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gelöscht

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 133523
  • Datum Start Datum Start

Hallo Gelöscht 133523,

schau mal hier: gelöscht. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Die Arbeit hat irgendwas mit mir gemacht, was sich nicht mehr rückgängig machen lässt.
Nicht "irgendwas", die Arbeit hat dir eine Angststörung beschert. Und aus der kommst du nur durch korrigierende Erfahrungen raus. Daher ist es wichtig jetzt nicht aufzugeben, sondern dich wieder aufzurappeln, dir gut zuzureden und einen weiteren Versuch mit einem Job zu wagen. Jeder Mensch braucht eine gewisse Umgebung, um sich auf der Arbeit wohlzufühlen, zu entfalten und produktiv zu sein. Was du genau brauchst, musst du noch für dich entdecken. Sobald du das hast, wirst du aufblühen und die Ängste verschwinden.
 
Ich schäme mich so richtig. Bin ein Versager.

Nein, das bist Du definitiv nicht. Es tut mir leid, dass es dir so schlecht geht. Ich denke auch, dass es eine Angststörung sein könnte. Bist du in Therapie? Falls nein, dann würde ich auf jeden Fall mal eine Therapie machen.

Vergleiche Dich bitte nicht mit anderen und ihrem vermeindlich so perfektem Leben. Du weißt nie, wie es wirklich in ihnen aussieht. Du hast ein abgeschlossenes Studium, einen sehr guten Abschluss. Dann hattest Du Pech, längere Zeit keine Arbeit gefunden und dann einen schlechten Arbeitsgeber gehabt, der keine Ahnung hat von Menschenführung und der offensichtlich unfähig war, Dich angemessen zu behandeln.

Bitte verurteile Dich dafür nicht selbst. Pech kann jeder mal im Leben haben, aber man kann daran arbeiten, dass die Situation sich ändert. Mit Therapie, mit Medikamenten (wenn deine Antidepressiva nicht helfen, dann lass Dir andere verschreiben. Es dauert manchmal bis man die richtigen gefunden hat).

Und vor allem: hör bitte auf, Dich selbst so fertig zu machen. Das hast Du in der Hand, Deine Gedanken. Du kannst lernen, sie zu kontrollieren und an Deiner Selbstverurteilung zu arbeiten. Natürlich ist es wichtig, eine Arbeit zu haben, Geld zu verdienen. Glücklich zu sein. Aber es ist auch wichtig, ein guter Mensch zu sein, hilfbereit, mitfühlend. Man sollte nicht den Maßstab der Gesellschaft an sich anlegen von Leistung, Perfektion und ständigem Einsatz - zumindest das, was manche Arbeitgeber gerne hätten bzw. unsägliche soziale Medien propagieren.

Hier für alle Fälle mal die Telefonnummern der Telefonseelsorge. Da kann man auch immer mal anrufen, wenn es einem schlecht geht.

Notfalltelefone​


Hier bekommen Hilfesuchende die Möglichkeit unter dem Schutz der Anonymität mit geschulten Beratern über ihre Sorgen, Ängste und Probleme zu sprechen. Wir haben für dich einige Nummern aufgelistet, an die du dich jederzeit wenden kannst.




Allgemeine Probleme / Familie & Erziehung​

TelefonSeelsorge
Telefonnummer: 0800 / 111 0 111 oder 0800 / 111 0 222
erreichbar rund um die Uhr und Anrufe auch an Wochenenden und Feiertagen möglich
Die Nummer gilt in ganz Deutschland und ist kostenfrei. Der Anrufer bleibt dabei völlig anonym.
http://www.telefonseelsorge.de/?q=node/12

Nummer gegen Kummer (für Kinder, Jugendliche und Eltern)
Kinder- und Jugendtelefon: 116111 oder 0800 / 111 0 333
erreichbar montags bis samstags von 14 - 20 Uhr
Elterntelefon: 0800 / 111 0 550
erreichbar montags bis freitags 9 - 11 Uhr sowie dienstags und donnerstags 17 - 19 Uhr
Die Nummern sind kostenfrei und anonym. Ehrenamtliche Mitarbeiter kümmern sich vorwiegend um Probleme in der Schule oder mit euren Eltern, aber auch um seelische Probleme, Liebe oder Sexualität.
https://www.nummergegenkummer.de/


Gewalt / Missbrauch​

Hilfetelefon - Gewalt gegen Frauen
Telefonnummer: 08000 / 116 016
erreichbar rund um die Uhr
Die Nummer ist kostenfrei und anonym. Das Hilfetelefon ist ein Angebot an Frauen, die von Gewalt betroffen sind. Beratung auch durch Dolmetscher in anderen Sprachen möglich.
https://www.hilfetelefon.de/

