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"Furniture free" - ein Leben ohne Möbel?

Ich mag schlichte Schönheit.

Minimalismus funktioniert bei mir leider nicht. Da ich keine Ordnung halten kann, sieht man bald nichts mehr vom Minimalismus.
 
Ich mag Minimalismus nicht.
Ich bin kein Messie, aber ich mag auch Dinge um mich haben, die eigentlich überflüssig sind.
Platz genug dafür haben wir .
 
Für mich ist Minimalismus zweischneidig.
Es ist ja nun so, dass man Einkommen hat. Irgend ein Einkommen.
Wenn man das Geld zur Sparkasse bringt, verdunstet es durch die Inflation.
Alternativ kann man davon Gegenstände kaufen, deren Wert "mit wächst".
Das heisst, dass man Gegenstände danach aussucht, ob sie später vermutlich für Leute interessant werden und man sie immerhin noch Leuten anbieten kann, die " so viele Brötchen" dafür geben wollen, wie man seinerzeit beim Ankauf gegeben hat.

Somit wäre der Nicht-Minimalismus eine Art der Kapitalanlage, der Minimalismus dagegen nur eine nicht offensichtliche, also verborgene Art der Kapitalanlage, in der man sich arm darstellten möchte.

Ist so etwas unehrlich oder nur dann ehrlich, wenn man den gesparten Überfluss spendet?
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir kaufen die Möbel, die für uns nützlich und schön sind, auch Schreinerware.
Warum ich die jetzt hergeben sollte, ist mir ein Rätsel.
Auch warum ich minimalistisch leben sollte, ebenso.
 
Für mich ist Minimalismus zweischneidig.
Es ist ja nun so, dass man Einkommen hat. Irgend ein Einkommen.
Wenn man das Geld zur Sparkasse bringt, verdunstet es durch die Inflation.
Alternativ kann man davon Gegenstände kaufen, deren Wert "mit wächst".
Das heisst, dass man Gegenstände danach aussucht, ob sie später vermutlich für Leute interessant werden und man sie immerhin noch Leuten anbieten kann, die " so viele Brötchen" dafür geben wollen, wie man seinerzeit beim Ankauf gegeben hat.

Somit wäre der Nicht-Minimalismus eine Art der Kapitalanlage, der Minimalismus dagegen nur eine nicht offensichtliche, also verborgene Art der Kapitalanlage, in der man sich arm darstellten möchte.

Ist so etwas unehrlich oder nur dann ehrlich, wenn man den gesparten Überfluss spendet?
Das sehe ich komplett anders.
Die meisten Dinge die man kauft werden sehr schnell wertlos.
Damit meine ich noch nicht einmal die Unterhaltungselektronik wie Computer, Fernseher oder Smartphones.
Auch Möbel oder Kleidung wird teuer verkauft, und lässt sich gebraucht nur mit sehr großen Verlusten wieder loswerden.
Die wenigsten werden ihr Geld in Kunst, hochwertigen Schmuck oder ähnliches anlegen.
Wer mal bei einer Wohnungsauflösung dabei war wird wissen, wieviele der angesammelten "Schätze" anschließend entsorgt werden müssen, da sich dafür einfach kein Käufer finden lässt.
 
Das sehe ich komplett anders.
Die meisten Dinge die man kauft werden sehr schnell wertlos.
Damit meine ich noch nicht einmal die Unterhaltungselektronik wie Computer, Fernseher oder Smartphones.
Auch Möbel oder Kleidung wird teuer verkauft, und lässt sich gebraucht nur mit sehr großen Verlusten wieder loswerden.
Die wenigsten werden ihr Geld in Kunst, hochwertigen Schmuck oder ähnliches anlegen.
Wer mal bei einer Wohnungsauflösung dabei war wird wissen, wieviele der angesammelten "Schätze" anschließend entsorgt werden müssen, da sich dafür einfach kein Käufer finden lässt.
So ist es mit dem "Erbe" meiner Schw. mutter. Dennoch hatte es für sie einen Wert.
Nur für uns halt nicht mehr.
So ist es auch mit unseren handgefertigten Massivholzmöbeln.
Für uns sind sie gut, praktisch und wertvoll.
Für jemand anderes total wertlos.
Aber das ist doch nicht unser Problem.
Wir mögen sie und wenn wir mal tot sind ist es uns sowieso egal , was damit passiert.
Im Moment sind sie uns jeden Cent wert.
 
