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Gedankengänge Thema Emanzipation

  • Starter*in Starter*in pfefferjunge
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Wenn man das Wort Emanzipation hört, scheint für viele immer gleich die "Alice Schwarzer" und "Mann versus Frau" Ampel anzugehen. Was ich persönlich ein wenig schade finde...

Weil Frauen nunmal mehr über eine angebliche Diskriminierung jammern als alle Behinderte und andere Gruppierungen zusammen. Und deshalb beschränkt sich dieses ganze Emanzipationsgedöhns nur auf ein Thema! Nämlich: Was Frau will...
 
Rosa Parks, eine Frau und amerikanische Menschenrechtlerin wider Willen, die in den 50er Jahren als "farbige" Frau sich weigerte, ihren Platz in einem Bus für einen "weissen" Mann zu räumen.

Nicht etwa mit dem Gedanken, dass eine Frau sitzen sollte und der Mann stehen, sondern weil sie es nicht einsah, dass sie, als sogenannte "minderwertige" Person stillschweigend diesen Zirkus weiter mitmachen sollte, in welchem Menschen eindeutig unterdrückt wurden (und teilweise noch werden). Man nenne ihre Handlung Zivilcourage, zivilen Ungehorsam, was auch immer.

Heute hat Amerika einen "farbigen" Präsidenten und Martin Luther King wurde zum Nationalhelden, weil er genau da anknüpfte, wo Rosa Parks begann.

Das ist auch Emanzipation.
 
Ich bin offen für jedes Klagelied, sofern es die richtigen Töne trifft. Ich bin nicht offen für eine Haltung die versucht, Diskriminierung zu bekämpfen indem das Gegenteil, also eine andere Diskriminierung durch Bevorteilung geschaffen wird !

Sagt ein Mann, der leugnet gesellschaftliche Vorteile zu haben und befürchtet, einen Nachteil erleiden zu müssen.

So kann man natürlich alles umkehren.

Ich interpretiere deine bisherigen Beiträge so:

Die Frau soll arbeiten, damit sie keinem Mann zur Last fällt.
Sie soll sich selbst in einer Gesellschaft, die Frauen benachteiligt (was du einfach leugnest) durchkämpfen und hierbei keine Bevorzugungen erhalten. Ist ihre Schuld, wenn sie es zu nichts bringt.

Die Frau soll sich um die Kinder kümmern (die du ja nicht magst), aber ja keine gesellschaftlichen, finanziellen oder sonstigen Vorteile daraus ziehen (sie will es ja und hätte dadurch genug emotionale Vorteile) - schon gar nicht rechtliche "Vorteile" gegenüber dem Mann.
Rentenungleichheit ist egal, dann soll sie halt arbeiten UND Kinder versorgen. Wenn sie das nicht als sinnvoll betrachtet, ist sie selbst schuld.

Und bei allem sind Frauen deiner Meinung nach nur am Fordern und wollen nicht ihren nötigen Beitrag leisten, wenn ich das richtig verstehe, was du so schreibst.

Du sagst, die Emanzipation wäre richtig. Aber Nachteile sollen Männer dabei nicht haben.
Das funktioniert nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sagt ein Mann, der leugnet gesellschaftliche Vorteile zu haben und befürchtet, einen Nachteil erleiden zu müssen..

Ja, das leugne ich in der Tat. Leider konnte mir hier im Forum auch noch niemand etwas gegenteiliges verkaufen. Ich lese nur hohle Phrasendrescherei, aber keine konkrete Benachteiligung von Frauen.

Sei mir nicht böse, PC, dir geht es doch bei all dem wovon du schreibst immer nur darum, dass es DIR und deinesgleichen (wozu du dich auch immer zugehörig fühlst) möglichst gut geht.

Ich bin dir nicht böse denn du bist bekanntermaßen ( nach deiner Sichtweise ) ja das absolute Pendant zu mir. Du schreibst nur Beiträge, so lange diese Frauen unterstützend sind. In threads aus welchen eindeutig hervorgeht das der Mann Recht und die Frau unrecht hat, bleibst du dann lieber fern anstatt dies zugeben zu müssen. Das sollte hier selbst einem blinden auffallen.

Die Frau soll arbeiten, damit sie keinem Mann zur Last fällt.

