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Fühle mich übergangen - wie handeln?

Trotzdem solltest Du mal versuchen zurückzutreten und es mit Abstand zu betrachten. Zwischen Kindern entsteht die Dynamik, die die Eltern fördern. Wenn Du als Älteste immer in die Verantwortung genommen wurdest, ist das doch eher ein Thema, das Du mal mit Deinen Eltern besprechen solltest? Mich erstaunt, dass Dein Verhältnis zu ihnen gut ist und Du für die Verletzungen Deiner Kindheit Deine Schwestern verantwortlich machst, die zu dem Zeitpunkt Kinder waren, jüngere obendrein.
Zitat Ende

Für die Familiendynamik sind die Eltern verantwortlich..nicht die jüngeren Schwestern.
 
Die 2 jüngeren Schwestern sind wie Freundinnen.
Das würde ich akzeptieren und mich deshalb nicht immer wieder erneut verletzt fühlen.

Ich würde zu einem passenden Zeitpunkt diese Schwestern mal einzeln fragen was sie an dir stört und um eine ehrliche Antwort bitten.
Vermutlich hängen eure Konflikte mit Verletzungen aus eurer Vergangenheit zusammen.

Mit manchen Leuten kann man ehrliche, offene und klärende Gespräche führen und mit anderen Menschen nicht.
Ich weiss es nicht, ob ein ehrliches, offenes und konstruktives Gespräch einzeln mit deinen Schwestern möglich ist .

Es ist auch wichtig sinnvolle Kritik von der Schwester annehmen zu können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe einige Zeit im Ausland gelebt und meine Schwestern wissen, dass ich zum Beispiel gerne reise. Wahrscheinlich wären meine Kenntnisse der Landessprache beim Urlaub sogar hilfreich gewesen.
Kommt dir denn gar nicht in den Sinn, dass deine Fremdsprachenkenntnisse bei dieser Sachlage völlig unerheblich sind? Wenn ich mich mit jemandem nicht verstehe, fahre ich nicht mit ihm in den Urlaub, fertig. Und erst recht möchte man doch dann nicht, dass derjenige, mit dem man sich nicht versteht, dort dann das Wort führt und sich seine Sprachgewandtheit raushängen lässt - aus der Warte deiner Schwestern betrachtet.
Grundsätzlich ist es mir egal, ob der Rest der Verwandtschaft über mich und meine Entscheidung redet, aber dass sich das Verhältnis zu mir verändert, möchte ich natürlich nicht.
Das ist halt so eine "Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass"-Sache. Musst du entscheiden, wie sehr dich deine Schwestern nerven und wie wichtig dir der Rest der Verwandtschaft ist.
Ich persönlich würde mich von den Schwestern distanzieren, und jemand, der da nicht differenzieren kann, würde mir auch am A**** vorbeigehen. Aber ich bin da eher sehr konsequent gestrickt.
 
Hallo,
mein Name ist Hanna. Wir sind 3 Schwestern im Alter von 26 bis 30 Jahren.Es war schon immer so, dass ich mich im Geschwisterverbund ausgeschlossen gefühlt habe. Das hat sich auch jetzt im Erwachsenenalter nicht geändert. Vorgestern waren wir auf einer kleinen Familienfeier und meine Schwester hat verkündet, dass sie heiratet. Sie meinte fröhlich, dass selbstverständlich unsere andere Schwester Trauzeugin wird und sie als zweite Trauzeugin eine Freundin wählt. ("ich hoffe, das ist in Ordnung für dich ", sagte sie dann noch zu mir). Ich habe es nicht kommentiert, aber eshat mich zutiefst verletzt. Ich weiß, dass es ihre Hochzeit ist und ich kein Recht habe, irgendwelche Ansprüche zu stellen. Unser Verhältnis war immer schwierig, die beiden in einer bequemen Position, weil sie nie diejenigen waren, die alleine waren. Meine Rolle als Außenseiterin wurde seit unserer Kindheit immer wieder thematisierst. Geändert hat sich aber nie etwas. Die beiden sind kürzlich gemeinsam in den Urlaub gefahren, hinterher wurde ichvon ihnen gefragt, warum ich eigentlich nicht mitgekommen sei. Ich wurde aber tatsächlich nicht einmal gefragt.
Ich leide seit Eintritt ins Erwachsenenalter nicht mehr so sehr darunter, das schwarze Schaf zu sein. Ich habe mein eigenes Leben, aber in Situationen wie diesen reißen alte Wunden immer wieder auf.
Mein Lebensgefährte, der mit auf der Feier war, hat gemerkt, dass diese Trauzeugensache mich ganz schön aus der Bahn geworfen hat (nicht nur, dass ich selbstverständlich übergangen wurde, auch wurde mir das ziemlich empathielos und vor versammelter Mannschaft mitgeteilt) und hat dann so getan als sei er müde, damit wir gehen konnten.

Ich möchte meine Schwester nicht darauf ansprechen. Es ist ihre Hochzeit und sie soll wählen, mit wem sie sich am wohlsten fühlt. Würde sie mich aus Gründen des Anstands ihrer Freundin vorziehen, würde das außerdem nichts ändern. Das Kind liegt schon im Brunnen. Gleichzeitig fühle ich mich ziemlich schlecht und mal wieder übergangen.
Haltet ihr es in diesem Zusammenhang für vertretbar, dass ich nicht auf die Hochzeit gehe? Einerseits wünsche ich mir ein gutes Verhältnis zu meinen Geschwistern, andererseits wird mir bei jedem treffen vor Augen geführt, dass ich nicht dazugehöre und ich bin noch Tage später traurig. Um das Verhältnis ernsthaft zu verbessern, ist es denke ich auch einfach zu spät. Die beiden sind seit unserer Kindheit ein Herz und eine Seele und ich das fünfte Rad am Wagen.
Ich möchte kein Drama und ihr auch nicht die Hochzeit verderben. Ich möchte auch nicht schon wieder das schwarze Schaf sein weil ich es wage der Hochzeit fernzubleiben.
Was kann ich tun, um diese Situation für alle zufriedenstellend zu lösen?
Hallo Hanna,
ich denke, du solltest für dich selbst entscheiden, ob du zu der Hochzeit gehst oder nicht. wenn du dich damit gut fühlst, dann geh hin, wenn nicht und dich Zweifel plagen, dann lass es. ich kann dich da bestens verstehen, da ich in einer ähnlichen Geschwisterkonstellation steck(t)e. dass du dich so ausgegrenzt und missverstanden fühlst, kann ich gut nachvollziehen.
frag dich selbst, ob du die Schwestern noch weiter in deinem Leben brauchst.
tun sie dir gut oder eher nicht. dann trifft eine Entscheidung.
so hab ich es auch getan. es ist fast dasselbe bei mir. ich kann dich gut verstehen.
 

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