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XXXXXGuest
Gast
Eben. Es ist doch logisch, dass sie nicht ihre Schwester, zu der sie ein schlechtes Verhältnis hat, als Trauzeugin auswählt.
Ja, ich halte es für "vertretbar", aber nicht erst/ nur in diesem Zusammenhang.
Du schreibst, dass du seit jeher ein schlechtes Verhältnis zu deinen Schwestern hast und dich aus dem Geschwisterverband ausgeschlossen fühlst. Warum versuchst du dann krampfhaft, dazu zu gehören und steckst immer wieder Rückschläge ein?
Entweder du kommst damit klar und akzeptierst es, dass du kein enges Verhältnis zu den beiden hast. Dann kannst du hingehen.
Oder das Ganze nagt an dir und du kommst mit deiner Rolle im Geschwister"verbund" nicht klar, dann zieh dich zurück. Dann finde ich es auch nicht konsequent, zu einer Hochzeit zu gehen, bei der du dich schon wieder ausgebremst fühlst und somit einen Schein zu wahren.
Als Schwester, wenn man eingeladen wird, bei einer größeren (Familien) Feier nicht zu erscheinen, würde ich nicht gut finden.
Zum einen prinzipiell, zum anderen aus pragmatischen Gründen.
Wenn du das tust, liebe Hannah, kannst du davon ausgehen, dass die ganze Sippschaft, die dort versammelt ist, sich über dich das Maul zerreißen wird und du dann hinterher von entfernten Verwandten wie Tanten, Cousinen usw gefragt werden wirst, was eigentlich los ist.
Wenn dir das ohnehin egal ist, weil du dich von allen distanzieren willst (sozusagen als Befreiungsschlag) kannst du dir das überlegen.
Glaube aber, das würde von den meisten als Trotzreaktion gelesen.