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Ja, einigen schon und die dürfen auch jammern. Finde eher, das in Deutschland himmelschreiende Ungerechtigkeit herrscht was die finanziellen Sachen angeht.
Manche die DÜRFEN faul sein, das wird vom Staat sanktioniert, z.B. das Ehegattensplitting, wenn Mann/Frau genug verdient, gibts noch nen BOnbon vom Finanzamt extra obendrauf, damit ein Partner sich nen goldenen Lenz machen kann, andere werden als alleinstehnde hartz IV Empfänger diskriminiert, das sie faul sind. Als Selbständiger mit nem Kleinunternehmen musst du himmelschreiende beiträge an die Krankenkassen entrichten, obwohl du soviel, wie die als Bemessungsgrenze ansetzen nie verdienst - darfst dich aber nicht familienkrankenversichern lassen - also wenn du was tun willst, wirst du noch bestraft, im gegenzug braucht die minijobbende "hausfrau" braucht nix in der Art an Beiträgen bezahlen, da greift die Familienkrankenversicherung, die wird voll (vom Steuerzahler oder solchen wie mir ) mitgesponsert. Kotz. Doch man darf jammern
 
da ich nen osterwässerchen getrunken habe wo ich dies schrieb, meinte ich natürlich statt sanktioniert subventioniert (Ehegattensplitting).
 
Hallo leyla!

In Deutschland geschieht heute vieles, was so nicht sein sollte. Dies sollte auch ausgesprochen werden. Dass es in anderen Ländern in mancher Hinsicht noch schlechter aussieht, entschuldigt den schlechten Zustand in unserem Land keineswegs.

Jammern ist noch nichts schlimmes. Wer leidet, schreit vor Schmerz. Natürlich kann man sich auch auf negative Weise in etwas hineinsteigern. Problemen sollte man in erster Linie auf sachlich-konstruktive Weise begegnen. Bringt diese sachliche Beschäftigung nichts, dann bleibt oft nur noch die Ausweglosigkeit und der Schmerz. Und dann sollte man demjenigen nicht das Jammern verbieten.
 
ich möchte gerne noch etwas von meinen urlaubserfahrungen berichten. das soll jetzt allerdings keine anschuldigungen sein oder so was.

ich war in irland und habe mich dort mit einem mann unterhalten, der für ein paar jahre in dtl gelebt hat. er ist wieder zurück gegangen. die deutschen seien ihm zu ernst und zu unzufrieden gewesen.

in irland habe ich erlebt, dass die menschen viel lockere sind. was der unterschied zwischen den meisten ländern ist: sie verdienen zwar mehr, müssen aber dafür auch mehr bezahlen. steuern oder lebensmittel/unterhaltungskosten sind höher. kann man irland als beispiel nennen, weil ich das kenne. die iren verdienen zwar mehr, müssen aber 19% mehrwertsteuer bezahlen, eine art private krankenvers. und vor allem mehr für wohnung und auto bezahlen.

weiß jetzt nicht, ob das nachvollziehbar war bzw. ob das eine erklärung ist. es waren meine gedanken zu dem thema.
 
Hallo Leser!

These:
Deutsche sind relativ obrigkeitsgläubig. Sie fügen sich eher, sind geduldiger im Hinblick auf Missstände (= sie dulden sie). Diese Passivität läßt wenig Kraft zu eigenständigen Handlungsstrategien zu. Wer nicht handeln kann, kann immer noch jammern.
 
was lustig ist, ich war auch in irland und die leute da sehn alle voll fertig aus, richtig abgearbeitet, die ham einfach nen härteres leben. nur feiern tun sie auch genug mit ihren freunden und bier usw. deswegen gehts ihnen gut. die deutschen nehmen immer alles so ernst, schielen nur auf das was der andere hat und sie nicht, werder neidisch, frustriert, jammern.
man muss sich eben mit bestimmten dingen abfinden, aber auch aufpassen, dass das eigene private vergnügen nicht zu kurz kommt. auch mit wenig geld kann man spaß haben.
ich finde es lächerlich, wenn mit der klasse ausflüge gemacht wurden und 18jährige über die bescheidene unterkunft jammern, oder leute, die ihr bestelltes essen als zu warm, dann wieder als zu kalt empfinden, oder wenn mal jemand was organisiert hat, für alle essen mitbringt, immer wird an irgendwas gemäkelt usw...dass man mit höheren dingen wie politik usw. nicht immer zufrieden sein kann, leuchtet mir ein, aber wenigstens im privaten sollte man sich mal etwas entspannen und nicht allen mit der jammerei den spaß verderben.
und diese leute, die immer sagen: armes deutschland, mit denen will ich gar nichts zu tun haben, da kommts mir hoch. die haben einfach nix besseres zu tun glaub ich und kultivieren die jammerei. mann muss nur mal den fernseher einschalten, dann sieht man dass es weitaus schlimmeres gibt, als dieses mal keine gehaltserhöhung bekommen zu haben oder dass der nachbar die musik mal etwas lauter hat
 
Wir werden wohl bald etwas ärmer werden. Die Preise sollen weiter steigen und die Löhne nicht. Hoffentlich wird sich das bald wieder stabilisieren.😀
 
Hallo Leser!

These:
Deutsche sind relativ obrigkeitsgläubig. Sie fügen sich eher, sind geduldiger im Hinblick auf Missstände (= sie dulden sie). Diese Passivität läßt wenig Kraft zu eigenständigen Handlungsstrategien zu. Wer nicht handeln kann, kann immer noch jammern.
was die duldung einer führung bzw. eines führers angeht, sind die deutschen meiner meinung nach wirklich obenauf 🙄 hat man ja vor 7 jahrzehnten gesehen ...
 
Hallo
Find´s ja interessant was hier für eine Diskussion ins Rollen gekommen ist.
Schade ist es eben, dass viele nur jammern, aber selbst nichts zur Besserung beitragen.Man kann sich z.B. nicht darüber beschweren, dass immer mehr kleine Einzelhandelsgeschäfte aussterben, wenn man selbst nur bei großen Ketten einkauft, so seh ich das.
Würd mich freuen, wenn sich noch mehrere äußern
Schönes Wochenende euch,
Gruß Leyla
 
Was aber beim einkaufen bei großen Ketten nichts zu tun hat. Während nämlich diese großen Ketten ihre Einkaufspreise bei den Lieferanten - wegen der Marktmacht - selbst bestimmen können, muß der kleine Einzelhändler deren Rabatte mit hohen Einkaufspreisen mitbezahlen.
Beispiel selbst erlebt: Ein kleiner Motorradhändler zahlt z.B. bei XXXX für den Liter Öl im Einkauf mehr Geld, wie der Supermarkt ( Baumarkt ) dafür vom Endverbraucher nimmt.
 
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