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Gedankengänge Thema Emanzipation

  • Starter*in Starter*in pfefferjunge
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Zu wichtigeren Themen, erhält man ja von dir leider keine Stellungnahme, Rhenus. 🙂

Aber nein, ich springe nur nicht durch jeden Reifen, den man mir hinhält... 🙂
Wenn ich meine, dass mein Gegenüber nicht ernsthaft am Thema interessiert ist, außer vielleicht bewusst missverstehend, dann soll er/sie sich doch mit sich selbst beschäftigen... oder? 😉
 
Aber nein, ich springe nur nicht durch jeden Reifen, den man mir hinhält... 🙂
Wenn ich meine, dass mein Gegenüber nicht ernsthaft am Thema interessiert ist, außer vielleicht bewusst missverstehend, dann soll er/sie sich doch mit sich selbst beschäftigen... oder? 😉

Ach, mit Reifen und Missverständnissen habe ich es nicht so. Eher mit konrekten Fragestellungen. Zb. diese Hier:

Weshalb stellen Arbeitgeber, gerade auch Heutzutage in Anbetracht ihrer engen wirtschaftlichen und finanziellen Spielräume nicht ausschließlich Frauen ein, wenn sich dadurch die Personalkosten um ein vielfaches senken lassen?

Na, Rhenus - welche Ausrede hast du diesmal?
 
Dieser Meinung bin ich auch und deshalb existieren definitiv Unterschiede zwischen den Geschlechtern und die Pauschalaussage "Was Frauen können, können Männer auch und umgekehrt" ist von daher eher wertlos.

Ist sie nicht, weil beides nichts miteinander zu tun hat.

Natürlich existieren Unterschiede zwischen den Geschlechtern, aber für die meisten (nicht alle) heutigen Tätigkeiten sind diese nicht besonders entscheidend. Individuelle, Geschlechtsunabhängige Schwankungen wiegen viel stärker. Nicht jeder Mann ist zum Automechaniker geboren, nicht jede Frau zur Kindergärtnerin.

Wichtig ist, dass beide Geschlechter dieselben Möglichkeiten erhalten. Es macht überhaupt keinen Sinn, über das Geschlecht zu bestimmen ob jemand etwas gut kann oder nicht. Das überlässt man besser einem möglichst neutralen Test, und wenn für einen bestimmten Beruf mehr Männer als Frauen diesen Test bestehen dann ist es eben so (und umgekehrt).

Dass es geschlechtsspezifische Interessen und Vorlieben gibt steht für mich außer Frage, aber das ist wieder ein ganz anderes Thema. Mit Gewalt in jedem Beruf eine 50/50 Quote durchsetzen zu wollen ist realitätsfern und schädlich. Was es zu beseitigen gilt, sind Ungerechtigkeiten bei der Kandidatenauswahl, wenn nur aufgrund des Geschlechts dem Kandidaten bestimmte Eigenschaften zugeschrieben werden.

PS: Das mit dem Autofahren sollten wir wenn überhaupt in einem anderen Thread fortführen, hat ja nicht so viel mit dem Titel zu tun.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ach, mit Reifen und Missverständnissen habe ich es nicht so. Eher mit konrekten Fragestellungen. Zb. diese Hier:

Weshalb stellen Arbeitgeber, gerade auch Heutzutage in Anbetracht ihrer engen wirtschaftlichen und finanziellen Spielräume nicht ausschließlich Frauen ein, wenn sich dadurch die Personalkosten um ein vielfaches senken lassen?

Na, Rhenus - welche Ausrede hast du diesmal?

Für leichte Fragen brauch ich die nicht! :daumen:
Zudem sind gute Ausreden meist brillanter als die Reden selbst. 😉

Aber deine Fragestellung ist falsch, weil es schon längst gängige Praxis ist, Frauen schlechte Jobs zu geben und dazu mit wenig Geld zu bezahlen.
Da, wo das machbar ist, wird das auch vornehmlich gemacht.

Wer sitzt an den Supermarktkassen?
Wer ist Sprechstundenhilfe?
Wer macht vornehmlich stupide industrielle Handarbeit im Akkord?
Wer putzt vornehmlich und das zu Unzeiten?
Wer besetzt vornehmlich Minijobs?
Bei 4,8 Millionen Menschen, darunter 3,2 Millionen Frauen, stellte der Minijob die einzige Erwerbstätigkeit dar!
 