Jeder soll arbeiten, um nicht dem jeweils anderen zur Last zu fallen. Weisst du diabolo, dass sind diese feinen und kleinen Unterschiede. Bei mir erfährt eine Frau Gleichberechtigung, so wie sie vorgibt es sich angeblich auch zu wünschen. Und die Tatsache, dass es so richtig dann wohl doch nicht angedacht war, ist immer belustigend für mich. Letztendlich läuft es nämlich deutlich auf eine Rosinenpickerei Mentalität hinaus. Und, du hast vollkommen Recht, das unterstütze ich nicht denn ich wüsste auch nicht weshalb.

Sie soll sich selbst in einer Gesellschaft, die Frauen benachteiligt (was du einfach leugnest) durchkämpfen und hierbei keine Bevorzugungen erhalten. Ist ihre Schuld, wenn sie es zu nichts bringt.

Richtig, denn ich sehe die Benachteiligung nicht. Wir haben in Deutschland die gleichen Voraussetzungen für beide Geschlechter in Bezug auf Bildungsmöglichkeiten und Jobs. Jeder darf und kann alles oder eben nicht. Das ist jedem selbst überlassen. Und wenn ich schon Schlagworte von dir lese wie zb. "alleine durchkämpfen", dann frage ich mich unweigerlich, ob wir hier in Indien oder Kambodscha leben.

Die Frau soll sich um die Kinder kümmern (die du ja nicht magst), aber ja keine gesellschaftlichen, finanziellen oder sonstigen Vorteile daraus ziehen (sie will es ja und hätte dadurch genug emotionale Vorteile) - schon gar nicht rechtliche "Vorteile" gegenüber dem Mann.

Du spricht von einem Familiengebilde und nicht von einer Einzelperson. Siehst du innerhalb einer Familie einen Kampf zwischen den Eltern? Oder sprichst du ausschließlich vom Trennungsfall?

Rentenungleichheit ist egal, dann soll sie halt arbeiten UND Kinder versorgen. Wenn sie das nicht als sinnvoll betrachtet, ist sie selbst schuld.

Sie erhält Rentenpunkte ihres Mannes während der gesamten Ehedauer. Mache doch bitte nicht den gleichen Fehler wie Rhenus. Sei du doch wenigstens so Intelligent und erkläre mal konkret welche essentielle Benachteiligung hierbei jede Frau erfährt.
Ich kann ja noch nichtmal sagen ob ihr Recht oder Unrecht habt - denn es kommt einfach nix. Vielleicht übersehe ich wesentliche Punkte und würde sogar zustimmen. Aber das kann ich leider nicht wenn selbst bei dieser handfesten Schieflage, nur Windeier vorgebracht werden.


Du verkaufst dich immer als Vertreter der Emanzipation - aber nur da, wo du als Mann einen Vorteil daraus hast.

Ich benötige keinen Vorteil, das ist "eure" Denke. Ich möchte Gleichberechtigung und meine Ruhe. Aber letzteres habe ich natürlich nicht wenn es der "Gegenseite" einfach nicht schmeckt, wenn für sie nur die Gleichberechtigung dabei herausspringt. Der rote Teppich muss es künftig schon sein, wenn man so weit gekommen ist. Nicht wahr?
 
Zuletzt bearbeitet:
PC, was hältst du davon, einigen wir uns einfach darauf nicht gegenseitig beleidigend zu werden?
Ich wäre dir sehr dankbar, wenn du diese Bemerkung löschen würdest.
Ganz grundsätzlich finde ich es äußerst schade, dass du meinst, solche Argumentationsmittel anwenden zu müssen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sie erhält Rentenpunkte ihres Mannes während der gesamten Ehedauer.

Rentenpunkte erhält sie, WENN sie verheiratet ist, WENN er mehr verdient, WENN er Rente oder Leistungen aus einer Rentenversicherung bezieht (und keine Kapitallebensversicherung hat).
Was in meinen Augen bei Kindererziehung nur fair ist.

Meist arbeiten Frauen jedoch neben der Kindererziehung. Viele sind nicht verheiratet, viele sind geschieden.
 
Ich wäre dir sehr dankbar, wenn du diese Bemerkung löschen würdest.

Tut mir leid, habe dies gelöscht.

Auch wenn dies nicht böse, aber teilweise durchaus eine ernstgemeinte Frage war. Wer von einer derartigen Benachteiligung spricht und solche Kampfbegriffe verwendet, klingt schon recht frustriert.

Was die Rentengeschichte angeht: Auch das war ernst gemeint. Ich kenne mich mit der Rente nicht sonderlich gut aus und hätte tatsächlich gerne konkrete Punkte erfahren.
 
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