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gelöscht

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 133523
  • Datum Start Datum Start
..., wenn ich einfach in einem Handwerksbetrieb arbeiten würde. Dafür bin ich körperlich halt nicht so gebaut. Ich bin eher veranlagt Probleme mit dem Kopf zu lösen.
Du hast mehrfach betont, Du wärst wohl ein "guter" Ingenieur, Handwerk aber nichts für dich. Woran machst Du beides fest?

Nicht jeder Handwerker ist Bodybuilder.
Und ich habe mit einem Studiert, der hatte auch echt gute Noten, konnte aber nicht mal sein Fahrrad reparieren.
 

Hallo Hamsterrad,

schau mal hier: gelöscht. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Das was mich so fertig macht ist, dass der Job den ich hatte thematisch mein Traumjob war und ich nicht verstehen kann warum es nicht geklappt hat.
Vielleicht solltest du aufhören, es verstehen zu wollen.

Muss auch nicht sein, dass dein Ex-Arbeitgeber den Kündigungsgrund wahrheitsgemäß angegeben hat. Es kann andere Gründe gegeben haben, die man dir vielleicht nicht gesagt hat....die vielleicht auch gar nichts mit dir selbst zu tun haben.

Ich erinnere mich, dass ein ehemaliger Kollege gegen Ende der Probezeit gekündigt wurde. Hintergrund war, dass der Abteilungsleiter einen ehemaligen Weggefährten einstellen wollte und dafür brauchte er eine freie Stelle....
 
Du hast also erstmalig etwas nicht mit Bestnote absolviert, sondern im Gegenteil die Note 5 oder 6 erhalten. Das war dein erster Job.

Warum so geurteilt wurde lässt sich nicht richtig aufklären. Vermutlich war es tatsächlich eine Positon, auf der jeder nur verlieren kann. Aber darum geht es nicht!

Es geht darum, das du akzeptieren musst, das man scheitern kann, auch wenn man sich bemüht. Du bist eben nicht immer der Beste, weil du vom Urteil anderer abhängst.
 
Mein Therapeut sagt mir auch, dass ich es einfach akzeptieren muss. Bisher konnte mir aber noch niemand wirklich sagen, wie ich das meinem Hirn beibringen kann

Dieses MUSS ist falsch. Man kann es nicht erzwingen und sich damit unter Druck setzen. Es wird ja Gründe haben, warum es Dir so schwerfällt, es zu akzeptieren. Und an diesen Gründen solltest Du - sollte Dein Therapeut und Du - arbeiten. Vielleicht das Elternhaus? Wurde immer viel von Dir verlangt? Ein hoher Selbstanspruch? Wolltest Du immer der Beste sein?

Was bedeutet es für Dich, etwas nicht so zu schaffen, wie Du es wolltest?

Thomas Alva Edison führte zahlreiche Versuche mit der Glühbirne durch, bis er eine marktreife Version entwickelte. Er unternahm fast 9000 Versuche, um das richtige Material für den Glühfaden zu finden. Nach dem 1000. Versuch sagte ein Mitarbeiter, dass es ein Misserfolg sei, worauf Edison erwiderte: "Ich bin nicht gescheitert. Ich kenne jetzt 1000 Wege, wie man keine Glühbirne baut."

 
Scheitern ist oft eine notwendige Bedingung für Erfolg, da es wertvolle Lektionen und neue Perspektiven bietet. Misserfolge können als Feedback für zukünftige Handlungen dienen und zur Entwicklung von Resilienz beitragen. Es ist wichtig, Scheitern als Teil des Lernprozesses zu akzeptieren und daraus zu lernen, anstatt es als endgültiges Versagen zu betrachten.


Hier sind einige Gründe, warum Scheitern positiv sein kann:
  • Lernen aus Fehlern:
    Scheitern bietet die Möglichkeit, aus Fehlern zu lernen und es beim nächsten Mal besser zu machen.
    • Entwicklung von Resilienz:
      Wer schon einmal gescheitert ist, entwickelt oft eine größere Widerstandsfähigkeit gegenüber zukünftigen Herausforderungen.

      Neue Perspektiven:
      Scheitern kann dazu führen, dass man seine bisherigen Ziele oder Strategien überdenkt und neue Wege einschlägt, die vielleicht besser geeignet sind.

      Neubeginn:
      Misserfolge können eine Gelegenheit für einen Neubeginn und eine Neuorientierung sein.

      Veränderung der Werte:
      Durch die Konfrontation mit dem Scheitern kann man seine eigenen Werte und Ziele überdenken und gegebenenfalls anpassen.


      Es ist wichtig, Scheitern nicht als etwas Negatives zu betrachten, sondern als Chance für Wachstum und Entwicklung. Eine positive Fehlerkultur, in der Scheitern als normaler Bestandteil des Lernprozesses angesehen wird, kann dazu beitragen, dass Menschen sich trauen, neue Dinge auszuprobieren und Risiken einzugehen.

Statt sich von Misserfolgen entmutigen zu lassen, sollte man sie als Sprungbrett für zukünftige Erfolge nutzen.

 
Mein Therapeut sagt mir auch, dass ich es einfach akzeptieren muss. Bisher konnte mir aber noch niemand wirklich sagen, wie ich das meinem Hirn beibringen kann. Liegt das an der Depression?
Ein paar Gedanken/persönliche Erfahrungen dazu:
"Akzeptanz" ist nicht einfach.....das Problem haben viele Betroffene.

Was du tun kannst:
Lernen, deine Gedanken besser zu steuern. Hat dein Therapie dir das beigebracht (u. a., was Wertung mit Gefühlen zu tun hat? Stichwort: ABC der Gefühle). Möchtest du einen Buchtipp?

Mich selbst betreffend, war ich der Ansicht, dass mein Gehirn gerne "alte Trampelpfade" nutzt.....gerne immer die gleichen negativen Gedanken abspulte.
Aber.....das Gehirn ist nach und nach bereit, neue Pfade zu gehen. Deshalb habe ich ihm neue Angebote gemacht. "Angebote" bedeutete u. a. schöne Aktivitäten einplanen, gerne auch nur Kleinigkeiten.

Auch in der psychosomatischen Klinik wurde das immer wieder geraten, etwa vorm Wochenende: "Macht was Schönes!"

Noch was zu Depressionen - Gedanken - Vergangenheit:
Ist das bei dir auch so, dass du gedanklich immer wieder in der Vergangenheit festhängst? Falls ja - dann üb dich darin, dich ins HIER und JETZT zu holen.
 
Hey @Chris2025, vielleicht hilft Dir diese Info.
Aus meinen vielen Therapien würde ich vermuten, dass die Depression und Angststörung bei Dir zwar durch die Arbeit ausgelöst wurde, aber zumindest auch die Möglichkeit besteht, dass es noch andere Ursachen gibt.
Hast Du schon Therapie/n gemacht? Konntest Du das schon klären, wie es bei Dir ist?
 
Buchtipps: Ich habe eins von Dr. Doris Wolf mit dem Titel "Gefühle verstehen, Probleme bewältigen"

Therapie aktiv mitgestalten: Wie laufen Therapie-Sitzungen mit deinem Therapeuten ab? Sprichst du aktiv an, was dich bewegt/ worüber du gerne sprechen würdest usw.?

Depression/Angststörung ausgelöst durch die Arbeit: Das dachte ich so in etwa auch bei mir plus meine damalige unglückliche Beziehung. Rückblickend war es das nicht nur!!!

Welche Therapie-Richtung machst du? Verhaltenstherapie oder tiefenpsychologisch oder....?
 

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