Wir kaufen die Möbel, die für uns nützlich und schön sind, auch Schreinerware.
Warum ich die jetzt hergeben sollte, ist mir ein Rätsel.
Auch warum ich minimalistisch leben sollte, ebenso.
Ja, wir haben es verstanden, du möchtest deine Möbel und dein Zeug nicht hergeben. Alles gut.
Aber wieso musst du es so oft wiederholen hier?
Fühlst du dich durch die Ansagen bedroht? (Sachliche Frage)
 
Ja, wir haben es verstanden, du möchtest deine Möbel und dein Zeug nicht hergeben. Alles gut.
Aber wieso musst du es so oft wiederholen hier?
Fühlst du dich durch die Ansagen bedroht? (Sachliche Frage)
Nein wieso sollte ich mich bedroht fühlen?
Ich habe lediglich auf einen Post geantwortet.
Noch nicht mal auf Deinen.
Nichts weiter.

Im übrigen gebe ich genug Zeugs her, auch Geld übrigens. An Flüchtlinge oder Obdachlose oder wer auch immer es brauchen kann.
Nur keine Möbel.
 
Für mich ist Minimalismus zweischneidig.
Es ist ja nun so, dass man Einkommen hat. Irgend ein Einkommen.
Wenn man das Geld zur Sparkasse bringt, verdunstet es durch die Inflation.
Alternativ kann man davon Gegenstände kaufen, deren Wert "mit wächst".
Das heisst, dass man Gegenstände danach aussucht, ob sie später vermutlich für Leute interessant werden und man sie immerhin noch Leuten anbieten kann, die " so viele Brötchen" dafür geben wollen, wie man seinerzeit beim Ankauf gegeben hat.

Somit wäre der Nicht-Minimalismus eine Art der Kapitalanlage, der Minimalismus dagegen nur eine nicht offensichtliche, also verborgene Art der Kapitalanlage, in der man sich arm darstellten möchte.

Ist so etwas unehrlich oder nur dann ehrlich, wenn man den gesparten Überfluss spendet?
Das sehe ich ganz anders, denn Minimalismus beginnt nicht beim Zeug.
Wie viel Geld man erhält, wie viel Zeit man in "Arbeit" investiert, ist ebenso Teil der Minimalismusgedanken.

Vielen geht es aktuell nur um eins von zwei Dingen: erstens) so gut wie kein Zeug hinterlassen, welches andere dann entsorgen müssen, und damit den eigenen Fussabdruck zu minimieren
zweitens) so wenig wie möglich besitzen, um sich damit von anderen abzuheben.

Für mich geht es darum, dass ich kein Teil dieses Konsumismus sein will. Ich will die Ausbeutung und der Zerstörung des Planeten und seiner Bewohner nichr unterstützen. Davon bin ich noch seeeehr weit weg.
Dazu gehört für mich aber auch, nicht Teil dieses Arbeitssystems zu sein, oder nur in dem Rahmen, wie es für ein für mich gutes Leben unbedingt nötig ist. Wieso soll ich 100% arbeiten, wenn mir der Lohn von 50% reicht?
Wieso soll ich mir alle drei Jahre einen neuen TV kaufen, der nach einem Jahr sowieso ausgetauscht werden muss?

All diese Gedanken gehen da für mich rein.

Für mich hat Verzicht nichts mit Entbehrung im negativen Sinn zu tun. Verzicht auf Zeug bedeutet für mich Zeit und Raum für Erinnerungen. Was nützt mir das teuerste Silberbesteck, wenn ich es niemandem zeigen kann? Und wenn ich es habe, muss ich um seine Sicherheit fürchten.
Diesen Kreislauf zu durchbrechen ist mein Minimalismusziel.

Bei den Möbeln aber geht es mir gar nicht darum. Es geht mir nur um den Aspekt, dass ich meinen Körper in diesem Umfeld nicht mehr so nutze, wie er entwickelt wurde, benutzt zu werden. Das führt zu Schmerzen, Fehlhaltungen, etc.
 

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