Unlimited, was sollte es mir bringen, hier etwas Wichtiges zu verschweigen? Wieso sollte ich dann hier um Hilfe suchen - wenn ich das eigentlich Wichtige verschweigen will? Find ich ne ziemlich dreiste und beleidigende Unterstellung, sowas. Aber gut ... ich muss dich ja nicht mögen ... und ich bitte dich, dich mir gegenüber einfach nicht mehr zu äußern. Hilft mir kein Stück weiter, ärgert mich nur.
... Und nur weil du persönlich keinen Mann kennst, der sich so verhält, heißt das nicht, dass es einen solchen Mann nicht gibt ... ich kannte vorher auch keinen einzigen Menschen, der zu soetwas im Stande gewesen wäre.
"Ich kann nicht verstehen, dass ein 33 jähriger Mann nicht imstande ist zu sagen was man eigentlich fühlt und zu tun was man sagt. Diese Schritte wären imho nicht gegangen worden wenn er blockiert hätte und mal etwas die Handbremse in Bezug auf eure Planung gezogen hätte. Leider wäre genau das allerdings wichtig und richtig und gewesen." Das ist der Punkt ... er hat sein Leben lang gelernt, sich zu verstellen ... das kann er unheimlich gut. Er lässt den großen Helden raushängen - und erzählt völlig entschieden Lügen ... Sowas kann man nicht verstehen, wenn man noch nie so einen Menschen kennengelernt und durchschaut hat. Ich konnte es vor der Ehe auch nicht - inzwischen verstehe ich vieles davon ... Aber nicht alles, natürlich.
Seine Lebenssituation konnte ich nicht passend reflektieren, weil er mir viel vorgelogen hat - und ich ihm das nicht zugetraut habe. Da fehlte mir einfach ein Stück Lebenserfahrung ... ich habe bisher nie mit Menschen eine enge Beziehung geführt, für die Lügen völlig normal und Ehrlichkeit und Offenheit fremd sind.
"vorsätzlich selbst verschuldet" find ich da auch etwas unpassend ... so zu urteilen, steht wohl niemandem zu, der nicht erlebt hat, wie dieser Mensch ist.
"weshalb man sich in eurer Lebensphase eine Heirat und ein Kind wünscht" ... meine Lebensphase war: Ausbildung abgeschlossen, sehr guten Berufseinstieg geschafft ... m.E. perfekt für ein Kind. Seine Lebensphase war nun auch nicht wirklich unpassend - er stand und steht ganz kurz vor seinem Studienabschluss und kann sich jederzeit problemlos Arbeit suchen, da er eine gute abgeschlossene Ausbildung hat. Das Problem war also keinesfalls die Lebensphase - sondern eben seine psychische Verfassung - und dass ich nicht wusste, wie schlimm sie ist.
Beruflich ist bei mir alles in Sack und Tüten, da gibts keine Probleme. Was den Kindesunterhalt betrifft, habe ich ja schon vor einer ganzen Weile alles in die Wege geleitet. Der Beistand kümmert sich aktuell drum. Putzen gehen muss mein Mann nicht, weil er eine Ausbildung hat, mit der er auf jeden Fall Arbeit bekommt.