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Gaslightet mich mein Vater .. ??

Benutz doch einfach deutsche Begriffe für das, was du ausdrücken willst. Dann läufst du auch nicht Gefahr, einen englischsprachigen Begriff falsch zu verwenden. Gaslighting bedeutet, dass eine Person eine andere so zu beeinflussen versucht, dass diese an ihrer eigenen Wahrnehmung oder Erinnerung zweifelt. Das passt für deinen Fall nicht wirklich.

Grundsätzlich klingt dein Vater einfach etwas genervt, weil du nicht zu deiner Entscheidung stehst und sie weiter gedanklich auseinanderdröselst.

Es ist nichts Schlimmes passiert, du hast das bestellt, worauf du Lust hattest. Das war doch völlig okay.
Verspürst du zukünftig den Wunsch, noch etwas umzubestellen, tu das einfach und diskutiere nicht groß. Fäll einfach deine eigenen Entscheidungen.

Dass du aus einer kleinen Banalität so ein großes Thema machst, zeugt schon von einer gewissen Unsicherheit - da hat dein Vater recht. Versuch doch zukünftig bei dir zu bleiben. Selbst wenn du etwas anders machst als der Rest ist das in der Regel völlig okay.
 
Zuletzt bearbeitet:
Benutz doch einfach deutsche Begriffe für das, was du ausdrücken willst. Dann läufst du auch nicht Gefahr, einen englischsprachigen Begriff falsch zu verwenden. Gaslighting bedeutet, dass eine Person eine andere so zu beeinflussen versucht, dass diese an ihrer eigenen Wahrnehmung oder Erinnerung zweifelt. Das passt für deinen Fall nicht wirklich.

Grundsätzlich klingt dein Vater einfach etwas genervt, weil du nicht zu deiner Entscheidung stehst und sie weiter gedanklich auseinanderdröselst.

Es ist nichts Schlimmes passiert, du hast das bestellt, worauf du Lust hattest. Das war doch völlig okay.
Verspürst du zukünftig den Wunsch, noch etwas unzubestellen, tu das einfach und diskutiere nicht groß. Fäll einfach deine eigenen Entscheidungen.

Dass du aus einer kleinen Banalität so ein großes Thema machst, zeugt schon von einer gewissen Unsicherheit - da hat dein Vater recht. Versuch doch zukünftig bei dir zu bleiben. Selbst wenn du etwas anders machst als der Rest ist das in der Regel völlig okay.
nein ich meinte schon gezielt Gaslighting .. weil es da noch was gibt .. aber j z habe ich keine Lust mehr darüber zu sprechen , hatte ich auch ned vor . .
 
Als ich dann erfuhr dass heute Fisch tag ist ( wo der Fisch auch billiger ist )
War das Karfreitag?
Meine Mutter meinte ich solle das ja ned machen .. und sitzen bleiben ..
Da hat Deine Mama völlig recht.
In einer Küche können solche Irgendwann-später-Umbestellungen zu einem Haufen Verdruß führen und gerade, wenn es um ein Gericht geht, das völlig frisch zubereitet wird (wie es bei einem Schnitzel der Fall ist), besonders.
. ich ging gegen mein Gefühl und aß dan n letztend lich das Schnitzel .. ( was ich bereute )
Warum? Du hast es Dir doch vorher ausgesucht.
Ich meint e wegen dem .. Ich k ä m e mir einfach blöd beim Kellner vor wie alle Fisch bestellt haben und ich als einziger Schnitzl .. So als wär ich so ver wöhnt usw.. und aus der Reihe tanzend .. und wenn es Papa ja eh zahlt usw .. ( dann kann ich mir auch das teurere Schnitzel bestellen .. ha ha ) ..
Das ist doch absoluter Schmarrn.
Ich verspreche Dir - nein, ich schwöre Dir - der Kellner weiß das gar nicht mehr, denn er hat schon bei eurem vorherigen Besuch nicht darüber nachgedacht, warum alle Fisch bestellen und Du ein Schnitzel. Sofern es auf der Speisekarte stand, gab es auch keinen Anlaß dazu.
Reagier ich übetrieben .. Fehlt es mir an Selbst vertrauen ??
Jajaja und ja, glaube schon.
 
( wir waren paar mal schon dort und er lädt immer ein ich bin auch nicht berufähig wegen meiner psychischen Verfassung )

Das erklärt doch, dass du unsicher bist und doppelt darunter leidest, wenn man dir selbst daheim das Gefühl gibt, du bist ein Fehler und machst nur Fehler.
Dein Vater ist kein Gaslighter, er ist ungeschickt und vielleicht überfordert und genervt.
 
Hallo lieber Jason...

Wir könnten alle darüber nachdenken, wieviel Selbstbewusstsein nötig ist, um sich ein paniertes Schnitzel schmecken zu lassen, oder wie viel Selbstbewusstsein es braucht, um nicht überall anzustoßen, wenn man durch einen Raum geht.
Du musst zusammenbringen, dass du als Jason, so, wie du bist, einen Tag nach dem anderen überlebst.

Bisher ist dir das gelungen, manchmal schwerer, manchmal leichter.
 
