem Menschen als ganzes sowieso nie gerecht. Außer Chuck Norris und Mary Poppins hat doch noch nie jemand in diese Klischees gepasst. Mit der Lebenswirklichkeit, dem Charakter und den Fähigkeiten eines Menschen hat das doch nichts zu tun- vor allem heute nicht mehr (und früher sicher auch nicht).

Allenfalls diehen sie ANDEREN dazu, bestimmte Verhaltensweisen zu tadeln, wenn man rein sachlich dafür keinen Grund findet: Dann tut ein Junge, oder Mädchen sowas eben nicht.
Damit kann man herrlich Menschen in eine Richtung biegen. Man hat quasi immer ein Totschlagargument parat.
Aber für den Menschen selber ist eine Rolle doch von jeher nur ein starres Konstrukt, dem er mehr oder weniger glaubt entsprechen zu müssen oder nicht, oder dem er sowieso zufällig entspicht oder eben nicht.

Ich mag gern Schuhe und kaufe leider viel zu viele: Das habe ich mir aber nicht ausgesucht, sondern es hat sich so ergeben: Passt zufällig ins Frauenklischee- mehr aber auch nicht.
Dafür kann ich derbe Stammtischwitze reißen wie ein Kerl😀: passt nicht ins Klischee...dann halt nicht: Nur deswegen höre ich damit bestimmt nicht auf.
Da kann man mir noch so oft sagen, dass es unweiblich ist. Wer Weiblichkeit/Männlichkeit an solchen Äußerlichkeiten festmacht, der hat das ganze doch sowieso nicht verstanden.

Ich wette, hier findet sich auch keiner, der voll und ganz dem Klischee oder der Rolle entspricht und von sich aus sagt: Ja, das ist super und ich fühle mich wohl und in meiner ganzen Person verstanden. Das sind sicher die wenigsten glücklichen Zufälle (vor allem: Selbst WENN jemand zufällig einer bestimmten Geschlechterrolle entspricht, wird sicher bald irgendwer um die Ecke kommen und die Rolle ein wenig anders definieren und schon- schwupps- passen wir wieder nicht mehr rein)
Die meissten hier werden mehr oder weniger damit hadern, dass sie entweder in Rollen gepresst werden, in die sie nicht passen, oder dass sie glauben, Rollen entsprechen zu müssen, was sie aber nicht schaffen. Oder sie haben eben erkannt, dass sie sich davon frei machen müssen und haben auf diese Weise ihren Weg gefunden.
 
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