Weißer Ring
Telefonnummer: 116 006
erreichbar täglich von 7 - 22 Uhr
Die Telefonnummer gilt bundesweit. Ehrenamtliche Mitarbeiter kümmern sich um Menschen, die Opfer von Gewalt und Verbrechen geworden sind.
https://weisser-ring.de/

Hilfeportal sexueller Missbrauch
Telefonnummer: 0800 / 22 55 530
Die Nummer ist kostenfrei und anonym. Die Mitarbeiter sind psychologisch, pädagogisch oder medizinisch ausgebildet und kümmern sich um Betroffene von sexueller Gewalt, um deren Angehörige sowie um Personen aus dem sozialen Umfeld von Kindern.
https://www.hilfeportal-missbrauch.de/startseite.html


Alkohol & Sucht​

Anonyme Alkoholiker
Telefonnummer: 08731 / 32573 12
Erste Hilfe: https://www.anonyme-alkoholiker.de/kontakt/erste-hilfe/
Die Anonymen Alkoholiker (AA) sind ein Netzwerk von Selbsthilfegruppen. Ehrenamtliche Mitarbeiter kümmern sich um Alkoholiker und auch um Menschen, die nicht wissen, ob sie vielleicht Alkoholiker sind oder ein Problem mit Alkohol haben.
https://www.anonyme-alkoholiker.de/

Blaues Kreuz
Telefonnummer: 0202 / 62003-0
Das Blaue Kreuz ist ein Suchthilfeverband und unterstützt suchtgefährdete Menschen und deren Angehörige.Ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter kümmern sich vor allem und sucht- und medikamentenabhängige Personen.
http://www.blaues-kreuz.de/


Sonstige Spezialnummern​

Muslimisches Seelsorgetelefon
Telefonnummer: 030 / 44 35 09 821
erreichbar rund um die Uhr, Anrufe dienstags auch auf Türkisch möglich
Der Anrufer bleibt anonym. Ehrenamtliche Mitarbeiter kümmern sich um jedes seelische Problem, vor allem auch bei muslimischen Glaubensfragen.
http://www.mutes.de/home.html
 
Darf ich fragen, wie dein Tages-/Wochenablauf ist?

Tagesstruktur?
Sport?
soziale Kontakte?
Psychotherapie?
Ernährung?

(Ich hatte selbst schwere Depressionen und Angststörungen. )
 
Ich kann aus diesen Gedanken nicht ausbrechen.

Wenn sich solche Gedanken aufdrängen, muss das doch nicht unbedingt etwas allein mit dir zu tun haben. Scheinbar willst du doch diese Gedanken scheinbar nicht so sehr, da du das Wort ausbrechen verwendet hast, oder? Was ich mit dem ersten Satz meinte? Andere Menschen? Dich selbst? Etwas Anderes? Die 3 Dinge zusammen? Noch mehr? Das lasse ich einfach mal offen.

Durchdenke sowas wie ein Suizid einfach nicht mehr, da du nichts davon haben wirst, deine Eltern nicht, dein möglicher Arbeitgeber nicht, die Gesellschaft in Wirklichkeit auch nicht, auch wenn man von Kostenfaktoren immer wieder ausgeht durch bestimmte Menschen. Denn du bist auch unabhängig von irgendwelchen Kosten etwas Wert, irgendwo vielleicht außerhalb der Welt, wenn man das so sehen mag. Oder vielleicht hast du ja schon gute Taten vollbracht, warst ein netter Mensch und hast Liebe gegeben zum Beispiel und nur wenige wissen davon oder keiner hier weiß davon? Das ist ja auch wertvoll finde ich und hält Menschen zusammen. Und innerhalb der Welt bist du aber auf Grund deiner guten Noten doch sicherlich auch etwas Wert.

Wenn es dir zu Zeit schlecht geht, fang vielleicht im Kleinen an, mach dir einen schönen Tag, denke nicht nur sofort an Pflichten, bringen dein Leben langsam wenn es was zu tun geben sollte auf Vordermann. Begib dich zu deinen Hobbyinteressen, sprich mit Leuten, lasse gesunde Ernährung in dein Leben mit einfließen, mache etwas Sport. Konfrontiere dich mit deinen Ängsten, damit sie eventuell mal weniger Macht über dich haben werden.

Vielleicht brauchst du auch mehr Erfahrung in der Job/Berufswelt, wer weiß das schon, damit du sicherer wirst? Vielleicht solltest erstmal einen anderen Job annehmen und solltest erstmal nicht als Ingenieur arbeiten, um dich mehr auf das Leben einlassen zu können? Du könntest ja auch versuchen durch Praktika irgendwo reinzukommen erstmal.
 
Wenn du dich nur über deine Arbeit definierst dann hast du gravierende andere seelische Probleme.

Damit du psychisch stabiler und selbstbewusster wirst würde ich dir dringend einen guten Psychotherapeuten empfehlen.