Geht es ums Schnitzel?
Jason, du willst nicht immer scheel angeschaut werden, dauernd hören, dass du etwas falsch machst, dich richtig fühlen, nicht mehr wie ein Außenseiter behandelt werden, stimmts?
Du leidest darunter, dass du offenbar nichts richtig machst in den Augen der anderen.

Selbstbewusste sehen darin kein Problem, sie sind trotzdem so, wie sie sind, egal, was andere sich denken.

Beim nächsten mal geh wieder mit zum Essen und lass dir schmecken, wonach dir ist. Der Kellner muss dir egal sein, ebenso das Murmeln der anderen. Dann gratuliere dir, wenn dir das gelingt.
Du kannst das sehen, als ob du ein Schüler wärst, der Mut lernen muss und locker zurechtkommen lernen muss mit Blabla von Mitmenschen und komischen Leuten.

Das heißt- klar gehst du wieder hin, das ist für dich ein wichtiger Schritt zu mehr Größe. Geduld mit deinen Leuten haben, auch das kannst du lernen, deinen Papa verstehen, das übe mal ebenso, der ist vielleicht selbst nicht der Größte, das musst du ihm verzeihen.
 
Warum sollte man nicht freundlich fragen, ob man noch umbestellen kann?
Weil der TE nicht plötzlich Fisch wollte, weil ihm der plötzlich besser schmeckt, sondern weil er gemeint hat, er muß es jetzt umbestellen wegen Fischtag. Hätte er Fisch gewollt, hätte er ihn doch gleich bestellt.
Und zweitens kannst Du gerne freundlich fragen, wird aber in der Regel abschlägig beschieden, wenn es nicht der Fehler des Betriebes ist (z.B. fehlende Zusatzkarte). Vor allem dann, wenn ein ganzer Tisch dranhängt.
Und für den Kellner ist das auch semioptimal, z.B. bei hohem Gästeaufkommen und dünner Personaldecke.
 
Für mich sind das alles keine Gründe, nicht doch freundlich nachzufragen. Solange die Küche noch nicht mit der Zubereitung begonnen hat und somit echte Sachgründe dagegen sprächen (wie Lebensmittel nicht mehr nutzen zu können) würde ich von einem Dienstleister erwarten, dass er die Wünsche des Gastes umsetzt, auch wenn es für ihn evtl. unbequem ist. Es steht ihm zudem frei, nein zu sagen. Fragen darf man aber natürlich grundsätzlich. Der TE hat nur den Fehler gemacht, die Mutter um Erlaubnis zu fragen. Er ist alt genug, dass er das selber entscheiden kann

Warum der TE sich umentscheiden wollte ist dann wieder eine andere Sache. Er sollte bestellen, was er mag und nicht danach, was andere oder ein Kellner wohl von ihm erwarten.
 
Er ist alt genug, dass er das selber entscheiden kann
Eben. Der Kellner erwartet gar nichts von ihm. Außer daß er wie jeder andere Erwachsene auch die Speisekarte lesen kann und sich da etwas aussucht. Und das nicht wie ein Kind, das sich nicht entscheiden kann.
Fragen darf man aber natürlich grundsätzlich.
Habe ich das verneint?
Ich glaube, ich habe es sogar explizit gesagt.
Solange die Küche noch nicht mit der Zubereitung begonnen hat und somit echte Sachgründe dagegen sprächen (wie Lebensmittel nicht mehr nutzen zu können) würde ich von einem Dienstleister erwarten, dass er die Wünsche des Gastes umsetzt, auch wenn es für ihn evtl. unbequem ist.
Und wie findet der Kellner das heraus?
Indem er extra in die Küche geht und fragt: "Habt ihr mit dem 22er schon angefangen?" Die Küchencrew weiß selbstverständlich (Ironie), was auf dem Bon für die 22 steht. Es muß jemand die Arbeit, an der man gerade ist, unterbrechen und den entsprechenden Bon suchen und dann an den Stationen nachfragen "Was habt ihr gerade in Arbeit?" Denn die wissen nicht, für welche Tische sie die Teller vorbereiten, die wissen nur nach der Ansage "Bon neu", daß sie z.B. drei Lachs und drei Forellen brauchen und in welcher Zeitspanne das ablaufen soll. Das ist so einfach auch nicht, weil ein Tellergericht ja aus mehr als nur aus Fisch besteht und die noch Beilagen nachmachen müssen.
Der Kellner wiederum, der da Extraminuten verschwendet, obwohl Tisch 18 zahlen und Tisch 9 bestellen und an Tisch 14 zwei Weißbier fehlen, muß auf seinem Handheld die Bestellung von Tisch 22 suchen, das Schnitzel stornieren und die neue Bestellung einbuchen, was zwar sofort im Bondrucker in der Küche erscheint, aber dann am Bonbrett entsprechend eingeordnet werden muß. Von der Möglichkeit "Das Schnitzel ist schon paniert" reden wir ja gar nicht erst.
Ganz ehrlich, über solche Gäste, die meinen, ein Dienstleister muß nach ihrer Nase nach hüpfen, gerade in solchen Fällen wie beim TE, gibt es in sämtlichen Gastrokategorien eine einhellige Meinung...
 

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