Wer sitzt an den Supermarktkassen?
Wer ist Sprechstundenhilfe?
Wer macht vornehmlich stupide industrielle Handarbeit im Akkord?
Wer putzt vornehmlich und das zu Unzeiten?
Wer besetzt vornehmlich Minijobs?
Bei 4,8 Millionen Menschen, darunter 3,2 Millionen Frauen, stellte der Minijob die einzige Erwerbstätigkeit dar!

Ja, aber Rhenus, die Kernaussage welche man hierbei nicht aus den Augen verlieren darf ist doch die Frage danach, wer die Frauen in diese Jobs presst.

Gibt es nicht auch Jobs, welche vorwiegend von Männern erledigt werden, und die eben auch unterbezahlt sind? Z.b der freundliche Hilfsarbeiter auf dem Bau...verdient auch nix. Aber für ihn machst du kein Faß auf.

Ich kann aus einer solchen These unbestritten ablesen, dass in verschiedenen beruflichen Sparten zu wenig Geld verdient wird. Stichwort: Niedriglohn!
Und das führst du auch immerwieder an. Und zu Recht wie ich meine.

Schwer tue ich mich allerdings mit dem simplen Konsens daraus, es würde nur Frauen betreffen. An was möchtest du dies festmachen wenn sich die Frauen die jobs schließlich selbst aussuchen?

Ich hatte ja auch zuvor schon mal 10 Jahre in einem Weltkonzern gearbeitet. Da gab es viele Bilanzbuchhalterinnen die deutlich mehr Gehalt als ich bekamen.
Wie haben die das geschafft, trotz das sie weiblich sind? Und wie haben sie es geschafft, nicht an der Kasse bei Lidl zu landen? Müsste dort nicht jede Frau landen, denn schließlich dürfen die ja nicht ohne weiteres aus dem Niedriglohnsektor raus?
 
Zuletzt bearbeitet:
Kurze Zwischenfrage an euch so heiss diskutierenden (hauptsächlich) Jungs. Eine Tatsache, die ich übrigens sehr erfrischend finde...Aber dies nur am Rande. 🙂

Warum redet ihr, wenn es um Emanzipation geht, eigentlich die ganze Zeit von Jobs und Tätigkeiten? Was ist denn mit der Emanzipation (aller Menschen) im allgemeinen? Also, der Prozess der Emanzipation, die ja auch Behinderte, Ausländer und andere betrifft? Nicht dass ich vom Thema ablenken will, aber mich würde schon interessieren, wie es mit euren Meinungen darum steht. Ich sage ja meine gerne auch, wenn ich nicht ein klein wenig Sorge hätte, dass der Rhenus mich wieder zurechtweist, mit meinen Beispielvergleichen....😉
 
Warum redet ihr, wenn es um Emanzipation geht, eigentlich die ganze Zeit von Jobs und Tätigkeiten? Was ist denn mit der Emanzipation (aller Menschen) im allgemeinen?

Das ist ein ziemlich großer Themenkomplex, da kann man ja kaum alles auf einmal diskutieren. 😉

Über was genau würdest du denn gerne reden? Mir war z.b. bisher nicht bewusst, dass sich Ausländer emanzipieren müssen/wollen/sollen.
 
Du hast recht, es ist ein weites Feld. Was ich schön finde ist, dass hier ein interessanter Austausch stattfindet, auch wenn jeder eine andere Meinung zum Thema hat.

@Rhenus, ich bin gar nicht wirklich in Sorge... 😀

Wir reden von Emanzipation, als Gleichberechtigung.....Das ist doch nicht vom Geschlecht abhängig, sondern von der Tatsache, dass jemand, der sich benachteiligt fühlt, als gleichgestellt betrachtet wird.

Ich sehe das etwas anders: (Daher mein früheres Beispiel der Bekannten aus Afganistan.) Es ist kein "ziviler Ungehorsam", den sie leistet. Oder vielleicht beginnt Emanzipation genau damit?

Meine Definition von Emanzipation ist, sich selbst von aufgedrückten Verhaltensmustern befreien zu wollen, mit den Mitteln die man hat und das unter den gegebenen Umständen.
Dies betrifft nun mal nicht nur Männer und Frauen, sondern alle Menschen, die in irgendeiner Weise "benachteiligt" sind oder sich fühlen.....
Wenn man das Wort Emanzipation hört, scheint für viele immer gleich die "Alice Schwarzer" und "Mann versus Frau" Ampel anzugehen. Was ich persönlich ein wenig schade finde...
 
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