Hilfreich sind oft Familienaufstellungen und Genogrammarbeit.

Googel mal im Internet unter...Psychotherapeuten finden oder suchen...dann findest du Listen mit freien Plätzen.

Natürlich ist ein guter Job sehr wichtig.
Du bist klug und sehr gut qualifiziert.
In Bayern und Baden Würtemberg werden dringend Arbeitskräfte gesucht.

Für einen neuen Job solltest du psychisch stabil sein.
Auch täglicher Sport kann helfen.
Versuche neue Kontakte zu finden.
 
Hallo Chris2025,
Ich hatte auch schon Momente in meinem Leben, wo ich erst mal keinen weiteren gehbaren Weg mehr sah.
Damals dachte ich auch mein Leben muss nach genauen Vorstellungen verlaufen.
Als es eben nicht so war, sah ich mein Leben als gescheitert an.
Ich sehe auch das du dir viel Druck machst.
Bei mir war es so, daß mich diese Krisensituationen, damit konfrontiert haben, mich mit mir auseinander zu setzen.
Mich als der Mensch anzunehmen der ich bin, und nicht wie ich meine sein zu müssen.
Auch Dinge in meinem Leben anzunehmen die nicht schön waren und sind, Anteile die nicht so gesellschasftskompatibel sind.
Aber auch was ich gut kann, meine Stärken zu finden.
Ich kann dir nur wünschen den Glauben nicht zu verlieren, daß nach dem Dunkel, sich der Weg wieder lichtet und es für dich weiter geht, du die nächsten Schritte siehst, einen Weg für dich.
Vielleicht aus dem zu lernen, und wie du das nächste Mal besser damit umgehen kannst.
Auf mich machst du einen kompetenten Eindruck, du hast etwas geschafft.
Ein Studium mit Abschluss!
Suche nach Möglichkeiten.
Und sei bisle netter zu dir selber!
Jetzt schon.
Was könnte dir jetzt ein klein bisschen Freude machen?
Und mach das dann.
Denk mal gut über dich!
 
Hallo Chris,

Nico Semsrott sagte mal : "Ich bin da halt so reingescheitert."🙂

Es gibt richtige ArschlochArbeitgeber-In-Unternehmen.
Da möchte man nicht tot über dem Zaun hängen.
Sie kosten einen Kraft und Lebensfreude, das Kollegium ist meist unter Druck, es blühen Missgunst und negativer Klatsch, das Betriebsklima ist sozusagen oberschei****
Klingt bei dir so.
Du hast lange gesucht, - dabei heißt es doch immer von Politikseite - Fachkräfte , Fachkräfte... gut, wo keine Industrie und kein Mittelstand mehr, da brauchts auch keine Fachkräfte - aber das ist ja ein anders Feld.

Ich schäme mich so richtig. Bin ein Versager.
Ist Quatsch. Mach dich frei davon.
Sag mal warum haben die dich nicht eingearbeitet. Was war denn das für ein Klima da? Du bist ja Starter, war die Stelle neu geschaffen?
Aber mich umzubringen könnte ich meiner Familie und meinen Freunden nicht antun. Trotzdem denke ich immer wieder darüber nach.
Aber doch nicht wegen einem! blöden AG. Und überhaupt nicht. Du klingst mega erschöpft.
Kannst du durch die Medis schlafen?
Ich fühle mich als wäre hier Endstation. Ich kann aus diesen Gedanken nicht ausbrechen. Auch der Psychologe hilft mir da nur bedingt weiter. Ich frage mich einfach nur wie man als zuvor lebensfrohe Person so krass abstürzen kann.
Schön, dass du so lebensfroh warst, das ist eine gute Basis und wäre ein Antrieb, dahin wieder zurückzukommen.
Du hast wohl gearbeitet wie ein Galeerensklave. Es kann aber sein, dass die Ursache nicht an deinem Ruderschlag lag, sondern an dem Ruder, was man dir nicht gab.
Wer will, dass jemand gut arbeitet, muss helfen einen guten Start hinzulegen.
Die Arbeit hat irgendwas mit mir gemacht, was sich nicht mehr rückgängig machen lässt.
Ich muss gerade an eine Geschichte denken. Da war ein Augenarzt. Er war ein guter Augenarzt und ein guter Mensch.
Aber der Stress in der eigenen Praxis hat ihn fix und fertig gemacht.
Mit 50 hat er hingeschmissen.
Neu angefangen.
Sich getraut.
Heute ist er U-Bahn-Fahrer in Berlin.
Und total glücklich.
Im Grunde ja ein sozialer Abstieg, wenn man das so werten will.
Aber er ist sooo happy.
Er hat den Mut, einen Berufsabstieg zu nehmen, für sein Gefühl vom Lebensglück.
 

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